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typische historische Kamera

Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.

Einfache Funktionsüberwachung

Die Recorder-Elektronik beinhaltet außerdem noch einen sehr komplexen "Genlock" für den gesamten Referenzimpulshaushalt, den Tonteil, eine Monitoring-Einheit und die vier Demodulatoren. Eine Besonderheit ist ein Testgenerator, der als Option verfügbar ist.

Er erzeugt digital verschiedene Testbilder, die er als analoge RGB-Signale an der Eingangsschnittstelle in den Videosignalweg einspeisen kann. Zusammen mit einem speziellen Testbus der digitalen Signalverarbeitung und der Monitoring-Einheit wird so eine einfache Funktionsüberwachung ermöglicht.

Segmentierte Aufzeichnung

Wie die Recorder der BCN-Familie verwendet auch die BCH 1000 ein segmentiertes Aufzeichnungsverfahren auf 1-Zoll-Videoband. Mit der Spurbreite von 85um, dem Spurabstand 15um und der Bandtransport- geschwindigkeit von 0.66 m/s wird eine Spielzeit von annähernd einer Stunde erreicht (maximaler Spulendurchmesser 12.5 Zoll). Das Kopfrad dreht sich mit 200 Umdrehungen pro Sekunde und schreibt somit acht Segmente je Halbbild auf das Band.

Acht Aufnahme-/Wiedergabeköpfe und zwei "fliegende" Löschköpfe sind auf dem Kopfrad - Durchmesser etwa 50 mm - montiert. Im Interesse eines ausgezeichneten Störabstands bzw. Frequenzgangs sind die acht Wiedergabevorverstärker unmittelbar auf dem Scannergehäuse angeordnet. Um das Übersprechen zwischen den Kanälen zu minimieren erfolgt der Aufbau in SMD-Technologie auf einer 8-fachen Multilayer-Platine.

Verwendet wird C0Y-Fe203-Bandmaterial, das zur Verminderung der "Drop-Out"-Rate und zur Verbesserung des Störabstandes konditioniert wird.

Die bisher erreichten Kopfstandzeiten haben unsere Erwartungen übertroffen. Trotz präziser Mechanik und aufwendiger elektronischer Regelungen ist es nicht möglich, mechanisch verursachte Fehler, wie Gleichlaufschwankungen und Bandlängenänderungen, vollständig zu vermeiden. Eine elektronische Signalnachbearbeitung bei der Wiedergabe ist daher erforderlich.

Zeitfehlerausgleicher

Der Zeitfehlerausgleicher der BCH 1000 arbeitet vierkanalig, das heißt, für jeden aufgezeichneten Kanal werden bei der Wiedergabe die Zeit- und Zeilenlängenfehler getrennt berechnet und korrigiert. Hierzu wird vorwiegend digitale Schaltungstechnik angewendet. Die vierkanalige Auswertung ist erforderlich, weil jeder der Kanäle mit verschiedenen Köpfen auf Band geschrieben bzw. von Band gelesen wird.

 

Bild 3 zeigt das Funktionsdiagramm des Luminanzzeitfehlerausgleichers (YTBC). Der Zeitfehlerausgleicher für die Chrominanz (CTBC) unterscheidet sich zwar auf Grund einer etwas unterschiedlichen Signalverarbeitung vom Aufbau her vom YTBC, das Funktionsprinzip ist jedoch das gleiche.

 

Die vom Band wiedergegebenen und demodulierten Signale werden nach Tießpaßfilterung auf 10.1 MHz mit etwa 27 MHz Abtastfrequenz und einer Auflösung von acht Bit analog/digital gewandelt. Etwa 27 MHz bedeutet, daß bereits hier eine erste Korrektur der Zeit- und Zeilenlängenfehler durch Steuerung des Abtasttaktes in Frequenz und Phase erfolgt. Diese werden den gemessenen Fehlern angepaßt. Hiermit wird unter anderem erreicht, daß unabhängig von der tatsächlichen Zeilenlänge, immer gleich viele Abtastwerte je Zeile verwendet werden. Ist die gemessene Zeile zu kurz, wird die Abtastfrequenz erhöht und umgekehrt.

 

Hier geht der Prospekt weiter ........
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