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Hier stehen die Messe- bzw. Veranstalter "Informationen".

Im Unterschied zu unseren überwiegend selbst formulierten Artikeln und Kommentaren sind das die vorauseilenden Lobeshymnen der Redakteure und Pressemenschen sowie der Messe-Ausrichter, der Messegesellschaften und der Veranstalter. Allermeist basieren die auf den vorab verteilten Presse- Informationen der Hersteller oder der Vertriebsfirmen. Nur die wenigsten dieser Lobeshymnen waren "wahr" bzw. hatten sich wirklich erfüllt.
Die Fachblätter und Magazine waren meist (finanziell) darauf angewiesen, solche Artikel unkommentiert zu veröffentlichen, weil da allermeist auch sogenannte "flankierende Anzeigen" (hinzu) geschaltet wurden. Über diese selbstverständlich erfundenen nebulösen ("das gabs doch gar nicht") Zusammenhänge gibt es ausführliche Seiten im Hifi-Museum, weil es dort ganz besonders offensichtlich wurde, wie "das Spiel" funktioniert.

Und: wir sollten unterscheiden zwischen "Zeilen" und "Linien"

Es fällt immer wieder auf, daß selbst gestandene Fach-Redakteure und Fach-Autoren diese beiden Begriffe allzuoft verwechseln, vertauschen oder ungeschickt benutzen. Viele PAL- Kameras konnten trotz nomineller 625 Zeilen nur echte 450 Linien aufnehmen und auch darstellen. Gleiches gilt für Videorecorder, Monitoren und Fernseher aller Hersteller. In den gesamten englisch sprachigen Publikationen sind es die verwechselbaren "lines" (und ab und zu die TV-lines) und man muß Nachsicht walten lassen. "Sie" unterscheiden das ganz selten.

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Hier finden Sie die ganzen uralten nach Datum sortierten Montreux- Berichte der Symposien und der Ausstellungen.

Einladung und Katalog aus 1961

Und natürlich lesen Sie auch die (damaligen) Kommentare der Fachleute und des Chefredakteurs der FKT, Norbert Bolewski, zusammen mit unseren (heutigen) Kommentaren, und was von den vielen Marketing-Sprüchen von damals - sondiert bzw. überprüft ab etwa 2010 - übrig geblieben ist ... außer "heißer" Luft.

In 20 oder 30 Jahren weiß fast niemand mehr um die glanzvolle Episode der professionellen europäischen Fernsehtechnik in Montreux am Genfer See.

In den alten RTMs steht viel drinnen und auch andere Zeitschriften trudeln so nach nach bei uns in der Museums-Redaktion in Mengen ein.

Es begann im Jahr 1961, da traf "man(n)" sich zum ersten Male in Montreux zu einem Fernseh-Symposium. Es waren nur ein paar hundert "Fernsehmacher", die sich austauschen wollten, denn "Fernsehen zu machen", das war extrem teuer.

Das nahm dann ungeahnte Ausmaße an und der kleine Luxuskurort war irgendwann überfordert.
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Montreux, der Spiegel der Profis

1971 - die neue Bosch/Fernseh Kamera KCU

Rechts und Unten Bilder aus August 1971, als Marconi, EMI, RCA und natürlich Thomson mit Angenieux Optiken geworben hatte.

Jeder deutschen Berufsgenossenschaft hätten die Haare zu Berge gestanden, wenn deren Mitglieder oder auch nur ganz normale Menschen auf diese "James Bond" tauglichen Alu-Gerüste hätten steigen sollen, wollen oder sogar müssen.

Damals war das ganz selbstverständlich, daß die Mitarbeiter da mitmachten, zumal die Aussicht über den Genfer See und die schweizer Berge und die Sonne (wenn sie denn schien) begeisterungsfähig waren.
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Die Wettbewerber zur Fese zeigen sich alle mit Blick auf den Genfer See.

aus der Funkschau Nr. 15 / 1971

Unter dem Bild steht:
Während des 7. Internationalen Fernsehsymposiums in Montreux hatten alle Fernsehkamera-Hersteller der Welt ihre neuesten Erzeugnisse ausgestellt. Das Titelfoto zeigt den Aufbau der Farbkameras von Marconi, EMI, RCA Corp. und Thomson-CSF am Ufer des Genfer Sees.

Auch eine Farbkamera der Fernseh GmbH stand auf einem ähnlichen Turm; sie kam aber nicht mehr mit ins Bild. Was es Neues in Montreux gab, ist ab Seite 457 beschrieben. (Aufnahme: Tetzner)

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Hier die Übersicht über die einzelnen Berichte aus Montreux :

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