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Achtung: Artikel und Texte aus NS/Hitler-Deutschland 1933-45

Nach der Gleichschaltung der reichsdeutschen Medien direkt nach der Machtübernahme in Februar/März 1933 sind alle Artikel und Texte mit besonderer Aufmerksamkeit zu betrachten. Der anfänglich noch gemäßigte politisch neutrale „Ton" in den technischen Publikationen veränderte sich fließend. Im März 1943 ging Stalingrad verloren und von da an las man zwischen den Zeilen mehr und mehr die Wahrheit über das Ende des 3. Reiches - aber verklausuliert.
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Das Mehrfachkopieren von Kinofilmen

aus KINOTECHNIK 1939 - Heft 10 /Okt. - Zeitschrift für die Technik im Film
Von Reg.-Rat O. Bender
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Der Film als volkstümlicher als Kulturträger

In der Filmproduktion nimmt das Kopieren der fertigen Vorlage einen bevorzugten Platz ein. Praktisch verdankt der Film überhaupt erst der Möglichkeit, die einmal auf einem Film gewonnenen Aufzeichnungen durch Kopieren auf Zweitfilme beliebig oft vervielfältigen zu können, seine volkstümliche Stellung als Kulturträger.

Es liegt daher auf der Hand, daß man von jeher bestrebt war, diesen so überaus wichtigen Abschnitt des Produktionsprozesses möglichst leistungsfähig und wirtschaftlich zu gestalten, und zwar ist dies zweifellos auch der Anstoß für die Vorschläge gewesen, welche auf die gleichzeitige Erzeugung einer Vielzahl von Kopien in einem Kopiervorgang hinzielen.

Ergibt doch die Lösung dieses Problems, ohne einen ins Gewicht fallenden Mehraufwand an baulichen Sondermaßnahmen und Raumbedarf zu erfordern, eine erhöhte Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Kopieranlage. Es seien nun solche Vorschläge an Hand der einschlägigen Patentliteratur besprochen.
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Kontaktkopieren

Beim Kontaktkopieren, das eine Teilung des Strahlenbüschels zwischen Negativ- und Positivfilm von vornherein ausschließt, ist man somit praktisch darauf angewiesen, den Negativfilm nacheinander durch verschiedene Kopierstellen im Kontakt mit je einem Kopiefilm hindurchzuführen.

Dies kann in der Weise geschehen, daß man entweder für jede Kopierstelle eine besondere Lichtquelle vorsieht *1) oder daß man die Kopierstellen rings um eine gemeinsame mittlere Lichtquelle *2) anordnet. In dem ersten Fall kann an jeder Kopierstelle eine in sich abgeschlossene Kopierkammer gebildet sein.

Die Filme können dabei so geführt sein, daß sämtliche Spulen zueinander parallel liegen *3), jedoch kann die Anordnung auch so getroffen sein, daß die Originalfilmspulen senkrecht zu den Kopiefilmspulen stehen *4).

Die Anordnung mit einer mittleren gemeinsamen Lichtquelle für sämtliche Kopierstellen ist in Bild 1 *2) dargestellt.
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*1) F. B. Thompson, Hollywood, Amerik. P 1 813 000 und R. C. Wagner, Toledo, Ohio, Amerik. P 1951299.
*2) E. Pyron, Berlin-Wilmersdorf, österr. P 88573.
*3) F. B. Thompson, Hollywood, Amerik. P 1813000.
*4) R. C. Wagner, Toledo, Ohio, Amerik. P 1951299.
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Eine 6fach Kopieranlage

Die gemeinsame Lichtquelle d liegt in Bild 1 im Inneren eines feststehenden Glaszylinders c, um den der Negativfilm a herumgeschlungen ist und dem an den Belichtungsstellen Lichtschlitze s und Andrückstücke e zugeordnet sind.

An jeder (der 6) Kopierstelle(n) läuft zwischen dem zugehörigen Druckstück e und dem Negativfilm o jeweils ein Kopiefilm b, b1 . . . Von dem Glaszylinder c ist an jeder Kopierstelle nur ein Spalt s freigegeben.

