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Was gibt es Neues in den virtuellen Fernsehmuseen ?

Hier schreiben wir in unregelmäßiger Reihenfolge über Neues und Altes, Wichtiges und weniger Wichtiges, Aufregendes und Belangloses, das uns so vor die Füße gefallen ist. Und wir schreiben unsere eigene Meinung !! Die muss nicht mit der Ihren übereinstimmen. Also bitte nur weiter schmökern, wenn Sie so tolerant sind, auch die Meinung Anderer ertragen zu können. Und auf dieser Folge-Seite stehen die jeweils letzten 20 Änderungen im Fernsehmuseum. Die Neuigkeiten der anderen Museen stehen hier :
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Nov. 2021 - Der PAL-HF-"Modulator" ist ausprobiert und funktioniert

Natürlich konnten wir nicht warten, ob der 32 Euro "TV-Sender" auch wirklich sendet und ob man mit der gelieferten Qualität auch etwas anfangen könne. Also mann kann damit etwas anfangen. Die Seite 2 des TV-HF-Modulators beschreibt die Proben und zeigt es mit vielen Bildern. Mehr über die allgemeine Fernseh-Meßtechnik beginnt hier ...

Nov. 2021 - Ein PAL-HF-"Modulator" ist eingetroffen

Da es seit Jahren keine analogen Fernsehsender mehr gibt, sind die historischen Fernsehgeräte ohne SCART/Video-Eingang wertloser Schrott, absolut unbrauchbar und als tote Austel- lungsstücke nicht zu gebrauchen. Und es gibt viele alte Fernsehgeräte - auch aus der Anfangszeit der Farbe, die nur einen ganz normalen Antenneneingang besitzen. Wieder mal "helfen" uns die Chinesen aus der Patsche. Dieser HF-Modu- lator (ein Mini-Sender) hat einen HDMI Eingang und ist umschaltbar auf einen Video-In (FBAS) samt Stereoton-Eingang. Mit eingebautem Netzteil ist das Teil (Versand sogar aus Deutschland) für sagenhafte 33 Euro zu haben und wir können wieder alte historische Fernseher mit Bild und Ton versorgen.

Nov. 2021 - Zwei interessante Artikel aus 1935

In "Die Kinotechnik" im Frühjahr 1935 übersetzte ein Redakteur einen Artikel aus einer italienischen Zeitschrift ins Deutsche, was das Fernsehen zur Zeit (1935) kann und wie es funktioniert. Dieser Artikel erschien bereits 1 Jahr vor der Olympiade 36 in Berlin, als die Deutschen zum ersten Male etwas vom Fernsehen mitbekommen hatten. Im Herbst 1935 finden wir einen weiteren besonderen Artikel, in dem alle zur damaligen Zeit bekannten Farbfilmverfahren namentlich aufgelistet waren. Da sind Namen dabei, die wir noch nie gehört haben und auch nie wieder hören werden. Hier geht es zur Artikel-Übersicht 1935 und hier zur Artikel-Übersicht 1936.

Okt. 2021 - Die Foto-Kino-Technik Jahrgänge 1947-1957

Neuanfang 1947 in grau
noch für 2 Reichsmark
Kopf/Titel aus 1941

Um die Chronologie der modernen Fernsehtechnik von den Anfängen her (vom Film her kommend) besser darzustellen, habe ich mit der Recherche doch etwas früher angefangen, nämlich mit den ersten FKT (Nachkriegs-) Heften von 1947. Der zweite Chefredaktuer (HERBERT HANS GRASSMANN) ist mit seiner Beurteilung und Kritik genauso gnadenlos wie es hier auf unseren Seiten des öfteren vorkommt. In seinen Leitartikeln nimmt er kein Blatt vor den Mund. Der Umstieg vom uralten nahezu quadratischen Normalfilm auf den beinahe zweieinhalb- mal so breiten Cinemascope Film wird gründlich beschrieben. Auch der vom Zuschauerschwund erzwungene Umstieg von hölzernen Klappstühlen auf bequemere Polstersessel ist ein großes Thema. Die Coverseiten der FKT sind bereits von 1947 bis 1964 verfügbar. Hier gibt es einen ersten Einblick in eine Vielzahl von Artikeln aus dem Jahr 1941, als sich Hitler noch leidlich auf der Siegerstraße wähnte. Zwischen den Zeilen las man aber schon die sich auftuenden Zwänge und Engpässe der reichsdeutschen Kriegswirtschaft.

Okt. 2021 - 2 lesenswerte historische Artikel samt Prognose

In der Januar-Ausgabe 1961 der Zeitschrift FKT beschreibt Professor A. NARATH - damals Präsident der Deutschen Kinotechnischen Gesellschaft - die letzten 40 Jahre der Entwicklung des Films und des Kinos - aus dem Blickwinkel von 1960. Am Ende lesen Sie erstaunlich gute Prognosen über die Entwicklung des Kinos und des Fernsehens in den Kinos.
Der gesamte Aufsatz ist auf 2 lange Seiten aufgeteilt. Viele den Film- und Kino- Fans und Historikern bekannte Namen und vor allem viele auf den Tag genaue Daten werden hier genannt.

Okt. 2021 - Vodafone Kabelanschluß seit Wochen instabil

Im Januar 2019 bekamen wir in der Redaktion Unitymedia Business Kabel mit 200 Mbit. Und das lief bis etwa Feb 2021 mustergültig, sogar entgegen allen Ukenrufen anderer Unitymedia Kunden. Seit Sommer 2021 wurde das Kabel-Netz bei Vodafone eingegliedert und seitdem geht es kontinuierlich bergab. Gezählt haben ich weit über 20 Ausfälle von bis zu 1 Stunde, bei denen natürlich auch unser VOIP-Telefon nicht mehr geht. Was war das mit ISDN so toll, über 20 Jahre keine Störungen. Inzwischen ist es penetrant, also bitte etwas Geduld, wenn Sie uns anrufen.

