Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern. | |


Die Ampex VR2000A

Die VR2000A war eine völlige neue Konstruktion, eine volltransistorisierte 2" Quadruplex Maschine aus 1964. Auch die Kunden hatten erkannt, das Konzept der VR1000 konnte so nicht weiter aufgebohrt werden und RCA baggerte erfolgreich in Ampex Gefilden. Die FESE baute die deutschen 2" Quadruplex Maschinen ebenfalls in besserer Qualität.
Und so war es eigentlich eine Kunden-Entwicklung nach den Vorgaben der englischen BBC. Diese Maschine hatte noch kein zusätzliches Rack rechts an der Seite. Das Monitoring saß oben auf einer Brücke über dem Laufwerk.
Die ersten und einzigen zwei Geräte der VR2000A gingen nur an die BBC. Und sie funktionierten super. Dann kam daraus die Ampex VR2000B zum Vorschein und das war wieder ein Welterfolg für Ampex.
Doch inzwischen waren Alex Maxey ausgeschieden und hatte seine eigene Firma gegründet und damit Ampex später schwer zu schaffen gemacht. Maxey´s Firma Westel entwickelte Schrägspurmaschinen auf 1" Basis für das amerikanische Militär, vornehmlich die US Airforce.
Aus Westel wurde Echo Science, dann Arvin/Echo und daraus bzw. aus diesem 1" Scanner System wurde später die BCN 40/50 der Bosch BTS aus West Germany geboren.
Und das tat den Großen schon weh, Ampex und RCA gleichermaßen. Die Bosch BCN 50 war umKlassen besser als alle 2" Maschinen, verbrauchte weniger Platz und Strom und die Köpfe lebten das zigfache der Ampex/RCA Köpfe, nämlich fast 3500 Stunden.

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