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typische historische Kamera

Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.

Wie kommt die Farbe auf den (Fernseh-) Schirm ?

Anfänglich waren wir Deutschen bis etwa 1967 froh, daß da überhaupt etwas auf dem Bildschirm flimmerte. Farbig würde es sicher viel besser aussehen und die (deutsche) Industrie könnte endlich wieder mehr und teurere Geräte verkaufen. Doch wie geht das mit der Farbe wirklich ?

 

Hier hinter diese Seiten wiederholen wir die Grundlagen der Farbe im Fernsehen auf anschauliche Art und Weise. Das bekannte Fach-Chinesisch wird hier (hoffentlich) vermieden.

 

In Deutschland sprachen wir von Anfang an vom Farbfernsehen und nicht ironischerweise vom Buntfernsehen wie in den USA, die ja drüben bereits viel früher angefangen hatten. Die Amerikaner hatten (mit NTSC) auch erfunden bzw. entwickelt, wie man farbige Bilder bis nach Hause ins Wohnzimmer bekommt.

 

Doch wie kommt das Bild durch die eine Linse bis in die drei Farb-Kanäle, die man braucht, um in der Bildröhre oder dem LCD Bildschrim wieder die drei Farben darzustellen ?

Professionelle Kameras arbeiten mit 3 Bildnehmern, heute Halbleiter Chips, früher Röhren.

Es gibt viele Tricks, wie man Licht in seine Spektralfarben zerlegen kann, die das Auge dann wieder sehen kann. Eine Bild- Aufnahme-Röhre oder ein Aufnahme-Sensor sieht das alles ganz anders als wir Menschen mit unseren Augen. Unsere Augen zusammen mit unserem Gehirn können das viel besser.

Darum müssenwir das einfallende Licht in die drei Grundfarben Rot-Grün-Blau trennen und so drei speziellen Bildwandlern spezielle Teile des Farbspektrum anbieten. Das können die dann auch viel besser in elektrische Bildsignale umwandeln.
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Mehr über diese Technik aus einer Canon Broschüre

Dies ist eine Schnittdarstellung eines neueren Farbteilers schon mit Halbleiter Chips. Wenn Sie auf das Bild klicken, wird es noch größer.

Die obige Farbteilung, ein Patent von Philips / Breda

Wenn Sie den Prismenblock oben im Bild anfassen (dürften), scheint er aus einem Stück zu bestehen. Dem ist aber nicht so, es sind drei (zusammen geklebte) Prismen mit unterschied- lichen Winkeln, auf die außen noch weitere Glasflächen aufgeklebt wurden. Die unterschiedlichen Winkel hängen mit den unterschiedlichen Wellenlängen der Spektralfarben sowie den Charakteristika der jeweiligen Farbempfindlichkeit der damaligen (Plumbikon-) Röhren zusammen.

Warum asymmetrisch ?
Das basiert auf einer Forschung der Philips Ingenieure, die sie später patentiert bekamen. Darüber gibt es umfangreiches Material auf den folgenden Seiten.
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