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Emil Mechau - Teil 1
DER ANFANG

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  • Standesamt Seesen/Harz - Geburtsurkunde. No. 42 Seesen, am 26. April 1882
  • Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der Persönlichkeit nach bekannt, die Hebamme Frau Stolte Friederike geb. Lührs, wohnhaft in Seesen am Markte No. 74 und zeigte an, daß von der Frau Mechau Minna geb. Salge, evangelischer Religion, Ehefrau des Siede- meisters Fritz Mechau, evangelisch, wohnhaft zu Seesen, in der hiesigen Zuckerfabrik bei ihrem Ehemanne, zu Seesen in ihrer Wohnung am 19. April des Jahres tausend acht hundert achtzig und zwei Vormittags um drei ein halb Uhr ein Kind männlichen Geschlechts geboren worden sei, welches die Vornamen Emil Christian Friedrich Theodor erhalten habe. Frau Stolte erklärte, dass sie bei der Niederkunft der Frau Mechau zugegen gewesen sei.


An diesem denkwürdigen 19. April des Jahres 1882 kann niemand in der Familie ahnen, was für ein Leben Emil beschieden sein wird. Wie wir sehen werden, weiß er schon sehr früh rein intuitiv, dass er nicht einen Weg einschlagen wird, den ihn seine Eltern gerne gehen sehen möchten. Es ist ungewöhnlich für einen Jungen, der schon in jungen Jahren zielstrebig zu ahnen scheint, dass er es einmal irgendwie weiterbringen wird, als jemals einer seiner Vorfahren aus dem kleinen Dorf Ohrsleben, die dort seit dem Dreißigjährigen Krieg über sieben Generationen bis an die Schwelle des zwanzigsten Jahrhunderts Bauern waren.
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Später im Leben ist er stolz, dass er es von der Dorfschule und nicht von einer jener Privatschulen für privilegierte Kinder aus geschafft hat. Der Titel für dieses Kapitel der Familien Chronik, der Mechau Linie, stammt deshalb von Emil selbst. Als er auf der Höhe seines Erfolgs gebeten wird, für eine für ihn geplante Ehrung einige Einzelheiten aus seinem Leben aufzuzeichnen, stellt er die Notizen unter die Überschrift, Von der Dorfschule zum optischen Ausgleich.
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Diese interessante Geschichte ist vom Leben selbst geschrieben, sie zeigt, wie eine Idee trotz aller Schwierigkeiten und Hindernisse mit größtem persönlichen Einsatz und oft unter schweren Entbehrungen zum Erfolg geführt werden kann. Hier folgt Emil Mechaus Lebensgeschichte, die leider mit einem viel zu frühen, unerwarteten und tragischen Abschluss endet.
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Von Seesen nach Brottewitz

Die Schließung der Zuckerfabrik ist sicher der Grund, die seinen Vater Fritz dazu bewegt, mit seiner Familie vom idyllischen Luftkurort Seesen, der Stadt am nordwestlichen Ausläufer des Harzes mit einigen tausend Einwohnern und für die damalige Zeit mit allem Komfort einer Kleinstadt ausgestattet, nach Brottewitz zu ziehen. Die kleine Gemeinde Brottewitz, unweit dem an der Elbe gelegenen sächsischen Dorf Mühlberg, hat wirklich nichts anderes zu bieten als eine Zuckerfabrik, ein paar Häuser und eine kleine achtklassige Dorfschule.
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Familie Fritz Mechau, von rechts Robert, Emil, Vater Fritz, Else und Mutter Wilhelmine

Brottewitz ist umgeben von der eintönigen, flachen Elbe-Landschaft und ist auf keinen Fall zu vergleichen mit den malerischen Ausläufern des Harzgebirges. Hier in Brottewitz muss man in das nahe gelegene Martinskirchen gehen, wenn man Lebensmittel einkaufen will, oder zur Kirche und zum Friedhof gehen möchte. Es ist bestimmt kein leichter Entschluss für die Mechaus nach hier umzuziehen. Schließlich ist es wichtig, dass Fritz Mechau eine neue Arbeit als Siedemeister findet und damit gewährleistet, ein ausreichendes Einkommen für seine Familie zu haben.

