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Auch das hatte etwas gedauert, weil Lesen viel Zeit kostet

1983 Max Grundig
1990 Eduard Rhein
Hoimar v. Ditfurth
Sebastian Haffner
Hans Georg v. Studnitz

Frühjahr 2018 - von Gert Redlich - Den Anfang der Recherchen über die Wahrheit machte das Buch von Egon Fein über Max Grundigs Lebenswerk und das mir von seinem Neffen Prof. Gartz geschenkte Buch von Eduard Rhein "Der Jahrhundert-Mann", der ganz offen und sehr schön geschrieben und auchserh gut formuliert - sein Leben und seine Erfahrung aus mehr als 80 Jahren zu Papier brachte. Bis auf die nicht ganz plausible Lücke (ist meine Meinung) zwischen 1939 und 1945 schreibt er ziemlich ausführlich, wie sich 1928 bis 1933 die NS-Saat entwickelt bzw. ausgebildet hatte und wie die deutschen Wohlstands-Bürger die Industriellen und die Adligen das erlebt hatten.

Dann fällt mir das Buch von Heumar von Ditfurth "Innenansichten eines Artgenossen - Meine Bilanz" in die Hände und auch dort schreibt der adlige Priviligierte Sohn eines Landadligen, wie sich diese Entwicklung so ab 1926/28 bis 1933 in deren Kreisen entwickelt hatte und es las sich fast so wie die Kapitel in Eduard Rheins Buch.

Etwas später las ich dann das Buch von Sebastion Hafner "Von Bismark zu Hitler" sowie "Hitler war kein betriebsunfall" und wieder fand ich Absätze und/oder Bereiche, die mit Ditfurth und Rhein fast baugleich waren. Aber die drei kannten sich gar nicht.

Zu diesen Büchern (und noch weiteren) über die Zeiten nach 1920 bis nach 1945 kamen die beiden Bücher von Gerhard Ronneberger "Deckaname Saale" und Alexander Schalck Golodkowski hinzu, die aus den Führungszirkeln der Ostzone (sie hatte sich um 1949 selbst DDR genannt) nach deren Zerfall sehr weltoffen und erstaunlich wertneutral erzählten, was in den oberen Etagen der Macht (also ganz oben im ostdeutschen Politbüro) wirklich vor sich ging. Diese beiden Bücher sind für unsere letzte bundesdeutsche Epoche sehr erhellend
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Im Nachlass von Günter Bartosch ....

Der ZDF Mann Bartosch war ein waschechter Berliner und vermutlich deshalb hatte er hunderte von Büchern über Berlin - vor, während und nach dem 2.Weltkrieg - aufgehoben.

Eines fiel mir auf und ich begann zu lesen - "Als Berlin brannte - Tagebuch der Jahre 1943-1945" von einem Hans-Georg von Studnitz. Aha, noch ein Adliger, der da etwas aus dem Krieg schreibt. Ich kannte ihn bis dahin nicht. In dem Taschenbuch sind seine Tagebuch-Notitzen ab der Kapitulation von Stalingrad enthalten, die er regelmäßig aufschrieb und einem sicheren Tresor anvertraute.

Studnitz war im Auswärtigen Amt als priviligierter Pressemensch angestellt und war damit - wie Gerhard Ronneberger und Golodkowski - fast ganz oben an den Informationsquellen. Fast täglich - seit dem Verlust von Stalingrad 1943 - schrieb er auf, wie das anfänglich so euphorische Blatt sich wendete.

Also ganz oben wußten "sie"sehr genau, völlig baugleich wie später in der Ostzone, "das Kind ist irreversibel in den Brunnen gefallen".
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Wer war von Studnitz ? Ich habe gesucht ....

Auf den Innenseiten der Bücher waren Referenzen auf weitere Bücher von ihm und in meinem nächsten Buch von ihm "Seitensprünge" von 1975, in dem er sein Leben vorbeiziehen ließ, wurde einiges erklärt.
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Hier geht es zu dem Buch, mit dem Sie beginnen sollten ....


Beginnen Sie hier mit dem

Vorwort zu den Lebenserfahrungen von Hans Georg von Studnitz
und dann mit den

Kurzbiografien von Hans Georg von Studnitz und seinem Tagebuch.

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