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Über das Licht "beim Filmen" wollte ich noch berichten.

Denn die Beleuchtung der Fernseh-Studios ist mir geläufig. Dort sind die 5KW und 10KW Scheinwerfer normal. Bei 20KW und 40KW hört es aber schon auf, weil die nicht nur zuviel Strom verbrauchen und viel zu groß und zu schwer sind, sondern man im Fernseh-Studio von der Decke herunter lieber mit mehreren kleinen Scheinwerfen "leuchtet".

Auch weiß der Chef-Beleuchter, mit wievielen kleineren Scheinwerfern die Kulisse (und die Akteure) von der Seite und/oder von hinten aufgehellt werden muß.

Draußen im Freifeld dagegen braucht man Power, und zwar ohne Ende. Denn es soll ja meist das schon vorhandene Tageslicht "noch heller" gemacht werden bzw. überstrahlt werden. Damit wird der (lichttechnische) Einfluß der aktuellen Wetterlage, also mal mehr oder weniger Wolken oder Sonne, heruntergedrückt.

So war es auch hier. Eine gewaltige grüne Wand (ehemals die sogenannte "Bluebox" = jetzt die "Greenbox") musste angestrahlt werden.

Dafür wurde auch dieses riesengroße Baugerüst gestellt, daß uns beim Aufbau am ersten Abend absolut im Wege stand und deshalb so viel Kraft abverlangt hatte.
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Darum zuerst ein Blick ins Freie

Der Blick aus dem Fenster als Hintergrund sollte "den Duft der großen weiten Welt" suggerieren (- denn da gab es vor vielen vielen Jahren mal die erste absolut beeindruckende Cinemascope-Werbung einer Zigarettefirma in den Kinos).

Dazu fährt das Produktionsteam natürlich nicht mehr nach New York, sondern man benutzt einen Trick, die sogenannte "Blue-Box" oder inzwischen die "Green-Box".

Und dazu benötigt man einen absolut einfarbigen leuchtend grünen "Background", den die Fernseh-Elektronik später ausfiltert und mit dem hinterlegten Standbild oder auch einem Film ersetzt.

Die Farbenforscher hatten herausgefunden, daß man aus dem gesamten Bild die Farbe grün ohne Probleme herausfiltern kann und mit einem beliebigen anderen Inhalt ersetzen kann. Dazu muss das Grün jedoch leuchtend hell sein. Und das braucht richtig Power, Lichtleistung satt auf den strahlend grünen Hintergrund.

Die "Green-Box" war gewaltig

Mit diesen Bildern hier sieht man erst, wie groß die grüne Fläche wirklich war und - weiter unten - mit wieviel Licht diese grüne Fläche angestrahlt werden mußte, um den Trick-Effekt möglich zu machen.

An dem Gerüst und dem Aufspannen der grünen Folie hatten die Bühnenbauer 2 Tage gearbeitet. Im ersten Bild sieht man bereits, wie brilliant die grüne Farbe flächendeckend ausschaut, ohne daß die Wand angestrahlt wurde.

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Doch das reichte eventuell bei Tag aus,

Abends oder bei Nacht war das viel zu wenig. Da mußte kräftig nachgeholfen werden.

Weiter vorne hatte ich schon die beiden leise brummenden Generatoren gezeigt, die den Kraftstrom bis oben auf das Gerüst und den Hydraulik-Steiger lieferten.

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