Die Helligkeitssteuerung wird bei einer solchen Mehrfachkopieranordnung praktisch ebenfalls nur gemeinsam für sämtliche Kopierstellen entweder unmittelbar an der Lichtquelle oder an den Kopierspalten erfolgen können, so daß die Helligkeit bei einer Änderung nur an einer Kopierstelle mit dem jeweils kopierten Aufzeichnungsteil genau in Einklang steht.

Im Gegensatz hierzu kann man bei der Anordnung mit je einer Lichtquelle für jede Kopierstelle ohne weiteres an jeder Kopierstelle Lichtsteuerelemente vorsehen, welche im Wege des Negativfilms liegen und nach an diesem angebrachten Steuermarken die Helligkeitsänderungen an den Kopierstellen synchron mit dem Filmdurchlauf einsetzen lassen.

Man könnte auch daran denken, durch einen Negativfilm hindurch im Kontakt mehrere Kopiefilme zu belichten, jedoch dürfte die Ausführbarkeit eines solchen Vorschlags an den "Verunschärfungen" scheitern, welche einmal dadurch hereinkommen, daß nur ein Kopiefilm Schicht auf Schicht mit dem Originalfilm liegen kann, und dann auch dadurch, daß von den Schichten der äußeren Kopiefilme her Streulicht auf die innenliegenden Kopiefilme zurückfällt.
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Alternativ die Vielfachabbildung durch Strahlenteilung

Beim optischen Kopieren steht zum Mehrfachkopieren neben der negativseitig und positivseitig gleichen Vervielfachung der Kopierstelle auch noch die Vielfachabbildung durch mehrere Einzelobjektive oder durch Strahlenteilung offen.

Die Strahlenteilung kann ähnlich wie in der Mehrfarbenphotographie durch Spiegel, Prismen oder Mehrfachobjektive erfolgen. Es steht dem auch grundsätzlich nichts im Wege, diese verschiedenen Lösungen des Mehrfachkopierens miteinander zu kombinieren.

Eine solche Kombination zwischen der Vielfachabbildung durch mehrere Einzelobjektive und der durch Strahlenteilung zeigt Bild 2 *5).
*5) J. G. Capstaff, Rochester, Amerik. P 1598956.

In Bild 2 wird das zu kopierende Feld des Negativfilms N durch die Lichtquelle L durchleuchtet und das Strahlenbündel hinter dem Negativfilm durch den halblichtdurchlässigen Spiegel 50, 51 in ein zu den Objektiven 01, O2, 03 "unabgelenkt gelangendes" Bündel und in ein um 90° nach den Objektiven 04, 05, 06 abgelenktes Bündel aufgeteilt.

Weiterhin ist auf die Seitenrichtigkeit der Kopien in den abgezweigten Strahlengängen Bedacht zu nehmen. Würde man die Filme in den abgezweigten Strahlengängen hinsichtlich ihrer Schichtlage zu dem Kopierobjektiven genau so orientieren wie die Filme in den unabgelenkten Strahlengängen, so würden die Filme in den abgezweigten Strahlengängen seitenverkehrte Bilder erhalten, wenn die Bilder der unabgelenkten Strahlengänge seitenrichtig werden.

Es ist daher erforderlich, die Filme in den abgezweigten Strahlengängen hinsichtlich ihrer Schichtlage gegenüber den Objektiven umgekehrt anzuordnen als in den unabgelenkten Strahlengängen. Ferner kann vor dem ersten Strahlenteiler 50, 51 noch ein Filter vorgesehen sein, welches eine Beeinflussung der Gradation sämtlicher Kopien gestattet.

Ein solches Filter 55 kann etwas aus einem Gelbkeil auf der einen Seite, einem Violettkeil auf der anderen Seite und einem diese Farbkeile zu einem Rechteck ergänzenden neutralen Doppelkeil in der Mitte bestehen.

