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Die Indigo Mixer Bedienungsanleitung aus 2007 auf 188 Seiten lohnt sich zu lesen ..... weil ....

(nochmals übearbeitet im Dez. 2021) - Erstens ist die Anleitung vom Aug. 2007 bereits auf Deutsch übersetzt und zweitens sind viele heute (in 2020) normale und übliche Funktionen sehr anschaulich erklärt.

Bei dem großen (gewaltigen) BTS DD35 Bildmischer hatte ich angefügt, daß der neu hinzugekommene Assistent / Regisseur / Bediener in der Bild-Regie ganz locker ein halbes Jahr braucht, um auch nur die rudimentären Funktionen des DD35 während einer "On-Air"- Live-Sendung - vor allem unter Stressbedingungen - zu beherrschen.

Dieser deutlich keinere Indigo Audio / Video Mischer wurde für Live-Veranstaltungen jeder Größe konzipiert. Und wenn dann 20.000 oder mehr Zuschauer oder Gäste auf das Bild und den Ton des Vortragenden warten müssen, weil der Bediener seine Schularbeiten nicht gemacht hatte, kommt ganz schnell ein lang anhaltendes Pfeiffkonzert als "Dankeschön" zurück.
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Beginnen wir mit den Spezifikationen / Funktionen des Indigo

Obwohl nur ein sichtbares anfassbares Teil, teilt sich der Mischer in Video und Audio auf. Dennoch sind alle analogen und digitalen Anschlüsse dicht gedrängt auf der Rückseite des Mischers plaziert und das soagr recht übersichtlich.

Das leicht geneigte Bedien-Panel enthält Audio- und Video-Tasten und Dreh- Flachbahn-Steller gleichermaßen.
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Die Hauptfunktionen des INDIGO AV Mixers laut Handbuch:
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  1. Nahtloses Live-Mischen von Video-, Computer- und Audioquellen
  2. Digitale und analoge Quellen mischen
  3. Mehrere Videokanäle von High Resolution (HR) in SD konvertieren und umgekehrt
  4. SD/HR-Simulcast-Ausgabe
  5. Vorprogrammierbare Videolayouts mit Keyern für Bild-in-Bild- und andere Effekte
  6. Digitale Effekte mit 2D- und 3D-Transformationen einschließlich Umblättern, Wellen und Zwiebelschichten
  7. Linear/Luminance und Chroma Keyer
  8. Integrierte Steuerung des Grass Valley Turbo™ intelligent Digital Disk Recorders (iDDR) und anderer Geräte
  9. Analoges und AES/EBU-Audio in Stereo
  10. De-embedding und Re-embedding von SDI-Audio
  11. Parametrischer 4-Band-Equalizer und motorgetriebene Audioregler
  12. Einfacher Audio Follow Video-Modus
  13. Intelligentes Audio-Delay-Management für Lippensynchronität bei Live-Produktionen

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  • Gleich vorweg, auch hier ist der Begriff des Audio-"Reglers" falsch. Es sind Potentiometer oder Dreh- oder Schiebe-Steller. Der wirkliche "Regler" ist der Mensch vor dem Bedienpult und nicht das Potentiometer.


Weiterhin ist für den Laien wichtig, "SDI" ist eine Form der seriellen digitalen Übertragung (SDI=Serial Data Interface) von Bilddaten.
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INDIGO AV Mixer Benutzerhandbuch

Software Version 1.2.2 August 2007 / Version 2 - Den mehrseitigen "Schmus" von Thomson / Grass-Valley, daß sie sich freuen, daß "Sie" solch einen Mischer gekauft haben, den lassen wir hier weg.
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2.1 Über dieses Handbuch

Dieses Benutzerhandbuch soll Ihnen helfen, die Funktionsweise und Bedienung des INDIGO AV Mixers zu verstehen.

Neben den Erläuterungen der grundlegenden Funktionen (Abschnitt Grundlegende Bedienung), der Hardware (Abschnitt Anschlüsse) und der Software werden auch praktische Tipps gegeben. Die Lernprogramme auf weiter hinten bieten eine gute Einstiegsmöglichkeit für die Erstellung eigener Setups.

Der Abschnitt Menüs enthält Erklärungen zu den grundlegenden Navigationsmöglichkeiten und zur Menüstruktur sowie eine Kurzanleitung für alle Funktionen und Schaltflächen.

Darüber hinaus bietet dieses Benutzerhandbuch weitere Informationen zur Verwendung des INDIGO AV Mixers in einem Netzwerk (Abschnitt Netzwerkbetrieb) und zur Verwendung externer Geräte (Abschnitt Externe Geräte).

2.2 Zugehörige Dokumente (Stand 2007 bis 2010)

Darüber hinaus finden Sie die folgenden Informationen auf www.thomsongrassvalley.com - Nein, da finden Sie nichts mehr, diese Webadresse ist abgeschaltet.
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Jetzt die Beschreibung der Eigenschaften, die uns für unsere Museen- Technik besonders interssieren:

Video :
Wir haben bei uns die alten analogen Fernsehkameras und weitere Quellen - zum Beispiel Testbild-Generatoren, die ein hochwertiges Video-Signal ausgeben und unsere alten Röhren-Monitoren werden überwiegend mit dem analogen Video-Signal gefüttert. Natürlich sind inzwischen auch sogenannte SDI (serielles digitales Interface) Quellen und Abnehmer dabei. Die HD- (High Definition) Technik ist bei uns eigentlich zu modern / zu früh, die lassen wir bislang noch aus.

Audio :
Beim Ton betrachten wir zuerst nur die fast irrsinnige Vielfalt der programmierbaren digitalen Einstellung mit den 4 Mikrofon-Eingängen samt sechs weiterer analoger Stereo-Quellen. Die digitalen Eingänge werden vorerst nicht benutzt. Die Qualität der digitalen Ausgänge sind hier auch noch nicht grundlegend erläutert, das kommt noch. Die analogen Stereo-Ausgänge müssten nämlich wieder in hochqulitative Wave-Dateien umgewandelt werden, und das wollen wir so nicht machen.
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Es gibt den SD-TV Grundmischer und eine HD Erweiterung

Die Bildverarbeitung hatte die Entwickler schon immer herausgefordert, weil der Stream der Bilder nicht abreißen darf. Dafür brauchte man leistungsfähige Spezial-Prozessoren. Mit PAL und SECAMund NTSC war das alles noch zu händeln. Dann kam die este HDTV Qualität und die Transfergeschwindigkeit vom Eingang zum Ausgang des Mischers stieg enorm an.

Die Entwickler der Grafikprozessoren entwickelten weiter und GV entwickelte den neuen HD-Zusatzeinschub, der nicht nur die eingehenden Signale mischen können mußte, er mußte die HD Signale auch runter rechnen auf SD-TV Niveau und er mußte die SD-TV Signale auch hochskalieren können.

Das alles war gar nicht so einfach. Diese Prozessoren verbrauchte dazu deutlich mehr Leistung und wollten gekühlt werden. Anfänglich brauchten aber viele Sender diese HD Technik noch gar nicht und warteten ab. So gibt es auf dem Markt eine Menge Angebote von der Grundversion des INDIGO für geringes Geld.
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