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Alte News 2015 aus "fernsehmuseum" werden aufgehoben.

Hier finden Sie unsere "alten" Neuigkeiten aus 2015

30.12.2015 - heute mehrere Stunden "geschlossen"

Der 30. Dez. war kein besonders guter Tag. Die Museen hatte immer wieder für mehrere Stunden geschlossen. Irgend ein "Sturm" hatte unsere Server völlig blockiert, dann war der "Laden" eben dicht. Aber das Ganze war absolut unfreiwillig. Und wir haben den Fehler immer noch nicht gefunden. Zur Erklärung: Immer wenn die grüne Kurve über die 20M Schwelle steigt, ist der 100 mbit/s Anschluß komplett dicht.

unsere deutschen Kindersoldaten

Dez. 2015 - "Wir" hatten auch Kindersoldaten

Im Moment arbeite ich mich durch viele Lebensgeschichten durch und vergleiche und finde immer wieder scheinbar oder vermeintlich "irre" Geschichten. Im Nachlass des Günter Bartosch waren aber diese Bilder und Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Etwas mehr über die Wahrheit das Kriegs aus dem Jahr 1944. Nachdem ich das Buch von Eduard Rhein (Ein Jahrhundertmann) - in einer Nacht - durchgelesen hatte, fiel mit diese CD mit den vielen Kriegs-Bildern ein, die in Günter Bartoschs Nachlass enthalten war.

Dez. 2015 - Besuch bei der Eduard Rhein Stiftung

Ein Jahrhundertmann

In den letzten Tagen vor Weihnachten habe ich Prof. Dr. Gartz in Mayen in der Eifel besucht, den scheidenden Vorsitzenden der Stiftung. Die Stiftung wurde 1976 von Eduard Rhein, dem langjährigen Chefredakteur der HÖR ZU sowie dem Erfinder des Füllschrift- verfahrens bei Langspielplatten gegründet, um Pionierleistungen im Bereich des Fernsehens zu unterstützen.

Obwohl uns hier im Fernsehmuseum das Füllschriftverfahren nicht so sehr interessiert - der "Nadelton" war nie eine ernsthafte Alternative zum "Lichtton" oder dem "Magnetton" - sondern eher sein Engagement für das schwarz weiße und später das farbige Fernsehen, kann ich jedem gebildeten Bücherwurm sein Buch über sein Leben wämstens ans Herz legen.

Unter dem Pseudonym H. U. Horster schreibt er in fantastischem sauberen Deutsch und in interessant lesbarem Romanstil über sein Leben und seine Erlebnisse mit den vermeintlich Großen dieser (deutschen) Medien-Welt. Das Buch ist wirklich lesenswert und wenn Sie es noch irgendwo ergattern können . . . . . - Sie werden es nicht bereuen. Es hat auch diesen gewissen Sog-Effekt. Wir dürfen es hier veröffentlichen - komplett mit allen Kapiteln.

Winter 2015 - Es ist so viel passiert . . . .

daß ich es bislang noch nicht aufarbeiten konnte. Seit dem Besuch im Verstärkeramt in Rheda, Rundfunkmuseum Bremen und Hamburg und im Museum in Wedel ging alles Schlag auf Schlag und es wird mindestens bis Januar 2016 dauern, bis die Artikel fertig sind.

Okt. 2015 - Hollywood am Kochbrunnen (1995)

In diesem Taschenbuch dreht sich alles um die "Filmstadt" Wiesbaden und die kineastischen Highlights nach 1945 einschließlich des Niederganges. Der Kochbrunnen ist so ziemlich der Mittelpunkt das alten Wiesbaden und eine der wenigen öffentlichen heißen Quellen aus der Tiefe unter der Stadt. Nachdem die Filmzeit vorbei war bzw. die Stadtoberen den Wegzug der ZDF-Studios nicht mit der Anwerbung von RTL ausgleichen wollten oder konnten, ist es ruhig geworden um die Filmstadt Wiesbaden. Obwohl hin und wieder mal ein Tatort in Wiesbaden spielt, versandet das Flair von Wiesbaden als Film- oder Fernsehstadt immer mehr. Vor über 20 Jahren hatte man immer noch gehofft, an die ZDF Zeiten anschließen zu können. Jetzt in 2015 ist nichts mehr davon übrig.