Okt. 2021 - Ein tiefer Einblick in die Media-Pool-Speichertechnik

14 Scheiben für 9 Gigabyte

Ab etwa 1990 zeichnete sich ein gewaltiger Umschwung bei der Speichertechnik ab. Die ersten PCs hatten "große" Festplatten, mit denen man bereits Video-Filme bearbeiten konnte. Das Magnetband hatte beinahe ausgedient. Und bei der BTS/Fernseh in Darmstadt entwickelte man einen großen Festplatten-Speicher für mehr als nur einen Film, den Media-Pool. In diesem Media-Pool wurde das Feinste eingebaut, das damals verfügbar war. Und das waren die ersten 9 Gigabyte SCSI Platten von Seagate aus USA. In diese Hightech-Platten schaun wir jetzt mal rein. Damals hätte man "jeden" gesteinigt, der sich getraut hätte, solch ein "3.500 Dollar Teil" aufzuschrauben. Denn dann war die Platte hin, ein für allemal.

Sept. 2021 - Ab 1988 gab es "BTS", ehemals Bosch und Philips

In den schweren Kisten mit fast der gesamten Fese-Dokumen- tation stand auch dieser Ordner - und die allererste BTS Preis- liste Nr. 1 von 1988. Es sind fast 200 Seiten und selbst ein Starverkäufer muß sich da eine Woche lang reinarbeiten, ehe er zum Kunden durfte oder sollte. Es ist sehr eng gedruckt und es stehen wirklich alle Preise drinnen. Da findet man die LDK Studio-Kameras aus Breda und die KCM aus Darmstadt und die BCN Maschinen bis hin zur BCN 53.
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Nur, die Hintergründe, die stehen ganz woanders, nämlich in den Messeberichten in den FKT-Zeitschriften der Jahre 1985 bis 1992. Und weitere noch wichtigere Informationen aus dieser Zeit stehen im SPIEGEL.
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Der weltweite Markteinbruch ab 1979 hat die Japaner wie ein Blitz getroffen. Dachten die Manager wirklich, daß es immer so weiter aufwärts gehen würde und daß man die Stückzahlen - die waren sowieso schon im Millionen-Bereich - noch weiter steigern könnte ?

Jedenfalls waren in den japanischen Häfen die Lagerhallen voll bis oben hin mit damals unverkäuflichen Geräten und es war Leidensdruck angesagt. Im Consumer-Bereich wurde nun versucht, über den Preis abzuverkaufen. Das traf die europäischen Firmen wie Grundig und Philips an deren empfindlichster Stelle, die ja alle dachten, "wir" sind die Größten.

Und mit diesem extremen Leidensdruck der Japaner wurde die Entwicklung in den Randbereichen - zum Beispiel des professionellen Fernsehens - beschleunigt.

Selbstverständlich "verirrte" sich diese ganz neue brandaktuelle BTS Preisliste auch in eine japanische Niederlassung in Europa, sicher still und heimlich. Und die Japaner fanden sofort jede Menge Ansatzpunkte, dort einzuhaken.

Der BTS FDL60 zum Beispiel stand dort mit fast 600.000 DM drinnen und die professionellen Studiokameras lagen alle bei 250.000 DM bis 320.000 DM pro Stück, natürlich mal 4, man brauchte ja 4 Kameras im Studio. Auch die transportablen EB oder ENG Kameras lagen preislich in schwindelerregender Höhe.

Komischer Weise durften jetzt die Europäer auf den japanischen Messeständen der großen Broadcast Messen überwiegend nicht (mehr) fotogafieren (siehe Bild oben) . So konfus war die Welt damals. Diese Riesen-Preisliste beginnt hier.

Sept. 2021 - Drei neue Technik-Seiten zum Lesen

Hier die Achse eines Präzisions-Potentiometers mit zwei Kugellagern im ALU-Gehäuse

Ab und zu lohnt sich ein Blick rüber ins Hifi-Museum. Denn dort im Bereich Wissen und Technik gibt es auch Grundlagen- artikel, die hier im Fernsehmuseum nicht enthalten und zu lesen sind.
Es geht bei diesen Artikeln/Seiten um des Verstehen zum Beispiel eines Potentiometers, eines Inkrementalgebers und einer Onkyo Variante eines (Pseudo-) Inkrementalgebers sowie eines besonders teuren Präzisions-Potentiometers.

In vielen Prospekten aus dem Bereich Hifi und auch Broadcast werden angeblich einmalige Eigenschaften dieses dort beworbenen super tollen Gerätes aufgeführt, aber selten wird erklärt, was das so Besondere daran sei. Liest man dann etwas genauer und vergleicht die ähnlichen Geräte verschiedener Hersteller, stellt man ganz leicht fest, die anderen haben das doch auch und nennen es nur anders. Werbung ist nun mal ein ganz eigenes "Geschäft".

Aug. 2021 - Eine neue Seite zeigt unsere "Waveform"-Monitore

Diese Waveform-Monitore und Vectorscopes wurden ganz offensichtlich in Riesenstückzahlen an die Fernsehsender verkauft. Und als der komplette Umstieg auf das digitale HDTV- Produktions-Format kam, waren sie wertlos, alle auf einmal. Sie bekommen diese Geräte heute in 2021 für weniger als 40 Euro nachgeworfen, teilweise modernste Technik, aber alle mit einer langen Röhre. Auf dieser Monitor-Seite sehen Sie eine Auswahl nur unserer (wenigen) Typen von dieser Vielfalt, die es mal gab.