Emil besucht gleich nach dem Umzug 1889 die Dorfschule in Brottewitz. Während seiner Schulzeit kommt er auch in der Werkstatt eines Amateur- Astronomen mit der Optik in Berührung, was in ihm starkes Interesse erweckt. Bald nach dem Umzug muss er auch miterleben, wie zwei seiner jüngeren Geschwister in Martinskirchen begraben werden; sicher eine ganz besonders schwere Belastung für seine Mutter.
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Da die Familie Mechau in einer Werkswohnung auf dem Gelände der Zuckerfabrik lebt, wächst Emil gewissermaßen zwischen den Maschinen in der Fabrik auf und wird so schon früh mit allem Technischen sehr vertraut.
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In einem Schornstein, ein beeindruckendes Erlebnis

Schornstein und Werkswohnung der Zuckerfabrik - 1939 besucht Emil Mechau mit seiner Frau und Tochter Anna-Maria Brottewitz

Beim Herumstromern auf dem Fabrikgelände entdeckt Emil unweit der Werkswohnung den Eingang zum großen Fabrikschornstein, den einzigen im Ort, der auch allgemein die Siegessäule von Brottewitz genannt wird.

Da zu dieser Zeit am Wochenende das Kesselhaus nicht in Betrieb ist, klettert er innen im Schornstein die Steigbügel hinauf, nur einfach einmal so, um zu sehen, wie weit er kommt. Schon bald bemerkt er im Dunkeln, wie der Lichtschein an der Tür unten am Eingang, die er offen gelassen hat, immer kleiner wird und er daran feststellt, dass er schon ganz schön hoch hinaufgeklettert ist.

Für einen Moment kriecht der Gedanke in ihm auf, doch besser wieder umzukehren, ehe er vielleicht schwindlig wird oder ehe noch irgendetwas anderes passieren könnte. Dann gewinnt jedoch das Abenteuerliche in  seiner Kletterpartie, und er steigt weiter, einen Bügel nach dem anderen, bis er über sich das Ende des Schornsteins und den blauen Himmel sieht.

Von jetzt an betrachtet er nur noch die Rundung der Wand vor seinen Augen und bemerkt, dass der Radius immer kleiner und der Raum um ihn herum immer enger wird. Noch ein paar Bügel und dann spürt er denn schon den Wind, der hier oben weht und auch den Zug innen im Schornstein, der von unten her kommt. Jetzt steigt er nur noch mit großer Vorsicht und mit dem Blick zum oberen Rand der Öffnung dieser fast endlos lang erscheinenden Röhre. Als er mit dem Kopf oben an kommt, bemerkt er ein leichtes Zittern in den Beinen und sein Griff wird unwillkürlich fester als er den letzten Steigbügel greift. Hinzu kommt noch, dass hier oben die Mauersteine schon etwas verwittert sind, was deshalb in ihm auch ein Gefühl der Unsicherheit erweckt. ‚Jetzt bin ich soweit geklettert, nun möchte ich auch in die Weite sehen können,’ sagt er zu sich selbst und steckt seinen Kopf noch etwas höher hinaus.
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Zuerst sieht er die weiten Äcker und Felder, durchsetzt von kleinen Waldgruppen und Büschen, an denen sich hier und da Bäche entlang schlängeln. Er erkennt in Richtung Westen das breite Band der Elbe, das im Gegenlicht silbrig glänzt und sich gegen den Kontrast der grünen Wiesen im Hintergrund abhebt; ein Dampfer mit zwei Schleppkänen müht sich stromaufwärts in Richtung Dresden. Als er jedoch versucht, auf das Gebäude unten neben dem Fuß des Schornsteins zu sehen, wo er die Werkswohnung seiner Eltern weiß, wird ihm ganz anders zumute, da er nun auf dem letzten Steigbügel, gleich unterhalb des Endes vom langen Schornstein steht und er sich mit seinem Oberkörper weit hinaus überbeugen muss. Seine Höhe wird ihm nun voll bewusst, als er die schier endlos lange Reihe von Mauersteinen zu sich herauf sieht und die relativ kleine Öffnung hier oben erkennt. Im Nu, und ohne eigentlich bewusst eine Entscheidung getroffen zu haben, steigt er wieder die vielen Steigbügel hinunter.

Wieder unten angelangt, blickt er noch einmal zum oberen Rand des Schornsteins hinauf und ist stolz, dass er es gewagt hat, dort hinaufzusteigen; ein zweites Mal würde er es jedoch nicht wieder tun. Aus Angst vor Strafe erfahren seine Eltern jedoch nichts von der waghalsigen Klettertour.
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Lernen durch zuschaun und beobachten

Als er gerade dreizehn Jahre alt ist, besucht ein Lehrling von der mechanischen Werkstätte Maibuhr aus dem nahen Bad Liebenwerda  die Zuckerfabrik, um ein Passage-Instrument für den Direktor zu entwerfen.

Emil passt gut auf, indem er dem nur um wenige Jahre älteren Lehrling bei seiner Arbeit ständig über die Schulter schaut. Daraufhin baut er sich dann selbst ein Zeichenbrett mit Zeichenschiene und mit den obligatorischen zwei Zeichendreiecken fängt er an, selbst Maschinenteile zu zeichnen.

