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Aus der "Deutschen" Funk-Technik 1953 - die Messe

Für die damalige und auch spätere Regierung der russisch beherrschten Ostzone, das war die 4. Zone der Aufteilung der Reste Deutschlands nach dem verlorenen 2. Weltkrieg, war die jährliche Leipziger Messe die Präsentation der Erfolge des Sozialismus. Die ganze "Show" war eigentlich nur zur Präsentation für die Westbesucher und natürlich für die Brüder und Schwestern aus dem Ostblock gemacht, denn die Besucher aus Ostdeutschland sowie aus dem gesamten Osten sahen sich die Nasen platt und konnten den überwiegenden Teil des Angebotes überhaupt nicht kaufen. Selbst Firmen beamen die dort gezeigten Produkte nur nach mühsamer schriftlicher monatelanger Bedarfsvoranmeldung. In den Produkt-Texten lesen Sie oft, daß das jeweilige Produkt herausragende Eigenschaften habe und speziell die Interessenten aus dem Westen sich "die Finger danach lecken müssten".

Das taten sie aber nicht und sie verglichen halt die Produkte mit denen der Industrie-Messe Hannover (des gleichen Jahres) und kamen überwiegend zu dem Schluß, da gab es Besseres.

27 Seiten fast nur Ost-Produkte zur Messe 1953

Auf den 27 Seiten der Deutschen Funk-Technik Heft 09/1953 sind Radio, Fernsehen und Meßtechnik sowie ELA insgesamt aufgeführt. Gleiches galt übrigens auch in den westdeutschen Publikationen, der Funk-Technik (West), der Funkschau und anderen technischen Zeitschriften.

Wir haben das auf die beiden Museen aufgeteilt und beginnen mit der Fernseh bezogenen Technik. Die Vorstellungen der Radiogeräte und der Tonstudiotechnik ist dann im Hifi-Museum zu lesen.

Jetzt schon bemerkenswert ist das Attribut "vorgesehen" bzw. "geplant". Ein Großteil der Produkte waren vorgesehene Entwicklungen. Im direkten Vergleich mit zum Beispiel den GRUNDIG Produkten der Jahre 1953 und 1954 fällt auf, daß Max Grundig allermeist bereits direkt nach den Messen liefern konnte.

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Die Leipziger Messe - Einleitung

Die Leipziger Messe wurde während ihres fünfhundertjährigen Bestehens zu einem wichtigen Faktor bei der Entwicklung eines einheitlichen, nationalen Marktes, sie wurde zur führenden Messe Deutschlands und darüber hinaus auch Europas.

  • Anmerkung : Das war bereits weit an der Wahrheit vorbei. Die Industriemesse Hannover war der Mittelpunkt Europas und später mit der CEBIT fast der ganzen Welt geworden. Leipzig war nur noch für den Osten hinter dem Vorhang relevant (und für die Spione aus dem Westen).


In diesem Jahr erhielt die internationale Messe ein besonderes Gesicht, da sie in einer Zeit durchgeführt wurde, in der die Vorschläge der UdSSR einen klaren Weg für die Entwicklung eines einheitlichen, demokratischen und friedliebenden Deutschlands aufzeigten, der von allen Deutschen beschritten werden kann.

Sie war ein neuer verheißungsvoller Auftakt im innerdeutschen Handel, der als starkes Bindeglied für die Einheit Deutschlands anzusehen ist.

  • Anmerkung : Aus Ost-Sicht mag es so gewesen sein, aus Westsicht war es verschwindend klein und wirtschaftlich absolut unbedeutend.


Neben unserer gemeinsamen Sprache und den verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen Ost- und Westdeutschland bildet der innerdeutsche Handel eine starke Brücke, die beide Gebiete verbindet.

Bekanntlich hat die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik seit Jahren ihre Bereitschaft erklärt, den Warenaustausch zwischen Ost- und Westdeutschland zu erweitern und ein innerdeutsches Handelsabkommen bis zu zwei Milliarden DM abzuschließen. Diese Bereitschaft wurde von unserem Ministerpräsidenten Otto Grotewohl in seiner Regierungserklärung vor der Volkskammer am 29. Juli 1953 nochmals bekundet.
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Unsere berechtigten Forderungen

Der Regierungsbevollmächtigte für den innerdeutschen Handel, Josef Orlopp, erklärte anläßlich der Leipziger Messe: Wir wissen, daß wir uns mit diesen berechtigten Forderungen in voller Übereinstimmung mit unseren Landsleuten im Westen Deutschland befinden.

Unsere Regierung und jeder vernünftige Wirtschaftler stehen auf dem Standpunkt, daß Waren, die wir im eigenen Lande in ausreichendem Maße selbst produzieren, nicht gegen Devisen aus dem Ausland importiert werden sollen. Heute ist es so, daß Waren aus der Deutschen Demokratischen Republik nach dem Ausland verkauft werden, um in Westdeutschland produzierte Güter über das Ausland in die Deutsche Demokratische Republik "einzuschleusen" (warum wohl ????).

