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Alte News 2008 aus "fernsehmuseum" werden aufgehoben.

Hier finden Sie unsere "alten" Neuigkeiten aus 2008.

Okt 2008 - Besichtigung des großen Frankfurter Fundus der "Deutschen Museumsstiftung" (besonders für Fernseh- Experten) geplant am 13. November

Treffen der Experten

Mitte November 2008 (Oktober war falsch) kamen wir in den Genuß einer speziellen Führung durch den gigantischen 16.000 qm Fundus der Rundfunk- und Fernsehtechnik sowie der allgemeinen Kommunikationstechnik. Die Hauptthemenbereiche sind bei uns natürlich Rundfunk und Profi- Fernsehen aus Ost und West.

Der Eintrittspreis ist marginal. Einen inspirierenden Einblick finden Sie hier . Eine Bilderserie kommt in Kürze.

Okt. 2008 - Die Zeiten der digitalen Video- Bandmaschinen neigen sich auch dem Ende zu.

ein richtig schweres Teil

Der Museumsfundus Wiesbaden und Pfungstadt bekam von Thomson Sytems (ehemals die Bosch Fese oder auch BTS) die letzten großen Boliden der 3/4"Digital-MAZen übergeben. Die verbliebenen Produkte der professionellen Darmstädter Gigabit- Recoder werden sicher noch ganz viele Jahre geplegt, aber auch diese Zeit läuft gnadenlos ab.

Die DCR 100 und DCR 500 sind schon wahre Boliden, vor allem, wenn man sie zu zweit in einen Vectra-Kombi laden möchte. Wir werden in Kürze viele Fotos und Beschreibungen dieser Technik hier im Web haben.

Sept 2008 - Ist das ein April-Scherz für 29,90 oder ?

Wir wissen ja aus der Vergangenheit, daß es immer irgendwo irgendwie billiger geht. Und wir Fernsehleute wissen auch, was ein Videorecorder "tut". Er nimmt bewegte Bilder samt dem zugehörigen Ton auf und gibt Beides dann auf Wunsch wieder.

Also per Definition ist nebenstehend beworbenes Gerät ein Kamera-Videorecorder, auch als Camcorder bekannt. Und auch, wenn er nur Bilder in VGA (Computer-) Qualität speichert, so ist es doch enorm, vergleicht man die Entwicklung seit 1956, als bei Ampex der erste Videorecorder für etwas mehr als hunderttausend Dollar gebaut wurde. Ob Sie jedoch 30 Euro dafür verplempern sollten, steht auf einem anderen Blatt.

Sept 2008 - Seniorentreff im Wiesbadener Fernseh-Fundus

Durch reinen Zufall ist es bei uns eingelandet: Eine Einladung des Seniorenbeirates - "Am 4. September geht es dann zum Besuch ins Fernsehmuseum in der Wiesbadener Landstraße 18 in Amöneburg an. Dort werden die Teilnehmer in die Geschichte des Fernsehens eintauchen und anlässlich des Besuches sicherlich die eine oder andere Erinnerung wecken. Mit dem Bus kann man das Museum bequem erreichen, Treffpunkt ist um 15 Uhr vor dem Museum." (Text gekürzt)

Offiziell darf in die alte Fundus-Lager-Halle im 3.Stock zwar kein Gast mehr rein (wegen der Haftpflicht), doch es es wird dort immer noch mit dem Begriff "Fernseh-Museum" geworben, zum Glück nur bei den Senioren. Jüngere Besucher würden sicher sehr enttäuscht. Ein Besuch im Film- und Foto Museum Deidesheim mit seinen wunderschönen Fernseh-Exponaten in sehr ansprechendem Ambiente würde bestimmt wesentlich mehr Freude bereiten.

Aug 2008 - Die Fernseh-Sprechzelle der Reichspost 1938

Einen ersten Artikel über die hypermodernen Fernseh- Sprechzellen der Deutschen Reichspost in Berlin und Leipzig fanden wir in den sehr raren (damals vertraulichen) Hausmitteilungen der Fernseh G.m.b.H. aus 1938.

Dort wird auf vielen Seiten der letzte Schrei der modernen elektronischen Bildübertragung detailiert beschrieben. Natürlich war alles noch schwarz weiß und das Bild hatte gerade mal 180 Zeilen, aber man konnte seinen Gegenüber erkennen, wenn man es denn bezahlen konnte.
Mehr darüber steht hier.

