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typische historische Kamera

Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.

Bosch Fernseh GmbH Fernseh-Studio Kamera KOA

Eine frühe Orthicon Kamera (Muster)
ein ähnlicher Kamerazug
die berühmten Fese "Koffer"

Hier beginnt die Entwicklung der Orthicon Serie (oder auch schon Super- Orthicon) der Fese etwa ab 1953/54.

(Übrigens, das Orthicon ist eine amerikanische Entwicklung und wird korrekt mit "c" geschrieben. Die Eindeutschung mit "k" stammt aus der 12jährigen reichsdeutschen NS-(alles kommt aus Deutschland-) Episode vor 1945.) Richtig ist, vieles an weltbewegenden Erfindungen und Innovationen kam aus Deutschland - aber schon gar nicht "alles".

Die Orthicon Kameras erkennt man immer daran, daß die Position der jeweils aktiven Optik vorne ganz unten liegt.

Das Orthicon ist nämlich eine ganz lange langestreckte Röhre. Bei den früheren Iconoscope Kameras war die aktive Optik immer vorne oben positioniert, weil der seitliche Stutzen eine komplexe Montage weiter oben im Gehäuse erzwang.

Die beiden herausklappbaren Seitenteile samt den Griffen hakten beim Einklappen in das Chassis ein und so konnte man die - für uns immer noch schwere - Kamera bedenkenlos tragen.

Aber insbesondere Amerikaner waren entzückt, daß man eine Fese Kamera sogar nur zu zweit und sogar ganz alleine tragen konnte. Heinrich Zahn führte das den Amerikanern bei einer Promotion-Veranstaltung vor, wie er ganz alleine eine KOD per Leiter auf den Ü-Wagen aufs Dach brachte. Die ersten RCA Boliden wogen 140 Kilo ohne Neigekopf und mußten mit 4 starken Männern getragen werden.

Das zweite Bild des "Kamerazuges" zeigt noch eine Iconoscop Kamera, jedoch das Steuer- und Kontrollgerät war angeblich mit dem der KOA nahezu identisch.

Aber so oder so ähnlich sah ein stationärer! Fese "Kamerazug" um 1953 herum aus. Die mobilen Kontrollgeräte waren später in die typischen Fese Container eingebaut.

Bei den neuen Orthicon Kameras lag die ca. 40 cm lange langgestreckte Orthicon Röhre ganz unten im Chassis. Daran erkennt der Laie den Wechsel von den Iconoscop Röhren zu den Orthicons.
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