Je nachdem, ob man den Gelbkeil oder den Violettkeil in das Strahlenbündel schiebt, erhält man harte oder weiche Kopien. Diese Wirkung beruht darauf, daß die Empfindlichkeit der zu belichtenden Schichten nicht über das gesamte Spektrum die gleiche ist, sondern nach Violett hin zunimmt, so daß also bei violettem Kopierlicht die Mitteltöne intensiver aufgezeichnet werden als bei gelbem und somit bei violettem Licht die Bildkontraste weniger ausgeprägt sind als bei gelbem. Stimmt man die einzelnen Keilfilter so aufeinander ab, daß die durchgehende Gesamtlichtmenge unverändert bleibt, so hat eine Verschiebung des Keilfilters keinen Einfluß auf die Kopierzeiten.
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Man kann es kompliziert beschreiben .......

Eine Mehrfachkopiermaschine, bei der von der Strahlenteilung durch ein Mehrfachobjektiv Gebrauch gemacht ist, zeigt Bild 3 *6). Die Aufzeichnungen auf dem Normalfilm 1 werden nach Bild 3 zweimal auf dem Kopiefilm 13 abgebildet, der so bemessen ist, daß er nach dem Kopieren in zwei Schmalfilme zerschnitten werden kann. Die Filme 1,13 werden von den auf der gemeinsamen Welle 3 sitzenden, in ihren Durchmessern der Filmablaufgeschwindigkeit jeweils angepaßten Rollen 2,12 gefördert. Das optische System besteht aus dem vorderen Objektivteil 5, in dessen Brennebene der Film 1 läuft und den einander gleichen hinteren Teilobjektiven 10, 11, welche die parallelen Strahlenbündel aus dem vorderen Teilobjektiv 5 aufnehmen und in ihrer gemeinsamen Brennebene, welche den Film 13 enthält, zu einem Doppelbild vereinen.

Zwischen dem vorderen Teilobjektiv 5 und dem Umlenkprisma 7 liegt noch ein Umkehrprisma 6, welches die entsprechend dem Ablaufsinn des Kopiefilms erforderliche Bildumkehrung herbeiführt. Soll das Abbildungsverhältnis in der Filmlängsrichtung verschieden sein von dem in der Filmquerrichtung, wie es zum Kopieren von Tonaufzeichnungen von einem Normalfilm auf Schmalfilme erforderlich ist, so kann zwischen die Umlenkprismen 7 und 9 noch ein anamorphotisches System eingereiht werden.

Ein solches anamorphotisches System kann etwa durch zwei einander nach Art eines umgekehrten galliläischen Fernrohrs zugeordneten Zylinderlinsen C, c gebildet sein. Verwendet man jedoch als Anamorphot zwei nach Art eines astronomischen Fernrohrs einander zugeordnete sammelnde Zylinderlinsen, so kommt das vorher erwähnte Bildumkehrprisma in Fortfall, da dann der Anamorphot mit der Verzerrung auch die Bildumkehr herbeiführt.

Die Möglichkeit, die Filme durch auf einer gemeinsn Welle sitzende Rollen zu fördern, besteht auch beim Mehrfachkopieren mit einer Mehrzahl von Kopierstellen auf der Originalfilmseite *7). Laufen die Kopiefilme auf den dem Negativfilm N abgewandten Rollenseiten und somit im entgegengesetzten Sinn wie dieser, so sind besondere Bildumkehrsysteme nicht erforderlich.
Wenn auch die Förderung sämtlicher Filme beim Mehrfachkopieren mit mehreren Kopierstellen auf der Originalfilmseite durch eine einzige gemeinsame Welle mit entsprechenden Förderrollen für die Übersichtlichkeit und die bauliche Gestaltung solcher Kopiereinrichtungen besonders zweckmäßig ist, so ist man andererseits jedoch nicht daran gebunden. Vielmehr hat man ausgehend von der Tatsache, daß der Strahlengang zwischen der Originalfilmseite und der Seite der Kopiefilme durch Spiegel oder Prismen beliebig umgelenkt und auch durch Anordnung der Kopierstellen auf einer von der Geraden abweichenden Linie beliebig entfaltet werden kann, weitgehende Freiheit in der Festsetzung der Filmführungsverhältnisse.