Umgekehrt geht der Handel den gleichen Weg. In der Deutschen Demokratischen Republik hergestellte Waren werden von Westdeutschland über das Ausland bezogen.

  • Anmerkung : Das war eine Zweck-Lüge und stimmte bereits damals 1953 nicht. Das Aussenhandelskombinat hatte mehrere mehr oder weniger verdeckt agierende Importfirmen in Westdeutschland errrichtet, weil man bereits damals dringend auf harte Devisen wie Dollar und DM (West) angewiesen war.

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Das amerikanische Embargo ist an allem Schuld

Zurückzuführen ist dieser Irrsinn im Handel darauf, daß die mit Zustimmung der Adenauer-Regierung von den Amerikanern ausgearbeiteten Embargolisten den Direktbezug nicht zulassen.

Waren, die auf den Embargolisten stehen, werden als strategisch bezeichnet, wenn wir diese aus Westdeutschland beziehen. Sie sind aber nicht mehr strategisch, wenn der Bezug aus England, Belgien, Holland, Frankreich oder auch von Übersee erfolgt.

  • Anmerkung : Auch das stimmt nicht. England leiferte keine Embargowaren, die anderen auch nicht. Der Haupt-Umschlagplatz für Embargowaren war jedoch Österreich. Warum man das hier nicht aufgeführt hatte, war vermutlich die Gefahr, daß durch zu viel Aufmerksamkeit dieses extrem wichtige Loch im Eisernern Vorhang geschlossen werden könnte.


Wollen wir zu einem ausgeweiteten innerdeutschen Handel kommen, dann müssen die Embargolisten fallen. Die westdeutsche Wirtschaft muß ernster als in der Vergangenheit den Kampf aufnehmen gegen die Fesseln, die ihr von den amerikanischen Imperialisten angelegt sind.

  • Anmerkung : Also daher hatte "der Wind geweht." Das Embargo hatte bereits 1953 seine volle Wirksamkeit entwickelt. Embargowaren mußte für teure West-Devisen eingeschmuggelt werden und die Ostmark stand bereits 5:1 zur DM-West und die stand 4:1 zum US-Dollar, also am Ende 20 Ostmark für einen Dollar.

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Nach wie vor wird von den imperialistischen Kräften der innerdeutsche Handel durch komplizierte Ausschreibe- und Genehmigungsverfahren, Sperrlisten und Lieferverbote erschwert, weil ein friedlicher Handel sich mit den Kriegsvorbereitungen der USA nicht verträgt.

Möge die diesjährige Leistungsschau der gesteigerten und in der Qualität verbesserten Produktion aller Industriezweige unserer Wirtschaft dazu beitragen, daß die westdeutschen Aussteller und Besucher einen lebendigen Kontakt zwischen unserer und der westdeutschen Wirtschaft herstellen.
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FERNSEHEN

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Der erste Fernsehsender in Berlin

Seit einem Jahr (1952) sendet der erste Fernsehsender in der Deutschen Demokratischen Republik in Berlin ein Versuchsprogramm von täglich zwei Stunden, und mit dem Beginn der diesjährigen Leipziger Messe hat auch der Fernsehsender Leipzig seinen Sendebetrieb aufgenommen.

Zur Errichtung eines größeren Sendernetzes für die Fernsehversorgung der Deutschen Demokratischen Republik ist für das Jahr 1954 die Aufstellung weiterer Sender vorgesehen. Dieses Ziel erfordert eine intensive und planmäßige Arbeit der einschlägigen Industrie, von der uns die diesjährige Technische Messe einen guten Überblick vermittelte.

Mit einer sehr umfangreichen Geräteausstellung war der VFB SACHSENWERK RADEBERG HV-RFT auf der Leipziger Messe vertreten. Die Entwicklung und Fertigung von Fernsehsende- und -empfangsanlagen umfaßt einen großen Teil des Arbeitsprogrammes dieses Betriebes, der unter anderem mehrere ausgezeichnet arbeitende Fernsehempfänger ausstellte, die auch auf den Fernsehstraßen vor der Halle VII in Betrieb zu sehen waren.

Am Tage der Eröffnung der Leipziger Messe wurde der neue Fernsehsender Leipzig in Betrieb genommen, der ebenfalls aus der Produktion des VEB Sachsenwerk Radeberg hervorgeht.