Emils Wunsch ist nun, unter Leitung des Lehrlings, auch ein Mechaniker zu werden.  Er besucht sogar die Maibuhr'sche Werkstatt im nahen Liebenwerda, um sich mit allem vertraut zu machen, was für seine künftige Lehre von Bedeutung sein könnte.  Sein  Vater ist jedoch von Emils Plänen ganz und gar nicht begeistert und bestimmt, dass er Lehrer werden soll.  Emil hat aber überhaupt kein Interesse, Lehrer zu werden und setzt sich schließlich doch durch, seine Lehre als Mechaniker zu beginnen.

Mit unbeschreiblichem Hochgefühl beginnt Emil Ostern 1896 seine Lehre im geodätischen Instrumentenbau bei Robert Maibuhr in Bad Liebenwerda.  Schon nach einem Jahr jedoch wird Maibuhrs Werkstatt von R. Reiss, der ebenfalls in Liebenwerda ansässig ist und ein erfolgreiches Unternehmen betreibt, übernommen.

R. Reiss unterhält nicht nur eine Werkstatt für Feinmechanik und Optik, sondern auch ein Technisches Versandgeschäft mit Verlag und Expedition der Allgemeinen Vermessungsnachrichten, mit Buchbinderei, Buchhandlung und Export nach allen Ländern der Erde. Neben der Anfertigung aller geodätischen Instrumente wird die Spezialität der Herstellung von Theodoliten, Nivellir- Instrumenten und Stahlbandmaassen besonders hervorgehoben. Auf dem Briefkopf unter einer perspektivischen Zeichnung der Fabrikanlage Fabrik mit Dampfbetrieb zur Anfertigung von Nivellirlatten, Messlatten, Fluchtstäben, Distanzlatten, Pegellatten, Peilstangen, Visirkreuzen, sowie allen anderen Vermessungs-Geräthschaften.  Nach vier Jahren beendet Emil seine sehr erfolgreiche Lehrzeit mit dem prächtigen Gesellenstück in Form eines geodätischen Instruments, einem 12 cm Theodolit.
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Theodolit Zeichnung, Emils Gesellenstück

Sein erstes Werk :

Er kann mit Recht sehr stolz darauf sein, denn er hat das Gerät nicht nur von Grund auf gebaut, sondern auch selbst konstruiert und die Zeichnungen dazu angefertigt.  Jedes einzelne Bauteil hat er aus den Rohmaterialien Messing, Stahl und Glas selbst hergestellt.  Er hat alles zueinander verpasst, damit kein Spiel zwischen den Komponenten vorhanden ist, sie jedoch mit höchster Präzision selbst unter extremen atmosphärischen und klimatischen Bedingungen zum Messen von Winkeln und Entfernungen funktionieren.

Es ist eigentlich kein Gesellenstück, sondern ein Meisterwerk, das Emil zum Abschluss seiner Lehre da angefertigt hat!  R. Reiss, der Geschäftsinhaber, hat in seinem handgeschriebenen Lehrzeugnis am 31. März 1900 seine Anerkennung mit folgendem Text zum Ausdruck gebracht:
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  • Inhaber dieses, Emil Mechau aus Seesen a/ Harz gebürtig, hat vom 5. April 1896 bis 14. November 1896, in der früheren Robert Maibuhr'schen, und vom 15. November 1896 bis heute in meiner feinmechanischen Werkstatt das Mechanikerhandwerk erlernt.
  • Während dieser Lehrzeit ist Herr Mechau in allen Zweigen der Mechanik und des Instrumentenbaues (Theodolite, Nivellir-Instrumente pp.) unterwiesen und hat es verstanden, sich mit Fleiß und Eifer zu einem tüchtigen Gehilfen auszubilden.
  • Im Constructionszeichnen hat sich Herr Mechau ebenfalls gute Kenntnisse angeeignet und kann ich ihm bei Beendigung seiner Lehrzeit das Zeugniß eines tüchtigen, brauchbaren Gehilfen geben.
  • Seine moralische Führung war stets lobenswerth und wünsche ihm auf seinem ferneren Lebenswege alles Gute.

                             gez. R. Reiß

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Reiss Lehrlinge, Jahrgang 1899 - Emil Mechau erste Reihe ganz vorne links

Von Reiss zu Zeiss

Obwohl die Firma Reiss weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist, jeder Student, Ingenieur oder Architekt nennt seinen Zirkelkasten ausnahmslos sein ‚Reisszeug’, erkennt Emil, dass er sich hier seinen Fähigkeiten und Zukunftsvorstellungen entsprechend nicht weiter entfalten kann.  Als er sich bald bei der Firma Carl Zeiss in Jena bewirbt, wird er dort auch sofort eingestellt.  Am 23. April 1900 fängt er schon in der Astro-Versuchswerkstatt als Gehilfe an.  Was für ein Unterschied zwischen der strengen, disziplinierten Lehrzeit bei Maibuhr und Reiss und nun dem lockeren Lebenswandel in dem großen Industriebetrieb Zeiss.  Meister Gresitza, verantwortlich für die Astro-Versuchswerkstatt, hat offenbar ein sehr großes, weiches Herz und lässt so ziemlich alles durchgehen, was die vorwiegend jungen Männer in seiner Abteilung da so anstellen.

