Zum Auffrischen und Erinnern . . . .
. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.
Bosch Fernseh GmbH Fernseh-Studio Kamera KOA
Hier beginnt die Orthicon Serie (oder auch schon Super- Orthicon) der Fese etwa ab 1953.
(Übrigens, das Orthicon ist eine amerikanische Entwicklung und wird korrekt mit "c" geschrieben. Die Eindeutschung mit "k" stammt aus der 12jährigen reichsdeutschen Episode vor 1945.)
Die Orthicon Kameras erkennt man immer an der Position der aktiven Optik vorne unten. Das Orthicon ist eine ganz lange langestreckte Röhre. Bei den früheren Iconoscop Kameras war die aktive Optik immer vorne oben positioniert.
Die beiden herausklappbaren Griffe hakten beim Ausklappen in das Chassis ein und so konnte man die für uns immer noch schwere Kamera bedenkenlos tragen.
Aber insbesondere Amerikaner waren entzückt, daß man eine Fese Kamera sogar nur zu zweit tragen konnte. Die ersten RCA Boliden wogen 140 Kilo ohne Neigekopf und mußten mit 4 starken Männern getragen werden.
Das zweite Bild des "Kamerazuges" zeigt noch eine Iconoscop Kamera, jedoch das Steuer- und Kontrollgerät war angeblich mit dem der KOA nahezu identisch.
Aber so oder so ähnlich sah ein stationärer! Fese "Kamerazug" um 1953 herum aus. Die mobilen Kontrollgeräte waren später in die typischen Fese Container eingebaut.
Bei den neuen Orthicon Kameras lag die ca. 40 cm lange langgestreckte Orthicon Röhre ganz unten im Chassis. Daran erkennt der Laie den Wechsel von den Iconoscop Röhren zu den Orthicons.