Aug 2008 - digitaler Camcorder unter der magischen 100 Euro Grenze

Erinnern wir uns, am Angfang 1956 war ein richtiger Video- recorder ein Traum mit über 450 Kilo Gewicht, nicht nur für die (kleinen und) großen weltweiten Fernsehsender. Solch ein Teil kostete etwa 100.000.- Dollar (in DM war es damals x 4 ) und das wäre heute bestimmt mit etwa 10 Millionen Euro zu vergleichen. Ab 1972 brachte dann Max Grundig sein VCR Farb Recorder System für ca. 4000.- Mark in unsere Wohnzimmer und irgendwann kam Sony mit dem ersten erschwinglichen richtigen kleinen Camcorder CCD-M8E, einem sehr bescheidenen Anfang damals 1985.

Und dann wurden sie wieder teurer und auch besser, diese Miniatur-Camcorder. Doch auch die digitalen Camcorder mit Magnetbändern kosteten lange deutlich über 500.- Euro. Heute ist das Magnetband und fast sogar die DVD schon tot. Und so nähern sich die Preise den wirklichen Herstellungskosten immer mehr an, natürlich auf total abgeschriebenen Maschinen produziert. Und der Verkäufer verdient immer noch etwas dran.

Man könnte versucht sein, da nochmal zuzuschlagen ..... Doch Finger weg, selbst die neuesten Festplatten- Camcorder sind bald obsolet.

Aug 2008 - nach Jahren verbessertes CSS Design eingeführt

Mit dem Rädchen auf der Maus geht alles viel besser

Wie bei den Basis Informationen über dieses Web geschrieben, "wohnt" fernsehmuseum.info in dem Content Management System namens Typo3. Die Datenbank mit den Inhalten ist völlig separat neben der (HTML oder) CSS Gestaltung des Äußeren. Vielen ist es nicht so bekannt, daß die CSS Web- Technik dem Webmaster erheblich mehr gestalterischen Spielraum ermöglich. So mußten auch wir umlernen und eigentlich fast neu anfangen. Am 7. Aug. haben wir dieses Web dann umgestellt und die neue CSS Gestaltung über die vorhandenen Inhalte "drüber gestülpt".

Getestet wurden diese neuen Seiten nur noch mit modernen Browsern, wobei der MS Internet Explorer 6 bereits zu den Uropas aus dem Jahr 2000 gehört. Und, eine Wheelmouse oder Rollrad-Maus wird von uns dringend empfohlen.
Testen Sie mal das neue Suchfeld rechts oben auf jeder !!! Seite.

Juli 2008 - die deutlich verbesserte Navigation ist in Arbeit

Die Anzahl der Seiten wächst unaufhaltsam und darum haben wir uns Gedanken gemacht, wie man die Navigation, also das Menü in der linken Spalte, verbessern kann. Damit war auch die Umstellung der konventionellen "HTML" -Technik auf die flexiblere "CSS"- Technik erforderlich.

Doch das ist gar nicht so einfach, denn zuerst sollte sich am äußeren Erscheingsbild wenig ändern. Unser CMS names TYPO3 trennt die Datenbankinhalte von der Optik bzw. dem Erscheinungsbild.

Juni 2008 - unser Bereich Film- und Kinotechnik ist weitgehend überarbeitet

Lange Zeit war der 35mm Normal-Film überhaupt die einzige Möglichkeit, bewegte Bilder in hoher Qualität zu speichern. Dann war der 16mm Film das zentrale Medium in der aktuellen Berichterstattung beim Fernsehen.

Inzwischen sind 35mm und 16mm Film nahezu vollständig erst durch die modernere Video-Technik und nun durch die Elektronik ersetzt. Selbst die Kinofilm Produktion ist auf dem Weg zur elektronischen Speicherung. Auf diesen Seiten finden Sie verständliche Informationen über die Bild-, Aufnahme- und Projektionstechnik beim Film und in den Kinos.
Wir schreiben über Historie, Formate und Besonderheiten. Bitte starten Sie hier .

Juni 2008 - Besuch im "Autovision" in Altlußheim, einem "Museum" ?

