Neuigkeiten
Der Eingang
Zum Rundgang
Das Museum
Die Historie
Der Überblick
Die Anfänge . . .
Die Technik Story
Die Fernseh Story
Wer war wer
Wer hat was
60 Jahre FKT
Fernsehhistorie 1
Fernsehhistorie 2
Fernsehhistorie 3
Fernsehhistorie 4
Fernsehhistorie 5
Fernsehhistorie 6
Fernsehhistorie 7
Fernsehhistorie 8
Fernsehhistorie 9
Fernsehhistorie 10
Fernsehhistorie 11
Fernsehhistorie 12
Fernsehhistorie 13
Fernsehhistorie 14
Fernsehhistorie 15
Fernsehhistorie 16
Fernsehhistorie 17
Fernsehhistorie 18
Fernsehhistorie 19
Fernsehhistorie 20
Fernsehhistorie 21
Fernsehhistorie 22
Fernsehhistorie 23
Fernsehhistorie 24
Fernsehhistorie 25
Fernsehhistorie 26
Fernsehhistorie 27
Fernsehhistorie 28
Fernsehhistorie 29
Fernsehhistorie 30
Fernsehhistorie 31
Fernsehhistorie 32
Fernsehhistorie 33
Fernsehhistorie 34
Fernsehhistorie 35
Große Erfinder
Funkausstellung 1933
Funkausstellung 1938
Der Einheitsempfänger 1
Der Einheitsempfänger 2
Die Ampex Story
Tape History US Sicht
Farbfernseh-Krieg
Wahrheit oder Legende
Detail Übersicht
Zeitzeugen
Technik Wissen
Die Sender
Industriefernsehen
Die Hersteller
Fernseh Links
Kommentar
Wir suchen
Die Sponsoren
über diese Seiten
Ausstellungen
Andere Museen
Förder-Kreis
Requisiten Beratung
Kontakt
Impressum
Empfehlungen
Inhaltsverzeichnis
Suchen
International


Suchfunktion in Vorbereitung
 Homepage   /  Die Historie  /  60 Jahre FKT  /  Fernsehhistorie 23
60 Jahre Berichterstattung über Film und Fernsehen





1969

Im Jahre 1969 gab es drei wichtige Ereignisse:

1. am 3. Juli erfolgt die erste Landung eines Menschen auf dem Mond,

 

2. 2. am 1. Januar nahm diese Zeitschrift mit dem nun bis heute gebliebenen Namen "Fernseh- und Kino-Technik" nicht nur den Zusammenschluss von DKG und FTG vorweg (erfolgte 1972), sondern der Fernsehtechnik wurde endlich der ihr gebührende Platz in der FKT zuteil, den sie schon seit einiger Zeit tatsächlich hatte und

 

3. 3. am 1. April trat ein gewisser Norbert Bolewski als Technischer Redakteur in den Verlag für Radio-, Foto und Kinotechnik in Berlin-Borsigwalde ein, und ist seit dem nicht mehr freiwillig von diesem Platz weg zu bekommen.

 

Ich hoffe - geneigter Leser - Sie erkennen in der Reihenfolge auch die eigene Beurteilung der Wertigkeit der Ereignisse. Und - keine Sorge - abgesehen von diesem -Ausreißer- soll nach diesen sechs Jahrzehnten seriöser Berichterstattung, nicht wirklich davon abgewichen werden. Nun, was gab es in dem Jahr an film- und fernsehtechnischen Themen: eine Menge.

 

Die Probleme der elektronischen Abtastung wurden durch den gleichnamigen Beitrag von nun Obering. Dr. In der Smitten nicht einfacher aber klarer erkennbar. Und es wurden die Grenzen des übertragbaren Kontrastumfangs aufgezeigt und die sich daraus ableitenden Anforderungen an die Aufnahmebedingungen. Neue Filmformate wurden gerade wieder diskutiert und Fachmann Heinz Tümmel berichtete über die Filmformate der vergangenen Zeiten, wo es bereits auch solche mit Mittenperforation gab.


Albert Kaufmann und Rüdiger Sand vom IRT berichteten über Beleuchtungsprobleme bei Farbfernseh-Außenaufnahmen, unter anderem auch über das Auftreten farbiger Schatten bei Fußballaufnahmen im Stadion durch Tageslicht und Glühlichtscheinwerfer aus unterschiedlichen Richtungen (das glaubt heute kaum noch jemand).