Ein schöner Prospekt hat nicht mehr geholfen - die 2 Zoll Technik war zuende

Aug. 2021 - Der Paukenschlag in Montreux 1975

Um der Allgemeinheit rückwirkend einen genaueren Blick auf die Investitionen der Fernsehanstalten um 1974 zu machen, haben wir die AMPEX Preisliste vom April 1974 eingestellt. Ampex hatte 1956 den Videorecorder produktionsreif entwickelt und von jetzt an ein Monopol darauf. Die amerikanische Regierung zwang jedoch Ampex, sich den Brocken (die "Nuggets") mit RCA zu teilen. Das Geschäft war lukrativ und bis April 1975 war die Welt noch in Ordnung. Von den Japanern war noch keine Spur, Chinesen gabs gar nicht und aus Europa kam nix Genaues. Bis auf einmal die Bombe platze. Ohne lange Vorankündigung zeigte die BOSCH / Fernseh aus Deutschland auf dem TV-Symposium in Montreux die brandneuen 1" Magnetband BCN Videorecorder. Schaun Sie mal rein in die Montreux-Berichte und in die AMPEX Preisliste.

Aug. 2021 - Über die Verkettung von Gedanken .....

Chefredakteur Norbert Bolewski schrieb viele Artikel
Die LDK9 von 1991 war der Auslöser der Suche

Bei der Suche nach Informationen und Erscheinungsdaten von BTS-Kameras aus 1985 bin ich in 4 Umzugskartons voll mit "Bosch/Fernseh" / BTS / Philips / Thomson / GrassVally (usw.) Prospekten gelandet und war verwirrt. Die Datumscodes auf den Prospekt- Rückseiten stimmen nicht mit meinen Infos überein.

Daraufhin habe ich in Norbert Bolewski's FKT Heften nach den Messe-Infos und Technik-Berichten von den diversen TV-Sym- posien in Montreux und der IBC in Brighton gesucht. Bei dieser Recherche - einige sehr lange Nächte waren da schon rum - bin ich über lange gesuchte Artikel gestolpert, die die Technik der Normen und Komponenten- Specs erläutern. Insbesondere dieses "4:2:2" war vielen unserer Leser supspekt. Nach einigen (angeblichen) Fachartikeln wußte selbst ich nicht mehr, was das jetzt bedeutete. Und dann in der FKT 1991 stand er dann, der erste verständliche Artikel, der beschreibt, was es mit diesen "Komponenten" auf sich hat. Und dazu kommt eine Beschreibung über Komponenten-Messtechnik aus dem Haus Grundig.-  Es gibt da wirklich viel zu lesen - und es ist interessant.

2021 - Von der Hobby- Video-Kamera zur den Profi-Kameras

Die SONY HVM-100CE - eine der allerersten Consumer Cameras

Es ist noch gar nicht so lange her, da hat eine Entwicklung einen bemerkenswerten Anfang genommen. Uns, den allermeisten normalen Mitmenschen war gar nicht bewußt, daß bei den bundesdeutschen Fernsehsendern Geld (fast) keine Rolle gespielt hatte. Es war einfach da. Die Preise für Studio-Geräte (ab 250.000 aufwärts) taumelten in solchen Größenordnungen, daß wir das gar nicht gerafft hatten. Dann kamen 1971 die ersten kleinen Video-Kameras für erschwingliches Geld und etwas später die ersten Betamax- und U-matic-Recorder. Und auf einmal war der 8mm Film ganz schnell out und Video war in. Auch bei den Profis gab es schon mobile Video-Kameras, aber alle über 100.000 DM. Hier beginnt ein neuer Artikel mit bei uns im Fundus vorhandenen Hobby-Video-Kameras und deren Eigenschaften.

2021 - es geht weiter - Das TRIAX Kabel mal etwas genauer ....

In den frühen 1960er Jahren etwickelte der Student Rud Koppe an einer Hochschule in Holland ein neues - scheinbar - ganz simples Kabel, nämlich vom Kamerakopf zur ersten Verstärkereinheit, der sogenanten CCU (das ist die "Camera Control Unit"). Bislang waren das dicke rote multi-wire Kabel-Stränge mit gewaltigen Steckern an den Enden und mit ganz vielen einzelnen Adern und 3 einzelnen Coaxial-Kabeln. Wurde solch ein Kabel "irrtümlich" überrollt und dabei (unsichtbar) beschädigt, brauchte nur eine dieser Adern zu brechen und schon war es hin, das gesamte Kabel. Flicken war nicht möglich. Hier haben Sie einen Einblick in dieses geniale Kabel. Übrigens das mit der mobilen Glasfaser war noch lange nicht so weit.

Juli 2021 - Sommerzeit = saure Gurken-Zeit ? Na ja ...

Damals eine Sensation

Eine Woche Sonne täglich motiviert zum Aufräumen und Sondieren von ganzen Regalen voller Unterlagen, die schon viel zu lange schlummern. Und da fällt mir ein dicker A4 Ordner von Wolfgang Hasselbach in die Hand. Er war der Chefentwickler und auch ein Vordenker bei der BRAUN AG und hatte sich frühzeitig mit Computern kundig gemacht. Und in diesem Ordner sind nur Taschenrechner- Prospekte ab 1974. Rechts sehen Sie meinen allerersten Taschenrechner, ein HP 35, den ich gebraucht von meinem Kommilitonen Rudi bekommen hatte. Es war der weltweit erste kleine Rechner mit mathematischen Funktionen und kostete etwas über 1.100.- DM. In dem dicken A4 Ordner sind die Prospekte mit einer nicht mehr überschau- baren Typenvielfalt dieser kleinen Dinger, mit denen heute kaum noch gerechnet wird. ..... Und jetzt kommt der überleitende Gedanke zu den 100 Millionen Videorecordern, die bei uns in Europa auch keiner mehr braucht. Es gab also noch mehr Beispiele für eine gigantische Müllmenge von Millionnen dieser Geräte, die aus dem Blickfeld geraten ist. Ich hatte diesen HP35 aufgehoben, die anderen billigeren Taschenrechner, die danach kamen, sind lange "entsorgt"- So langsam wird mir richtig "mulmig" im Bauch, was wir mit unserer Umwelt verbockt haben. Ich werde von den Prospekten einige besonders auffallende darstellen, bei denen ein einziger Anbieter mehr als 50 verschiedene Typen solcher Kleinst-Rechner anpreist.

