Das Vidikon, die erste Röhre mit Halbleiterfotoschicht

Das Vidikon war eine völlig andere Technik, wie man das Bild erst mal gespeichert hatte und dann Zeile für Zeile abgetatstet hatte. Dazu verwendete man eine photoempfindliche Halbleiter-Schicht, erst aus Selen, später dann aus Antimontrisulfit.
Die erste Vidikonröhre wurde in einem Filmabtaster verwendet. Erst später wurden damit auch Video-Kameras gebaut. Eine der ersten Vidikon Kameras kam von RCA aus Amerika für die Nachrichtensprecher. Dort war genügend Licht vorhanden, um gute Bilder zuliefern.
Doch solch ein Vidikon hatte eine Schwäche oder auch Macke, systembedingt. Man nannte es auch den Nachzieh-Effekt. Beim Schwenk über helle Lichter blieb ein entsprechend langer Schweif wie bei Komenten sekundenlang zu sehen.
