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 Homepage   /  Technik Wissen  /  Fernsehnormen  /  PAL (1963)  /  PAL - die Erfindung
Wer hat wirklich PAL erfunden ?

Die PAL Entwicklung und auch der Durchbruch in Europa und einem Teil der Welt ist untrennbar mit dem Namen Walter Bruch verbunden. Nach jahrelangem Ruhm und viel Ehre für Professor Walter Bruch kommen so nach und nach immer mehr kritische Stimmen von Kollegen und weiteren auch anderen Fachleuten, die damals entweder direkt im Prozess mit involviert waren oder sich mit der PAL Geschichte intensiv beschäftigt haben.

 

Da der Autor gr mit mehreren "Fernsehpäpsten" lange Gespräche geführt hat, verdichten sich inzwischen die Zweifel an den sehr lange schweigend hingenommenen Halbwahrheiten um Prof. Walter Bruchs Wirken.

 

Unbestritten war Walter Bruch der alleinige und erfolgreiche Promotor des PAL Systems. Und unbestritten haben seine Basisarbeit, seine Person und sein Wirken (samt dem Zufall) zum Durchbruch des PAL Verfahrens in Europa und in vielen anderen Ländern dieser Welt geführt. Doch viele Kernaussagen bezüglich seiner eigenen Verdienste auch in seinen eigenen Büchern sind schon sehr weit her geholt.



So ist inzwischen unzweideutig in Frage gestellt, daß Walter Bruch 1935/36 zur Olympiade in Berlin die erste Telefunken Fernsehkanone "entwickelt" hatte.

 

Jedoch unbestritten ist, daß er diese historisch bedeutende Telefunken Kamera als junger dynamischer Kamermann "bedient" hatte und es davon sogar Fotos gibt. Daß er aufgrund dieser Fotos als der Entwickler dieser Kamare dargestellt wurde und das unwidersprochen über Jahrzehnte, das ist unverständlich, denn zumindest er wußte doch genau, wer dieses Gerät bei Zeiss (Emil Mechau) und bei Telefunken wirklich entwickelt hatte. Der Schlüssel zum PAL Sytem liegt nämlich in Schwaben oder an der Grenze zu Bayern, als dort (etwa 1962) eine (analoge) Verzögerungsleitung auf der Basis einer Glasplatte entwickelt wurde.


Hier ein paar Links, auf denen sich kritische Stimmen zu Wort melden.

 

"Politique de la grandeur" versus "Made in Germany"

(Politische Kulturgeschichte der Technik am Beispiel der PAL-SECAM-Kontroverse) Andreas Fickers. - Promotion mit diesemThema in 2002 - als Buch erschienen: München : Oldenbourg Verlag, Jan. 2007

http://www2.hum.uu.nl/Solis/umr/staff_UMR/Fickers-people-UMR.htm

 

Preisträger des Förderpreises der DGGMNT e.V.

2003: Andreas Fickers (Utrecht):'Politique de la grandeur' versus 'Made in Germany'.

Die Analyse der PAL-SECAM-Kontroverse als Beispiel einer politischen Kulturgeschichte der Technik".

 


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