Juli 2021 - ein weiterer Ordner (Nr.6) von Günter Bartosch

Das Erbe des Günter Bartosch aus 2013 - 420 Kilo Unterlagen
Ordner Nummer 6

Beim zwangsweise angefangenen Aufräumen und Sondieren ist der sechste gelbe Ordner von ZDF Mann Günter Bartosch aus dem Jahr 2008 aufgetaucht. Dort sind 3 längere Arikel über Konrad Zuse und die Luftbrücke 1948 und die Entwicklung des Deutschen Fernsehens enthalten.

Besondere Aufmerksamkeit erregte aber ein Arbeitszeugnis der Firma Telefunken Hannover aus 1947 für deren Mitarbeiter Walter Bruch, das in dem (in "ZDF Kontakt" in 2008 abgedruckten) Artikel (nur) zur Hälfte als Beweis enthalten war. Bei den Bartosch-Unterlagen war aber auch die andere Hälfte des Zeugnisses (als Foto-Kopie) enthalten. Dort wird der Versand des Zeugnisses vom 15.6.1947 bestätigt, wobei das Zeugnis vom Juni 1948 datiert. Absolut bemerkenswert ist dieser Satz : "In der Anlage senden wir Ihnen das gewünschte Zeugnis, das wir auf Grund der von Herrn Professor Schröter gemachten Angaben angefertigt haben." Dr. Fritz Schröter war aber bis 1949 nachweislich in Paris, weil er als "NS belastetes" hochrangiges Mitglied der Telefunken Geschäftsleitung hier nicht willkommen war. Das alles - also auch das "gewünschte" entlastende (Gefälligkeits-) Zeugnis für Walter Bruch und seine Peenemünde-Zeit - ist (inzwischen) unglaubwürdig und hat ein Geschmäckle. Mehr dazu und eine ausführliche Würdigung solcher Zeugnisse lesen Sie auf den Walter Bruch Seiten. Und der lange Artikel übers Fernshen steht hier.

11. Juli 2021 - WM, EM, OLYMPIA und die Video-Industrie

Heute ist es das Ende von "wenig lustig". Die Europa-Meisterschaft ist hoffentlich zuende und wieder hat nur das Geld regiert. Vergleiche ich viele Zeitzeugen-Berichte, was damals vor 30 und vor 40 Jahren in den Wochen vor einer EM oder WM oder den beiden Olympiaden so abgíng, so ist das mühsame Schauspiel in 2021 ein finanzielles Fiasko - jedenfalls für die Technik-Anbieter. Die "Anstalten", die privaten Fernsehfirmen und auch die freien Kamera-Teams haben alles, alles vom Feinsten. Es sind genügend Hochleistungs- Kameras da, genügend Aufzeichnungssever samt Festplattenplatz, die Übertragungswege sind sind dank Glasfaser völlig ausreichend. Es muß also "Niemand" irgend etwas dazukaufen.

Ein Beispiel aus 1972 :

Die Olympiade 1972 gab der Fernseh GmbH einen gewaltigen Auftragsschub


Von den alten Bosch/Fese-BTS Mitarbeitern bekam ich erzählt, daß allermeist etwa 3 Monate vor solchen Groß-Veranstaltungen eine Urlaubssperre verkündet wurde, weil mit aller Kraft die Aufträge abgearbeitet werden mußten, und natürlich termingerecht vor dem Eröffnungstag. Nicht nur die 18 Monate dauernde Pandemie hat den Broadcast- Anbietern kräftigst zugesetzt, die Technik ist (nahezu) ausgereizt.

Juli 2021 - Wir haben "Eine" - endlich - eine richtige echte "Kurbel-Kamera"

Nach langem Suchen und Fragen hat uns das Filmmuseum Romboy in Wesseling eine solche historische 35mm Film- kamera mit der obligatorischen Kurbel geschenkt. Dafür vielen Dank. Wir erinnern uns nur mühsam, es gab mal viele kleine Programmkinos in allen Ecken Deutschlands mit Namen "Die Kurbel". Und nur die älteren Filmfans wußten mit dem Namen etwas anzufangen. Die damals und auch heute noch allseits bekannte "Kurbel" war am Fahrerfenster des VW Käfers, mit der der Fahrer die Scheibe "herunterkurbeln" mußte, am Autoschalter von McWürg oder wenn ein Knöllchen in Empfang zu nehmen war.
Ganz am Anfang der Filmzeit um 1910 waren auch die frühen Filmkameras noch aus Holz. Doch solch ein frühes museales Exemplar ist - für uns sowieso - nicht bezahlbar. Die Kurbel an der Seite der Kamera "lebte" bis etwa Anfang der 1960er Jahre. Unser Exemplar ist etwa aus 1955 aus dem Ossiland, aus Dresden. Doch wofür braucht man im Fernseh-Museum heute noch solch eine Kamera ? Das lesen Sie auch hier.