28. Sept. 2015 - Besuch im Rundfunkmuseum Bremen

Der Museums-Eingang
über 400 Quadratmeter

Seit über 5 Jahren war ich im Rundfunkmuseum Bremen eingeladen und es hatte einfach nicht geklappt. Jetzt war ich endlich dort, doch mein Gastgeber Manfred Hemmerling ist leider bereits am 19. Sept. verstorben. Das Rundfunkmuseum Bremen ist ein Highlight unter den kleinen privat finanzierten Museen in Deutschland. Man spürt auf 400qm Fläche das Engagement der alten Radio Bremen "Macher" dort im Museum, so wie es Herr Hemmerling in seinem Buch von 2002 auf über 260 Seiten aufgehoben hat. Über das Museum und die dort ausgestellten Exponate gibt es bald eine eigene ausführliche Seite, die den Mund wässig machen soll. Und auch das Buch über "40 Jahre im Rundfunk" wird hier auf mehreren Seiten dargestellt. Herr Hemmerling hat sowohl die Geschichte von Radio Bremen als auch die Zusamenhänge mit den frühen (alternativlosen !) FESE- Produkten sehr ausführlich aufgeschrieben. Horst Bultmann hat weiterhin dafür gesorgt, daß vier alte Radio Bremen Macher über 6 Stunden aus ihren Erinnerungen erzählt hatten. Es war eine Woche, wie sie nur noch selten vorkommt.

Sept. 2015 - Zur Rezension eingetroffen :
"50 Jahre HDTV und mehr" von Rainer Bücken

Im August haben wir 2 runde Scheiben erhalten, eine DVD und eine Blue-ray. Es ist die visuelle Aufarbeitung der euro- päischen HDTV Geschichte von vor 30 Jahren. Das brisante Thema hieß EURKA 95, ein (letztes) Aufbäumen gegen die japanische Übermacht bei der Video-Technologie und der Medientechnik. Herr Bücken hat die meisten Zeitzeugen befragt und deren Einschätzungen präsentiert. Nicht alle Aussagen treffen mit unseren Erkenntnissen zusammen, denn etwas Medienspektakel ist schon dabei. Doch die Technik war noch nicht so weit wie heute und so ist dieses 500 Millionen Projekt HDTV 1250 (es war von Anfang an als Machbarkeitsstudie deklariert) mit mehr oder weniger großen Kollateralschäden beerdigt worden. Die beiden Silber-Scheiben und das Booklet schickt Ihnen der Autor Rainer Bücken gegen einen Kostenbeítrag gerne zu.

Aug. 2015 - Vor 75 Jahren ist Paul Nipkow gestorben.

Paul Nipkow 1937 - 2. von links

Paul Nipkow war eine der "Lokomotiven", die das Fernsehen angeschoben hatten. In der NS Zeit wurde er mit fast 80 Jahren nochmals instrumentalisiert und hoch "gepushed", weit über seine eigentliche Bedeutung hinaus. Denn die Namen Prof. Braun, die beiden Loewe Brüder und Zworkin und Farnsworth und der Engländer John Baird und M. von Ardenne, die waren ja auch alle mit ihrem Teil daran beteiligt. Und auch die RCA und ihr Chef Sarnoff, der das Geld für die Entwicklung der ersten Iconoscope Abtaströhre bereitgestellt hatte, sollte nicht vergessen werden. Bei uns in Deutschland gab es dazu auch eine ganze Zahl von Personen aus Russland, aus Frankreich, aus Ungarn und anderen Ländern, die alle an den Lorbeeren teilhaben sollten. Es gibt dazu eine schöne aktuelle 13min WDR5 Zeitzeichen-Sendung, die Sie sich als Podcast nachträglich anhören können. Sie können sich die MP3 Datei auch hier herunter laden.

am 3. und 4. Aug 2015 gab es erhebliche Probleme mit unserem Rechenzentrum

Einige werden es gemerkt haben, die Gigabit Glasfaseranbindung zum DECIX nach Frankfurt wurde zunehmend wackelig, bis sie am 3.8. um Mitternacht für 9 Std. ganz ausfiel. Seit dem 4.8. gegen 15.oo geht alles wieder.

