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Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.

Bosch Fernseh GmbH schwarz weiß Fernseh-Studio Kamera KOF

Die Fese KOF ist auch als "K3 OK 9" bekannt geworden, aber nur, weil es draußen drauf stand.

 

Die KOF war so ab 1963 die (Germanium-) transistorisierte (Nachfolge-) Variante der sehr bekannten KOD gewesen, wurde aber recht schnell von der Farbe "eingeholt".

 

Laut Zeitzeugen wurden dann nur noch "recht wenige" dieser Kameras gebaut und auch ausgeliefert, meist als Nachbestellung für vorhandene Ü-Wagen. Es müssen aber imer noch deutlich über 100 gewesen sein.

Rechts im Bild unsere KOF

Unsere Fese KOF Kamera ist leider in einem ganz bescheidenen Zustand und äußerlich völlig verdallert und innen vom Alufraß zerfressen. Auch sind einige der Pertinax Platinen ein- und ausgebrochen. Also zum Laufen bekommen wir diese Kamera nicht mehr. Das (mobile) Sichtgerät bzw. Steuergerät im Koffer (Bilder ganz unten) war in solch absolut desolatem Zustand, das haben wir gar nicht erst eingeladen.

 

Ein "Kamerazug" der Fese bestand immer aus dem Kamerakopf mit einem oder mehreren Objektiven, dem Kamerakabel und dem Steuergerät oder Kameraverstärker. Eigentlich gehörten auch ein Stativ und ein Schwenk-Neigekopf dazu und ein dreirädriger Trollywagen.

 

Diese gut erhaltene KOF steht im Film und Foto Museum in Deidesheim.

 

 

 

Hier rechts unsere KOF Spezialversion mit Rank Taylor Hobson Zoom Anschluß, also ohne den obligatorischen fünffach Revolverkopf. Auch war unsere KOF Kamera bereits eine erste Variante für das sogenannte Industrie Fernsehen ohne die beiden Befestigunsschrauben ganz oben rechts und links, an denen bei der Studioversion schon der Pager (das Vorlesegerät für sprachlose Politiker) angehängt werden konnte.

 

 

 

Weitere Einblicke kommen auf dieser KOF Folgeseite.

 

Kurioses aus der KOF

Beim Öffnen solch einer über Jahre wenn nicht sogar Jahrzehnte vergrabenen Kamera kommen sogar die Ureinwohner wieder zu Tage, natürlich verhungert.

 

 

 

 

 

 

Einer der seitlichen Griffe hatte sich in eine Platine gebohrt (der seitliche Deckel ist auch entsprechend völlig verbogen), die ist auch hin

 

 

 

 

 

 

und der obere Netztrafo hatte sich herausgerissen aus den Gummilagern und dadurch Einiges innerhalb der Kamera zerschlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ganze Kamera-Teil war in seinem Leben insgesamt 4805 Stunden in Betrieb.

 

 

 

 

 

Das mobile Sicht-/ Steuergerät der KOF

Es war einfach hinüber nach so langer Zeit und da wir nicht den Ehrgeiz hatten und haben, diese KOF wieder zum Leben zu erwecken, wurde es entsorgt.

 

 

 

Den Anblick des Innenlebens möchte ich den Besuchern ersparen, es war schon nicht mehr traurig, es war ganz schlimm.

 

Das ganze Teil war in seinem Leben insgesamt 5750 Stunden in Betrieb.

 

 

 

 

Weitere Einblicke kommen auf dieser KOF Folgeseite.

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