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Heinz Fricks Biografie "Mein Gloria Palast" ist in 14 Kapitel gegliedert.

(von Heinz Frick 1984/86) - Ein Tip: Wenn Sie auf dieser Seite zuerst "gelandet" sind, starten sie bitte hier auf der Hauptseite.

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(10) In der »Deutschen Filmvertriebsgesellschaft«

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Januar 1944 - Mein Chef war Dr. Oskar Kalbus

Am 10. Januar 1944 trat ich meinen Dienst an. Auf diesem Posten war ich dem Vertriebschef, Dr. Oskar Kalbus, direkt unterstellt. Dr. Kalbus war eine versierte Persönlichkeit und hatte einen bekannten Namen in der Fachwelt.

In der einschlägigen Literatur fand man ihn wiederholt als Autoren. Er war auch Herausgeber der beiden heute noch begehrten Bildbände »Vom Werden deutscher Filmkunst«.

Überall die Schatten des Krieges

Auch diese Arbeit stand unter dem Schatten des Krieges. Mir fiel die undankbare Aufgabe zu, den Kinos mitzuteilen, welchen Film und zu welchem Termin sie eine Kopie von uns bekommen und war für die Zustellung verantwortlich.

Die Theaterbesitzer hatten kaum Möglichkeit, auf die Gestaltung ihres Spielplanes für Uraufführungen Einfluß zu nehmen. Die wenigen Filme, die anliefen, wurden von uns eingeteilt. Bei meiner Tätigkeit hatte ich mir manchen Protest anzuhören.

Der Schauspieler Albert Matterstock - heute unbekannt

Es gab aber auch Häuser in den Arbeiterbezirken, die weniger kritisch waren und sich freuten, daß Darsteller den Weg zu ihnen fanden und sich ihren Gästen vorstellten. Im Anschluß an eine Premiere hat uns die Gastwirtin einer echten Berliner Kneipe spontan eingeladen und so reichlich mit Schnäpsen traktiert, daß wir Mühe hatten, den bekannten Schauspieler Albert Matterstock in unseren ausländischen CD-Wagen zu bugsieren.

Garderobefragen traten damals im Krieg in den Hintergrund

Als wir für die Premiere von »Familie Buchholz« mit Henny Porten, Gustav Fröhlich, Marianne Simson u. a. in Tegel waren, wurden die Künstler ungewöhnlich herzlich empfangen und an eine friedensmäßig gedeckte Tafel gebeten.

Der Hausherr ließ für den nichtarischen Ehemann von Frau Porten noch ein Paket mit nahrhaften Dingen sowie Kognak und Zigaretten einpacken. Als sie mich aber bat, sie vor ihrem Auftreten zu entschuldigen, weil sie kein Abendkleid trägt, ersuchte ich sie, mich davon zu befreien.

Bei allem Verständnis für Etikette, die Künstler und das »Heiligtum« Bühne - auch bei geschlossenem Vorhang reichen dort die Gefühlswallungen vom innigen Kuß bis zur Ohrfeige - traten Garderobefragen damals in den Hintergrund.

Da keine Fliegeralarmmeldung gegeben war, blieben wir noch in dem gastlichen Haus zusammen. Wir verbannten den Krieg aus unseren Gesprächen, einer stimmte das Lied an, das in dem Film erklang und wir fielen mit ein:
»Mein liebes Fräulein Backhaus, Sie sehen heut so spack aus. Die Liebe hat Sie krank gemacht, wer hätte das gedacht.«
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Willy Birgel im »Corso« am Gesundbrunnen

Bei »Der Majoratsherr« stellte sich Willy Birgel im »Corso« am Gesundbrunnen vor. Es war eine so große Menschenmenge erschienen, daß wir Mühe hatten, trotz der Hilfe der Theaterleiterin und einiger Kontrolleure, den beliebten Schauspieler ins Kino zu schleusen. Eine kleine Arbeiterfrau, die an einen Zilletyp erinnerte, drängte sich an Birgel heran, zog mit zarter Gewalt seinen Kopf herunter und küßte ihn auf beide Wangen. Erwidert wurde diese Zärtlichkeit nicht.