31. Juli 2015 - Kabarett im TV - aber hinter dem Bildschirm !

Dr. Wagenführ hatte es alles aufgeschrieben - über 30 Jahre lang - Woche für Woche

Daß bei den sogenannten "Anstalten" hinter den Kulissen seit über 30 Jahren einiges schief läuft und die jedesmal mehr Geld haben wollen, wissen wir zur Genüge. Daß aber hinter den Bildschirmen und hinter den Kulissen seit 30 Jahren so prägnant gemauschelt wird, hatten wir eigentlich nur in den arabischen Staaten und in Griechenland vermutet und dort natürlich selbstherrlich lautstark angeprangert. Hier im Museum finden Sie viele Glossen über Verschwendung bei der nicht funktionierenden Technik. Doch es kommt jetzt viel dicker. Heute in der FAZ zu lesen : "Man könnte es für Kabarett halten". Lesen Sie auch mal die Kommentare, die uns oft aus der Seele sprechen.
In den 50 Jahren Medien-Geschichte des Dr. Wagenführ lesen sie diese haarsträubenden Geschichten seit 1951 im 2-Wochen Rythmus. Jetzt ist auch erklärlich, warum diese "Fernseh-Informationen" so brisant sind. Mit der Veröffentlichung der Jahre 1951 und 1952 haben wir bereits angefangen.

Juli/Aug. 2015 - das Tonbandgerät wird 80 Jahre alt

Vor etwa 80 Jahren entwickelten bei der AEG in Berlin eine handvoll Ingenieure ein Sprachaufzeichnungsgerät für ein mit Eisenpulver beschichtets dünnes schmales Papierband. Begonnen hatte es bereits 1932/33, denn das mit dem Stahlband war unzureichend. Als die Entwickler das neue Gerät dann 1934 zur Funkausstellung vorstellen wollten, stoppte der Vertriebschef der AEG die Pläne. Ihm war aufgefallen, daß das Papier-Band viel zu oft riß. Er gab dem Team um Dr. Volk ein weiteres Jahr Zeit und in dieser Zeit entstand das AEG K1. Das wurde zur Funkausstellung 1935 mit großem Erfolg vorgestellt und diese weltweit herausragende deutsche Entwicklung sollte (später zum Videorecorder weiterentwickelt) mal wirklich die ganze Welt verändern.

April 2015 - Ein (Hör-) Tip für die Älteren unter uns . . .

Neulich habe ich in HR2 ein Kultur-Gespräch mit dem Buch-Autor Hajo Schumacher gehört, - Thema "Restlaufzeit" -, der sehr interessante Themen wie das Altern und das Umgehen mit den Hobbys, der Frau und den Freunden aufzeigte. Das Ganze ist jeweils unter http://www.hr-online.de/website/radio/hr zu finden. Dieser Beitrag kann ganz gezielt herunter geladen werden - http://mp3.podcast.hr-online.de/_hr2_doppelkopf.mp3

März 2015 - Zwei historische Bücher von Dr. Schröter

Aus dem Archiv von Professor Hausdörfer haben wir die zwei ersten deutschen Fernsehbücher des Dr. Fritz Schröter erhalten, eines aus 1932 und eines aus 1937. Das etwas dickere erste Buch aus 1932 ist garantiert nicht "braun" eingefärbt. Das zweite spätere aus der NS Zeit 1937 dagegen schon. Somit dürfte das erste Buch noch nichts aus der national- sozialistischen Ideologie enthalten.

Dort steht auf vielen Seiten - mit vielen bislang unveröffentlichen Fotos dokumentiert - die internationale Fernsehgeschichte - in hervorragendem Deutsch und dazu auch noch verständlich und gut lesbar aufgelistet. Es waren also viele Geister, die das Fernsehen aus der Taufe gehoben hatten. Daß das alles umwälzende Iconoscope in 1932 noch nicht dabei war, es war ja erst 1933 bei RCA in Princeton realisiert worden, kommt in dem 1937er Buch. Es sind ca. 480 Seiten und hier geht es los.

