Der erste Video Recorder hatte 1956 die Welt noch einmal verändert, wie damals 1935 das erste Tonbandgerät.
Der erste theoretische Videorecorder bzw. die Idee solch einer Funktion zur Speicherung eines bewegten Bildes auf magnetischer Basis wurde bereits 1932 von Dr. Fritz Schröter samt der theoretischen Schrägspuraufzeichnung an der TH in Berlin konzipiert und beschrieben. Es wurde jedoch damals physikalisch nie realisiert, es ging halt noch nicht.
Dr. Schröter war lange Jahre in der Fernseh- Entwicklung bei Telefunken, dem damaligen Wettbewerber der Fernseh AG. Im Jahr 1936 war er maßgeblich an der Entwicklung der sogenannten Fernsehkanone beteiligt. Die gesamte Optik und Mechanik stammte damals von Emil Mechau, die Elektronik von Dr. Schröter.
Mit dem Tonbandgerät fing es an . . .
Vor dem ersten realen Videorecorder lag noch
- das deutsche AEG Magnetophon K1 von 1935 (rechts oben),
- das Ende des zweiten Weltkrieges . . . . .
- und das amerikanische Ampex Tonbandgerät 200A von 1948 (2. Bild).
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Dann erst kam der Video-Recorder . . .
Der erste wirkliche real funktionierende Videorecorder war ein Ampex VRX-1000 von 1956 (3.Bild). Die andren von RCA und Bing Crosby und EMI in England waren nicht reif, funktionierten nur im Labor oder gar nicht.
Als dann etwa 1962 die Farbe in diese Video-Profitechnik Einzug gehalten hatte, ging es von nun an Schlag auf Schlag.
Selbst die Deutschen spielten weltweit auf einmal wieder eine nennenswerte Rolle basierend auf den Arvin/Echo Entwicklungen, die ab 1975 die FESE/BTS als BCN 40/50 und später als BCN 41/51 Maschinen vertrieb.
Endlich hatte die FESE/BTS ein hervorragendes Video-Produkt, das erst einmal im Profi-Fernsehen eine gelungene Weltneuheit war und das sie in größeren Stückzahlen verkaufen durfte und konnte, ohne damit das Quadruplex Patent von Ampex zu verletzen.
Mit dieser neuen Fese 1" MAZ setzte der Umschwung ein und Ampex bekam weltweit die ersten Probleme.