In Altlußheim (gegenüber der Domstadt Speyer mit seinem bekannten Technikmuseum) gibt es ein ganz modernes Gebäude mit 6000 Quadratmetern mit Namen Autovision, das eigentlich gar kein Museum ist. Es ist mehr ein audiovisuelles Schulungszentrum für die historischen und auch modernen Techniken der Mobilität und der Bewegung. Damit verfolgt der Gründer und Manager Horst Schultz ein völlig anderes Konzept als die meisten "Museen" im Radio- Fernseh- und Technikbereich. Hier wird die Entwicklung der Mobilität der Menschen von Anbeginn über das Heute bis in die nähere Zukunft anschaulich dargestellt. Und damit sind für die Zukunfts-"Visionen" alle Türen weit geöffnet.

Was hat uns an diesem Konzept so fasziniert ?
Die Thematik zur Profi-Fernsehtechnik ist sehr ähnlich, die Exponate gehen auch von (ehemals) sehr schwer und groß bis (heute) sehr klein und leicht. Also sogar die räumlichen Gegebenheiten passen ziemlich genau auf unsere Bedürfnisse. Auf 3 Etagen wird altes und neues Ingenieurwissen sehr anschaulich und eindrucksvoll vermittelt. Dieses "Museum" könnte die echte Steilvorlage für unser Ziel, ein reales Museum für Fernsehtechnik, sein.

Juni 2008 - Föderkreis Fernsehmuseum besucht das Innenleben des IMAX Kinos in Speyer

Auch mit HDTV 1080p und 16:9 bleibt Fernsehen vorerst (nur) Fernsehen. Selbst wenn es mal holografisches HD Fernsehen geben sollte und Ihnen die "toten Leichen" vom 2925. Tatort direkt vor Ihrer Familie auf Ihrem Wohnzimmer Teppich präsentiert würden, gegen IMAX kommt das alles nicht an.

 

Vom Erleben her ist IMAX und dann noch 3D IMAX unübertroffen. Sie sitzen im IMAX Kino auf bequemen Sesseln auf einer sehr schrägen Tribüne und schauen in eine riesige Halbkugel mit 27m Durchesser, dem Dome. Diese Dimension nehmen Sie beim Betreten bereits wahr. Und dann wird der IMAX 70mm Film mit 15 Kilowatt Lichtleistung in diese Halbkugel projeziert, gigantisch. Die Qualität ist deshalb so umwerfend gut, weil die effektive Bildfläche des Filmmaterials etwa 10 mal so groß ist wie beim 35mm Film. Und mit einem 35mm Film kann man schon 20m breite (Cinemascope-) Bildwände ganz gut ausleuchten.

 

Für den Autor war es deshalb so wichtig, die Technologien und den psychologischen und athmosphärischen Eindruck kurz hintereinander zu vergleichen, weil es kurz zuvor im ZDF eine absolut brilliante HDTV 3D Präsentation gab, die für sich alleine auch schon sehr beeindruckend war. HDTV 3D bekäme man (vielleicht) noch bis nach Hause ins Wohnzimmer, IMAX aber nicht. Hier im Bereich Film-Wissen beschreiben wir die Interna eines IMAX Kinos.

Juni 2008 - alte Prospekte und Kataloge von der Fese, BTS, Philips, Ampex, Sony usw. eingetroffen . . .

Aus dem Emsland haben wir von einem fernsehbe- geisterten Leser über 10cm Prospekte und Broschüren erhalten, die selbst bei der Fese (also jetzt wieder Thomson) und bei Sony und natürlich all den Anderen auch nicht mehr vorhanden sind.

 

Die immer noch glänzenden Farbprospekte mit den damals tollsten Innovationen wie den Dreiröhren Saticon Kameras oder schon den Philips Plumbikon"en" oder den ersten CCD Kameras enthalten sogar Dollar-Preislisten, die ja nie wirklich an die Öffentlichkeit gedrungen waren.

 

Wenn Sie in Ihren Dachböden, Kellern, Regalen und Schränken auch noch solche Broschüren, Kataloge und Listen haben, wir sind für jede Hilfe dankbar. Bitte eine ganz einfache Kontaktaufnahme über dies Formular hier.

Jun 2008 - Eine LDK5 auf einer alten Pumpe zu besichtigen

Da die alten verbrauchten Holzstative nicht Jeden zum Staunen bringen, haben wir in der Ausstellung im gläsernen Studio von RheinmainTV Wiesbaden die Fese KCP40 gegen die Philips LDK5 auf einer echten alten Vinten-Pumpe ausgetauscht. Das RheinmainTV Studio finden Sie im Einkaufszentrum Lilien Carre direkt am Wiesbadener Hauptbahnhof.

