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typische historische Kamera

Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.

Die "Radio Corporation of America" - genannt RCA

mitten auf dem Acker geplant
der RCA Pylon weithin leuchtend
ein Entwickler-Paradies

Die RCA brillierte bei uns in Europa (nach 1950) mit zwei Namen, mit denen sie untrennbar verbunden war. Das war zum einen (vor 1945) der russisch stämmige amerikanische Erfinder Vladimir Zworkin und dann später (nach 1945) der RCA Chef David Sarnoff (später als Mr. RCA bejubelt).

Und noch eines hob die RCA aus der Masse der amerika- nischen Firmen heraus.
Die RCA erbaute ab 1940/41 (also bereits während des 2. Weltkrieges) in New Jersy in der Nähe von New York in Princeton ein Labor für Grundlagenforschung. Und dort arbeiteten hervorragende Wissenschaftler an allen möglichen technischen und medizinischen Problemen.

Zu dieser Zeit trat Amerika dann wirklich in den Krieg gegen das Hochtechnologie-Land "Germany" ein, und die Amerikaner hatten 1939 recht schnell gemerkt, daß sie bei vielen Technologien den Deutschen unterlegen waren und um Jahre hinterher hinkten.

Und so bekamen die "RCA Laboratories" sicher manchen Schubs
von den Militärs - außer dem vielen notwendigen Geld. Das steht natürlich so nicht in den historischen Berichten und Legenden um die RCA drinnen.

Vieles von dieser "Wahrheit" kam erst Jahrzehnte später an die Öffentlichkeit, als die Glanzzeiten lange vorbei waren und die RCA in finanziellen Schwierigkeiten war und dann 1986 von GE aufgekauft und zerstückelt (geschlachtet) wurde.
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Die RCA war in den USA der erste Konzern, der sich mit Film und mit Fernsehen beschäftigte.

Bei der RCA (Radio Corporation of America) wurden schon recht früh s/w Aufnahmeröhren (z.B. das Iconoscope 1933) entwickelt, die sogar bereits 1936 in Deutschland (in der Olympia-Kamera vonTelefunken) eingesetzt wurden, es gab zu der Zeit nichts Besseres.

Die Fernseh AG baute 1935 zwar zuerst die Sondenröhre von Farnsworth nach, hatte aber dann um 1936 (andere Quellen sagen ab 1935 - und sogar bis lange nach dem Krieg) ein Patent Austausch- abkommen mit RCA und baute deren Bildaufnahme Röhren in ihre Kameras ein.

Später nach dem Krieg haben sich die diversen RCA Labors mit der Aufnahme von Farbe mit 4 und später 3 Röhren Farbkameras beschäftigt. Man probierte es zuerst mit dem Super-Orthicon, dan mit dem eigenen Vidicon. Die Legende sagt, daß RCA bei der gesamten Verabeitung von Farbe allen Anderen meilenweit voraus war, natürlich auch den Firmen GE und Ampex. (RCA war eben ein riesen Konzern und hatte damit richtig viel Geld, jedenfalls damals.) Die RCA hatte damals ein wirklich vorzügliches Forschungszentrum in Princton (bei New York).

Wenn auch RCA anfänglich im Tonaufnahmebereich überhaupt nicht mit Ampex mithalten konnte, bei der Videotechnik hatten sie nach Expertenmeinung intern die Nase vorn. Es gab ja einen realen Grund, warum die Ampexer ihre geheimnisvollen großen (schwarzen?) Kisten zu jeder Messe mit schleppten und sie dann doch wieder ungeöffnet mit nach Hause nahmen (sie hatten Angst vor den Spezialisten von RCA).

 

RCA hatte alle großen Recorder in senkrechter Bauweise in großen Schränken, sogenannten 19" Racks, untergebracht. Ampex dagegen hatte deren Videorecorder in waagrechter Bauweise in Anlehnung an die Ampex Studio- Tonbandgeräte (seit 1947) in Pulte eingebaut.

 

Weil die RCA Videotechnik in den Bereich Magnetbandtechnik hinein gehört, führen wir den Einblick dort auch fort.

 

RCA hatte sich um 1956 bis 1960 in vielen Bereichen getummelt und so auch Kopiergeräte auf Basis der statischen Aufladung von Bildübertragungsmedien fertig. Zu dieser Zeit wurde bei uns noch "flüssig" xerografiert (fotokopiert).

 

Auch im Bereich Farbbildröhrentechnik war RCA bis zum Ende dieser Technologie (der Lochmaske) führend.


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