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typische historische Kamera

Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.

Erst der Monitor zeigt, was die kleinen und großen Studio-Kameras so "durch die Linse" zu sehen bekommen.

Fese Monitore schon 1936
Klasse 1 Farb-Monitor 1985

Und darum haben die Fese Ingenieure schon ganz am Anfang bereits vor 1940 ihre eigenen Kontroll-Monitore entwickelt und gebaut. Denn normale Fernseher mit Braunscher Röhre und gab es bereits ab 1930. Doch brauchbar waren die nur bedingt.

Als dann das elektronische Fernsehen mit 400 Zeilen so ab 1936 eingeführt bzw. vom Rundfunkkommissar vorgegeben wurde, baute die Fese die ersten "wirklich guten" Studio-Geräte. Mehr darüber im Bereich Technik und Wissen.

Nach der Entscheidung zu Einführung des PAL Farb- fernsehens etwa ab 1965 (gestartet 1967, vorher gab es nur Testsendungen) wurde es dann kritisch. Die Monitore mußten mehr als nur ein scharfes Bild wiedergeben und die Graustufen einhalten, sie mußten die richtige Farbe zeigen. Also nicht nur "bunt", wie bei den Amerikanern immer scherzhaft gelästert wurde, nein, farbig und zwar "echtfarbig" mußte es sein.

Die Studio-Monitore waren also nur im entfernten Sinne "Fernseher", sie waren zumeist richtige Meßgeräte und darum auch richtig teuer.

In den großen Fernsehschows der allerersten Anfänge sah man auch noch noch zu Hauf die großen Blaupunkt "Monitore" im Zuschauerraum, doch das waren nur die "Ferngläser" für die billigen Plätze, also für diejenigen, die zu weit vom "Schuß" weg waren und keine Einzelheiten mehr sehen bzw. erkennen konnten.

Und das waren nicht die Geräte, die ich hier aufführe. Hier sprechen wir von edlen optischen Meßgeräten zusammen mit Oszilloskop und Vertorscop.

Präzisionsmonitore, Qualitätsmonitore,
Standardmonitore für den professionellen Einsatz

Monitore, sehr allgemein als „Bildkontrollgeräte zur Begutachtung von Fernsehbildern" bezeichnet, werden hinsichtlich ihrer qualitativen Merkmale in drei Klassen eingeteilt.

Das Kriterium für die Klasseneinteilung orientiert sich an wesentlichen technischen Parametern. Die dadurch bestimmte Leistungsfähigkeit der Monitore führte zur Abgrenzung in drei Güteklassen.

Die drei Güteklassen:

Unterscheidung nach Qualität und Einsatz

  • 1. Präzisionsmonitoren (Klasse 1) Aufgabe: Beurteilen (meßtechnisch präzise Beurteilung der Qualität von Fernsehbildern)
  • 2.  Qualitätsmonitoren (Klasse 2) Aufgabe: Beurteilen (technische und künstlerische Beurteilung der Qualität von Fernsehbildern)
  • 3.  Standardmonitoren (Klasse 3) Aufgabe: Beobachten (Beobachtung und Überwachung von Fernsehbildern)

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Hier die drei wichtigen Fese Bezeichnungen :

Bei der Fese wurde schon recht früh ein hausinternes Buchstabensystem entwickelt und wir haben eine Ausgabe von 1979 bekommen.

Dort steht es dann drinnen:

  • BA -- Präzisionsmonitor
  • BB -- Monitor/Suchermonitor
  • BC -- Video-Monitor



Also alle Klasse 1 Monitore haben ein BA in der Bezeichnung.


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