Mai 2008 - Eine beeindruckende 3D HD Präsentation

Eigentlich gehört es hier gar nicht hin, denn es ist noch Zukunftsmusik bzw. das soll es sein. Doch diese 3D-HD- Video-Präsentation (also dreidimensionales hochauflösendes Fernsehen) auf der FKTG Regionalveranstaltung am 20. Mai im ZDF, präsentiert von der Firma Quantel, das war schon sehr beeindruckend.

 

Die Technik an sich ist nicht mehr ganz neu, die HD-Qualität der gezeigten Videoclips und deren live vorgeführte Echtzeit- bearbeitung auf jeden Fall. Die beiden Panasonic Beamer mit den Polarisationsfiltern produzierten ein beeindruckendes helles 16:9 HD-Erlebnis, natürlich mit Mehrkanalton, um auch alle Effekte auszuspielen.

 

Doch irgendwie macht mich das mit der 3D-Brille skeptisch, es ist nicht so ganz praktisch. Gab es da vor vielen vielen Jahren nicht schon mal die Quadrophonie als das Erlebnis des Jahrhunderts, das dann mangels Zuspruch (und Medien) still und unerkannt eingeschlafen ist ? Und wie wurde das in den Magazinen und Medien bejubelt als der Durchbruch des räumlichen Hörens. Und dann war da auch mal PAL+, erinnern Sie sich noch.

Doch irgend etwas lief damals schief vor über 30 Jahren, war das etwa der Konsument ?

17. Mai 2008 - präsent auf dem 8. Ball des Weines

Er ist seit 2002 eines der gesellschaftlichen Ereignisse, bei denen sich die "Schönen" (und die Reichen) treffen. Mit unseren nostalgischen und bis zu 40 Jahre alten Studio-Kameras konnten wir uns aber durchaus sehen lassen, denn so mancherorts war auch schon Einiges am Abblättern.

 

Und so wurde öfter der scherzhafte Vergleich angestellt und er ging natürlich immer zugunsten der Dame aus, wobei eine Fernsehkamera ("die Kamera") aber auch weiblich ist. Mehr über unseren Auftritt lesen Sie hier.

Mai 2008 - 2 Philips LDK5 und eine uralte "Vinten-Pumpe" Typ 556

Am 8. Mai 2008 bekamen wir von der P.Y.P. Film & Fern- sehproduktion in Duisburg Marxloh zwei gut erhaltene Philips LDK5 Kameras mit Schneider Variogon Objektiven und eine ebenfalls recht gut erhaltene Vinten Pumpe Typ 556 (aus 1957) samt Vinten Neigekopf mit allen Armaturen und Zubehör für unser zukünftiges Museum geschenkt.

 

Dazu bekamen wir Wiesbadener erstmals die Möglichkeit, einen richtigen großen 2. Weltkrieg Bunker und seine heutige Verwendungsmöglichkeit von innen zu sehen. Denn ein großer riesiger Bunker auf dem Heiligen Geist Feld in Hamburg hatte ja nach dem Krieg 1951 bereits Fernsehgeschichte geschrieben. Bei über 80cm Wanddicken und 1,8m Deckenstärke ist das schon sehr beeindruckend.

 

Der Autor (mußte sich andauernd bücken und) fragt sich immer noch, wie die den modernen Aufzug dort hinein bekommen hatten. Halif Özet und sein Fernsehteam haben dort ganz hoch oben ihr Büro und werden sich im lokalen Regionalfernsehen stark engagieren.

April 2008 - drei historische Kameras aus unserem Fundus beim Clemens Wilmenrod Dreh in Hamburg

Jetzt werden sie rar, die originalen historischen Fese KOD Kameras in gutem Zustand, mit denen man Fernsehspiele aus den 60ern wieder reproduzieren kann. Wir haben aber eine ganze Staffette von Kameras, wie sie damals funktionierten.

 

Auch die historischen Stative samt rotem Kabel !! sowie die historischen Vorschau- Monitore gehören zu unserem Portfolio. Hier Bilder vom Clemens Wilmenrod Dreh in Hamburg.

 

Die meisten Kameras sind wegen des betagten Alters nicht mehr zum Funktionieren zu "reanimieren". Die Röhrentechnik ist lange out und diese "glühende" Elektronik stirbt im Minutentakt. Also werden da moderne kleine Kameras nachträglich eingebaut und die simulieren die Funktion von damals. Selbst die Film-Experten haben uns bescheinigt, es sieht alles echt stark aus.