So zeigt Bild 4 *8) eine Anordnung, bei der die Kopiefilme P1^3 in einer zur Ebene des Originalfilms N senkrechten Ebene senkrecht zur Ablaufrichtung des Originalfilms N ablaufen.
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Es geht auch noch komplizierter

Jedem Objektiv ist in Bild 4 ein Prismen- oder Spiegelsystem beigegeben, welches die Lichtstrahlen unter Drehung des Bildes um einen Winkel von 90° entsprechend umlenkt. Beide Filme kehren in jedem Abbildungsstrahlengang wie beim Kontaktkopieren ihre Schichtseiten einander zu.

Eine weitere Anordnung mit zueinander senkrecht laufenden Filmen ist in Bild 5 *9) wiedergegeben. Diese Anordnung ist insofern bemerkenswert, als die Belichtungsstellen auf der Originalfilmseite ähnlich wie in Bild 1 um eine gemeinsame Lichtquelle 26 herum auf einem Kreisbogen gruppiert sind. Die Bilddrehung um 90° erfolgt durch die Doveschen Prismen W, die jeweils zwischen den beiden Hälften 31A, 31B eines symmetrischen Doppelobjektivs liegen. Da die beiden äußeren Umlenkprismenpaare 40, 40' zugleich auch das Bild umkehren, ist in dem mittleren Abbildungsstrahlengang, in dem kein Umlenkprisma erforderlich ist, zur Herstellung gleicher Bildverhältnisse ein Umkehrprismensystem 40" zu verwenden.

Ist die Aufgabe gestellt, zwei Filme, z. B. ein Bild- und ein Tonnegativ, zugleich auf mehreren Filmen zusammenzukopieren, so kommt man zum Ziel, indem man die für das Mehrfachkopieren eines Films zu treffenden Vorkehrungen in sinngemäßer Weise zweimal vorsieht *10). Spiegel und Prismen können jedoch dabei gegebenenfalls jeweils den verschiedenen, zu einem Kopiefilm führenden Abbildungsstrahlengängen gemeinsam sein *11).

Bei kontinuierlichem Filmablauf kann die Belichtungsregelung in der Weise vorgenommen werden, daß für sämtliche Kopierfenster eines jeden Originalfilms ein gemeinsamer Regelschieber mit einer entsprechenden Anzahl von Offnungen vorgesehen ist.

Um dabei eine vielstufige, elektromagnetisch durchführbare Regelbarkeit zu erhalten, kann der Regelschieber auf die äußere Muffe eines Satzes auf einer Welle ineinandergeschachtelter exzentrischer Muffen gesetzt werden, welche einzeln durch über Elektro-magnete zu betätigenden Zahntriebe gedreht werden können. Die Exzentrizitäten dieser Muffen können zueinander in einem solchen ganzzahligen Verhältnis stehen, daß durch die verschiedenen Muffenstellungen arithmetische Regelwerte erreicht werden. Als Lichtquelle kann eine gemeinsame Lampe benutzt werden, welche im Brennpunkt einer allen Kopierstellen gemeinsamen Kondensorlinse liegt, der je Kopierstelle eine weitere besondere Kondensorlinse angeliedert ist.

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*6) H. Chretien, Saint-Cloud, Frankreich, Amerik. P 2058415.
*7) F. H. Owens, Neuyork, Amerik. P 1789112.
*8) Werkstätte für Feinmechanik G. m. b. H., Berlin, DRP 389334.
*9) A. L. V. Debrie, Paris, DRP 644942.
*l0) M. A. Dalotel, Colombes, Frankreich, DRP 657316 und A. L. V. C. Debrie, Paris, DRP 674495.
*11) M. A. Dalotel, Colombes, Frankreich, DRP 657316.
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Hier muß man nicht mehr weiter lesen ......