Eintritt in eine Bruderschaft

Im Jena dieser Zeit ist es für einen Feinmechaniker unumgänglich, sich einer Bruderschaft anzuschließen.  Der Beitritt wird natürlich in aller Formalität gebührend gefeiert, und sogar urkundlich beglaubigt.  Ein ‚Tauf-Zeugnis’ wird ausgestellt, in dem es da heißt:

  • Im Jahre des Heils Anno Domini 1900 fand in den heiligen Hallen der Paraschken-Mühle zu Jena in feierlicher Andacht die Aufnahme des bis dahin ungläubigen Messingschusters Emil Mechau in das Reich des Allmächtigen Knoten-Bundes durch das Sacrament der hl. Taufe, welche der Weihbischof Hoffmann von Hessen Nassau umgeben von seiner ganzen bischöflichen Herrlichkeit nebst Dompfaffen u. Pröbsten im Beisein sämmtlicher strenggläubigen Knotenbrüder vollzog, statt.

  •     Diese heilige Handlung bescheinigt u. beglaubigt
            Jena, den 23. Juni 1900
            Der Weihbischof:
            Der Ceremonienmstr.:    Der Domherr:
            Thiele von Trotha            von Mahler

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Im Schneetreiben wird hier eine ‚Nottaufe’ gefeiert. Emil Mechau ist der Dritte von links

Das „Zeugnis” wird mit einem Siegel versehen und anschließend gebührend mit Bier betrunken.

Die vorwiegend von Junggesellen aktiv betriebenen Bünde stellen ein enges soziales Bindeglied innerhalb der Berufsgruppen dar und jede sich passende Gelegenheit wird dazu genutzt, Treffen und Wanderungen zu veranstalten, die fast ausnahmslos eine Gaststätte zum Ziel haben.

Dort wird dann bis in die Morgenstunden des nachfolgenden Tages gesungen, debattiert und natürlich auch kräftig dem Bier zugesprochen.

Bummeln und Saufen hat für Emil keine Zukunft

Abgesehen von einigen Rückfällen in den Schlendrian, gelegentliche Saufgelage und die damit verbundene Bummelei, besinnt sich Emil endlich nach etwa eineinhalb Jahren, dass es wohl so nicht weitergehen kann.  Er erkennt, dass er mit seiner  Dorfschulausbildung über den jetzigen Berufsstand nicht hinauskommt, wenn er nicht weiter an seiner Ausbildung arbeitet.  Er beschließt deshalb, sich von dem Philologen H. Weinmann in Jena in Englisch, Französisch, Latein, Mathematik und Physik unterrichten zu lassen.  Morgens, von 6:00 bis 8:00, Uhr geht er zu Weinmann zum Unterricht, und nach Feierabend studiert er dann noch bei sich zu Hause weiter.

Kurz vor Weihnachten 1902 ereignet sich ein Unfall im Labor, bei dem ein  Azetylen-Behälter explodiert. Durch die Detonation platzt Emil Mechaus rechtes Trommelfell, da er sich unmittelbar neben dem Behälter aufhält. Obwohl er vorübergehend auf seinem rechten Ohr nicht mehr hören kann, geht er jedoch ohne jede Unterbrechung seiner gewohnten Arbeit nach.

Obwohl das Trommelfell wieder zuwächst, hört er von nun an nicht mehr gut auf dem Ohr. Als er zwei Jahre später bei der Berufsgenossenschaft der Feinmechaniker einen Antrag auf Entschädigung stellt, wird er mit der Begründung abgelehnt, dass er ja weder Arbeitsausfall noch Erwerbsminderung erlitten habe.
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1903 - die Kehrtwende in die Wissenschaft

Emil Mechau mit 21 Jahren

An einem Tag im Jahr 1903 soll Emil Mechau eine von ihm in der Versuchswerkstatt erledigte Arbeit im Labor für optische Sonderaufgaben abliefern. Da sich niemand im Labor befindet, dem er sie übergeben kann, sieht er sich neugierig um und entdeckt dabei in einem optischen Aufbau eine nicht richtig zentrierte Linse.  Kurz entschlossen richtet er die Linse aus.

