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1952 - Wiedereröffnung der Schloss Filmtheaters in Heidelberg

Die neue Bühne nach 1955 mit Cinemascope-Format

Im SCHLOSS Filmtheater gab es zwei Wiedereröffnungen, die von 1952, bei der die ganz neuen Ernemann X Projektoren eingebaut wurden und dann im Dez. 1955, als auch die letzen Filmtheater auf Cinemascope umrüsten mußten, ja mußten. Nach dem grandiosen Erfolg von 1954 ging kein Weg mehr dran vorbei.

Das Bild echts stammt von 1955. Unser Plakat unten stammt vermutlich aus 1952, als es noch kein Cinemascope gab. Laut einiger alter Filmfreunde wurde dieser Film von 1944 (dann sofort verboten) aber bereits 1946 wieder aufgeführt. Auf unserer Einladung steht kein Datum drauf.
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Das Magazin "Der neue Film" schreibt :

Dez 1955 - Die Süddeutschen Filmbetriebe Hubertus Wald GmbH. haben das Schloß-Filmtheater Heidelberg (750 Plätze) nach vollständiger Renovierung (u. a. mit neuer Hochpolsterbestuhlung) sowie Erweiterung der technischen Anlagen auf Cinemascope (4 Kanal-Magnetton) zu Weihnachten 1955 wieder eröffnet. Zum gleichen Termin präsentierte sich auch die Freiburger Kurbel (1100 Plätze) nach Renovierung der Räumlichkeiten und Umstellung auf Cinemascope mit einem neuen Gesicht. Der neue Film 103/1955

SCHLOSS FILMTHEATER Heidelberg

Hautpstraße 42, Tel. 2525

HEUTE bis Donnerstag in E R S T - Aufführung - der langerwartete Hans -Albers- Film (Farbfilm)!

Wegen des zu erwartenden Andranges ist täglich eine Vorstellung mehr festgelegt. Es finden bei diesem außergewöhnlichen Film täglich 5 Vorstellungen statt: Ab 13.00, 15.20, 17.40, 20.00 und 22.20 Uhr. Die Vorstellungen um 13.00 und 22.20 Uhr haben nicht den Andrang und sind deshalb besonders zu empfehlen.

Wenn es in Deutschland eine Filmbörse geben würde, auf der im freien Wettbewerb solche erfolgreichen Qualitätsfilme auf einer Versteigerung zu kaufen wären, so würde eine große Anzahl von Filmverleihern im Angebot sich überbieten, um den Filmfreunden etwas ganz Außergewöhnliches zukommen zu lassen. So wäre die Kapitalbeschaffung für Herstellung weiterer Qualitätsfilme keinProblem mehr!
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Plakat von 1944
Plakat von 1949 oder später

In Hamburg, auf St. Pauli, gleich hinter dem Ozean .... So heißt es im Lied. Und diese einzigartige St. Pauli-Melodie, deren Rhythmus die ganze Welt kennt, gibt die Atmosphäre für diesen überall mit heller Begeisterung aufgenommenen Farbfilm.

Die Wogen seines bewegten Schicksals hatten den Seefahrer Hannes in St. Pauli an Land gespült. Doch das Meer und die Ferne locken ihn eines Tages wieder hinaus, sie sind stärker in ihrer elementaren Gewalt als der lähmende Schmerz einer Enttäuschung. Hans Albers verkörpert diesen Seemann Hannes mit seiner überwältigenden vitalen Schauspielkunst, er gibt einer Gestalt blutvolles Leben, die dem Zuschauer zum bleibenden Erlebnis wird. Ilse Werner und Hans Söhnker verkörpern als das Mädchen Gisa und der Werftarbeiter Willem lebensvolle Gestalten der Hafenwelt Hamburgs. Auch Gustav Knuth, Hilde Hildebrand und Günther Lüders sind zünftige Erscheinungen eines farbenfrohen Milieus.

Man achte darauf, die richtige Platzkarte zu der Eintrittskarte zu erhalten.

Kartenvorverkauf im Zigarrenhaus Grimm am Bismarckplatz ab 8 Uhr früh, Tel. 2909 und täglich an der Theaterkasse ab 12 Uhr.

Jugendliche unter 16 Jahren haben bei diesem Film keinen Zutritt.

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