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Die FPC 1000 - Eine Shibaden Dreiröhren Farb Kamera von 1971/72

Die Kamera sieht für unser heutiges verwöhntes Auge absolut neutral oder beinahe sogar häßlich aus. Ein kantiger industrieller großer grauer Blechkasten mit einer gelinde gesagt primitiven Zoom-Optik, das war nicht der Stein der Weisen - oder doch ?

Es war nämlich erst 1972 und wir vergleichen sinnvoller Weise ja nur, was hatte denn Grundig oder Siemens und "Kollegen" oder die Darmstädter Fese dagegen anzubieten und zur gleichen Zeit und vor allem, für welchen Preis ?

Wie wir auf 1972 kommen ?
Alleine auf einem Quarz war das Herstellungsdatum 10/72 (KW 10 aus 1972) eingeprägt. Alle anderen Bauteile waren strickt neutral.

Die Kamera

Das "semiprofessionelle" Alublech Gehäuse (das ist also freundlich ausgedrückt) ist auf beiden Seiten über große Türen aufklappbar und alle Baugruppen liegen "übersichtlich" vor dem Betrachter. Es ist Platz in der Kamera, viel Platz.

Die wenigen Bedienungselemente auf der Rückseite erlauben das Justieren der "wesentlichen" Eigenschaften des Farbsystems.

Mehr über das Innenleben auf einer Folgeseite.

Die Kontrolleinheit

Die Kamera CCU, die "Camera Control Unit" oder kurz die Kontrolleinheit, ist in einem ebensolchen grauen Alublech-Gehäuse untergebracht wie die Kamera selbst und enthält neben einem aufgeräumten Bedienpanel weitere 8 hinter einer Klappe verstaute Elektronik-Steckkarten.

Das Gehäuse erfüllt sicher seinen Zweck, ist aber ebenso wie die Kamera für den professionellen Einsatz nur bedingt geeignet, es ist zu labil, zu "dünnhäutig".

Mehr über das Innenleben auf einer Folgeseite.


Die Fujinon Zoom Optik

Hier sieht man ganz deutlich, auch die Japaner haben mal ganz klein angefangen. Wenn wir heute staunend vor den großen Broadcast Studio-Fujinon Zoom Optiken stehen, so lächeln wir über dieses kleine Teil, das damals an der FCP1000 dran war.


Zoom und Schärfe wurden mit einer sogenannten "Schubdrehstange" gesteuert. Das ist die preiswerteste Möglichkeit, ein Teleobjektiv mit den Händen hinter der Kamera zu steuern.

Bislang war uns die Economy- Steuerung von Zooms über Seilzüge und per Kurbel gedrehten Wellen bekannt.

Der Sucher

Da wir die Kamera ohne das Verbindugskabel bekommen hatten und auch die Dokumentation sicher schon lange "untergegangen" sein mußte, konnten wir dieses Unikat nicht mehr in Betrieb nehmen. Darum auch nur zwei Fotos dieses Suchers, von dessen Qualitäten wir uns kein Bild machen konnten. Vermutlich wurde in das Sucherbild so gut wie Nichts außer dem "eingefangenen" Bild der Optik eingestellt. Innen schaut alles nach "Super-Economy" aus. Es ist fast nichts drin.

Ein paar mehr Details sehen Sie auf den folgenden Seiten hinter dieser hier.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Kamera im Detail

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie CCU im Detail

Etwas mehr von der Optik kommt noch.


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