Das bleibt offenbar nicht unbemerkt und erweckt das Interesse des Laborchefs, Professor Dr. Siedentopf, in Mechau.  Schon kurz nach diesem Zwischenfall siedelt Mechau in dessen Labor über, dem auch eine kleine Werkstatt angegliedert ist.  In der nun täglichen, engen Zusammenarbeit mit Professor Siedentopf erkennt Mechau sehr bald seine Schwächen zwischen dem, was in der Astro-Werkstatt fachlich ausreichte und was ihm jetzt in der wissenschaftlichen Abteilung Siedentopf fehlt.

Er beschließt, diese Lücke in seinem Wissen systematisch und so schnell wie möglich auszufüllen.  Sein Lehrer Weinmann schließt seine Ausbildung mit Mechau 1905 ab und gibt ihm das Zeugnis, dass er in Mathematik und Physik reif sei für die Fortführung seines Studiums an der Universität Jena.  Während sein Bildungsdrang bisher allgemeiner Natur war, so wendet er sich jetzt bewusst dem Gebiet zwischen Werkstatt und Wissenschaft zu.
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Erste Vorlesungen über "Sphärische Astronomie"

Mechau belegt im Wintersemester an der Universität Jena bei Prof. Knopf die Vorlesungen Sphärische Astronomie, Einleitung in die Theorie des Mikroskops und bei Prof. Ambronn Grenzen der Mikroskop-Wahrnehmung. Im nachfolgenden Sommersemester 1906 hört er Einleitung in die Philosophie bei Prof. Eucken und Differentialrechnung bei Prof. Haußner. Die durch das Studium am Tage versäumte Arbeitszeit bei Zeiss kann er im Einverständnis mit Prof. Siedentopf am Abend wieder nachholen.

Die Zusammenarbeit mit Prof. Siedentopf wird immer enger und fruchtbarer; der Jüngere mit dem ideenreichen Kopf und der Ältere ständig siebend und formend.  Mechau ist sich voll bewusst, dass er in dieser Zeit im optischen Labor eine zweite Lehrzeit, diesmal in Theorie und ihrer praktischen Anwendung durchgeht. Im Wintersemester 1906 belegt er dann noch bei Prof. Haußner Integralrechnung, um diesen wichtigen, elementaren Teil seiner mathematischen Ausbildung zu erweitern.

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Die Zeit mit Wichtigerem nutzen

In dieser Zeit erweckt Mechau auch die Aufmerksamkeit des Betriebsleiters Max Berger. Der bietet dem jungen, strebsamen Mechau bei mehreren Gelegenheiten Stellen als Werkmeister und Konstrukteur an. Zum völligen Unverständnis von Berger lehnt Mechau jedoch immer dankend ab.

In steter Aufwärtsentwicklung füllt Mechau nun die Zeit zielstrebig an der Universität mit Vorlesungen über Praktische Nationalökonomie, Arbeiterversicherung, Grundlagen der neueren Elektrizitätslehre, Technische Elastizitätslehre und Festigkeitslehre, Technische Thermodynamik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Methode der kleinen Quadrate, Analytische Geometrie der Ebene, Analytische Geometrie des Raumes, und auch Mathematische Geographie an der Jenaer Sternwarte aus.

1907 - Emil Mechau heiratet

Einen privaten Höhepunkt in seinem Leben erlebt Mechau, als er am 15. Oktober 1907 Anna Klemm aus Jena heiratet. Im nachfolgenden Jahr wird ihnen ihre Tochter Lieselotte  geboren.

Hiermit hören dann auch die bis dahin mit seinen Junggesellenkollegen so unvermeidlich gewesenen, gelegentlichen Rückfälle in alkoholische Gelage und die damit einhergehende Bummelei endgültig auf. Leb' wohl du schöner Montagsfrühschoppen bei Kümmel und Lichtenhainer Pils!
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Mechau trifft auf Oskar Messter

Im Frühjahr 1909 tagen die Besitzer optischer Geschäfte Deutschlands in Jena und besichtigen bei dieser Gelegenheit auch eine Ausstellung Zeiss’scher Instrumente in den Zeisswerken.

Mechaus Aufgabe ist es, lebende Kristalle durch Schmelz- und Kristallisationsvorgänge, ein Verfahren nach Professor Lehmann, unter dem Mikroskop zu demonstrieren. Anlässlich einer dieser Demonstrationen tritt Oskar Messter, der Altmeister der deutschen Kinotechnik, buchstäblich zwischen Mechau und Siedentopf und beginnt eine tiefgründige Diskussion. Hierbei wird für Mechau ein Samenkörnchen auf völligem Neuland auf dem sich rapide entwickelnden kinematographischen Gebiet gepflanzt, das dann später zum Bau des Projektors mit optischem Ausgleich sprießen soll.

In der Diskussion dreht es sich um das dargestellte Problem, die in der kinematographischen Projektion so sehr störende Dunkelpause zu vermeiden.

