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typische historische Kamera

Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.

Die Studiotechnik in einem "analogen" Fernsehstudio

Das sogenannte analoge Fernsehen in schwarz weiß und später in Farbe war damals anders als heute, es war viel komplizierter und es war damals vor allem "neu". Man konnte auf nichts aufbauen und man mußte alles von der Pike auf lernen und die Erfahrungen erst einmal sammeln.

Das galt für die Anbieter wie zum Beispiel die Fese aus Darmstadt ebenso wie auch für die Fernseh- Macher hinter der Kamera und in der Kameratechnik, im Regie- und Schaltraum und in der Senderegie bzw. SAW - Sendeabwicklung. Hinter den Kulissen waren zigtaussende von Metern grünes Coaxialkabel in den doppelten Fußböden verlegt und auf sogenannte Koppelfelder oder Kreuzschienen aufgesteckt.

Vom PC war da noch lange nichts zu sehen und alles war ziemlich groß und immer teuer. Teuer vor allem, wenn man weiß, daß eine Studio-Farbkamera wie die KCU der Fese bis zu 250.000 Mark gekostet hatte zuzüglich einem Zoom-Objektiv (nach Wahl) für um die weitere 60.000 Mark.

Anfänglich hatte eine MAZ etwa 400.000 Mark gekostet, später gab es die BCN 40/50 der Fese für immer noch satte 250.000 Mark. Drehen Sie bei den Preisen auch mal unser gesellschaftliches Gefüge zurück auf das Jahr 1970, da waren 100.000 Mark noch richtig viel Geld.

 

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