Feb. 2015 - Ein Geschenk aus Berlin - aus 1957

Wirklich, vom September 1957

Ein virtueller Museums-Besucher aus Berlin hat uns eine RADIO-REVUE vom September 1957 geschenkt. Eine ganze Woche Radio und Fernsehen, auch wenn es "Fernsehen und Funk" hieß. Von diesen Exemplaren sind fast keine mehr auf den Dachböden oder in Kellern, die warf man einfach weg, wenn die Woche rum war. Jetzt haben wir eine. Und es ist dort hoch- interessant zu lesen, wie das flächenmäßige Verhältnis auf den Doppelseiten des Radioprogramms zum immer noch neuen Fernsehen - mit damals nur einem Programm - aussah. Natürlich zeigt diese Revue nur Berlin, die hatten sogar das sogenannte Ostzonen Programm noch mit im Angebot. Die Mauer war ja noch nicht da. Auf den ersten Blick, das Fernsehen spielte noch keine so große Rolle. Und wenn man die Kritiken liest, war es eine frühzeitliche Katastrophe. Und diese Katastrophe soll dem Kino die Besucher abgejagt haben ? Inzwischen sprechen immer mehr solcher "Beweise" dagegen, es war doch nicht das Fernsehen, das dem Kino so zugesetzt hatte. Es war der aufkommende Wohlstand. Hier gibt es fast die ganze Zeitschrift zum Lesen.

Jan. 2015 - Ein Abstecher zu Radio Rheinwelle

Radio Rheinwelle ist ein Wiesbadener Radiosender für alle Wiesbadener, "die etwas zu sagen haben". Rheinwelle sendet gegen den Strom oder Stream und damit auch gegen den Trend. Denn Trends sind besonders vergänglich. Durch die Menge der Museenseiten mit nunmehr fast 14.000 Seiten voller Informationen wollen wir ganz langsam aktiv an die lokale Öffentlichkeit gehen. Ziel ist es, neue lokale Mitmacher anzusprechen und weitere Informationen vor dem Entsorgen und dem Vergessen zu bewaren. Wegwerfen von Papier ist ja viel bequemer, als einen (dankbaren) Abnehmer "zu suchen". Die meisten "Erbschaften" bekamen wir bisher durch Glück. Vieles ist schon entsorgt, aber immer wieder kommen ältere Mitbürger und haben für uns tolle Dokumente aus den 1930er und 40er Jahren. Und darum paludern wir mit dem Moderator von Radio Rheinwelle über unsere Ideen, Ziele, Kontake und auch unsere Möglichkeiten.

Jan. 2015 - Ein Kommentar zum Wiesbadener Stadtmuseum

eine Fotomontage aus 2007

In Wiesbaden sollte ein Stadtmuseum gebaut werden und dort könnte "eventuell auch mal irgendwann" eine Fernseh- ausstellung stattfinden - hatte man jedenfalls mal angedacht. Doch aus dem Stadtmuseum wurde langsam aber sicher der "Koloss von Rhodos", bis es im Dezember 2014 eskalierte. Die "Wunsch- träumer" mußten zähneknirschend einsehen, daß man am Volk vorbei nicht mal schnell 50 Millionen vergraben oder verbrennen darf. Wir haben hier nämlich weder einen Kurt Beck (350 Millionen) noch einen Klaus Wovereit (über 2 Milliarden) und selbst die läppischen 50 Millionen müssten ja die nächsten 2 Generationen bezahlen. Alles in allem eine richtig makabere Geschichte, aus der man so viel Tolles hätte machen können, wenn man vorher etwas mehr nachgedacht hätte. (M)ein Kommentar steht hier.

Wir wünschen allen Besuchern, Gästen, Freunden und Sponsoren ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2015.

Unsere News werden immer jahrgansweise archiviert. Die aktuellen Änderungen auf den Webseiten stehen hier. Werfen Sie einen Blick in diese Historie der letzten Web-Änderungen.

 

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