Eine Lösung wäre, erläutert Oskar Messter, möglichst die jetzt übliche Flügelblende etwa durch einen Kippspiegel zu ersetzen, der sich abhängig vom Film bewegt und somit das sonst verloren gehende Licht dem Bildschirm zuleitet. Mechau erfasst die Problemstellung und reagiert sofort in der ihm eigenen, impulsiven Art, indem er argumentiert:

Wenn es gelingt, die Filmbewegung während des Schaltmoments auszugleichen, warum denn überhaupt die ruckweise Bewegung und nicht auch gleichzeitig einen gleichförmigen Durchlauf des Films schaffen?
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Das Problem des "optischen Ausgleichs " lösen

Das Thema des optischen Ausgleichs beherrscht von diesem Moment an sein Tun und Denken und lässt ihn nicht mehr los, bis er schließlich als Erster eine befriedigende Lösung in die Tat umsetzt.

Noch am Abend dieses denkwürdigen Tages geht Mechau das erste Mal zum Kinotheater, um sich an Ort und Stelle mit der Materie vertraut zu machen.  Kurz entschlossen entscheidet er, selbst einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Er besteigt in der Ecke eines kleinen rechteckigen Saales eine schmale Leiter und gelangt so in einen aus den Umfassungsmauern und drei Wänden gebildeten Vorführraum. Da der verfügbare Raum vom Kinoprojektor und dem ‚Operateur’ völlig ausgefüllt ist, kann Mechau nicht eintreten.

Schweißtriefend auf der Leiter stehend, verschlingt er das Konstruktionskonzept des vor ihm laufenden Schlägerapparates, mit dem der Film transportiert und vorgeführt wird. Viele weitere solcher Besuche  folgen, und schon bald hat er zwar erst nur unbestimmte Ideen, die jedoch ständig Form annehmen und auf eine Realisierung drängen.
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Es ist eigentlich ein ganz altes Problem - der Filmtransport

Das sich Mechau stellende Problem ist keineswegs neu, wie er bald in seiner intensiven Studie der Materie feststellt.  In der Tat, es ist älter als die Kinematographie selbst und beschäftigt seit vielen Jahren die hervorragendsten Erfinder und Konstrukteure auf diesem Gebiet.

Er findet den Versuch zu einem kontinuierlichen Lauf über einen Spiegelkranz schon beim Praxinoskop und dem optischen Theater von Reynaud. Auch eine der ältesten Formen eines wirklichen Kinematographen, eine Konstruktion von Jenkins aus dem Jahr 1895, enthält einen Kranz von Objektiven, der dem Film entgegenläuft, eine Idee, die er später wieder aufgibt, die aber neuerdings von Continsouza wieder aufgegriffen wird.

Ebenso meldete im unmittelbaren Anschluss an Lumiere, so stellt Mechau fest, Paul Mortier im Februar 1896 das französische Patent 254 090 auf einen optischen Ausgleich an, bei dem ein System von Spiegeln auf einem Pyramidenstumpf rotiert. Trotz der bestehenden Aufgabe und trotz der angestrengten Bemühungen hat aber keine der vielen Ideen zu einem praktischen Erfolg geführt.
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Mechaus erstes Patent

Schon nach wenigen Monaten meldet Mechau sein erstes Patent DRP 230 022 an. Es stellt seinen ersten Versuch dar, die Ursache des störenden Flimmerns bei Kinovorführungen zu beseitigen. Anstelle der üblichen Flügelblende im Vorführprojektor ist im Patent vorgesehen, unter 45º gegen die optische Achse geneigt, eine rotierende, zur Rotationsachse genau laufende Glasscheibe anzuordnen.

Die Glasscheibe ist halbkreisförmig versilbert. Während der Rotation soll das Lichtbüschel, zwischen Objektiv und Bildschirm, abwechselnd einmal nach oben reflektiert und danach gerade durchgelassen werden. In beiden Fällen trifft das Lichtbüschel dabei auf Wackelspiegel, die von Kurven auf der Rotationsachse der Scheibe gesteuert werden sollen. Ein fester Hilfsspiegel sorgt dann noch dafür, dass das durch die rotierende Scheibe hindurchgehende Büschel zum Bildschirm gelangt.

Ein in der Laboratoriumswerkstatt angefertigtes Holzmodell wird Dr. Wandersleb vom Zeisswerk vorgeführt, der es aber mit der Begründung ablehnt, es gebe in den Patentschriften schon bessere Lösungen, die besonders die in Mechaus Lösung vorhandenen, schwingenden Massen vermeiden. Außerdem wurde auch noch auf das rotierende Glaspolygon hingewiesen.
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Problem zwar erkannt, doch . . . .

