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Die RCA TK-41 c Kamera mit 3 Superorthicons

Es gab also weltweit noch mehr Versuche, mit den bekannten 3" Orthicons in einer Kamera "Farbe" zu machen. Die Fese und Philips waren nicht die einzigen Firmen. Von dem Philips Entwickler Rud Koppe habe ich bei seinem Besuch bei in Wiesbaden erzählt bekommen, daß Philips bereits 1960 diese Entwicklungen gestoppt hatte. Herr Koppe hatte mir sein letztes gerettetes Muster eines 4,5" Orthicons als Geschenk mitgebracht.

Das Orthicon sowohl in der 3" Version wie auch in der nachentwickelten 4,5" Variante hatte in seinem Inneleben systembedingt einen sogenannten Mikrofonie-Effekt. Das innere Metalldraht-System, an dem das Target, das ist der eigentliche Bildaufnehmer, aufgehängt oder befestigt ist, kam bei Trittschall ganz leicht ins unontrollierte Schwingen - in allen drei Röhren ! - und das gemeinsame Farbbild "kriselte" dann. Bei einer einzigen schwarz-weiß Röhre fiel das nicht weiter auf, bei Farbe sofort. Die Farbränder franzten aus und die Konvergenz der drei Bilder lief aus dem Ruder. Das war auch mit der damaligen Halbleiter-Technik nicht zu korrigieren.

Bei Philips in den Labors in Breda arbeitete man an einer mechanisch viel kleineren Aufnahmeröhre, die damals noch gar keinen Namen hatte. Sie wurde erst viel später - von Valvo Hamburg - als Plumbicon den Wettbewerbern angeboten.
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