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FI-1951 / 1.März-Ausgabe
Aus der Geschichte des deutschen Bildfunks und Fernsehens.

Interessante Daten der Fernseh-Entwicklung:
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  • 1924: Dr. Siegmund Loewe erinnert in der Zeitschrift "Der Radio-Amateur" daran, dass der damalige Staatssekretär der Reichspost, Dr. Bredow, den deutschen Technikern in einem Vortrage (1923) die Aufgabe gestellt hatte, "neben dem Klang auch das lebende Bild durch den Rundfunk zu übertragen".
  • Er fügt hinzu: "Diese Aufgabe ist zweifellos lösbar, und es wird ein Wettstreit aller Nationen um die erste Verwirklichung dieses Zieles entstehen".
  • Grundlegende Arbeiten von Karolus, Telefunken, v.Mihäly, Schröter, v.Ardenne und anderen auf dem Gebiet des Bildfunks und Fernsehens.

  • 1926: Versuchsweise Bildübertragung von Berlin nach Argentinien-Brasilien.
  • 1927: Bildfunkverkehr der Reichspost Berlin-Wien.
  • 1928: Staatssekretär Bredow besichtigt das Fernseh-System Baird in England und veranlasst den Erfinder zur Zusammenarbeit mit Deutschland. (Fernseh AG.)
  • Reichspost übernimmt Entwicklung des Fernsehens als Aufgabengebiet* (Banneitz)

  • 1929: Fernsehsendungen von Berlin (Witzleben), 50 Zeilen (Welle 440)
    Bildübertragungen (System Pulton) im Programm der Berliner Sendegruppe.
  • 1930: Fernseh-Sendungen von Königswusterhausen, 50 Zeilen (1800 m)
    Fernsehen auf der Berliner FunkausStellung
  • Fernsehen und Fernsehsprechen auf der Berliner Funkausstellung
    Fernsehsprechen Berlin-München Bildübertragung Hauen - Nanking Versuche mit Ultrakurzwellen

  • 1931: Fernseh-Sendungen von Döberitz, 48 Zeilen (140 m)
    Fernseh-Empfänger mit Braun'scher Röhre
    Fernseh-Sendungen Reichspost-Zentralamt, 60 Zeilen (7 m)
    Versuche mit Dezimeter-Wellen

  • 1935: Fernseh-Sendungen von Witzleben, 90 Zeilen (7 m)
  • Fernseh-Sendungen Reichspost-Zentralamt, 180 Zeilen (7 m)
    Bau eines 15 kW-Fernseh-Senders

  • 1935: Eröffnung des Femseh-Betriebes Berlin (Witzleben), 180 Zeilen (7 m)
    Einrichtung von Fernseh-Stuben
    Bau eines fahrbaren Fernseh-Senders
    Grossbild-Empfang

  • 1936: Öffentlicher Fernseh-Sprechverkehr der Reichspost Berlin-Leipzig
    Fernseh-Übertragung der Olympischen Spiele in Berlin

  • 1937: Gründung der Fernseh-Forschungsanstalt der Reichspost Einführung des 441-Zeilen-Bildes
    Eröffnung moderner Fernseh-Studios in Berlin (Deutschlandhaus)

  • 1945/48: Verbot von Fernseh-Versuchen
  • 1949: NWDR Hamburg und Robert Bosch Fernseh GmbH. Darmstadt nehmen Fernseh-Entwicklung wieder auf

  • 1950: Festlegung von 625 Bildpunkten
  • Beginn von VersuchsSendungen in Hamburg
  • Bau des ersten Fernseh-Studios in Hamburg
  • Bayrischer Rundfunk lehnt Beteiligung an Fernseh-Entwicklung ab
  • Bildung einer Fernseh-Kommission der Rundfunkanstalten.

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