Die soeben erörterte Vorrichtung zur Belichtungsregelung hat den Nachteil, daß die Regelung für alle Kopierfenster gleichzeitig erfolgt, so daß also bei einer Belichtungsänderung diese schon bei Stellen des Originals einsetzt, welchen sie nicht zugedacht ist. Von diesem Nachteil ist der in Bild 6 *12) dargestellte Belichtungsregler frei.

In Bild 6 ist jedem Kopierfenster 7, 107, 207 ... ein einzelner Abdeckschieber 9, 109, 209 ... zugewiesen. Die Haltestangen 10, 110, 210 ... der Abdeckschieber werden durch die gestrichelt angedeutete, unter Federwirkung stehende Platte 104 in kraftschlüssiger Verbindung mit der Kopierfensterplatte 4 gehalten und ragen mit ihren Köpfen 12, 112, 212 ... in die Rinne 13 des hoch- und querverschiebbaren Steuerriegels 15.

Die Rinne 13 ist an ihrem vorderen Ende 14 keilförmig erweitert. Zur Lageveränderung der Abdeckschieber wird der Steuerriegel 15 in Richtung des Pfeiles/den Köpfen 12, 112, 212 ... entzogen, die Abdeckschieber bleiben dabei unter dem Einfluß der Andrückplatte 104 in ihrer Lage, sodann wird der Steuerriegel 15 in Richtung des Pfeiles f' in seine neue waagerechte Steuerlage überführt, um dann in Richtung des Pfeiles f" mit einer dem Filmablauf entsprechenden Geschwindigkeit wieder über die Köpfe 12, 112, 212 ... geschoben zu werden. Bei dieser letzten Bewegung des Steuerschiebers gelangen somit die Abdeckschieber im Gleichlauf mit dem Originalfilm in ihre neuen Stellungen.

Ein Vorschlag *13) für eine Sondereinrichtung zum gleichzeitigen Zusammenkopieren von Einzelfilmen mit Farbauszügen auf zwei Farbfilme, z. B. Mehrschichtenfilme, geht dahin, daß man um eine halblichtdurchlässige Spiegelfläche vier Farbauszugfilme, von denen zwei einander gleich sind, in der Weise zwischen je eine Lichtquelle und je ein Objektiv gruppiert, daß die so vorhandenen vier optischen Achsen in einer Ebene liegend unter rechten Winkeln in der Spiegelebene als Symmetrieebene zusammentreffen. Die beiden Kopiefilme liegen beiderseits der Spiegelfläche in zwei rechtwinklig zusammenlaufenden Teilstrahlengängen hinter den dazugehörigen Objektiven. Die beleuchteten Farbauszüge werden somit durch die Objektive zugleich zu Dreien auf die Kopiefilme übertragen.

Zum Schluß sei noch auf einen Vorschlag hingewiesen, der das Problem des Mehrfachkopierens auch für Bildaufzeichnungen auf elektrooptischem Wege lösen kann *14). Dieser Vorschlag besteht darin, daß das Originalbild ähnlich wie beim Fernsehen in Lichtpunkte zerlegt wird, deren Helligkeitswerte man in elektrische Energie umgesetzt einem Verstärker zuführt, an den beliebig viele Wiederaufzeichnungsvorrichtungen angeschlossen werden können. Durch Änderung des Verstärkungsgrades kann dabei der Bildcharakter beeinflußt werden. Zum Mehrfachkopieren von Tonaufzeichnungen bedarf es bei dem elektrooptischen Verfahren naturgemäß keiner Zerlegung der Originalaufzeichnung in Punkte.


*12) S. R. Jourjon, Paris, DRP 667518.
*13) Geyer-Werke K.-G.p Berlin, DRP 679590.
*14) R. Thun, Schöneiche, DRP 466712.
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Nachtrag als Anmerkung :

Ich kann ihnen versichern, daß nicht nur ich das ganze Brimborium sogar mit den Original-Bildern nicht verstanden hatte und es demnach von den einfachen Kinotechnikern überhaupt keiner verstanden hatte. Sie mußten es ja auch nicht, weil es in Deutschland und Frankreich vielleicht eine handvoll Techniker oder Ingenieure gab, die diese komplexen Systeme bedienen konnten.

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