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typische historische Kamera

Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.

Die Bildqulität der Monitore kann man prüfen

Als die ersten Farbfernsehempfänger so zum Ende 1966 publiziert wurden, hatten wir in Deutschland West bereits ein Testbild in Farbe vom Sender. Das wurde in den Schaufenstern weidlich dargstellt, obwohl es für den Laien oder Normalo gar keine Aussagekraft hatte. Es war einfach nur auffällig bunt. Es fehlte nämlich der Vergleich zwischen zwei verschiedenen Geräten. Und das konnte sich keiner der Fernsehhändler leisten. Schon mit nur einem Farbfernseher im Schaufenster, den man dann ja nur noch als gebraucht verkaufen konnte, war die Finanzkraft oft ausgelastet.

Den Vergleich hatten nur die Profis in den großen und kleinen Werken der Hersteller, sowohl der zukünftigen Farbfernseher wie auch der Profi-Technik in den Sendern und Fenseh-Studios. Die hatten nämlich edle und sehr teure professionelle sogenannte Testbildgeber.
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Der Rohde & Schwarz TV Generator PAL vom Typ SGPF

Mit der Umstellung des normalen analogen FBAS Videosignals auf digitale Übertragungs-Komponenten hatte dieser Generator bei den Studio-Profis ausgedient.

An unserem LCD Fernseher aus China (Bild oben rechts - da steht zwar als Marke "Telefunken" drauf, doch es ist ein Chinaprodukt) zeigt der Generator wirklich, was ein absolut sauberes (astreines) Farbtestbild wirklich darstellt.

Der weiße Kreis ist kugelrund und das weiße Gitter ist absolut quadratisch. Auch die Farben sind brilliant und eindrucksvoll.

Mit einem Röhrengerät der Consumer-Klasse aller Generationen sträuben sich die Nackenhaare, was uns damals zugemutet worden war. Auch der sehr teure SONY Trinitron Fernseher machte es nur leidlich besser.

Rechts ein ehemals extrem teures 10.000 DM Gerät mit einer 83cm Bildröhre - für da experimentelle HDTV 1250 - ebenfalls (aber wirklich noch) von Telefunken aus Hannover aus 1991 sehen Sie ein leicht schiefes und viel zu groß dargestelltes Bild.
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Selbstverständlich gab es auch einen "billigeren" Farb-Tester

Die Firma König war ein Lieferant für Fernseh-Ersatzteile aller Art mit jeder Menge an Werkstatt-Zubehör.

Und dort gab es den transportablen leichten und vor allem "erschwinglichen" PAL System Testbildgenerator VG-90 für den Fernsehtechniker im Haus des Kunden - sofern der Kunde einen Fernseher mit Video-Eingang besaß. Und das waren anfänglich nur die wenigsten.

Das Teil ist klein und gut transportabel und hatte für den damaligen Preis eine Menge an Eigenschaften, nämlich verschiedene Testbilder.
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Alleine das Gittermuster enttäuschte die jeweiligen Besitzer des Fernsehers, weil sofort sichtbar wurde, was alles abgeschnitten war.

Auch das Farbbalken-Testbild zeigte gnadenlos, wie es mit der Überlappung von Farben, Farbrändern und Farbsäumen aussah.

Bei den meisten Technikern blieb das Teil später im Auto. Der Frust (der Reparatur-Kunden) war zu groß.
Wenn dann noch ein Testbild auf den gerade für viel Geld angeschafften (frühen) Videorecorder aufgenommen wurde und abgespielt wurde, war oft schon der Krieg (gegen wen ??) vorprogrammiert.

Die ersten (VHS-) Videorecorder hatten zwar den Durchbruch geschafft, aber sie hatten bescheidenste Qualitäten.
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