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Die "Philips Kontakte" sind die Händlerzeitschrift aus Hamburg

Deutschland West war für Philips ein ganz bedeutender Markt für fast alle Produkte des großen Konzerns aus Holland. Was viele nicht mehr wissen, ein erheblicher Teil der Fernseher und der sehr hoch bewerteten Philips/Valvo Farb-Fernseh-Bildröhren - auch für alle anderen deutschen Fernsehhersteller (und damit Wettbewerber) - kam aus Deutschland, bzw. aus dem riesen großen Bildröhrenwerk in Aachen.

Philips hatte mindestens 2 große Forschungs-Laboratorien in Deutschland und mehrere recht große Werke in Hamburg, Krefeld und Gießen/Wetzlar. Die Hamburger Firma Valvo - ein ebenfalls sehr großes Röhrenwerk - war seit langem eine Tochter von Philips und Nordmende war ebenfalls von Philips aufgekauft worden (ging aber später an Thomson). Auch die "Deutsche Gramophon Gesellschaft" DGG wurde vor Urzeiten von Siemens als Hauptgesellschafter zu 50% an Philips verkauft. Vieles davon wurde über Jahrzehnte quasi geheim gehalten, um eine Marktvielfalt zu suggerieren bzw. bestätigen.
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Die Philips Entwicklungen wie der Kassettenerorder und die CD .......

Die Produkte von Philips werden bei uns so gut wie möglich aufgeteilt in :
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  1. Consumer-Fernsehen, -- also die Fernsehgeräte sowie die Bildplatte, in
  2. Profi-Fernsehen, -- das sind die Fernsehkameras und der Eidophor Prrojektor sowie in
  3. Tonband- und Magnetbandtechnik und
  4. Audio- und Hifi-Technik.

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Die CD von 1979/1983 war eine heraussragende Entwicklung, die mit dem vergleichsweise primitiven aber ebenso erfolgreichen CC-Kassettenreorder von 1963 überhaupt nicht vergleichbar ist (der übrigens ein nahezu Zufallsprodukt war).

Von der Bedeutung her alleine vergleichbar ist die diesen Entwicklungen folgende Durchsetzung des damals gelungenen Weltstandards, die fast keine andere europäische Firma mehr erreicht hatte.
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Selbstverständlich sind diese Philips "Kontakte" ein Werbemittel

Es gibt da Vergleiche mit den berühmten GRUNDIG Technischen Informationen, den BRAUN Nachrichten, den GRAETZ Nachrichten und auch eine Nordmende Zeitung ist bekannt. Weiterhin gab es den Telefunken-Sprecher und jede Menge kleinerer und noch unbekannte-"rer" Hausszeitschriften von WEGA und SABA und Loewe sowie Körting und anderen.
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Die Artikel genauer lesen = heißt akribisch aufpassen

Bei aller Hochachtung für die einzelnen Consumer-Highlights von Philips, das weniger bekannte Forschungslabor für professionelle Fernsehtechnik in Breda war wirklich herausragend. In manchen Artikeln ist dennoch auch sehr viel Schmus enthalten. Ein großer Teil dieser Artikel wird daher auch "entsprechend" kommentiert.
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Die Marktinformationen in den "Philips Kontakten"

Was bei vielen Händlerzeitschriften oder Firmenpublikationen nur sehr rar oder merkwürdig verklausoliert war, hier wurden harte Zahlen publiziert, jedenfalls aus dem eigenen Konzern im Vergleich zum Gesamtmarkt. Soetwas konnte sich nur noch MAX GRUNDIG "leisten", der mit nahezu 50% Marktanteil die gesamte Unterhaltungeselektronik dominierte.

Das ging ab 1965 so lange gut, bis die Japaner 1978 unvorhergesehen mit ganz erheblich viel mehr an Leidensdruck auf den Europa-Markt kamen und den Farbfernseh-Markt "übernahmen", und alles fast nur über den Preis, außer bei SONY mit der Trinitron Röhre über die Bild-Qualität.

Was da in Japan von da an wirtschaftlich abging - wir haben es erst Jahre später gelesen, vorher wurde es fast geheim gehalten - war schon besorgniserregend.

Um 1990 herum sollen 6.000 Kleinunternehmer Selbstmord begangen haben, weil sie pleite waren - und das war in Japan ein nicht wieder gut zu machender "persönlicher" Makel.
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Die Bildplatte und die CD


Diese Entwicklung war nun wirklich auf dem Wissen von Philips gewachsen und der asiatische Partner SONY hatte nach 1980 (nur ?) noch einen Teil seiner digitalen PCM-Codierungs- Erfahrung (Fehlerkorrektur) mit in das Projekt CD mit eingebracht.

Bei der Kompaktkassette von 1963 kam auch erst viel viel später raus, daß da mit harten Bandagen und fast unlauteren Methoden - auch gegen den Partner Grundig - gekämpft wurde. Das wurde über Jahrzehnte vertuscht oder unterdrückt und findet sich in der Lebens- und Arbeitsgeschichte eines beteiligten japanischen Ingenieurs.
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