April 2008 - Braun Hifi Design wird ausgestellt

Die damalige Braun AG in Kronberg im Taunus hatte zwar nur wenige Fernseher im Programm, doch mit dem progressiven Design hatte Braun ab etwa 1960 Geschichte geschrieben.

 

Sicherlich sind die Braun Hif-Anlagen weitaus bekannter geworden als die Fernseher, doch viele Designer auch in der Fernseh-Profi-Technik haben sich da etwas abgeschaut.

 

Die bei Profis und Kennern sehr bekannten flachen Braun Hifi-Anlagen sind ab dem 18. April in der Ausstellung der Braun-Sammlung in Kronberg fast alle zu bewundern. Mehr über die Braun-Sammlung finden Sie hier.

2008 - beim "Ball des Weines" im Kurhaus Wiesbaden

Der Förderkreis Fernsehmuseum wird auf dem Ball des Weines am 17. Mai. 2008 im Kurhaus zu Wiesbaden mehrere historische Fernsehkameras und seine Ideen präsentieren. Getreu dem Motto, so viele Freunde (der alten Fernsehtechnik) wie möglich zu gewinnen, nehmen wir diese Gelegenheit natürlich besonders dankbar war. Wir wissen, daß wir das reale Fernsehmuseum Wiesbaden ohne die unterstützende Hilfe von Vielen nicht schaffen können. Mehr Informationen über den Ball des Weines finden Sie auf folgender Webseite www.balldesweines.de .

April 2008 - Max Grundig - der Meister aller Klassen

Am 7. Mai 2008 wäre Max Grundig genau 100 Jahre alt geworden. Grundig hat in Deutschland und in Europa Industriegeschichte geschrieben. Keinem kommt so viel gebührende Ehrung an dem Durchbruch des Fernsehens in Deutschland zugute wie ihm.

 

Er war es nämlich, der 1951 gegen den (sicher gut gemeinten) Rat aller seiner Freunde die ersten 95 und dann weitere 500 (oder waren es sogar 1000?) Fernseher produziert hatte und er hatte diese damals recht teuren Geräte (DM 1.800.- waren damals mit etwa 6 bis 7 Monatslöhnen sehr viel Geld) sogar in kürzestem Zeitraum verkauft.

 

"Wie oder was soll ein Fernsehen ohne Zuschauer werden ?" soll er damals als Losung ausgegeben haben und er hatte sich 1952 sogar einen Fernsehsender auf seine Firma stellen lassen. Von seinen anderen Qualitäten und seinen gigantischen Erfolgen schreiben wir mehr in der großen Grundig Historie. Von 3 auf 30.000 Mitarbeiter, also wirklich von 0 auf 100 und das ohne die obligatorische Erbschaft. Wer hat das in Europa noch einmal geschafft ? Mehr über geplante Max Grundig Memoriam Events steht hier.

März 2008 - es nähert sich das 30jährige Bestehen des Museums- Förderereins RFM e.V.

der Wiesbadner alt OB Hildebrand Diel im Fernseh- Fundus in Jahr 2006

Bereits 1979 (also vor 29 Jahren) wurde der "Förderverein Museum für Deutsche Fernseh-Geschichte RFM e.V." (eigentlich ein Föderverein zur Errichtung eines Fernsehmuseums) gegründet. Doch es hatte noch nicht geklappt mit dem Traum eines Museums für professionelle Fernsehtechnik, weder damals in Mainz noch heute in Wiesbaden.

 

Viele namhafte Politiker wurden angesprochen, viele Persönlichkeiten aus der Wirtschaft kontaktiert, es klappte aber nie so richtig. Persönliche Interessen überwogen immer wieder das eigentliche Ziel. Auch der Generationen- Wechsel hatte nicht geklappt. Aber so langsam kommt Schwung in die Bewegung, und zwar von außen. Der Fördekreis arbeitet "hinter den Kulissen" und die Perspektiven 2008 sind zumindest schon mal silbern, wenn nocht nicht gülden. Aber wir arbeiten dran.

