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typische historische Kamera

Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.

Die RCA war in den USA der erste Konzern, der sich mit Film und mit Fernsehen beschäftigte.

Bei der RCA (Radio Corporation of America) wurden schon recht früh s/w Aufnahmeröhren (z.B. das Iconoscope 1933) entwickelt, die sogar bereits 1936 in Deutschland eingesetzt wurden, es gab zu der Zeit nichts Besseres. Die Fernseh AG baute zwar zuerst die Sondenröhre von Farnsworth nach, hatte aber dann um 1936 (andere Quellen sagen ab 1935 sogar bis lange nach dem Krieg) ein Patent Austausch- abkommen mit RCA und baute deren Röhren in ihre Kameras ein.

 

Später nach dem Krieg haben sich die diversen RCA Labors mit der Aufnahme von Farbe mit 4 und später 3 Röhren Farbkameras beschäftigt. Man probierte es zuerst mit dem Super-Orthicon, dan mit dem eigenen Vidicon. Die Legende sagt, daß RCA bei der gesamten Verabeitung von Farbe allen Anderen meilenweit voraus war, natürlich auch den Firmen GE und Ampex. (RCA war eben ein riesen Konzern und hatte damit richtig viel Geld, jedenfalls damals.) Die RCA hatte damals ein wirklich vorzügliches Forschungszentrum in Princton (bei New York).

 

Wenn auch RCA anfänglich im Tonaufnahmebereich überhaupt nicht mit Ampex mithalten konnte, bei der Videotechnik hatten sie nach Expertenmeinung intern die Nase vorn. Es gab ja einen realen Grund, warum die Ampexer ihre geheimnisvollen großen (schwarzen?) Kisten zu jeder Messe mit schleppten und sie dann doch wieder ungeöffnet mit nach Hause nahmen.

 

RCA hatte alle großen Recorder in senkrechter Bauweise in großen Schränken, sogenannten 19" Racks, untergebracht. Ampex dagegen hatte deren Videorecorder in waagrechter Bauweise in Anlehnung an die Ampex Studio- Tonbandgeräte in Pulte eingebaut.

 

Weil die RCA Videotechnik in den Bereich Magnetbandtechnik hinein gehört, führen wir den Einblick dort auch fort.

 

RCA hatte sich um 1956 bis 1960 in vielen Bereichen getummelt und so auch Kopiergeräte auf Basis der statischen Aufladung von Bildübertragungsmedien fertig. Zu dieser Zeit wurde bei uns noch "flüssig" xerografiert (fotokopiert).

 

Auch im Bereich Farbbildröhrentechnik war RCA bis zum Ende dieser Technologie (der Lochmaske) führend.


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