Mai 2021 - Ein Film-Dreh am Pfingstwochenende

Und wieder wird eine sehr ereignisreiche Geschichte von vor 37 Jahren nachverfilmt, die Tagebücher des "Größten Feldherrn aller Zeiten", genannt "Gröfaz" oder auch "der Führer". Die dem STERN untergeschobenen Tagebücher waren aber gefälscht, eine fatale Gechichte, die viel Saub aufgewirbelt hatte. Bei der fiktiven Talk-Runde waren wir mit unseren großen historischen Fernseh-Kameras der Bosch Fernseh GmbH dabei. Sogar die als Komparsen angeheuerten pensionierten Kameramänner waren erstaunt, daß es diese "alten Teile" nach so vielen Jahren noch gibt. Die eigentlichen Bilder dieser Dummies im alten 4.3 Format haben dann aber etwas modernere sogenannte EB-Kameras angeliefert. Ein ausführlicher Bericht kommt noch.

mit Digitalrecorder nahezu neu
ebenfalls nahezu neu
alle noch mit Monitor-Röhre

Mai 2021 - Unsere nostalgischen EB Kameras - oh Weh .....

Nach der Ablösung des Standard Fernseh-Formates zugunsten von 16:9 HD Fernsehen wurden sehr viele mobile Reportage- Kameras (EB Kameras genannt für "Elektronische Bericht- erstattung") vakant und viele davon sind uns gespendet worden. Jetzt zur Vorbereitung eines historischen Filmdrehs wollte ich einige davon wieder in Betrieb nehmen. Und bei der genaueren Betrachtung der Modelle kann ich nur feststellen, es war schon eine richtige Frechheit, die Kundschaft dermaßen zu verwirren und auf ein Fabrikat festzuklemmen.

Man kann das durchaus Nötigung oder gar Erpressung nennen. Es fängt an mit den diversen (sehr "vielfältigen") Objektiv-Anschlüssen mal als Bajonett oder mal mit Schraubverschluß. Auch die Steuerkabel zur Versorgung und Steuerung der Zoom-Optiken haben unterschiedlichste Steckverbinder. Erst recht die Anschlüsse für die kleinen Suchermonitoren oben auf der jeweiligen Kamera.

Es paßt wirklich nichts zu nichts. Von den dicken Kamerakabeln zur Studio- oder Ü-Wagen-CCU (das ist die Fernsteuereinheit für jede Kamera) mit den dortigen richtig großen Steckern wollen wir gar nicht erst anfangen. Hier liegen etwa 20 richtig schwere Kamerakabel- Kableringe in rot und schwarz mit den unterschiedlichsten Steckern und Buchsen an den Enden. Wir haben Kamera-Bodys ohne Optiken und Optiken ohne die Bodys und das ist sehr frustrierend. Da ist jede Hilfe oder Spende willkommen.

Mai 2021 - Unser Festnetz-Telefon ist offline - warum?

Ganz neu : Zwei kleine Router zum Vergleichs-Test - zwischen dem Internet- Kabelanschluß und allen meinen PCs in meinem lokalen Redaktions-Netz

Wieder mal ist eine Internet-Provider Änderung fällig. Meine Devise ist seit 30 Jahren : immer mal wieder eingefahrene Wege infrage stellen. Wir hatten Unity-Media Business Internet über Kabel mit 200 mbit/s für einen sehr guten Preis. Da waren die Festnetznummern inclusive Flatrate dabei.

Vodafon hat den Laden für 13 Milliarden gekauft, sie haben richtg gelesen - 13.000.000.000 Euro. Gewurmt hatte mich dazu immer, daß sich da von Anfang an ein öffentlicher WLAN Hotspot eingeschlichen hatte, mit dem andere Kunden über meinen Router ungefragt surfen dürfen. Die Gefahr, daß die in mein hausinternes Netz mit Terabyte an Daten ran können, hing immer in der Luft.

Jetzt habe ich einen lowcost Kabelanschluß mit nur 20 Mbit/s und er geht fast genauso schnell wie die 200 Mbit/s vorher. Doch diese "China Box" (der Router) ist mir noch mehr supspekt als die 6490 Fritzbox von Vodafone. Daher mußte jetzt endlich der lange geplante "Zwischen-Router" mit Firewall zwischen mein Hausnetz und den Kabel-Router. Und das steht hier auf dieser Seite ........

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5. Mai 2021 - Die nächsten 440 Seiten sind fertig

In den beiden dicken Filmbüchern des Schriftstellers Curt Riess - das sind das 1.Buch 1956 (das gabs nur einmal) und das 2.Buch 1958 (das gibts nur einmal) - ..... werden wie in einer Biografie neben den Film-Daten viele politische Ereignisse angeschnitten, die erst in seiner Lebensbiografie "Das waren Zeiten" aus 1977 ausreichend erklärt bzw. erläutert sind. - Sein Pesonengedächtnis bezüglich der Personen und der Filme ist phänomenal, denn das übersteigt sogar mein Vorstellungsvermögen. Auch das noch viel frühere Buch aus 1953 Berlin Berlin 1945 bis 1953 erklärt Manches, das sich in den Jahren direkt nach dem Kriegsende im April 1945 im gesellschaftlichen und politischen Berlin abgespielt hatte.

29. April 2021 - Die Resonanz auf das Film-Buch ist erstaunlich

Rudi Czech vor seinen Plakaten

Wenn sich zu einem Thema (Film und Kino) und den dicken Büchern innerhalb weniger Tage mehr als 5 Leser melden, ist das für uns schon erstaunlich. Darum hier der Link auf die Seite, mit der "das mit den Kinos" hier im Fernsehmuseum alles angefangen hatte. Anscheinend bin ich hier in Wiesbaden der letzte Zeitzeuge, der die Wiesbadener Kinos fast alle noch so richtig hautnah beschreiben kann.
Das ist natürlich so nicht richtig. - Angefangen hatte es vor über 10 Jahren mit der Seite "Kinos in Wiesbaden" - - - Und zwei der letzen Zeitzeugen hier aus der Gegend sind der Senior-Chef Hermann Schäfer (85) vom Pastori in Weilmünster und der Kino-Plakate Maler Rudi Czech (95) ebenfalls aus Weilmünster.