Die Messebesucher hatten Gelegenheit, den gleichen Sender, die Type FS873 mit 3kW Leistung in der Endstufe, sowie ein zweites Exemplar des ebenfalls eingesetzten Richtverbindungsgerätes als Ausstellungsstücke in der Halle VII zu besichtigen.
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Fernsehsender FS 873

Der Fernsehsender gliedert sich in fünf Teile: Der Bildsender arbeitet im Kanal I, seine Frequenz ist wie die des Tonsenders durch einen Quarz fest abgestimmt. In der gittermodulierten Steuerstufe ist die automatische Schwarzpegelhaltung wirksam, ihre Leistung beträgt 1kW. Die dazugehörige Endstufe von 3kW Leistung wurde in einem besonderen Schrank untergebracht. Durch einen in der Endstufe zusätzlich eingebauten Monitor ist sowohl am Modulatorausgang als auch hochfrequenzmäßig eine Bildkontrolle möglich. Ein ebenfalls eingebauter Oszillograf dient zur Kontrolle der Amplitudenverhältnisse. Die Endröhre, Type 782, benötigt eine Anodenspannung von 3kV.

Da beim Fernsehen mit Einseitenbandbetrieb gearbeitet wird, ist auf der Senderseite ein Restseitenbandfilter erforderlich, das im nächsten Schrank untergebracht ist. Durch die Beschränkung auf ein ausgestrahltes Seitenband ergibt sich zwar eine erhebliche Einsparung an Gesamtbandbreite, andererseits bestehen aber auch große Schwierigkeiten hinsichtlich der Erfüllung der Amplituden- und Phasen- (Laufzeit-) bedingungen.

Während sich die Amplitudenbedingung verhältnismäßig einfach erfüllen läßt, sind zur Vermeidung von Laufzeitfehlern, die eine Veranlassung zu unangenehmen Doppelkonturen (Geisterbilder, Plastik) geben, jedoch komplizierte Filteranordnungen erforderlich.

Sie sind in Form von Kreuzgliedern aufgebaut, die zwar die Phase der durchgehenden Schwingungen drehen, deren Dämpfung im Durchlaßbereich aber Null ist.

Die beiden übrigen Schränke enthalten den Tonsender, frequenzmoduliert mit 1kW Senderleistung, sowie das Netzgerät für die Strom- und Hochspannungsversorgung der gesamten Senderanlage.

Zur Fernsehversorgung eines Gebietes von rund 50 km Radius war auf dem Hochhaus am Karl-Marx-Platz ein moderner "turnstile"-Rundstrahler errichtet worden.

Richtverbindungserät RVG 904B

Für die Übertragung des Berliner Fernsehprogramms auf den Leipziger Fernsehsender wurde das Richtverbindungsgerät RVG 904B eingesetzt. Breite Frequenzbänder lassen sich um so leichter einer HF-Schwingung aufmodulieren, je höhere Frequenzen für diesen Träger benutzt werden. Es liegt daher nahe, für derartige Übertragungskanäle Dezimeterrichtverbindungen einzusetzen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß sich Dezimeterwellen mit räumlich kleinen Antennengebilden scharf bündeln lassen und man daher mit relativ geringen Senderleistungen auskommt.

Bedingung ist dabei allerdings, daß Empfänger und Sender auf erhöhten Punkten aufgestellt sind und keine großen Berge, Gebäude usw. die Verbindungslinie unterbrechen. So ist zum Beispiel die Dezistrecke Berlin-Leipzig in drei Felder unterteilt, von denen eines (Dübener Heide) die beachtliche Entfernung von 85 km überbrückt.

Das Richtverbindungsgerät RVG 904B dient zur drahtlosen (Vermittlung der Bildsignale. Es kann je nach Wunsch des Kunden für die Frequenzen 500, 550, 600 und 650 MHz geliefert werden.

Die Anlage besteht aus zwei Stationen, die als Sender und Empfänger bezeichnet werden. Das übertragene Frequenzband hat eine Breite von 30 Hz bis 5 MHz. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, das Übertragungssystem frequenzmoduliert zu betreiben, da hierbei Amplitudenstörungen und das Eigenrauschen des Empfängers durch Begrenzung wirksam unterdrückt werden können.

Das zu übertragende Fernsehband wird mit einer Spannung von 1V (gemessen von Spitze zu Spitze) auf den 70 Ohm-Eingang des Senders gegeben und im Modulationsverstärker verstärkt. In einer Reaktanzröhre erfolgt die Umwandlung der Amplitudenmodulation des 60-MHz-Generatorsin Frequenzmodulation, der Frequenzhub beträgt dabei ±10 MHz. Dieses Frequenzband wird im anschließenden Leistungsverstärker verstärkt und in einem darauffolgenden Begrenzer beschnitten, weil nämlich durch die relativ große Frequenzänderung in der Reaktanzstufe nicht nur die Frequenz, sondern ungewollt auch die Amplitude beeinflußt wird.

Schließlich bringt ein zweiter Leistungsverstärker den frequenzmodulierten 60-MHz-Träger auf die zur Dezimetermischung erforderliche Amplitude.