Mechau holt sich am nächsten Tag alle einschlägige Patentliteratur und ist fürs erste sehr enttäuscht, erkennt aber nach einiger Überlegung die Wandersleb'schen Einwände an. Nun beginnt er, nach dem idealen optischen Ausgleich zu suchen, der vollständig auf dem Rotationsprinzip beruhen soll.  Er erkennt, die Rotation irgendwelcher optischer Teile sollte zugleich auch den Ausgleich besorgen. Er stellt schließlich fest, dass die ablenkende, bzw. die optische Wirkung der untersuchten Ausgleichselemente nicht proportional zur Rotationsgeschwindigkeit der Elemente ist. Trotz aller Überlegungen gelingt es Mechau jedoch noch nicht, eine Lösung des Problems zu finden.

Seine "Beinahe-Kündigung" bei Zeiss

Nach der Rückkehr gibt es Meinungsverschiedenheiten wegen der Spesenabrechnung für die Reise. Mechau hat während der Reise nach Österreich täglich 14 Mark verbraucht; nach der neuesten Firmenregel werden jedoch nur maximal 8 Mark vergütet. Da Mechau auf seine 14 Mark besteht und zu keinem Kompromiss bereit ist, kündigt Geschäftsleiter Fischer Mechaus (Straf-) Versetzung aus dem Siedentopf'schen Labor an.  Noch schlimmer, Fischer und Betriebsleiter Berger entscheiden sogar allen ernstes, dass Mechau fortan bei Meister Rausch in dessen Fabrikationsabteilung für Militärinstrumente arbeiten soll.  Obwohl beide Herren wissen, dass Mechau schon seit einigen Jahren Vorlesungen an der Universität besucht, soll er also jetzt wieder in der Produktion im Akkord arbeiten!

Ohne Umschweife und ohne viel Überlegung, wie es oft seine Art ist, teilt Mechau daraufhin Dr. Siedentopf mit, an dem Tag zu kündigen, an dem er zu Meister Rausch versetzt wird. Schließlich setzt Siedentopf doch noch, quasi als Kompromiss, Mechaus Versetzung in das allgemeine Konstruktionsbüro durch, was er, um Zeit zu gewinnen, auch annimmt.

Viel wird jedoch nicht daraus, da Mechau für mehrere Monate an einer vereiterten Mittelohrentzündung schwer erkrankt.  Als Folge dieser Krankheit und der früher erfolgten Verletzung seines Trommelfells durch die Explosion des Azetylen-Gasbehälters hört er von nun an noch schwerer, was ihm leider später in seinem Leben einmal zum Verhängnis werden soll. Während seiner Genesung hat er nun Zeit, in aller Ruhe seine Lage zu überdenken.
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Mechau muss nun abwägen, wie es weiter geht.

Mechau hat früh erkannt, wie häufig der rein wissenschaftlich geschulte Optiker oder Physiker in der Industrie versagt, und wie auch dem aus der Praxis hervorgegangenen Empiriker die Übung im abstrakten Denken fehlt. Ihm schwebt vor, seit er in Dr. Siedentopfs Laboratorium eintrat, etwas ganz Anderes, als eine mit den Schwächen einseitiger Ausbildung behafteten Entwicklung. Obwohl er sein Studium noch nicht ganz zum Abschluss gebracht hat, glaubt er doch, getrieben von seiner schöpferischen Ungeduld, dass er keine Zeit mehr vergeuden kann. Er möchte endlich seine eigenen Ideen verwirklichen und nicht weiter in der starren Hierarchie einer großen Firma daran gehindert werden. Der Weg in eine Zukunft, wie er sie sich vorstellt, scheint ihm bei Zeiss jedoch nicht offen zu stehen.

Mechau will etwas erzwingen - die Kinematographie Abteilung

Als Mechau zur Firma zurückkehrt, stellt er am 15. November 1909 den Antrag als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Kinematographie beschäftigt zu werden, da er an der ihm zugewiesenen reinen konstruktiven Arbeit nicht interessiert ist.  Falls seinem Wunsch nicht nachgekommen wird, so lässt er durchblicken, sieht er keine andere Möglichkeit, als zum 1. Januar 1910 zu kündigen und seine Dienste bei einer anderen Firma der gleichen Branche aufzunehmen.
 
