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Der Traum der jungen Mädchen und auch mancher Jungs.

Sie standen 1956 schon an den Hintereingängen und -Ausgängen der großen Hallen und Theater oder Kinos, um ihre Stars mal in Natura zu sehen. Und "sie" standen manchmal Stunden um Stunden und dann kam "der" oder "die" gar nicht durch diese Tür. Daß das in den Zeiten der aufkommenden Rock- und Pop-Musik ausuferte, kam erst viel später mit den Beatles auf.

Alle waren auf der Jagd nach Autogrammkarten - natürlich mit eigenhändiger Unterschrift. Manche der Stars und Sternchen machten das mit, andere flüchteten vor der Menge unerkannt aus der Tiefgarage, wenn es die damals schon gab.

Die Produzenten und Mitarbeiter der beteiligten Sender hatten es da etwas leichter. Sie hatten Zugang zu den Stars und Sternchen hinter der Bühne und konnten für die Familie oder auch Freunde schon eher solche kostbaren Erinnerungen erfragen und auch bekommen.

Günter Bartosch war als Produzent und Redakteur verantwortlich für die ganzen ZDF Fernseh-Shows wie "Der goldene Schuß" und andere und arrangierte den Kontakt zu den Stars und Sternchen und den Promis, an die Unsereiner nie ran kam. Viele dieser Autogramm-Karten hatte er offensichtlich bereits veschenkt, aber diese hier hatte er aufgehoben.

Nach manchen Sternchen drehte sich auch fast "Jeder" um ...

Curd Jürgens war der Star unter den deutschen Schau- spielern, weil er ein großer und vor allem stattlicher Siegertyp war. Und seine Filme hatten überwiegend einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Seine vielen privaten Eigenschaften und gescheiterten Partnerschaften füllten hunderte von trivialblöden Promi-Klatschblättern und ebso dummen Hausfrauen- zeitschriften.

Und auch Sophia Loren (hier kein Autogramm dabei) war für den Film damals das "Rasseweib" an sich. In den Musik-Shows im späteren Fernsehen (vor allem nach der Einführung der Farbe) wurde eine rotblonde Italienerin der neue Maßstab für "Sehnsucht", es war Milva und Milva hatte - ähnlich wie Zarah Leander - eine außerordentliche Stimme. Obwohl Milva kein Wort Deutsch sprechen konnte (das hatte ich aber erst in 2014 erfahren), sang sie eine Menge Lieder auf Deutsch, halt so gut es ging.

Und sie hatte hier bei uns großen Erfolg damit und wurde somit zu den großen Musik- Shows recht oft eingeladen, gegen eine erkleckliche Gage natürlich. Auch Zarah Leander konnte eine Zeit lang an ihren Ruhm und ihren Bekanntheitsgrad ihrer Filme von vor 1943 anknüpfen. Ihr ehemals immer sehr gekonnt eindrucksvoll fotografiertes Gesicht jedoch hatte aber später (nach 1950) etwas von diesem "Glanz" verloren.

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Hier eine Auswahl der bereits gescannten Autogramme :
Adamo, Al Martino, A. Rothenberger und die beiden Babbelichs

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Cliff Richard, Udo Jürgens und Dalida

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Elke Sommer, Eva Rosakowa, Heidi Kabel und Heino

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Henry Vahl, Hildegard Knef, Horst Bucholz, I. Hallstein

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Die Jacob Sisters, J.C.Pascal, Karel Gott, Lisa Della Casa

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Annunzio Paolo Mantovani, Margit Schramm, Maria Schell, Milva

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  • Anmerkung vom Autor Gert Redlich in 2018 - Milva und Elke Sommer waren die Traumfrauen Ende der 1960er Jahre, als wir als 20-jährige die feuerrote lockige "Mähne" von Milva bewunderten und auch die bewundernswerten Fotos von Elke Sommer (Karl Mai Filme) ausschnitten und aufhoben. Der Fotograf verstand es, Elke mit wirklich nur ganz ganz wenigen Textilien in schwarz-weiss exzellent kontrastreich zu beleuchten.

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Hier die unvergessliche Zarah Leander

Irgendwie hat sie sich merklich verändert - im Vergelich zu den damals super tollen Fotos von vor 1945.

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Wenn Sie Interesse an diesen originalen Autogrammkarten haben, bitte melden.

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