25. April 2021 - Die 750 Seiten sind fertig - 3 Wochen Arbeit

Wir schreiben Sonntag den 25. April 2021 und der totale Corona- "Lockdown", also die totale Abschaltung des öffentlichen Lebens - ab Montag - ist beschlossen. Ein neues Bundes-Gesetz macht das jetzt möglich.

- In den letzten drei Wochen habe ich in ca. 8 bis 12 Stunden pro Tag das erste dicke Film-Buch von Curt Riess aus 1955/56 auf diese Webseiten übertragen.

Curt Ries beschreibt anhand der Entwicklung des Films selbstverständlich auch den Einzug der Braunhemden und der NSDAP in den Deutschen Reichstag und die schrittweise Gleichschaltung (oder Versenkung) der Medien, also von Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk, Theater und natürlich dem Film.

Und genau da - mit den sehr gut und detailliert beschriebenen tiefen Vorgängen - beginnt mein heutiges Sinnieren über diese damals so immens folgenschwere Entwicklung.
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Die Gesetzeskommentare des NSDAP-Funktionärs Dr. Otto Palandt von 1933 bis 1944

Auch im Feb. 1933 fing es ganz langsam an. Hilter und Goebbels veränderten die alten Gesetze schrittweise und schränkten die Rechte aus der Reichsverfassung immer weiter ein. Auch damals erschien es einem großen Teil des Deutschen Volkes durchaus plausibel, das "so" zu machen und nahezu klaglos hinzunehmen.

Die "Erleuchtung" eines deutlich grösseren Teils des deutschen Volkes setzte erst ab etwa 1936/37 ein - als man den Krieg bereits "riechen" oder fühlen konnte - und zu dem Zeitpunkt dieser "Erkenntnis" konnte man die fatale Entwicklung nicht mehr zurückdrehen. Es war bereits zu spät.

Fast methodisch baugleich setzte ab 1947/49 die politische Entwicklung in der besetzten Ostzone (SBZ) ein. Auch dort wurden (erst von den Russen seit 1945) fließend die Gesetze "korrigiert". Was für die 17 Millionen Ossis dabei raus kam, konnten wir vor ca. 30 Jahren sehr genau miterleben.

Die teils heimlichen Vorgänge ab Jan. 1933 sind alle - nach dem großen Knall von April 1945 - bereits zigmal historisch akribisch aufgearbeitet worden, von wirklich guten juristischen Koryphäen akribisch entschlüsselt und dokumentiert. Durch das Lesen dieser 750 Seiten "Film- und Kino-Historie" von Curt Riess kommen ganz langsam "merkwürdige" - viel zu ähnliche - Vergleiche heraus.

Unsere Volksvertreter in Berlin bekommen auf einmal Rechte, die wir bei den Ungarn und den Polen scharf kritisieren, von Putin und den anderen Diktaturen bei uns neben dran, auch von dem Sultan vom Bosporus, wollen wir schon gar nicht mehr reden.

Es lohnt sich, das überarbeitete Buch aus 1955/56 zu lesen. Es sind aber "mehrere Nächte" einzuplanen. Der Autor Curt Riess schreibt regelrecht süchtigmachend mit sehr sehr vielen illustren Beispielen und Erfahrungen aus jener Zeit.

Ich möchte unbedingt noch einen Leitsatz anfügen:
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  • Willst Du etwas Ehrliches über Dich (oder Dein Land) erfahren,
  • frag' nicht Deine Freunde, frag Deine Feinde !!.

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Besonders verblüffend für mich war, der langjährige UFA Mitarbeiter Heinz Frick, der nicht durch irgendwelche fernen jüdischen Vorfahren zum Emigrieren gezwungen war, schreibt in seinem Buch (40 Jahre Gloria-Palast Berlin) sehr viel von diesen gleichen Entwicklungen und seinen sehr sehr ähnlichen bis fast gleichen Erlebnissen und Erfahrungen aus dem 3. Reich und auch danach aus den 10 Jahren Ostzone, die er "geniessen" durfte.

April 2021 - Es geht los mit den 750 Seiten "Das gabs nur einmal"

"Das gabs nur einmal"

Der Film ist der Vorläufer des Fernsehens. "Als die Bilder laufen lernten..." - so beginnt manche Story. Die Informationen über Filme, Titel, Schauspieler und Regisseure in der wikipedia sind dermaßen "steril" und unpersönlich, teilweise sogar falsch, daß dort das Lesen keine Freude macht. Lange vor dem Internet haben sich zwei Autoren sehr viel Mühe gegeben, die Entwicklung des Films als solchen zu dokumentieren. Der erste Autor, dessen Bücher ich gelesen hatte, war Heinrich Fränkel. Der zweite war Curt Riess. Bei beiden wurden jüdische Vorfahren herausgefunden und beide sind daher Anfang 1933 aus Berlin in die Welt emigriert und kamen nach 1945 zeitweise zurück und beide haben mehrere dicke Bücher geschrieben.
Mit dem 1. Buch von Curt Riess geht es jetzt los.

