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Über die ganze Eureka Geschichte wurden viele Stories verbreitet.

Je nach Interessenslage wurde an den Zahlen gedreht (oder "getuned") oder es wurden gezielt ganz alte Vorplanungen mit aktuellen Zahlen durcheinander geworfen, es war einfach ein politisches Kuddelmuddel.

Darum hier die Zahlen von 1988 aus der Funkschau Heft 20/1988 . . . . . .

Funkschau Heft 20/1988: Das Projekt Eureka 95

Das europäische HDTV-Projekt erhielt die Bezeichnung Eureka 95; die Nummer hat keinesfalls etwas mit einer Einführung im Jahre 1995 zu tun - es ist einfach eine fortlaufende, diesem HDTV-Projekt erteilte Nummer. Das Projekt umfaßt die Aufgabe, dem japanischen HDTV-Vorschlag eine den europäischen Bedürfnissen angepaßte und technologisch aktuelle Alternative gegenüberzustellen. Zu diesem Zweck haben sich Fachleute aus europäischen Firmen, Universitäten, Forschungsinstituten und Institutionen zusammengetan, um mit derselben Zielsetzung an dem Projekt zu arbeiten.

In der Organisation von Eureka 95 gibt es mehrere Hirarchiestufen.

Vier Firmen sind die „A-Teilnehmer":
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  • Bosch (D), (die Bosch Tochter Fernseh Gmbh in Darmstadt)
  • Philips (N), (die Broadcast Abteilung in Breda)
  • Thomson (F),
  • Thorn-EMI (GB).

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Jeweils ein Vertreter aus jeder der vier Firmen bilden das „Eureka-HDTV-Direktorat":
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  1. Pieter Bögels, Präsident des Direktorats, Philips International B.V.;
  2. M. Hareng, stellvertretender Präsident, Thomson International;
  3. Prof. G. Bolle, Bosch Fernseh; (nur sehr kurz - später Dr. Dieter Pohl)
  4. R. W. Young, Thorn-EMI (in Kürze vertritt Thomson auch die Interessen von Thorn-EMI).

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Mehr als 30 Firmen und Organisationen sind „B-Teilnehmer". Sie arbeiten zusammen mit „A-Teilnehmern" in zehn Projektgruppen, denen unterschiedliche Aufgaben zugeteilt sind:

Zehn Projektgruppen forschen und entwickeln für Eureka 95

Für Eureka 95 arbeiten bei den verschiedenen Firmen eine unterschiedliche Zahl von Fachleuten. Die größten Entwicklungskapazitäten stellen die Firmen Philips (170 Mannjahre), Thomson (140) und Bosch (45). Insgesamt sollen 1988 rund 600 Mannjahre von allen Teilnehmern erbracht werden.

Entwicklungskapazitäten und Kosten des Projektes Eureka 95

Anmerkung: Das sind alles (Plan-) Zahlen aus dem Herbst 1988


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