Der Steuersender arbeitet in Gitterbasisschaltung mit Metallkeramikröhre. In der Misch stufe wird der Steuerschwingung die Modulatorfrequenz überlagert. Vier darauffolgende Hochfrequenzverstärkerstufen verstärken das entstehende Frequenzband auf die Endleistung von über 10W, die der Sendeantenne über ein kurzes Spezialkabel zugeführt wird. Je nach den auf der Strecke vorliegenden Verhältnissen ist die als Parabelantenne ausgeführte Sendeantenne mit verschiedenen Reflektordurchmessorn (1.5, 2.5, 4m) lieferbar.

Zur Kontrolle des abgehenden Bildsignals wird in einem Dezimeterdemodulator die frequenzmodulierte Dezimeterschwingung demoduliert, verstärkt und einem Kontrolloszillografen sowie Kontrollempfänger zugeleitet. Auf der Empfangsseite dient eine der Sendeantenne ähnliche Parabolantenne zur Aufnahme des Signalgemisches, das nun einem Fberlagerungsempfänger mit Demodulator und Begrenzer zugeführt wird.

Wegen des breiten Frequenzbandes wurde die Zwischenfrequenz auf 60MHz bei einer ZF-Bandbreite von 20MHz festgelegt. Im Dezimetermischkreis erfolgt die Mischung mittels Siliziumdetektoren, die entstehende ZF großer Bandbreite wird dann im anschließenden ZF-Verstärker, dessen einzelne Kreise gegeneinander verstimmt sind, auf die erforderliche Spannung gebracht.

Zur Beseitigung der unerwünschten Amplitudenmodulation dienen zwei Begrenzer. Nach dem Demodulator wird das Bildsignal im NF-Verstärker auf die Ausgangsspannung von 1V (Spitze zu Spitze) an 150 Ohm gebracht. Mit Hilfe des am Ausgang angeschlossenen Oszillografen und eines Kontrollempfängers ist eine Kontrolle des aufgenommenen Signalgemisches möglich.

Dezisichtfunkgerät RVG 005A

Ein hochfrequenzmäßig ganz ähnlich aufgebautes Dezisichtfunkgerät RVG005A dient zur Übertragung des Tonprogrammes von Rundfunk- und UKW-Sendern. Eine solche Linie ist gegenwärtig ebenfalls zwischen Berlin und Leipzig als Tonzubringer in Betrieb. Als Sende- und Empfangsantenne dient hier eine Parabelantenne mit 1,5m Reflektordurchmesser. Die Senderleistung beträgt 2W, der Frequenzbereich liegt zwischen 1075 und 1145 MHz und der empfangsseitige Störabstand ist 5 N. Es ist geplant. eine derartige Dezistrecke demnächst noch zwischen Berlin und Dresden einzurichten.

Fernsehempfänger FE 854

Neben der älteren, schon 1952 gezeigten Type "Leningrad T2" stellte der VEB Sachsenwerk Radeberg eine neue Ausführungsform des Empfängers FE852 aus, den wir im vergangenen Jahr kennenlernten, die Type FE 852B für drei Fernsehkanäle mit einer 12-Zoll-Bildröhre.

Als Neuentwicklung zeigte man den Fernsehempfänger FE854 für nur einen Fernsehkanal, der auf die Frequenz eingestellt wird, die der am Wohnort des Käufers empfangene Fernsehsender ausstrahlt. Bei Wechsel des Wohnorts kann die Empfangsfrequenz vom Kundendienst durch einen leichten Eingriff geändert werden. Das Gerät arbeitet auch als UKW-Empfänger, zur Schonung der dann nicht gebrauchten Röhren und zur Stromersparnis wird in diesem Falle der Bildteil abgeschaltet.

  • Anmerkung : Dieses Gerät sollte insbesonders den Empfang von Westsendern unterbinden und war nahzu unverkäuflich.


Der Antenneneingang des FE 854 ist für den Anschluß eines unsymmetrischen 70 Ohm-Koaxialkabels eingerichtet. Als HF-Vorstufe wird die UKW-Pentode EF 80 verwendet, während die Doppeltriode FCC 81 als Oszillator und Mischer eingesetzt ist. Die Ton-ZF beträgt 21,25MHz,für Bild ist sie 27,75 MHz. Im Bildteil arbeiten drei ZF-Stufen und für den Tonteil zwei. Die Bildgröße ist 150 x 200 mm, die aus dem Zeilenrückschlag gewonnene Hochspannung für die Bildröhre beträgt 8kV. Das Gerät soll noch in diesem Jahr im VEB Sachsenwerk Radeberg serienmäßig gefertigt werden.
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WERK FÜR FERNMELDEWESEN in Berlin-Oberschöneweide

• Das nunmehr der HV-RFT (Hauptverwaltung RFT) angeschlossene WERK FÜR FERNMELDEWESEN in Berlin-Oberschöneweide hat an unserer Fernsehentwicklung bedeutenden Anteil, was am Messestand dieses Betriebes deutlich sichtbar wurde.