April 2021 - Ein weiterer historischer Blick in die Zeit nach 1945 - nach Berlin

Der 1993 verstorbene Schriftsteller, Journalist, Reporter und Auslands- korrespondent Curt Riess gibt uns einen Einblick in sein Leben, als er mit den ersten Amerikanern im Aprill 1945 ins völlig zerstörte Berlin geschickt wurde. In dieser speziellen Biografie seines Lebens berichtet und beschreibt er auf fast 300 Seiten chronologisch ausführlich, was sich in Berlin-Berlin von 1945 bis etwa 1952 abgespielt hatte. In einer weiteren Biografie mit fast 500 Seiten erzählt er viel viel mehr aus seinem Leben. Seine Lebensbiografie kommt als nächstes dran. Er hatte nämlich fast 80 Bücher geschrieben, davon zwei dicke Wälzer über den Film und die Kinos vor 1945 und nach 1945.

April 2021 - Zwei Broschüren über Frankfurt 1945

Auf der Suche nach Fotos bzw. Bildern der Frankfurter Kinos - vor 1945 und nach 1945 - bin ich zwar nicht fündig geworden, doch im Nachlass des ZDF Mannes Günter Bartosch steckten zwei Broschüren über Frankfurt von 1933 bis 1945 mit einer großen Anzahl von Zeitdokumenten.

Und weiterhin sind 3 dicke A4 Ordner mit Berliner Zeitungsausschnitten aus dieser Zeit vorhanden. Die beiden Frankfurter Broschüren finden Sie bei den Frankfurter Kinos.

April 2021 - Das "Filmecho" wurde nach 72 Jahren eingestellt

Gerade haben wir die Sonderausgabe "50 Jahre FILMECHO" (1997) erhalten, die im PASTORI Ordner gerettet worden war. Da liest man auf der Webseite des Verlages, sie hören auf bzw. sie müssen aufhören. Es gibt auch bissige Kommentare, aber die bittere Realität im Hifi-Bereich hatte ich schon vor über 35 Jahren kennengelernt. Im Hifi-Bereich wurde bei verschiedenen Magazinen einfach das Licht ausgeknipst. Nur wenige haben in einem letzten Editorial die Wahrheit erzählt, so zum Beispiel Karl Breh. - Du als Redakteur solltest über meine Produkte (hier halt keine Verstärker oder Boxen sondern die neuen Filme) immer tolle Sachen schreiben, sonst inserieren wir (gemeint sind die Verleiher) "bei Dir" nicht mehr. - Das war immer ein "Tip unter Freunden", der nie irgendwo schriftlich zu erhaschen war. Und daran sind zum Beispiel renomierte Hifi-Magazine eingegangen. Keiner der Hersteller oder Verleiher wollte die Wahrheit wissen, z.B. bei den verblödenden Filmen ohne Handlung mit mittelmäßigen Darstellern und viel Busen und ohne Grips. Hier wird etwas mehr stehen über die Film-Literatur.

Viele Artikel aus dem Sonderheft 50 Jahre Filmecho/Filmwoche

Mehrere Autoren schreiben in 1997 über die Geschichte des Films und über die Geschichte des Kinos, sowie die Film/Fernseh-Verhandlungen und die Film/Kino- Besucher-Statistiken und natürlich über die Kinokarten- Einnahmen.

25. März - Besuch einer Perle - ein Lichtspielgasthaus im Taunus

Ein neues Lichtspielgasthaus
Ein ganz tolles Nostalgie-Kino

Nach vielen Anläufen wegen der Pandemie und der Terminpläne durfte ich Heute eine wirkliche Kino-Perle besuchen. Eine Perle deshalb, weil man Perlen nur sehr selten findet. Die Herzen und die Köpfe sind Hermann und Jörg Schäfer (sen.+jun.), die in Weilmünster mitten im Taunus (Nähe Usingen) etwas ganz Besonderes geschaffen haben. Sie haben es "Das historische Lichtspielgasthaus" genannt und es beinhaltet ein super tolles nostalgisch modernes Kino sogar aus 1919, eine edle Gastronomie, ein zugehöriges Hotel und es gibt Parkplätze. Leider ist es zu Ostern noch nicht offen, es wäre einen Erlebnisbesuch wert. Ich durfte viele Bilder machen und ich bekam den Gründungs-Ordner mit allen historischen Bildern und Anzeigen seit 1909 zu treuen Händen. Soetwas ist sehr sehr selten und ich hatte es nur einmal von Frau Koriat, der Tochter eines Wiesbadener Kinobesitzers, die auch ihren historischen Ordner mit vielen alten Plakaten und Bildern über Jahrzehnte gerettet hatte.
Es gibt zu dem PASTORI-Kino in Weilmünster eine ausführliche lesenswerte Seite bei den Kinos. Und da gibt es inzwischen sehr viele Bilder und ganz viel zu lesen.

März 2021 - mehrere Artikel über den EIDOPHOR Projektor

In der Philips Kontakte Zeitschrift von 1966 sind mehrere sehr informative und fundierte Artikel über den weltweit ersten Großbild Fernsehprojektor enthalten, der in der Schweiz als schwarz-weiß Version entwickelt, von Philips dann gebaut und vermarktet wurde und dort dann zur Farbe verbessert wurde.