Wenn der Neuköllner Bürgermeister träumte

Die damaligen Premieren hatten etwas geisterhaftes. Wenn wir z. B. nach der Aufführung von »Der Verteidiger hat das Wort« Gäste von dem Neuköllner Bürgermeister waren und er Heinrich George bat, bei einem der nächsten städtischen Kulturabende mitzuwirken.

Die Herren sprachen schon von dem Programm. Die Russen standen aber in breiter Front an der Oder und hätten jede Stunde zum Angriff antreten können.

Ein falsches Wort - verraten und hingerichtet

Im April erschreckte uns wieder eine entsetzliche Nachricht und ließ uns erschauern. Der Schriftsteller, frühere Lektor vom Gutenberg-Verlag und zuletzt Pressechef von der Terra-Filmkunst, Erich Knauf, wurde hingerichtet. Er hatte sich im Kreis von Bekannten »defaitistisch« (schweizerdeutsch : pessimistisch, abwertend) geäußert und wurde verraten.

Mit ihm zusammen wurde der Zeichner E.O. Plauen, der Schöpfer der Bildserie »Vater und Sohn« in der »Berliner Illustrierten Zeitung« verhaftet und beging in der Zelle Selbstmord. Es war für mich unfaßbar, daß dieser humane und kultivierte Knauf, mit dem ich oft zusammengearbeitet hatte, ein Opfer der übermächtigen Geheimpolizei geworden war.

Die Einschüchterung wirkte fatal, wie später in der Ostzone

Man war jetzt so eingeschüchtert, daß man nicht einmal wagte, vor alten Bekannten und Kollegen ein offenes Wort zu sagen. Erich Knauf war damals der größeren Öffentlichkeit durch seine Liedertexte bekannt geworden.

Neben »Der Flieger hat den Bogen raus ...« und »Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern ...«, stammte auch »Heimat, deine Sterne, die leuchten wie ein Diamant« von ihm.

Unser Generaldirektor Kaelber sagte uns, daß er ein Gnadengesuch für Knauf eingereicht hätte, aber er hat damit nichts erreicht.
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Auf Anordnung jetzt Wochenschau- Veranstaltungen

Auf Anordnung vom Propagandaministerium mußten wir während des Krieges Wochenschau-Veranstaltungen durchführen. Hierfür wurden 4-5 normale Wochenschauen für ein Programm von einer knappen Stunde gekoppelt.

Die Vorstellungen wurden gut besucht. Nicht weil das Publikum erpicht war, das Kriegsgeschehen zu betrachten, nicht weil sie die frisierten Schlachtenbilder sehen wollten, sondern weil die Besucherhofften, unter den abgebildeten Soldaten einen ihrer Angehörigen zu entdecken.

In den ersten Monaten nach dem Einsetzen der Kriegswochenschauen konnten wir unseren Gästen auf Wunsch Bildausschnitte ihrer Angehörigen anfertigen lassen. Unter den (Luft-)Schlägen des Krieges war es später zeitlich und technisch nicht mehr durchzuführen.

Die Anzahl der intakten Kinos wurde immer weniger

Eines Tages teilte mir Dr. Kalbus mit, daß wir versuchen müßten, das »Franziskaner-Kino« am Alexanderplatz in ein Tageskino für Kriegswochenschauen umzuwandeln. Das würde nicht leicht sein, denn die wendige Inhaberin hatte es schon einmal abgelehnt.

Wir müßten abermals vorstellig werden, die Besitzerin auf die wesentlich höheren Umsätze hinweisen, uns verpflichten, daß wir bei einer Umstellung die gesamte Hauswerbung übernähmen und auch die Eröff-nungsinsertion zu unseren Lasten gehen würde.

