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Über die Wahrheit der Historie der Fernseh- Geschichte sowie die Wahrheit der Geschichte/Historie allgemein

Ein Jahrhundertmann
George Morgenstern
Sebastian Hafner
Mensch, der Krieg ist aus
Professor Fritz Fischer
Als Berlin brannte
Mythos Berlin
Das PAL Ferbfernsehen

von Gert Redlich im Januar 2016
Die Wahrheit ist kostbar, wenn man sie weiß oder zu wissen glaubt.
Oder wenn man die Aussage oder Behauptung beweisen kann.

Das trifft hier in diesem Web bei so gut wie allen unseren technischen Aussagen zu. Die technischen Aussagen können wir lückenlos beweisen. Die allgemeinen Aussagen, insbesondere im politischen wie auch im weltanschaulichen Bereich dagegen sind vage. Ich - als Baujahr 1949 - kann so gut wie nichts an Wahrheiten aus den Jahren vor 1965 plausibel selbst bezeugen. Dazu war ich einfach noch zu jung.

Was mich immer wieder fasziniert hatte, wie geschickt unsere "Mitmenschen" Wahrheiten manipulieren können. Ich denke da natürlich zuerst an Politiker der letzten 50 Jahre, die das für ihren "Job" (be-)nutzen. Es gibt aber auch Historiker im technischen Bereich, die die Wahrheit gerne mehr oder weniger leicht aufhübschen. Gute Beispiele sind Auf- und Niedergang der Telefunken TED Bildplatte sowie der analogen Quadrophonie.

Darum finden Sie hier im Fernsehmuseum viele Beispiele aus Büchern, Zeitschriften und Prospekten, die Sie miteinander vergleichen können . . .

. . . und sich damit selbst eine Meinung bilden können.

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Nachtrag aus 2018 - es wird ernst . . .
Die Wahrheit im Fernsehen bzw. im Internet


Seit etwa 10 Jahren ist die Technik der Computer-Animation so weit fortgeschriten
, daß man im Fernsehen (und natürlich im Internet) fast gar nicht mehr unterscheiden kann, was vom Bild (und vom Ton) her echt ist und was im Computer generiert ist.

Dabei spielt es für uns erstmal keine Rolle, ob das für die Nachricht oder die Story als solche gilt. Wir betrachten eine Fernsehsendung beliebiger Coleur und deren gefühlten Wahrheitsgehalt.

Die herausragend besten "positiven !" Beispiele sind die beiden (ZDF-) Dreiteiler Kudamm 56 und Kudamm 59. Die nicht mehr nachzudrehenden historischen Straßen-Bilder der zerstörten zerbomten Stadtmitte von Berlin 1945 - (als Beispiel sei der Film "Der dritte Mann" aus dem zerstörten Wien von 1948 sowie der Hidegard Knef Film "Die Mörder sind unter uns" vom August 1946 genannt) - also diese Straßenbilder, die in 2016 mit den jungen lebenden Schauspielern von jetzt (in 2017 war ich dabei) nachgedreht wurden, sind dermaßen gut gelungen, daß sogar die Film-Profis (und ich natürlich auch) staunen.

In der Mediathek des ZDF findet man (noch in 2018) dazu ein sogenanntes "making of", in dem die computer-animierte Herstellung der lebenden animierten historischen Straßen - hier der berühmte "Kudamm" in Berlin - als wirklichkeitsnaher Hintergrund für die aktuellen Szenen demonstriert wird.

Aber aufgepaßt : Was hier im "Positiven" genial demonstriert wird, kann absolut baugleich im "Negativen" mißbraucht werden, um dem denkfaulen und unkritischen Publikum sogenannte "gefakte Nachrichten" als echte Wahrheit unterzujubeln.
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Über die Wahrheit - Artikel und Seiten in unseren anderen Museen . . . .

Je nach Thema finden Sie auch in den anderen Museen-Seiten einzelne Artikel, die sich mit der Wahrheit beschäftigen. Auch dort gibt es eine Menge Informationen über Hifi-Bücher und Hifi-Zeitschriften/Magazine und natürlich auch historisch politische Bücher.

Ein ganz besonders beeindruckendes Buch ist die Übersetzung von "George Morgenstern" über die Geschichte von "Perl Harbor - die Story des geheimen Krieges". In diesem Buch von 1947 steht "so ganz nebenbei" eine Menge über uns Deutsche und den Beginn des 2. Weltkriegs drinnen.

Der Historiker Dr. Post hat 1998 dazu eine 40seitige Einleitung geschrieben, in der er die fundierten historischen Erkenntnisse - also die eigentliche "Wahrheit" - dieser Entwicklung darlegt.

hifimuseum.de/wahrheit-oder-legende

hifimuseum.de/perl-harbor-1941-1

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Weiterhin gibt es viele Bücher von erfolgreichen Größen in der Rundfunk- und Fernsehbranche, in denen mehr oder weniger subjektiv aus den Zeiten ab 1900 erzählt wird, - also nicht "berichtet" -, sondern "erzählt" wird.
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Hier die ersten direkten Links - es dauert etwas:

Aus unseren historischen Gründen, diese Museenseiten wurden bereits 2003 angefangen, sind die Seiten oder Artikel oder Bücher nicht an einer Stelle zusammengeführt.
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Dazu gehören auch die Briefe - Notitzen - Aufzeichnungen und Interviews
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Es ist das in 1936 erschienene 1935er Jahrbuch der "Berliner Illustrirten" aus dem bereits von den Nazis vereinnahmten (man nannte das damals "arisieren") großen und bedeutendem Berliner Ullstein Verlag (Die "
Illustrirte" heißt übrigens wirklich so) mit ganz erstaunlichen Erkenntnissen.

Es lohnt sich, dort mal ausgiebig zu schmökern.

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