  • Anmerkung : Hier steht es also. Die ehemals selbständigen Firmen bzw. die privat verwalteten Firmen wurden eine nach der anderen der "Hauptverwaltung RFT" (HV RFT) unterstellt und waren somit im Prinzip schleichend verstaatlicht worden. Die allermeisten Unternehmer, so auch bei Sander & Jansen Berlin, hatten sich danach in kürzester Zeit in den Westen Deutschlands abgesetzt.

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Fernsehfilmabtaster Type HF 2914

Der Filmabtaster dient zur Bild- und Tonübertragung normaler Kinofilme jeder Gradation für Fernsehsendungen. Das Gerät arbeitet nach der (Anmerkung : Schweizer-) Gerber-Norm mit 625 Zeilen bei Zeilensprung und 25 Bildern in der Sekunde.

Eine normale Ernemann-Kamera VII B (Anmerkung : Unsinn, es war ein Ernemann Projektor !) wurde in ihren mechanischen und optischen Einrichtungen so umgebaut, daß ein kontinuierlicher Filmablauf und die Durchsichtabtastung des vorzuführenden Filmes mittels der Katoden-strahlröhre HF 2786 möglich sind.

Zwei Sekundärelektronenvervielfacher HF 2740gn sind für die Umwandlung der bei der Filmabtastung entstehenden Helligkeitsschwankungen in proportionale Spannungsschwankungen eingesetzt, beide werden abwechselnd im Rhythmus des Teilbildwechsels dunkelgesteuert (Austastung). Über einen Vorverstärker, der mit einer regelbaren zweistufigen Nachleuchtentzerrervorrichtung kombiniert ist, gelangen die Bildimpulse über ein Kabel zum Hauptverstärker, der die Bildspannung auf den geforderten Wert von 41V Spitzenspannung am 150-Ohm-Ausgang des Filmabtasters bringt.

Der abgetaste Ton

Für den Ton ist ein Tonverstärker vorhanden, der die Tonspannung von 1V an 150 Ohm für den Anschluß an den Tonsender liefert. Da die abzuspielenden Filme eine sehr unterschiedliche Gradation aufweisen, wird durch eine neuartige Gradationsregelung die notwendige Anpassung vorgenommen.

Ohne Nachleuchtentzerrer ist der Frequenzgang des Bildverstärkers im Bereich von 20 Hz bis 6 MHz fast linear, der Amplitudenabfall ist kleiner als 0,8db. Auf die Erzielung einer günstigen Sprungcharakteristik wurde besonderer Wert gelegt.

Die ausgehende Bildsignalspannung wird an einem Kontrolloszillografen sowie an einem Kontrollempfänger überwacht, wobei der erstere den Gesamtbildinhalt wahlweise in Zeilen- oder Bildrichtung zeigt.

Der Oszillograf kann auch für die Kontrolle der einzelnen Geräte eingesetzt werden. Der Kontrollempfänger zeigt das abgehende Bild auf einer 12-Zoll-Bildröhre HF 2146.

Die einzelnen Module

Das Fernsehraster auf dem Schirm der Abtaströhre wird wie allgemein üblich durch magnetische Ablenkung erzeugt. Hierfür sind im Filmabtaster ein Zeilen- und ein Bildkippgerät für die horizontale bzw. die vertikale Ablenkung vorgesehen, wobei das Hauptaugenmerk auf gute Linearität der erzeugten sägezahnförmigen Impulse gelegt wurde.

Die Größe und Lage des Rasters sowie dessen Helligkeit und Schärfe können von Hand aus eingestellt und mittels piner getrennten optischen Anordnung auf einer Mattscheibe beobachtet werden, dabei erscheint das Rasterformat in normaler Grüße und das Raster selbst fünfmal vergrößert.

In einem besonderen Impulshochspannungsgerät, das in seinen Abmessungen wesentlich kleiner als die bisher üblichen Hochspannungsgeräte für 25kV ist, wird die für die Abtaströhre erforderliche Hochspannung von 20 bis 25kV erzeugt. Sie ist von Hand aus einstellbar und wird automatisch auf den eingestellten Wert konstant gehalten. Stabilisierte Netzgeräte für 280V und 110mA dienen zur Stromversorgung für das Bild- und Zeilenkippgerät; für den Vor-und Hauptverstärker ist ein elektronisch geregeltes Netzgerät für 200 bis 260V, 180mA, vorgesehen.

Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen sind getroffen, um sowohl hochspannungs- als auch feuerschutzmäßig den Anordnungen zu genügen.

Impulszentrale Type HF 2831

Die Impulszentrale ist das Herz der Studioanlage jedes Fernsehsenders, sie erfüllt die wichtige Aufgabe, die erforderlichen Gleichlaufzeichen zu erzeugen.

  • Anmerkung : In der Broadcast/Studio-Branche wurde das als "Taktgeber" bezeichnet.