März 2008 - Gedenken an den Wiesbadener Professor Heimann

Am 7. März 2008 wäre der Wiesbadener Prof. Dr. Ing. Walter Heimann 100 Jahre alt geworden. Prof. Heimann und seine Mitarbeiter waren maßgeblich an der Entwicklung von Fernsehaufnahmeröhren beteiligt.

März 2008 - erste historische Fernseh-Fragestunde in Wiesbaden

Am 8.März können Sie im Lilien Carre am Hauptbahnhof im gläsernen Studio von RheinMainTV die Fernsehexperten des Fernsehmuseums befragen. Von 16.oo bis 18.oo stehen Ihnen zwei Fachleute der historischen Fernsehtechnik Rede und Antwort.

 

Vorbereitet ist eine 4,5 Meter lange Fahne mit den historischen Kurzdaten, was sich in der Vergangenheit alles so ereignet hat, bis das Fernsehen seinen heutigen Stand ereicht hat.

 

(Im Bild: der Autor gr räumt / rollt die Kameras wieder ein.)

Feb 2008 - Die Farbteilung, ein extrem teurer Prismenblock zeigt sie anschaulich

Je weiter die Farbtechnik bei den damaligen Studio- Kameras fortgeschritten war, desto höher wurden auch die Anforderungen bzw. die Ansprüche der Fernseh-Macher an die ultimative Bild-Qualität. Die Aufnahme-Röhren (damals) wurden besser, die riesigen Zoom-Optiken wurden ebenfalls besser und auch an den Innereien, die man ja nie sah, wurde geforscht und gearbeitet.

Ein ganz zentrales und eminent wichtiges Teil einer Farb- kamera ist der Prismenblock (auch Farbteiler genannt) direkt hinter der Optik. Solch ein übrig gebliebenes und ehemals extrem teures Teil (aus einer Fese/BTS KCM 125) haben wir für Demozwecke bekommen und so beschreiben wir diesen Prismenblock sowie die ganze Technik dahinter auf diesen technischen Seiten.

17.Feb.2008 - RheinMainTV Studio Darmstadt zeigt 2 große historische Studiokameras

Der Probelauf des gläsernen Darmstädter Studios von Rhein- MainTV war am Sonntag, dem 17.2. im ganz neu erbauten Kongresscenter "Darmstadtium". Über den krummen Namen kann man als Auswärtiger sicher geteilter Meinung sein, das Gebäude ist absolut imposant und liegt mitten in der Innenstadt diekt neben der alten Technischen Hochschule Darmstadt. Mehr über den Darmstädter Probe-Event finden Sie hier. Der Wiesbadener Event war ja schon zwei Tage früher.

15.Feb.2008 - Presserummel und dann sogar im Fernsehen

Selbstverständlich waren bei der gut vorbereiteten Eröffnung des gläsernen RheinMainTV Studios viele Kollegen von der Presse da und zeigten nicht nur Interesse, sondern hatten auch großes Interesse an den von uns ausgestellten Fernsehboliden aus vergangenen Zeiten.

 

Hier auf dem Bild (oben) erläutert FKTG Mitglied Gert Redlich die letzte in Deutschland produzierte Fernsehkamera, eine HDTV Kamera KCH1000 von der BTS Fernseh-GmbH aus Darmstadt. Und (Bild rechts) flugs waren wir damit auch schon am gleichen Abend um 18.30 im (Regional-) Fernsehen. Das "Filmchen" finden Sie hier.

15.Feb.2008 - RheinMainTV Studio Wiesbaden zeigt 3 große historische Studiokameras

OB Dr. Müller drückt den Knopf

Es ist so weit, das neue gläserne Studio Wiesbaden von RheinMainTV ist im Lilien Carre eröffnet und dort können Sie 3 große historische Fernsehkameras in natura bewundern. Der erste Schritt ist gemacht und die Präsentation kommt bei den geladenene Gästen an.

 

Der Studioleiter und sein Gast, unser Oberbürgermeister Dr. Müller, drücken zusammen den roten Knopf. Die Paralelle mit Willi Brandt und dem Beginn des Farbfernsehens 1967 ist erwünscht. Mehr über die Eröffnung finden Sie hier.

Feb 2008 - Wir stellen aus im gläsernen Fernsehstudio von RheinMainTV

In einer exponierten Lage im Shopping Center Lilien Carre direkt am Wiesbadener Hauptbahnhof wird am 15.2.2008 das erste gläserne Fernsehstudio vom Privatsender RheinMainTV eröffnet. Durch die große Glasfront kann man die Vorbereitungen zu den regionalen Sendungen mitverfolgen. Es werden natürlich auch lokale Sendungen direkt hinter der Scheibe produziert und im Regionalprogramm zu sehen sein.

