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typische historische Kamera

Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.

Philips, der Weltkonzern aus Holland

Eine Philips LDK3 3Röhren Plumbikon Kamera mit Rank Taylor Hobson Optik auf Vinten Neigekopf und uraltem Vinten Stativ (Federtechnik)

(Der Text für diese Seite war auf einmal weg, also nochmal von vorne.)

 

Philips (Breda) baute damals schon und baut immer noch super gute Studio-Farbkameras. Bei aller japanischen und sonstigen Konkurrenz beim professionellen Fernsehen, in Europa ist die Philips Profi-Fernseh- Abteilung als einzige (jetzt unter dem Dach der französischen Thomson Multi Media) übrig geblieben. Von RCA, GE, Marconi oder EMI oder anderen ehemaligen Größen redet hier bei uns keiner mehr.

 

Daß Philips ganz normale Radio-Röhren und auch Bildröhren in gigantischen Stückzahlen gebaut hatte, ist allgemein bekannt. Philips hatte eigentlich alles gebaut, das jemals mit Strom zu betreiben war. Daß Philips auch auf dem Halbleiter-Weltmarkt immer noch eine bedeutende Rolle spielt, ist ein Stück Zukunftsperspektive.

 

Philips (Breda) entwickelte und baute damals auch eigene (patentierte) Fernseh-Aufnahmeröhren. Das Röhren- und Halbleiter- Labor in Breda war bei den Fachleuten in aller Welt bekannt für hervorragende Leistungen auf diesem speziellen Gebiet. Auch die asymmetrische Form des Prismen-Strahlenteilers in den Farbkameras ist ein Philips Patent und wir heute noch so in 3-CHip Kameras eingebaut.

 

So wurde damals das Plumbicon von den Philips Ingenieuren entwickelt und natürlich zuerst in deren eigene erste Farbfernsehkamera eingebaut. Aufgrund dieses Vorsprunges und vielleicht noch anderere interner (unglücklicher) Entscheidungen (von ganz oben) bekam die deutsche Bosch/Fese ihre Farbkamera 1967 nicht rechtzeitig in den Produktionsstatus und damit zum Startschuss des Farbfernsehens während der Funkausstellung im Herbst 1967 in Berlin an den Start. Eigentlich war es eine Blamage, mit Philips Kameras den Startschuss zu Deutschen Farbfernsehen zu geben und das hatte die Fese Entwickler auch ganz gehörig gewurmt.

Und sie hatten noch mehr entwickelt bei Philips

Wenn wir heute den Strahlenteiler einer 3Chip Farbkamera in die Hand nehmen, dann fällt auch dem Nichtfachmann die unsymmetrische Bauweise auf. Diese Forschungsarbeit hatten auch die Philips Ingenieure vollbracht und sich patentieren lassen.

So nämlich konnte man die drei unterschiedlichen Farbspektren mit den unterschiedlichen Wellenlängen auf die drei unterschiedlich farbempfindlichen Chips (oder früher auch Röhren) genial aufteilen.

Mehr hierüber steht bei den Farbteilern
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