Wenn wir uns die Bälle geschickt zuwerfen, müßte die Sache klappen. Da der Doktor von großer Eloquenz war, glaubte ich, daß mir bei dem bevorstehenden Besuch nur eine Statistenrolle zufallen würde. Als ich ihn zu dem vereinbarten Termin abholen wollte, sagte er, daß er keine Zeit hätte, und ich allein hingehen solle.

»Tun Sie so, als ob Sie direkt vom Ministerium kommen, und wenn die Frau unangenehme Fragen hat, stellen Sie sich einfach dumm. Das fällt Ihnen doch nicht schwer.«

Versehen mit dieser Munitionierung mußte ich eine Aufgabe übernehmen, die mir selber gegen den Strich ging.

Mein Versuch, die Kinobesitzerin in unserem Sinn umzustimmen, gelang mir nicht. Während ich mit ihr sprach, kam aus der geöffneten Tür eines Nebenzimmers ihr Mann. Ein dekorierter Feldwebel in Uniform, der gerade Urlaub hatte. Er sprach mich an:

»Wenn ich Sie so höre, könnte man denken, daß wir zu Hause schon enteignet würden, während wir auf dem Balkan schwere Kämpfe zu bestehen haben. Ich wundere mich, daß so ein Mann wie Sie noch nicht Soldat ist. An der Front werden genug Leute gebraucht. Was in unserem Haus gespielt wird, bestimmen wir und wir verzichten auf Ihre Ratschläge.«
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Und aufeinmal - trotz Krieg lockte das Geld

Ich mußte meinen Reinfall melden und Dr. Kalbus meinte ärgerlich, daß er nochmal alleine hingehen würde. Der Weg blieb ihm erspart. Nach vierzehn Tagen rief uns die Theaterbesitzerin an, daß sie bereit wäre, die Umstellung in ein Wochenschaukino durchzuführen. Sie wollte auf die wesentlich höheren Einnahmen, begünstigt durch den Wegfall der Vergnügungssteuer, nicht verzichten.

Die Heerespatrouille, die sogenannten »Kettenhunde« bei uns

Als ich dienstlich das UT (=UFA Theater) Kurfürstendamm aufsuchen mußte, stand der Geschäftsführer noch unter dem Eindruck eines schweren Zwischenfalles.

Am Spätnachmittag war eine Heerespatrouille, die sogenannten »Kettenhunde« in die Kassenhalle gekommen, um die dort anwesenden Soldaten zu kontrollieren. Als ein Gefreiter sein Soldbuch nicht zur Hand hatte und lange danach suchte, ließ die Streifwache ihn aus der Reihe treten, stellte sich mit ihm in eine Ecke und wurde energischer. Plötzlich stieß der Gefreite einem Wachtmeister beide Fäuste vor die Brust, daß der Mann taumelte. Danach stürzte der Verdächtige aus dem Haus, flüchtete quer über den Kurfürstendamm in Richtung Meineckestraße. Der Patrouillenführer, ein junger Leutnant, gab auf den Flüchtling zwei bis drei Schüsse ab und traf ihn. Der Verletzte blieb auf dem Fahrdamm liegen und wurde von einem zufällig vorbeikommenden Militärfahrzeug mitgenommen.

Eine andere solche Kontrolle war "unerfolgriech"

Kurze Zeit danach ging eine ähnliche Kontrolle glücklicher aus. Eine vierköpfige Patrouille erschien im Tauentzien-Palast und verlangte vom Theaterleiter, daß er die Vorstellung unterbrechen solle, damit sie bei den uniformierten Wehrmachtsangehörigen eine Überprüfung vornehmen könnten. Ob die Wachtmeister nicht wußten, daß das Parkett sechs Türen hat oder sie nicht genug Leute hatten, war nicht bekannt.

Als sich der Vorhang mitten im Hauptfilm schloß und das Saallicht langsam anging, erhob sich in der ersten Reihe ein Soldat, hastete in gebückter Haltung zu der rechts vorn gelegenen Ausgangstür und jagte die Notausgangtreppe herunter. Er entkam über den Hof und verschwand in der Nürnbergerstraße. Der Streifenführer, der ihn verfolgte, kam zu spät.

