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typische historische Kamera

Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.

Der Originalprospekt aus 1953

Ein Kamerazug wie dieser hier bestand immer aus der Kamera und dem Kameraverstärker, den wir später Kontrolleinheit oder englisch "CCU" nannten.

Die erste Fese Kamera hatte 5 Objektiv-Slots in dem großen Revolver. Dieser Prospekt hier datiert von 1953, so kam diese Kamera vermutlich 1953 zum Einsatz.

Von den ehemaligen Experten erinnern sich nicht mehr so viele an "Damals", wie es war und was es war.

Das Riesel-Iconoscope "IS 9mm/12" war zu der Zeit (noch) die technisch beste Lösung, obwohl an dem Orthicon bereits heftig experimentiert wurde.

Diese Iconoscope Kameras waren sowohl beim WDR wie auch beim HR bis weit über 1960 im Einsatz, obwohl die Lichtstärke zu wünschen übrig ließ.

Die Kamera im Prospekt steht auch auf dem damals sehr bekannten Max Killi Holzstativ.




Blättern Sie ruhig noch etwas weiter,
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Bilder von der KK 100 mit Riesel-Iconoscope

In Berlin im Fundus des ehemaligen Deutschen Rundfunkmuseums steht diese Kamera mit der dortigen Bezeichnung KK 100 mit dem zugehörigen Kameraverstärker und Monitor.


Solch ein Kamerazug (also Kamera samt Kontrollgestell) bekam die Bezeichnung KJA 125 und war zu seiner Zeit in den deutschen Studios weit verbreitet, es gab nämlich nichts Anderes auf dem (deutschen) Markt für professionelle Fernsehtechnik.


Die Bescheibung hat so einige Fehler. Im Fundus der Museumsstiftung in Heusenstamm steht eine solche KIC 15 mit dem zugehörigen Kontrollgerät. Das Herstellungsjahr 1957 ist mit Sicherheit falsch, denn da gab es bereits die KOC (Super-Orthicon-Kamera) Nachfolgetype. Die Riesel-Ikonoskop Technik wurde von dem dort eingebauten Super-Orthicon in vielen Dingen übertroffen.


Auch hat uns der langjährige Entwickler und Vertriebler Heinrich Zahn verraten, daß er 1952 als ganz junger Dipl. Ing. (Maschinenbau) bei der Fese angefangen hatte und dort sollte er einen verbesserten "Revolverkopf" - aber jetzt mit Schärfen- und Helligkeitsausgleich beim Wechseln der Objektive - entwickeln. Das wurde dann später die KOC und KOD und KOE usw. .


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