Ein solches Gerät muß einmal die Zeilen- und Bildsynchronisierzeichen herstellen, sie den einzelnen Abtastern im Studio zuleiten und schließlich noch das der Norm entsprechende Synchronisiergemisch, das zur Synchronisierung der Fernsehempfangsgeräte vom Sender außer dem Bildinhalt übertragen werden muß, erzeugen.

An die Betriebssicherheit der Impulszentrale werden besonders hohe Anforderungen gestellt, da bei Ausfall dieses Gerätes, unabhängig davon, welcher Abtaster gerade betrieben wird, eine Bild Übertragung nicht möglich ist.

  • Anmerkung : Das stimmt so nicht. Die einzelenen Geräte laufen auch von alleine weiter, nur ist die Umschaltung von Quelle zu Quelle eine qualitative Katastrophe.


Zu den Ausstellungsobjekten des Werkes für Fernmeldewesen gehörte auch die Impulszentrale Type HF 2831 welche die nach der CCIR-Norm geforderten Impulsgemische für ein 625-Zeilen-Fernsehraster sowie die Impulsfolgen für getrennte Synchronisierung für Fernsehstudiogeräte erzeugt.

Die erzeugten Impulse bestehen aus:

1. Ur-Rasterimpulse,
2. Ur-Zeilenimpulse.
3. Synchronisiergemisch,
4. Dunkel tastgemisch,
5. Gesamtgemisch (3 + 4).

Gesteuerte Einzelsynchronisierung

Die Ur-Raster- und Ur-Zeilenimpulse finden bei der Einzelsynchronisierung der im Fernsehstudio eingesetzten Diaabtaster, Filmgeber, Ikonoskope und evtl. der Kontrolleinrichtungen dieser Abtastgeräte Verwendung. Die Synchronisier- und Dunkeltastgemische werden in Mischeinheiten dem Bildinhalt zugesetzt und so verarbeitet, daß das nach der CCIR-Norm geforderte Gesamtgemisch entsteht. Dieses gesamte Normgemisch wird dem Fernsehsender zugeleitet.

Die Impulszentrale ist in Schrankform mit einer vorderen und einer hinteren Tür aufgebaut, die nach beiden Seiten zu öffnen und abnehmbar sind. Außenmaße: Höhe 1,25 m, Breite 0,6m, Tiefe 0,35m. Gewicht: etwa 100 kg.

Die elektrischen Werte des Frequenzteilers sind: Röhrenbestückung 4x6 H 6, 11 x6 SN 7, 1x6 AG 7. Die automatische Nachregelung des Muttergenerators beträgt ±5% vom Sollwert, die Regelsteilheit 1.40 Hz/V. Für die Eigenfrequenzvariation des Muttergenerators gelten ±10% vom Sollwert, die Standfestigkeit der Teilerstufen betragt ± 10% vom Sollwert.

In dem eigentlichen Impulsgeber werden 21 Röhren 6 H 8 M und 7 Röhren 6 AC7 eingesetzt. Sämtliche Endstufen arbeiten auf einen Außenwiderstand von 150 Ohm mit einem einstellbaren Pegel von +3V. Bei Überschleifung mit einem Kabel wird automatisch der Ohmsche Katodenwiderstand von 150 Ohm abgeschaltet und die Röhrenimpedanz von 150 Ohm wirksam.

Die Leistungsaufnahme des gesamten Gerätes beträgt etwa 650 VA. bei einer Netzspannungsschwankung von - 10 bis + 5% vom Sollwert arbeitet die Impulszentrale einwandfrei. Nach 8 Stunden Dauerbetrieb und bei einer Raumtemperatur von 25n C beträgt die Temperatur im geschlossenen Gerät 45° C. Die Impulsbreiteänderungen infolge Erwärmung bei Dauerbe-tiieb bewegen sich in den zulässigen Grenzen der Fernsehnorm.
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Fernsehempfänger HF E6

Am Ausstellungsstand des Werkes für Fernmeldewesen wurden zwei Fernsehempfänger vorgestellt. In einer rotierenden Vitrine war
das Chassis des Fernsehkleinempfängers HF E6 zu sehen.

Dieses Allstromempfangsgerät mit einer Empfindlichkeit von 200uV für Bildempfang enthält außerdem noch einen normalen UKW-Empfänger für den UKW-Hörrundfunk im Frequenzbereich von 85 bis 100 MHz. In der Stellung des Wahlschalters "UKW-Empfang" ist der Fernsehteil abgeschaltet. Je nach dem Wohnsitz des Käufers wird vom Werk ein (Fernseh-) Kanal (Anmerkung : eines Ost-Senders !!) im 40- bis 220-MHz-Band fest eingestellt.

Es können entsprechend dem Wunsch des Kunden zwei verschiedene Bildröhren eingebaut werden, entweder die viereckige Bildröhre HF 2146 mit einer Bildgröße 180 x 240mm oder die Röhre LK 23 mit Rundkolben für eine Bildgröße 155 x 210 mm.