Das Motiv aus dem Flugblatt : Hitler auf der Flucht

Bei seiner vielseitigen und umfangreichen Arbeit diktierte er noch 1944 seine Erinnerungen aus dem ersten Weltkrieg mit dem Arbeitstitel: »Auf dem Vormarsch im Westen.«

Als er die Abteilungsleiter mit den Sekretariatsdamen zu einer weihnachtlichen Kaffeestunde gebeten hatte, begrüßte er uns mit einer Ansprache. Die Politik konnte er nicht ausklammern und führte u. a. aus, daß es richtig war, eine große Feindmasse in der Normandie landen zu lassen. Im Verlauf der Ardennenoffensive wird der Gegner nämlich in die Zange genommen und ihm ein Cannae bereitet, das gleich dem Sieg von Hannibal in die Geschichte eingehen wird.

Unter dem Eindruck seiner Rhetorik und der von ihm vorgenommenen Verleihung von Kriegsverdienstkreuzen faßten einige Kollegen wieder Mut und glaubten an ein militärisches Wunder. Auf den Straßen klebten Plakate, die einen davon eilenden Schattenmann mit Schlapphut zeigten.

Der Text lautete: »Achtung! Feind hört mit!«
Wir nannten das Motiv: Hitler auf der Flucht.
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Harry Liedtke im UFA Kino "Marmorhaus"

Bei dem Lustspiel »Das Konzert« im Marmorhaus hatte ich die Freude, Harry Liedtke wiederzusehen. Galant und charmant wie im Film. Umsorgt von seiner zweiten Frau, die ihm duftenden Kaffee aus einer Silberflasche mit Initialen eingoß. Keinem von uns konnte der Gedanke kommen, daß der beliebte Schauspieler aus der alten Garde der Stummfilmzeit beim Einmarsch der Russen sein Leben lassen würde.

Das Haus des Ehepaares in Saarow-Pieskow am Scharmützelsee brannte mit dem wertvollen Inventar nieder. Die erste Frau von Liedtke, Käthe Dorsch, einst Verlobte von Hermann Göring, wollte dem Künstler und seiner Gattin Zuflucht in ihrem Heim am Attersee geben. Harry Liedtke hat es abgelehnt.

Januar 1945 - Makaber, von Tragik und Untergang umwittert .......

Makaber, von Tragik und Untergang umwittert, wirkte die lang erwartete Aufführung von »Kolberg«. Sie fand am 31. Januar 1945 im Tauentzien-Palast statt. Am Vortag war der Film auf der Kanalinsel La Rochelle vor abkommandierten deutschen Soldaten gezeigt worden. Die Kopie hatte man mit einem Fallschirm abgeworfen.

In Berlin versammelte sich noch einmal die Filmprominenz. Veit Harlan, dem beim Ablegen seines Kamelhaarmantels ein Revolver aus der Brusttasche fiel, war verärgert, daß sein »Durchhaltefilm« viel zu spät herauskommt. Er war auch ungehalten, weil ein Kritiker über seinen »Opfergang«-Film geschrieben hatte: »... wer glaubte, daß er sich einen Stoff von Rudolf Binding betrachten könnte, braucht sich den Film nicht anzusehen.«

Heinrich George war mutig mit seinen Worten

Heinrich George, mit Pelzkappe nach Kosakenart, sprach seinen Kollegen Horst Caspar, Kurt Meisel und weiteren Mut zu: »Ihr braucht keine Angst zu haben, bei den Russen gibt es auch Staatsschauspieler.«

Kristina Söderbaum erschien mit der Schwedenflagge auf dem Mantelaufschlag. Durch ein Dekret des schwedischen Königs, das damals noch geheim gehalten wurde, hatte sie wieder die Nationalität ihrer Heimat erhalten. Ein leichter Whiskydunst lag im Künstlerzimmer.

