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Klein aber fein, der "Film & TV Kameramann"

August 2010 - Inzwischen haben wir schon eine ganze Menge an Jahrgängen erhalten. Zumindest was das gesamte Fernsehen und das zugehörige Umfeld angeht, kann sich die Redaktion des "Kameramann"s sehr offene, kritische und unabhängige Kommentare leisten und die stehen unseren kritischen Kommentaren in nichts nach. In der FKT Zeitschrift, die sich ja eigentlich mehr mit dem Fernsehen beschäftigen sollte, fehlen dem "Papier-Tiger" die Zähne und alles ist so schön in weichem Schaumstoff verpackt. Das tut auch niemandem weh.

Unsere ersten 21 vollständigen Jahrgänge "Film & TV Kameramann" liegen hier sortiert

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Früher weit vor 1980 hieß die Zeitschrift "Der Deutsche Kameramann"

Im "Film & TV Kameramann" geht es zur Sache, wenn da irgendwo etwas stinkt oder auch nur kokelt. Und das gefällt uns, denn in der Retroperspektive kann man sowieso lückenlos die Zusammenhänge analysieren und später auch die Verkettungen nachweisen, die zu diesem oder jenem (für den GEZ Zahler) meist kostspieligen Dissaster geführt hatten.

Sicher gibt es auch hier im "Kameramann" hier und da Zwänge, mal nicht ganz so hart ran zu gehen, denn die Anzeigenkunden sind nun mal sehr kritisch, auch wenn sie den Mist selbst gebaut hatten.

Doch Eines dürfen Sie getrost wissen,
liebe Starverkäufer, Verkaufsleiter und Geschäftsführer, im Internet steht es auf Twitter oder Facebook inzwischen tagesaktuell, was sie oder Ihre Entwickler oder Ihre Vertriebler gerade verbockt haben. Und das gilt natürlich auch für die "Macher" in den entsprechenden Etagen in den Anstalten und Sendern aller Couleur.

Seien Sie froh und dankbar, wenn wenigstens eine Redaktion weitgehend objektiv (und für alle gleich) und damit fair berichtet, was auf dem Markt und in den Sendern abgeht.

Wir finden das toll und werden aus dem "Kameramann" massenweise Meldungen und Artikel aus vergangenen Zeiten zitieren.


Darum suchen wir ja auch die Ausgaben von 1980 und davor, möglichst noch nicht zu Büchern gebunden. Selbst, wenn es bei Ihnen nur wenige Exemplare sind, helfen die, unsere Lücken zu füllen.

Wir sind für jeden Tip dankbar.
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Hans Jürgen Weber verstorben

aus FERNSEH-UND KINO-TECHNIK Heft Nr. 6 / 1994

Es gibt Menschen, die mag man auf Anhieb. Einer von ihnen war Hans Jürgen Weber, Chefredakteur des geschätzten Fachblattes „Der Kameramann". 36 Jahre lang führte er diese Zeitschrift auch als Herausgeber und Verleger und setzte ihr seinen ganz persönlichen Stempel auf. Darüber hinaus engagierte er sich auch sozial sehr stark und war ehrenamtlich in vielen Gewerkschaftsgremien aktiv.

Nach so vielen Jahren beruflicher Tätigkeit hatte H. J. Weber vor, nach dem 65. Lebensjahr mehr Zeit für sich und für Reisen zu finden. Er verkaufte 1993 seine Zeitschrift, da keine Erben vorhanden waren, und bestellte gewissermaßen sein Haus noch ordentlich.

Doch dann überfiel ihn diese schwere Krankheit, und das Schicksal wollte es, daß er wenige Tage vor seinem 65. Geburtstag starb. Nur zu gern hätte ich Hans Jürgen Weber noch viele schöne Jahre gegönnt. Nun aber können wir nur noch trauern um ihn, diesen freundlichen, liebenswerten Kollegen, der uns am 10. November 1993 für immer verließ.

Norbert Bolewski
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