Für die Gleichrichtung der Bild-ZF ist eine Röhrendiode vorgesehen, die Demodulation des frequenzmodulierten Begleittones bzw. des UKW-Rundfunks besorgt ein Verhältnisgleichrichter.

Die Gesamtzahl der Röhren (ohne Bildröhre) beträgt nur 14, wobei folgende Röhren verwendet werden: 4x EF 80, 3 x EGG 81 1 x EAA91, 1 x PL 83, 1 x PL 81, 2 x' PCI 81, 1 x PY 80, 1 x EY51. Das Gewicht des Empfängers ist mit etwa 15 kg gering.
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Fernsehempfänger HF 2829

Das zweite Fernsehempfängermodell ist ein Universalgerät und gestattet neben dem Fernsehempfang bei einer Empfindlichkeit von 100uV den Empfang des Hörrundfunks auf UKW-, Kurz- und Mittelwellen, ebenfalls mit einer Empfindlichkeit von 100uV. Die Demodulation des Bildsignals erfolgt durch eine Diode, die der frequenzmodulierten Tonsendungen durch einen Verhältnisdetektor und die der amplitudenmodulierten durch einen Sirutor.

Bei Fernsehempfang beträgt die Leistungsaufnahme aus dem Netz 160W, bei Hörrundfunkempfang 80 Watt. Das Fernsehbild wird auf dem 12-Zoll-Schirm der Bildröhre HF 2146 betrachtet, für die eine Anodenspannung von 12kV erforderlich ist. Ein Kanalwahlschalter ermöglicht die freie Wahl der Kanäle

40,5 - 48,5 MHz,
99 - 106 MHz,
181 - 188 MHz,
208 - 216 MHz,

außerdem können zwei weitere Kanäle belegt werden. Das komplette Gerät wiegt 42 kg.

WERNER NIEMANN & CO., Radiofabrik in Halle (Saale)

• Auch die Firma WERNER NIEMANN & CO., Radiofabrik in Halle (Saale), hat die Fabrikation von Fernsehempfängern in ihr Fertigungsprogramm aufgenommen.

Fernsehempfänger SONATA 54 FT

Hier handelt es sich um ein Tischgerät, dessen 12-Zoll-Bildröhre durch Auswechseln der Bildmaske jederzeit gegen eine größere Bildröhre auszutauschen ist. Die einzelnen Fernsehkanäle sind durch einen Kanalwähler in Revolverausführung umschaltbar (10 feste Kanäle, 2 Reservekanäle).

Für die Eingangsschaltung wird statt der stark rauschenden Pentode eine Doppeltriode 6J6 in Kaskodeschaltung (erstes System in Katodenbasis-, zweites in Gitterbasisschaltung) verwendet. Die Verstärkung dieser Kombination entspricht der einer Pentode, die Rauscheigenschaften sind aber die einer Triode. In einer weiteren Doppeltriode 6J6 wird im ersten System die Oszillatorschwingung erzeugt, das zweite dient zur Mischung.

Der ZF-Verstärker mit versetzten Kreisen ist mit vier Röhren EF80 bestückt. Aus dieser hochwertigen Schaltungsanordnung resultiert die relativ hohe Empfindlichkeit von 60uV. Im Tonkanal sind für die ZF-Verstärkung zwei Röhren EF80 und für den Verhältnisgleichrichter und die erste NF-Stufe die EABC80 vorgesehen.

Das Wechselstromgerät ist in ein formschönes Holzgehäuse eingebaut und entnimmt eine Leistung von 160W. Liefermöglichkeiten wurden für April des nächsten Jahres angegeben.
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SENDE- UND EMPFANGSANLAGEN

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Die kommerzielle Nachrichtentechnik

Einem großen Kreis der an der Funktechnik Interessierten ist das sehr wichtige und weite Gebiet der kommerziellen Nachrichtentechnik wenig bekannt.

Es war daher für viele Messebesucher - soweit sie "Nur-Rundfunkhörer" sind - sicherlich sehr interessant, auch einmal etwas anderes zu sehen, als Rundfunkempfänger, wozu die äußerst vielseitig gestaltete Geräteschau in der Halle VII wohl die passendste Gelegenheit bot.

Der Eindruck des Fachmannes wurde von der festzustellenden weiteren Entwicklung und Qualitätssteigerung gegenüber dem Vorjahre bestimmt, wobei besonders die Weiter- und Neuentwicklungen für den See- und UKW-Verkehrsfunk erwähnt seien.

  • Anmerkung : Die Überschrift gaukelt dem Leser vor, hier würden kommerzielle Gedanken die Produktentwicklung beeinflussssen. Dem war aber überhaupt nicht so. Alleine die politischen Interessen bestimmten, was unbedingt benötigt wurde, denn es fehlten überall die harten Devisen.