Der ehemalige Reichsfilmintendant, Dr. Hippler, er war 1943 abgesetzt worden, kam als Rekrut eines Landesschützenbataillons zur Premiere.
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Februar 1945 - Für Illusionen war kein Raum mehr.

So künstlerisch und gewaltig der Film auch gestaltet war, begeistern konnte er uns nicht. Für Illusionen war kein Raum mehr. Wir hörten zu oft das Donnern der Ferngeschütze, flüchteten in die Keller und U-Bahnschächte.

Hitler muß von dem Film sehr beeindruckt gewesen sein. Er fragte noch im April 1945 bei einer Lagebesprechung im Bunker der Reichskanzlei, ob Oberst Bieler, der Festungskommandant von Frankfurt an der Oder, auch »ein Gneisenau« sei.

In einem sowjetischem Heeresbericht vom gleichen Monat hieß es: ... Unter den Gefangenen befinden sich der Festungskommandant von Frankfurt an der Oder, Generalmajor Bieler.

Nach dem Krieg hörten wir - es waren 2200 Artilleriegeschütze

Marschall Schukow stand an der Oder mit gut ausgerüsteten Truppen. Sibiriern, Kosaken, Russen, Mongolen und Reiterregimentern. Sie waren voller Kampfeslust und warteten auf den Angriffsbefehl. Die letzte große Kampfhandlung, die »Schlacht um Berlin« lag vor ihnen. Den Angreifern winkte eine gewaltige Beute.

2200 Artilleriegeschütze richteten drohend ihre Rohre auf die 4-Millionen-stadt, deren Bewohner ihr Testament gemacht hatten. Das Salvenfeuer der »Stalin-Orgeln« löste schon akustisch lähmendes Entsetzen aus. Wehe den Besiegten!

Erstaunlich - den Russen gefiel »Kolberg«

»Kolberg« sollte laut Anordnung von Dr. Goebbels aus dem Jahr 1943 »im Dienst unserer geistigen Kriegsführung« stehen. Der Film feierte bald eine Auferstehung, die nicht vorgesehen war. Der russische Kommandant von Babelsberg sah ihn mit seinen Offizieren mehrmals an. Danach gehörte er zum Repertoire der Rotarmisten.
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März 1944 - Wir müssen unsere Wohnung verlassen

Im März meldeten sich in dem Haus in Lichtenrade, in dem wir seit November 1944 eingewiesen waren, zwei Offiziere und erklärten es als Reservelazarett beschlagnahmt. Wegen des bevorstehenden Russeneinmarsches fühlten wir uns in der fremden Villa sowieso nicht wohl, da wir dort in den Verdacht geraten konnten, »Kapitalisten« zu sein. Wir nahmen unser Gepäck und fuhren nach Drewitz, wo wir uns als Refugium ein Behelfsheim mit einem kleinen Garten gekauft hatten.

Mai 1945 - die bedingungslose Kapitulation in Reims

Im Mai 1945 befanden sich 54 Länder mit Deutschland im Kriegszustand. Am 7. »Wonnemond« erfolgte die bedingungslose Kapitulation in Reims.

Japan protestierte noch in Deutschland gegen den Vertragsbruch und die Verletzung des Militärabkommens. Der Geist der Samurai war nocht nicht erloschen. Sein Ethos hielt sich bis zum 9. August.

Die »Gruppe Ulbricht« kam von Moskau nach Berlin

Am 30. April war die »Gruppe Ulbricht« von Moskau nach Berlin eingeflogen und nahm im Ostsektor die Verwaltung auf.

Mit demselben Datum schickte mir der Filmvertrieb ein Zeugnis, dessen letzter Satz lautete:

»Das Vertragsverhältnis löste sich automatisch mit dem heutigen Tag auf, weil unser Unternehmen seit Einmarsch der Roten Armee nicht mehr betriebsfähig war. Wir wünschen Herrn Frick für die Zukunft alles Gute.«

gez. Nordloh Seven
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