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Am Anfang wußte keiner so genau, wo das alles mal endet.

Die Träume und Hirngespinste so manchen Visionärs waren überhaupt nicht zu verwirklichen. Und als es einen "Fernseher" mit 17 Zeilen und dann mit 30 Zeilen gab, haben manche vor Verzücken Tage lang gejubelt. Wenn die heute HDTV sehen würden, würden Sie sicher beschämt innehalten.

 

Denn das haben sich selbst die kühnsten Träumer nicht austräumen können.

 

Also es fing an mit den 17 Zeilen und der Nipkowchen Lochscheibe.

 

Dann gab es 30 Zeilen, dann 50 und 60 und 150 und 441 und 800, dann sogar mal 1050 so etwa um 1940 . . . . . .

 

und dann ab 1948 endlich die in Deutschland entwickelte 625 Zeilen (Gerber-) Norm - natürlich auch hier in Deutschland - aber mit nur 575 sichtbaren Zeilen. Jetzt erst konnte hier bei uns das Fernsehen so richtig loslegen.

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Für den deutschsprachigen Raum ist es wichtig, zwischen der definierten Anzahl der übertragenen Zeilen (bei unsere alten analogen Technik waren das 625) und der dann wirklich darstellbaren Anzahl der Linien (bei der PAL-VHS Videotechnik waren das zum Beispiel nur 240 Linien ! ) zu unterscheiden.

Mehr darüber steht im Bereich Sprachgebrauch im Hifimuseum.
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