März 2021 - 55 Ausgaben der Philips "Kontakte" gescannt

In diesen Händler-Magazinen "Kontakte" ab Januar 1964 kam ganz deutlich zum Vorschein, Philips hatte bei unserem Farbfernsehen einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil gegenüber allen anderen Firmen in Europa, auch gegenüber Max Grundig. In den Philips Laboratorien in Breda und in Hamburg bei Valvo wurden auch die Röhren für Farbfernseh-Kameras entwickelt, also die professionellen Quellen des Farbbildes. Und Philips hatte die Plumbicon Aufnahme-Röhre schon Jahre vorher für diese Kameras erforscht und produziert. Deshalb konnte Philips bereits 1966 mit zwei Meilensteinen der Farbfernseh-Geschichte aufwarten, der Philips LDK3 Kamera und dem Philips- Farbfernseher Modell Goya K6. Weiterhin entwickelte und produzierte Philips im eigenen Bildröhrenwerk in Aachen die großen Farbbildröhren und hatte natürlich auch das Wissen um die Ablenkeinheiten (das sie anfänglich aber nicht herausgaben). Nach dem Farbboom bis etwa 1974 entwickelten die Philips-Ingenieure die Laser-Abtastung einer 30cm Bildplatte und aufbauend auf diesem Wissen so ab 1976 die Laserdioden- Abtastung der digitalen Schallplatte. Aber das steht alles im Hifi-Museum.

März 2021 - Merkwürdig : eines der größten Rechenzentren Europas in Straßburg "brennt" ? und "alles" ist weg ??????

Stahl brennt nicht

Das ist wieder mal eine so richtig echte Sensations-Horror- Story für die "BILD". Unsere Museen-Server standen ein Jahrzehnt in Wiesbaden im 2. Unterkeller eines Bürohauses - hinter dicken Stahltüren. Und mehrmals im Monat war ich dort, um Wartungsarbeiten durchzuführen und hatte auch Fotos gemacht. Die Server auch der anderen Housing-Kunden standen in verschlossenen Stahlschränken und auch sonst war dort nichts Brennbares im Raum - außer wenigen Strom- und Datenleitungen. Also was kann dort wirklich lichterloh brennen ??? - für mich einfach unverständlich. Inzwischen stehen unsere beiden Miet-Server (seit Sommer 2020) in einem Düsseldorfer Rechenzentrum in zwei verschiedenen Etagen. Und die Datensicherung läuft jeden 2. Tag. Dort in Straßburg seien jetzt (fast) alle Daten weg ?? Ist das die Zukunft ??

März 2021 - Als das Farbfernsehen 1967 begann .....

..... mußte jede technische Publikation etwas darüber bringen bzw. schreiben, wie es funktioniert und welche Vorteile es bringen würde. Zum Start im August gab es nach Zeitzeugenberichten nur etwa 2.000 Farbfernsehempfänger in Deutschland West und außer Staunen waren auch technische Informationen gefragt. In den VDI Nachrichten vom Dezember 1967 erschienen 5 fortlaufende Artikel über das neue PAL-Farbfernsehen.

Großes Scan-Projekt leider abgesagt - wegen CORONA

Frühjahr 2021 - Im Frühjahr ist eine mehrwöchige studentische Aushilfs- Beschäftigung zu vergeben ......

Im Frühjahr 2021 ist es uns duch eine Spende ermöglicht, solch einen studentischen Job bzw. eine Beschäftigung für Medien-Studenten im Raum Mainz Wiesbaden zu vergeben. Die Aufgaben sind durchaus anspruchsvoll und insbesondere für Studenten der Medien-Technik oder -Historie könnten sie als ein Sprungbrett mit einer großen Menge an medientechnischem Fachwissen genutzt werden. Darum ist diese Tätigkeit gezielt auf diese Zielgruppe zugeschnitten. Informationen über das Angebot finden Sie hier.

ZyXEL-NAS 542
PRIAM Modell 7050

Feb. 2021 - Neues aus der Redaktion

Unser neuer Brother MFC Duplex Scanner funktioniert leidlich und ist - zusammen mit der neuen Scan-Software - eine große Hilfe. Jetzt können wir massenweise A4 Seiten sogar Duplex im 60er Pack automatisch einscannen. Die Scan-Software, die dabei ist, die PaperPort Version 14.5 (eine abgeschminkte kostenfreie "SE=Spezial Edition") kann jetzt beim Abspeichern schief eingescannte Textseiten vorher "gerade" rücken. Auch das erleichtert die spätere OCR Umwandlung deutlich. -

Beim Scannen von solch vielen Buch- und Magazin- Seiten fallen unglaubliche Datenmengen an. Dazu haben wir eine neue Zyxel NAS Station angeschafft, in der jetzt 2 Festplatten je 4 Terabyte drehen und in der Platz für 2 weitere Platten ist. Der ZyXEL-NAS Speicher Modell 542 hat jetzt eine 2-Kern CPU und 2 Gigabit Netzwerk-Anschlüsse sowie mehrere USB 3 Buchsen.

Beim Vergleich mit den 4 Terabyte Platten, die inzwischen "fast" Normalität geworden sind, haben wir unsere erste richtig große 60 !! "Mega"byte Platte von PRIAM (wer kennt diese Firma noch) aus dem hintersten Regal rausgeholt und zum Vergleich eine 1 Terabyte Notebook Platte drauf gelegt sowie einen 64 Gigabyte "Micro-SD" Chip daneben, den man kaum erkennen kann. Der Chip ist knappe 1cm x 1cm groß und einen halben Millimeter hoch.

Jan. 2021 - Zwei Artikel über die ersten japanischen PAL- Video-Recorder (jetzt mit VHS Kassetten) für den europäischen Markt

der erste VHS Recorder

1978 starteten die Japaner den "Angriff" auf den europäischen Videorecorder- Markt, den sich bislang überwiegend Grundig und Philips geteilt hatten. Die wenigen Japaner mit ihren frühen Kassetten, das waren nämlich "Cartridges", fristeten ein Nischendasein. Jetzt kamen aber die "Großen" aus Japan und das waren SONY mit BETAMAX und Matsushita/JVC mit VHS. Und es wurde nicht nur "Ernst", es wurde eng für die beiden erstgenannten Europäer.

Unsere "alten" Neuigkeiten aus 2020 und davor werden fast alle jahrgangsweise aufgehoben.

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