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 Homepage   /  Technik Wissen  /  Kamera Technik  /  unsere KCP 40 (0)
Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.




Die Technik der Fese Kameras vor mehr als 20 Jahren.



Wir haben eine Bosch Fernseh KCP 40 geschenkt bekommen. Diese Studio-Kamera hat jahrelang in einer Ecke auf die Reaktivierung gewartet, doch die Zeit ging an ihr vorbei. Der Erfolg des Rennbahnfernsehens ließ nach und die neuen kleinen Kameras waren um Klassen handlicher.

 

Auf dem ersten Bild rechts sieht man die Fese KCP40 bereits ohne Seitenteile und oben drauf mit einem SONY SR30 Camcorder der ziemlich neuesten Generation (wir haben zur Zeit Mai 2007) mit einer eingebauten 30 Gigabyte Harddisk. Der Größenvergleich ist einfach nur frappierend.

 

So ist diese alte Kamera aus 1978 (das waren die jüngsten Timecodes, aufgedruckt auf den innen verbauten Chips) technisch nahezu neu, jedoch überall erheblich verstaubt. Außen ist sie fast nicht verkratzt und die Optik macht einen hervorragenden äußerlichen Eindruck.

 

Doch wie dem auch sei, wegen des deutlichen "Staubbefalls" mußte die Kamera "unter die Dusche". Wir haben hier in Wiesbaden einen Experten, der seit vielen Jahren Brandschäden "repariert". Nach seinem Wissen kann man elektronische Geräte aller Art mit lauwarmem entmineralisierten Wasser inklusive einem Schuß Spüli-Reiniger einsprühen und dann mit klarem Wasser ohne Reiniger wieder abspülen.

 

Wird danach die Elektronik bzw. das Gerät im Trockenofen bei ca. 60 Grad getrocknet, das entspricht etwa 6 bis 8 Stunden intensiver Sonneneinstrahlung bzw. bei ca. 28 Grad im Schatten, ist (wäre) sie wieder betriebsbereit.


Natürlich muß auch die Linse ganz vorne insbesondere von fettigen ätzenden Fingerabdrücken gereinigt werden. Mit der oben beschriebenen lauen Brühe eingespritzt und mit einem sauberen Brillenputztuch getrocknet, sieht man, die vordere große Linse der Optik hat wirklich keine Kratzer.

 

Wenn der Autor das damals vor 20 Jahren beim ZDF in der Bild-Meßtechnik gewagt hätte, also die Kamera zu öffnen und insgesamt mit lauwarmem Spüliwasser einzuspritzen, teilweise mit der Hochdruckspritze, ich glaube, die anderen hätten mich ohne Gerichtsverfahren im Keller eingemauert oder sofort gesteinigt, ein undenkbarer Vorfall.



Auch der schwere Alu-Schwenk- und Neigekopf von Vinten mußte dran glauben, denn der Staub und teils auch der Rost mußten weg. Erst dann kann man daran gehen, die Funtionen einzeln auszuprobieren.

 

Also auch hier im prallen Sonnenlicht eine laue Dusche von allen Seiten. Natürlich strahlt der Vinten-Kopf nicht mehr im vollen Glanz, dazu stand er viel zu lange irgendwo in einer Ecke auf dem Fußboden und fristete ein karges Leben. Nur, jetzt klebt er nicht mehr und man kann ihn anfassen.


Wenden wir uns nun den Eingeweiden der Kamera zu.

 

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