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Die beiden Zeitzeugen ..... Schriftsteller und Buch-Autoren ....
Curt Riess und Heinrich Fraenkel waren/sind sich sehr ähnlich

1952 Curt Riess mit seiner 3.Frau
Curt Riess - Beide Wälzer
mit vielen Bildern und Fotos
Der unsterbliche Film Band 1
Der unsterbliche Film Band 2

von Gert Redlich im April 2021 - Beide Autoren (und Zeitzeugen) sind in Deutschland aufgewachsen und beide wurden um 1933 der jüdischen Religion "zugeordent".

Beide mußten deshalb nach der Machtergreifung Hitlers und Goebbels (im Jan. 1933) unter Lebensgefahr aus dem 3. Reich flüchten bzw. über Nacht aus diesem Deutschen Reich abhaun.

Beide waren im Bereich Film und Kino sehr bewandert und beide haben große dicke Bücher über den Film vor 1945 und nach 1945 geschrieben.

Beide waren zeitweise in Hollywood und in Amerika zuhause und haben viele der bekannten Schauspieler und Regisseure und Drehbuchautoren persönlich kennengelernt.

Und - das war für mich persönlich ganz erstaunlich -, beide haben einen ganz interessanten tollen Schreibstil und sie beherrschen die Deutsche Sprache vorzüglich, also kein Berliner Dialekt, sondern Hochdeutsch.

Und das macht das Lesen sehr angenehm leicht und teilweise süchtig. In den vielen Büchern kann man ganz schnell und nahezu unbemerkt eine ganze Nacht schmökern und lesen, ..... bis es wieder hell wird .........
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Darum beschreibt diese Seite beide Autoren gleichermaßen

Curt Riess (1902-1993 †) und Heinrich Fraenkel (1897-1986†) lebten beide bis Febr./März 1933 in Berlin und beide haben den Beginn des Kino-Films als kleine Jungs (vor und im ersten Weltkrieg) mitbekomen und waren - als Kinder sowieso - fasziniert.

Sie waren beide im besten Mannes-Alter (31 und 36), als sie aus dem extrem schnell "umschwingenden" Nazi-Deutschland wegen ihrer "jüdischen Wurzeln" ganz ganz schnell abhaun mußten, denn beide bekamen aus ihrem befreundeten Umfeld eine frühzeitige Warnung, es würde Zeit, ganz ganz schnell "zu gehen" bzw. unerkannt zu verschwinden.

Das taten sie dann auch und zwar in unterschiedliche Richtungen. Von beiden liegt die jeweils eigene und ausführliche Biografie hier vor, die wir - teilweise kommentiert und vor allem mit den Ereignissen oder Personen oder Filmen verlinkt - zum Lesen zur Verfügung stellen.
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Gemeinsam ist auch, man muß sehr akribisch suchen, bis man mehr über die Familie(n) und beider Nachkommen findet.

Einer der Nachkommen von Curt Riess, sein Enkel Adam ist der Physiker Adam Riess, der 2010 den Physik-Nobel-Preis bekam. Der Opa (†1993) und auch dessen Sohn Michael († 2007), der Vater von Adam, erlebten es nicht mehr.

Dr. Adam G. Riess is a Professor of Astronomy and Physics at the Johns Hopkins University.
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Beide haben ihre wichtigsten Bücher beinahe gleichzeitig geschrieben - zwischen 1950 und 1960

Das ist ein Phänomen, daß - so ab 1955/56 - beide fast gleichzeitig angefangen hatten, ihre Erlebnisse und Kenntnisse der intimen Details ihrer Begegnungen romanartig aufzuschreiben,
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Hier ein paar Links auf die Film-Bücher - erstmal nur geparkt :

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Es beginnt mit drei Büchern Heinrich Fraenkels
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und gefolgt von Curt Riess erster Biografie aus seinen Berliner Zeiten
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  1. BERLIN BERLIN 1945-1953 - (geschrieben in 1953)

    es folgt von Curt Riess die zweite Biografie
  2. Curt Riess - Mein Leben - (geschrieben in 1960 - 445 Seiten)

    sowie die zwei wirklich dicken Film-Wälzer
  3. "Das gabs nur einmal" (von 1956) über 750 Seiten mit über 500 Film-Fotos

    und dann ...
  4. "Das gibts nur einmal" (von 1957/58) etwa 450 Seiten

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Und hier schon mal erwähnt, der dritte Film-Buch Autor Gehard Bliersbach mit seinem Buch
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