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typische historische Kamera

Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.

1930 gab es diese Dreibein-Holzstative
dann diese "federgestützten" Fahrwagen

Vinten Fernseh-Stativ der ersten Generation

Viele Fragen kamen, was es denn vor den "Pumpen" von Vinten an Stativen gab. Wie bereits auf den anderen Seiten ausgeführt, waren die Fernsehkameras der ersten Stunden relativ schwer. Und das, obwohl der überwiegende Teil der Elektronik in den Kontrolleinheiten des Kamerazuges untergebracht war. (Bild rechts: Fese  Kamerazug von 1950)

 

Natürlich wollten die Kameraleute bzw. die Regisseure mit der (Fernseh-) Kamera irgendwie rauf und runter "fahren" können. Auf den bekannten Dreibein-Holzstativen von Max Killi oder von Arri ging das während des Betriebs nicht mehr. Die Kamera wurde vorher auf eine bestimmte Höhe fixiert und fest geschraubt.

 

Bereits damals hatte Vinten erste Stative mit integrierten Dollywagen, also den drei Rädern drunter, gebaut und mit Federkraft oder dicken schweren Blei-Gegengewichten ein gewisse Variation in der Höhe ermöglicht. Und das ging, wenn auch bescheiden, während einer "Kamerafahrt".

 

Hier im Bild ist solch ein seltenes Exemplar der ersten Stunde mit einer komplexen Seilzugtechnik innen drinnen. Viele Informationen darüber gibt es nicht mehr, das wurde (leider) bereits alles als Vergangenheit entsorgt.

Zu schwer für 3 einzelne Räder

Leider hat sich dieses Konzept nicht so sehr bewährt. Unter anderem war die Bodenbelastung pro Rad für das Gesamtgewicht Stativ und Kamera zu hoch, das System war nur schwer zu "fahren". Bei den späteren Konstruktionen der Pumpen hatte man dann in jeden der drei "Füße" schwingend gelagerte Doppelrollen mit großen breiten "Fahrflächen" eingebaut und damit liefen die Pumpen mit den 85 Kilo Kameras wie Butter (jedenfalls über glatte Studio-Fußböden einschließlich Parkettböden).

 

Als die Kameras so ab ca. 1970 langsam immer leichter wurde, also deutlich unter 45 Kilo einschließlich des Zoomobjektives wogen, da kam richtig Freude auf. Die Stative rollten (fuhren) wieder ganz leicht.

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