 

Dr. Jensen von Philips stellte die erste Horizontal- Filmtellereinrichtung vor, eine Gemeinschaftsentwicklung von Philips, Kinoton und vor allem dem Filmtheaterbereiber Willi Burth. Die Horizontal-Filmtellereinrichtung "No Rewind" erlaubt die Vorführung großer Filmlängen bei wesentlicher Einsparung von Arbeitsaufwand durch den selbsttätigen Ablauf des Hauptprogramms. Mit dieser neuen Einrichtung entfällt auch das Filmrückspulen nach jeder Vorstellung. Infolge ruhiger Lagerung der Filmwindungen auf dem Teller und minimalen Filmzugs durch die selbsttätige Geschwindigkeitsregelung von Ab- und Aufwickelteller wird das Filmband sehr geschont. Die Horizontal-Filmtellereinrichtung ermöglichte eine weitgehende Automatisierung bestehender Projektionsanlagen (Bild 80).

 

In einem Bericht gab es erste bekannt gewordene Informationen über ein elektronisches Bildaufzeichnungsverfahren, bei dem ein mit dem Videosignal modulierter Elektronenstrahl die Bildinformation im Vakuum auf einen Spezialfilm aufzeichnet. Für die Abtastung des Films sind Geräte nach Art des Lichtpunktabtasters entwickelt worden. Da dieses Aufzeichnungssystem keine optischen Linsensysteme benutzt, soll die erreichbare Auflösung höher als bei Feinkorn-Emulsionen sein. Es handelte sich um das von Goldmark entwickelte EVR-Verfahren, das in späteren Berichten detaillierter dargestellt wurde. Trotz großem Aufwand konnte es keine Marktgeltung finden.

 

Von Philips vorgestellt wurde über eine mit Miniatur-Plumbikonröhren bestückte Farbfernsehkamera berichtet. Das Bild auf der photoleitenden Schicht hat die Abmessungen 8,4 mm × 6,3 mm. Die Abtastung erfolgt über ein hybrides elektronenoptisches System (Fokussierung elektrostatisch, Ablenkung magnetisch) (Bild 81).


Die Pulscodemodulation (PCM)

In einem ersten Beitrag wurden die Prinzipien der Pulscodemodulation (PCM) zusammengefasst und die speziellen Forderungen für die Codierung von Fernsehsignalen behandelt. Nach Beschreibung einer entsprechenden Codiereinrichtung wurden mit dieser Anlage übertragene Fernsehbilder gezeigt (Bild 82) und abschließend zukünftige Anwendungsmöglichkeiten diskutiert. Dabei hieß es: Die Verwendung der PCM ist überall dort interessant, wo breite Frequenzbänder zur Verfügung stehen, die mit anderen Modulationsarten nicht wirtschaftlich genug genutzt werden können. So wird es in absehbarer Zukunft möglich sein, Fernsehsignale mit PCM über Koaxialkabel oder Satelliten zu übertragen. Darüber hinaus gibt es sehr breitbandige Übertragungsmedien, bei denen man nach dem heutigen Stand der Technik im Weitverkehr auf die störbefreiende Wirkung der PCM angewiesen ist.

 

Die elektronische Farblichtbestimmung war das Kopierwerksthema des Jahres 1969. ein Mit dem "Colour Film Analyser" von Hazeltine konnte die Farblichtbestimmung von Filmen endlich schnell und wirtschaftlich durchgeführt werden. Es ist ein Farbfernsehsystem, bei dem ein Farbnegativ oder -positiv elektronisch abgetastet wird, die Gammakurve des Kopierfilms und die Bearbeitungsfaktoren, die Standardwerte also, simuliert werden können und auf dem Monitor-Bildschirm ein modifiziertes positives Farbbild erscheint, bei dem die Farbdichte und der Farbcharakter analog der Steuerung an einer Kopiermaschine nachreguliert werden können. Diese Werte werden dann manuell oder automatisch auf die Kopiermaschine übertragen (Bild 83). Viele Jahre wurde diese Methode (Geräte dafür wurden später auch von Kodak noch gebaut) neben der manuellen Lichtbestimmung ein wichtiges Element in der Kopierwerkstechnik.


Lesen Sie weiter - Bitte umblättern auf die nächste Seite . . .

 

zum Seitenanfang

Homepage - © 2008 - Deutsches Fernsehmuseum Wiesbaden - weitere Museen : das Magnetbandmuseum, das Tonbandmuseum und das Hifi-Museum.