Dr. Roth, Leiter des Konstruktionsbüros, vermittelt Mechaus Ultimatum an die Geschäftsführung und dort wird der Antrag umgehend und ohne Verhandlung von Dr. Bauersfeld, Professor Staubel und Herrn Fischer abgelehnt. Von Dr. Roth erhält er noch am gleichen Tag den folgenden schriftlichen Bescheid:

  • Geehrter Herr Mechau!
    Nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung teile ich Ihnen hierdurch mit, daß die Firma nicht in der Lage ist, Ihnen eine Stellung anzubieten, die Ihren mir heute geäußerten Wünschen entsprechen würde. Die Firma nimmt also Ihre Kündigung zum 1. Januar 1910 an. Mit Rücksicht darauf, daß Sie zu einer Konkurrenzfirma übergehen, wünscht die Geschäftsleitung, daß Sie die Werkstätten nicht mehr betreten, sich aber bis zum 1. Januar zu unserer Verfügung halten, für Arbeiten, die Ihnen noch zugewiesen werden. Ihr Gehalt können Sie selbstverständlich Ende November und Ende Dezember an unserer Kasse persönlich in Empfang nehmen.
            Hochachtungsvoll
            Dr. Ing. P. Roth

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Modell II mit versilberten Spiegeln

Nach Inbetriebnahme des Versuchsmusters wird sogleich die Fabrikation des Modells 2 eingeleitet. Gegenüber dem Vorgängermodell sind jetzt sämtliche Spiegel auf der Rückseite versilbert und die Optik etwas stärker gewählt.  Beide Modelle sind mit je einem Haupt- und einem Teleobjektiv und einer gekrümmten  Filmbahn  ausgestattet.  Das von Prof. Berek errechnete Hauptobjektiv hat eine für diese Zeit weit vorauseilende relative Öffnung von 1: 2,1.  Daraus erklärt sich auch die für die derzeitigen Bildhelligkeiten ausreichende Stromstärke von 18 Ampere, bei 5 Meter Bildbreite und 30 Meter Entfernung, im Kaiser-Theater in Wetzlar.
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Natürlich spricht es sich auch in kinematischen Kreisen herum, dass in Wetzlar Filme vorgeführt werden, bei denen das übliche, störende Flimmern nicht mehr vorhanden ist.  Interessierte Herren auf dem Gebiet fragen vorsichtig beim Theaterinhaber, Herrn P. Stübe, an, um Einzelheiten zu erfahren.  Sogar Dr. Siedentopf aus Jena (!), recherchiert und glaubt erfahren zu haben, dass die Vorführmaschine mit 80, statt mit 18 Ampere betrieben wird.  Das hat zur Folge, dass der Projektor für ihn und Andere als wenig bedrohliche Konkurrenz betrachtet wird.  Ein Zufall will es jedoch, dass Dr. Siedentopf viele Jahre später Mechau einmal darauf anspricht, der ihn dann bei dieser Gelegenheit über den Irrtum entsprechend aufgeklärt.
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1914 - Der Krieg bricht aus

Im Juli 1914, also unmittelbar vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, lagern im Hamburger Hafen je ein Mechau-Projektor der Modelle 1 und 2, die nach England verschifft und auf der für den 1. August in London geplanten Kinoausstellung vorgestellt werden sollen.  Durch die sich zuspitzende politische Lage gelingt es Leitz noch rechtzeitig, die Lieferung zurückzuhalten.  Das Modell 2 aus dieser Lieferung wird wieder im Kaisertheater in Wetzlar aufgestellt.  Wegen des durch den Krieg entstehenden Personalmangels fungiert Mechau, natürlich auch im eigenen Interesse, für die nächsten achtzehn Monate als Vorführer.  Hierdurch wird er nun auch völlig mit dem Theaterbetrieb vertraut und hat dadurch in der täglichen Routine Gelegenheit, noch bestehende Mängel seiner Maschine kennen zu lernen.

Er ist sich bewusst, dass die fehlende Proportionalität zwischen Spiegeldrehung und Filmwanderung beim Bildwechsel einen noch störenden Widerstreit erzeugt. Das ausscheidende Spiegelpaar erfordert eine zunehmende Verlangsamung der Filmbewegung, während das eintretende Paar eine Beschleunigung verlangt. Dieser Umstand kann bei langsamer Vorführung vom Betrachter visuell wahrgenommen werden.  Außerdem ist es bei Paaren optischer Teile fast unmöglich, das Licht nur über zusammengehörige Glieder zu leiten. Wegen des vom Hauptobjektiv bis zum Bildschirm sich vergrößernden Lichtbüschels erfordert der große Abstand des Teleobjektivs auch einen großen Durchmesser dieses Objektivs, was sich leider nicht realisieren lässt.  Hierdurch entsteht naturgemäß ein Lichtverlust.  Ferner ist es unwirtschaftlich, eine separate Vorrichtung für die Mitführung der Beleuchtung zu benutzen, während die eigentliche Ausgleichsvorrichtung nur zu einem kleinen Teil benutzt wird. Durch den Ausbruch des Krieges muss Mechau jedoch seine Aufmerksamkeit anderen Projekten widmen. Trotzdem grübelt er auch in dieser Zeit unermüdlich weiter, und neue Ideen reifen heran, um die ihm nun bekannten Mängel zu beheben.

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