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Vor 100 Jahren gründete der 18-jährige Biebricher Edwin Georg (Edy) Dengel eine Filmgesellschaft, die AXA Film Company ...

Die offizielle Gründung der Biebricher AXA Film Company G.m.b.H. im Oktober 1919
Edy Dengel vor der AXA Film
Der 2. Dengel Film aus Biebrich
Das AXA Film Team beim Dreh
Die Adresse "Friedrichstrasse 39" liegt 1919 in Biebrich

... in Biebrich  am Rhein. Biebrich war damals noch kein Vorort von Wiesbaden. Von seinem Enkel Frank Dengel haben wir die historischen Unterlagen bekommen und die sind hier publiziert.

Zwei seiner ganz frühen Detektiv-Filme (Krimis) aus 1918 und 1920 begeistern heute noch,

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1918 - "Das Schloss des Schreckens"

und

1920 - "Der Mann mit der Todesmaske"

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Diese ersten 35mm Filme in schwarz weiß und als Stummfilme (sogar noch auf extrem leicht brennbarem, ja explosivem Nitrozellulosefilm) waren damals eine abendfüllende publikumswirksame 90 Minuten Horror-Sensation, und das nicht nur für die Zuschauer in Biebrich und in Wiesbaden, sondern in im Rhein-Main Gebiet und in später in ganz Deutschland.
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Hier folgen viele Bilder, Berichte und Zeitungsausschnitte aus 70 Jahren Biebricher Filmgeschichte.
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Nach dem 2. Weltkrieg etwa ab 1946 gab es mal ein paar erfolgversprechende Ambitionen, daß Wiesbaden von der (nahezu unzerstörten) verschlafenen Beamtenstadt zu einer Filmstadt "würde". Doch das war nur ein kurzes Aufflackern. Der Rückhalt der Politik kam ganz schnell ins Stocken, als es ums liebe Geld - um viel Geld - ging. Das hatten dann Berlin und München weidlich ausgenutzt und lokal nachgeholfen.
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Mehr über das Filmschaffen in Wiesbaden finden sie hier :

"Hollywood" am Kochbrunnen.

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Ein praller Ordner mit historischen Unterlagen

Nach der Durchsicht der Dengel Dokumente und den ausführlichen Gesprächen mit dem Enkel von Edwin Georg Dengel muß einiges von dem - über Jahrzehnte in den Wiesbadener Tageszeitungen und Wochenblättern immer wieder falsch publizierten - Material korrigiert werden. -

Also ... Wiesbaden kann sich nicht mit den Lorbeeren des ganz frühen Biebricher Filmemachers Edy Dengel schmücken, berauschen und belobhudeln, denn Biebrich gehörte damals gar nicht zu Wiesbaden ! - Biebrich war eine eigenständige kleine Industrie-Stadt am Rhein und wird (wurde) erst in 1928 (zwangs-?) eingemeindet. Diese Unterlagen aus 1928 werden noch hinzugefügt.
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Das hatte Edwin Dengel auch viel zu oft betont, er sei nämlich Biebricher und von "Wiesbadener" war da nichts zu hören.
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Übrigens, wenn Sie glauben, solch reizerische Slogans vor 100 Jahren ....

... seien überholt und nicht mehr zeitgemäß, ein Blick in eine Wiesbadener Tageszeitung vom 8. Januar 2020 präsentiert Ihnen :
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  • Einsatz in der Flammhölle (Australien)
  • Das Grauen wegwischen (Wiesbaden)
  • Umtausch mit Lebewesen (Wiesbaden)

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Es ist seit 100 Jahren alles beim Alten geblieben.
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Im Buch von Horst Goschke ("Hollywood" am Kochbrunnen) finden Sie


Auch hier werden in den vielen publizierten Lobeshymnen diese frühen Dengel-Filme der Stadt Wiesbaden zugeordnet bzw. "zugeschlagen". Das ist historisch falsch und schade, denn der langjährige und sehr belesene Autor hätte es wissen können. Aber es war über Jahrzehnte vielleicht nicht "opportun", das so detailliert und vor allem historisch korrekt herauszustellen.
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Die Filme gabs im Freien zu sehen

Ein Bericht über ein Dotzheimer Kino - 75 Jahre - mit Dengel Filmen

Dotzheim war ebenso wie Biebrich und Bierstadt eine ehemals eigenständige Gemeinde, ist aber inzwischen auch ein eingemeindeter Vorort von Wiesbaden. Diese Ausschnitte aus den Dengel Filmen hatte ich erstmalig im Mai 2012 auf dem Vorplatz des Dotzheimer Heimatmuseums gesehen, als Uwe Schriefer und Harald Kuntze dort zum 75-jährigen Rückblick auf die dortigen Römer-Lichtspiele diese alten Filme vorgeführt hatten.
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geparkte Informationen - die werden noch zugeordnet
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  • DER RHEIN IN EISFESSELN -  1929, 10 Min., stumm
  • MIT DEM AUTO NACH WIESBADEN -  ca. 1930, 7 Min., stumm
  • WIESBADEN AM RHEIN -  ca. 1930, 10 Min., stumm

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Hier geht es im direkten Weg auf die Edy Dengel Unterseiten

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