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VEB SACHSENWERK RADEBERG HV-RFT

• Neben den Erzeugnissen aus der Fernsehentwicklung dominierten am Stand des VEB SACHSENWERK RADEBERG HV-RFT die Nachrichtengeräte.

Für die Nachrichtenübermittlung ist das Richtverbindungsgerät RVG 903B geschaffen worden. Der Frequenzbereich beträgt 1200 bis 1470 MHz, es können 10 Dezikanäle mit einem gegenseitigen Abstand von 30 MHz betrieben werden. Der Dezisender ist in vier Stufen aufgebaut, seine Ausgangsleistung beträgt 12 W, der Frequenzhub ± 400 kHz. Zur Führung von Dienstgesprächen ist ein besonderer Dienstkanal vorgesehen.

Für dieses Gerät sind die Trägerfrequenzeinrichtungen TF 941 bestimmt. Es handelt sich hierbei um ein 12-Kanal-Gestell, dessen Eingangs- und Ausgangspegel entsprechend den GGIF-Normen festgelegt sind. Das Gestell ist hochfrequenzseitig für Vierdrahtkabelübertra-gung und Anschluß an Richtfunkgeräte vorgesehen.

Zur Übertragung von drei Fernschreiblinien auf einem Trägerfrequenzkanal dient das Gerät für Frequenztelegrafie FT3B, das im Doppeltonverfahren arbeitet und als einfaches sowie als Doppelgestell lieferbar ist.

Zum Aufgabenbereich des VEB Sachsenwerk Radeberg gehört auch die Entwicklung und Fertigung von Dezi-Fernsprecheinrichtungen. Das Dezitischtelefon DT913W III hat einen Wellenbereich zwischen 50 und 65cm, es besteht aus drei Teilen: dem Tischapparat mit der niederfrequenzmäßigen Einrichtung, einem HF-Teil mit direkt angesetzter Antenne, der bis zu 30m entfernt vom Tischapparat aufgebaut werden kann, und dem Stromversorgungsteil. Die Empfängerabstimmung erfolgt mittels Motor und wird vom Tisch aus gesteuert. Ein weiteres, ähnliches Erzeugnis ist ein tragbares Dezitelefon DT 920/1, das sich besonders für den Einsatz im Bergbau und in Energiebetrieben eignet.

FUNKWERKSTÄTTEN BERNBURG (Saale), Ing. Alfred Ulrich

• Einrichtungen und Geräte für wissenschaftlich-technische
Institute u. dgl. nach den speziellen Wünschen der Käufer fertigt die Firma FUNKWERKSTÄTTEN BERNBURG (Saale), Ing. Alfred Ulrich.

Zum Fabrikationsprogramm dieses Betriebes gehören Allwellenempfänger, Tontastgeräte, Röhrensummer und Antennentransformatoren. Das am Stand der Firma als Handmuster ausgestellte Allwellenempfangsgerät soll nach den Wünschen der Kunden - insbesondere der KW-Amateure - fertigentwickelt werden.

Es ist beabsichtigt, den Empfänger zu Beginn des nächsten Jahres herauszubringen, und zwar als reines Amateurgerät, wobei selbstverständlich der Preis dem Geldbeutel des KW-Amateurs angepaßt sein muß.

Einer der ausgestellten Allwellenempfänger war als Doppelsuper mit Spulenrevolver für 6 Bereiche von 3,5 bis 30 MHz ausgeführt. Ein weiteres Gerät ist für Pressezwecke gedacht, sein Wellenbereich erstreckt sich von 0,1 bis 5 MHz. Die beiden letztgenannten Geräte sollen sich in ihrem Aufgabenbereich ergänzen.

Für die Ferntastung von Sendern stellt die gleiche Firma einen Röhrensummer für die Festfrequenz 900 Hz in einem stabilen Gußgehäuse her, der sich als Tonsummer für den Morseunterricht eignet. Durch starke Gegenkopplung ist der zweistufige Summer äußerst oberwellenarm.

Weitere Merkmale: eingebaute Prüftaste, Anschluß für weitere Tasten, Ausgang erdfrei, Ausgangsspannung regelbar zwischen 0 und 14V am Transformatorausgang 600 Ohm.

Außerdem sei noch ein entsprechendes Gerät für die Doppelstromtastung bei kommerziellen Sendern erwähnt. Auch hier wird eine Festfrequenz von 900 Hz über einen eingebauten abschaltbaren Bandpaß für die Tastung ausgenutzt. Der Durchlaßbereich ohne Bandpaß erstreckt sich von 100 bis 7000 Hz, mit Bandpaß von 600 bis 1500 Hz. Es sind Schnelltastrelais eingebaut, Trenn- und Zeichenstrom sind von vorn einstellbar. Die kleinste zum Tasten benötigte Spannung beträgt ohne Bandpaß 0,2 V, mit Bandpaß 0,25 V.

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