 

Der Förderkreis Fernsehmuseum unter Leitung von FKTG Mitglied Gert Redlich durfte dem Studio beeindruckende Exponate aus vergangenen Zeiten zur Ausstellung und Kulisse zur Verfügung stellen. Und so haben wir dem gläsernen Studio aus unserem Fundus die Fese KOF von 1964, die Fese KCP40 von 1975 und die Fese BTS HD-TV Kamera KCH1000 aus 1988 hinter den Scheiben aufgestellt.

Feb 2008 - Das Museum kommt langsam näher.

Mit Geduld und Fleiß und Können kann man doch noch etwas erreichen. Die neuen Kontakte tragen Früchte und mit einer anfänglich kleinen Ausstellung in einem gläsernen Fernsehstudio von RheinMainTV hier in Wiesbaden könnte der Grundstein gelegt werden zu einem realen Museum für Fernsehtechnik (vielleicht sogar im gleichen Gebäude).

 

In der Zwischenzeit könnten weitere Sonderausstellungen aus den Bereichen Rundfunk, Fernsehen und Tonbandtechnik diese Dauerausstellung ergänzen. In der im oberen Bild einsehbaren Glasfront im Obergeschoss wären 17 Vitrinenplätze an ganz exponierter Stelle zu bewundern.

 

Die Perspektiven sowie die Kooperationspartner sind vielversprechend und geben uns guten Grund für unseren Optimismus. Interessierte Mitmacher sind herzlich willkommen.

Feb 2008 - zwei sehr informative Artikel über Zoom Optiken (1973)

In einer uralten 1973er Hausmitteilung der Firma Schneider Bad Kreuznach haben wir zwei Artikel gefunden, die die Grundlagen der hochwertigen Zoom Objektive für Studio- Fernsehkameras ausführlich und fundiert beleuchten. Einmal das generelle Zoom Prinzip und dann die mechanischen Möglichkeiten.

Feb 2008 - drei neue (alte) Exponate für das Fernsehmuseum

Anfang Februar hat der Förderkreis Fernsehmuseum Wiesbaden von dem Studioausrüster Thomson Grass Valley Darmstadt (ehemals Bosch Fernsehanlagen = Fese) drei weitere sehr gut erhaltene Profi-Kameras übergeben bekommen. Auch diese Exponate werden ausschliesslich zweckgebunden für öffentliche Ausstellungen verfügbar sein, um die Historie der in Darmstadt entwickelten Hochleistungstechnik anschaulich zu demonstrieren. Bereits im November 2007 wurde dem Förderkreis eine digitale MAZ vom Typ DCR100 übergeben.
 

Zusammen mit dem langjährigen "Fese-" Sammler Liam O'Hainnin in Pfungstadt und anderen Sammlungen der GFGF kommt so ein stattliches Arsenal an professioneller historischer Fernsehtechnik zusammen.

Jan 2008 - Das reale Weg zu einem Fernseh-Museum

Mit etwas Glück (und natürlich auch Geduld und Fleiß) kann man doch etwas erreichen. So nach und nach verdichten sich die neuen Kontakte und mit einer anfänglichen kleinen Ausstellung in einem neuen Einkaufszentrum hier in Wiesbaden könnte der Grundstein gelegt werden zu einem realen Museum für Fernsehtechnik.

 

Die Perspektiven sowie die Kooperationspartner sind vielversprechend und geben uns guten Grund für unseren Optimismus. Interessierte Mitmacher sind herzlich willkommen.

Jan 2008 - Unser Webserver wurde leider "krank".

Eine Infektion war schuld. Wir mussten auf einen neu eingerichteten Linux Web-Server umziehen. Von einem offensichtlich religiösen Hacker verfolgt, mussten wir dazu im Schnellgang auf die ganz neue Typo3 Version upgraden. Die Serverprogramme waren in die Jahre gekommen und einfach nicht mehr dicht. Wenn alles funktioniert, dann hat es eigentlich auch keiner gemerkt.

Unsere News werden immer jahrgangsweise archiviert. Die aktuellen Änderungen auf den Webseiten stehen hier. Werfen Sie einen Blick in diese Historie der letzten Web-Änderungen.
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