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Günter Bartosch (1928 - 2013†) schrieb viel (sehr sehr viel) über und aus seine(r) Zeit beim ZDF in Eschborn und Mainz .....

Der ZDF Mitarbeiter Günter Bartosch war 30 Jahre beim ZDF - also von Anfang an dabei -, ebenso wie sein deutlich jüngerer Kollege Knapitsch. Angefangen hatte sie beide bereits vor 1963 in Eschborn, H. Knapitsch in der Technik, Günter Bartosch im Programmbereich Unterhaltung.

Und Günter Bartosch hatte neben seiner Arbeit und seinen Büchern so einiges aufgeschrieben, was er damals alles so erlebt hatte. In 2013 habe ich die ganzen Fernseh- und Arbeits-Unterlagen erhalten / geerbt und dazu die Erlaubnis, die die Allgemeinheit interessierenden Teile zu veröffentlichen.
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Eine Laudatio auf Harald Juhnke von Günter Bartosch 1996

Harald Juhnke - ein Mann für alle Fälle. Der Schauspieler und Unterhaltungskünstler ist beliebt bei seinem Publikum und gefürchtet von seinen Produzenten.

Juhnke sorgt immer mal wieder für Schlagzeilen in der Presse, entweder für hervorragende Leistungen oder für Ausfälle in den Studioproduktionen und für abgesagte Theatervorstellungen.

Egal wie, er erzielt Höchstleistungen sowohl als Künstler in exzellent dargebotenen Rollen als auch bei seinen Eskapaden im Zusammenhang mit Alkoholproblemen.

Doch das Publikum liebt ihn und verzeiht ihm. Er weiß sich auch mit so hinreißendem Charme zu entschuldigen und selbst zu parodieren, daß er immer wieder mit großem Beifall begrüßt wird, wenn er vor sein Publikum tritt.

Als Künstler ist er vielseitig, brilliert in Charakterrollen ebenso wie in Unterhaltungsshows. Er spielt Zuckmayers "Hauptmann von Köpenick", Falladas "Der Trinker" oder Ganovenrollen wie mit Heinz Schubert in der Fernsehserie "Zwel alte Hasen*, bittet aber auch zur Unterhaltung in den Club und präsentiert Shows.

Man nennt ihn den "Entertainer der Nation" und den deutschen Frank Sinatra, immerhin zwei Ehrentitel, die man sich erst einmal verdienen muß.

Dieses Porträt stellt Harald Juhnke in der Vielfalt seines Könnens vor und beleuchtet ihn darüber hinaus nicht nur als Künstler, sondern auch als einen Menschen mit Problemen, die vielleicht auch viele andere Menschen haben. Aber Juhnke stellt sich, beschönigt nichts und entschuldigt sich.

Für das Fernsehen, für sein Publikum, für die Presse ist Harald Juhnke immer ein Mann für alle Fälle.
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