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Im Aug. 2011 sind wir mit einem Auto "voller Technik" nach Berlin gefahren. Mehrere spezielle Werbespots wurden gedreht.

Gedreht werden sollte in einem nachgebauten realen (alten) Fernseh-Studio eines virtuellen Fernseh-Senders - das alles in einem Filmstudio in Berlin. Über unsere Museums-Seiten mit den alten Fese/BTS Kameras wurden Regisseur oder Requisiteur auf unseren Kamera-Fundus aufmerksam. Und als wir auch noch 4 historische Kameras der gleichen Type mit gleicher Optik und Farbe anbieten konnten, wurden wir in die Pflicht genommen. Doch Berlin ist weit weg von Wiesbaden und darum gab es ein paar Randbedingungen und Randerscheinungen, über die wir hier berichten wollen.

Es geht um einen alten virtuellen
Fernseh- Sender "Alt TV"

"ALT TV" hatte nämlich noch die großen alten PAL Kameras auf großen alten Vinten Stativen mit langen dicken roten Kamera-Kabeln dran. Und "ALT TV" hatte die alte Technik mit leicht verschobenen (amerika- nischen NTSC-) Farben und natürlich eine Studio Regie zum Verzweifeln.

Eigentlich sollten ja 2 von unseren BTS KCM-125 funktionieren.

Die ausgewählten Kameras vom Typ Fese/BTS KCM 125 sind noch die beeindruckend großen Modelle von 1985. Aber 25 Jahre sind kein Pappenstiel, zumal sie schon 5 Jahre nicht mehr in Betrieb waren.

Unser Fese/BTS KCM 125 Spezialist Jens hat sich ganz schön gequält, um zumindest die erste KCM 125 (von 6 Stück) als funktionierendes Muster auf die Beine zustellen. Diese alte Technik hat es in sich. Bei der zweiten Kamera lief die noch verfügbare (Reparatur-) Zeit absolut aus dem Ruder und damit blieb das Bild flau und blaustichig.

Dazu muss man wissen, daß die Haupt-Intelligenz
eines solchen "Kamera Zuges" in der sogenannten CCU wohnt, der sogenannten "Kamera Kontrolleinheit" oder besser in Englisch - die "camera control unit". Diese CCU ist besonders (überhitzungs-) empfindlich und über 25 Kilo schwer - ohne Gehäuse - und hat überall scharfe Kanten. Da macht das "richtig" Spaß.

Wenn man an alles denkt, bzw. gedacht hatte, dann . . . .

Ein fast idealer Zugang zum Studio-Eingang - jedenfalls theoretisch . . .

Das Studio auf dem Gelände der Havel-Studios Berlin sollte eine LKW- geeignete ebene Studio-Zufahrt haben. Es entpuppte sich später aber (trotz der gemailten Fotos) als ca. 3m hohe Beton-Rampe mit 12m Länge, also kein Pappenstiel für unsere Gewichte - jedenfalls, wenn man sie dort hoch schieben müßte.

Beim Einladen stellte sich dann auch noch heraus, daß unser Renault Master-II LKW (die Lange Version) nahezu voll wurde mit ca. 1.400 Kilo Technik. Und jeder weitere Alu-Koffer oder Kasten wurde zunehmend schwerer.

Doch in Berlin - es hatte bereits die Dämmerung eingesetzt und so waren wir im Dunklen angekommen - stellte sich alles noch "etwas anders" heraus.
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Wenn Sie mehr über unsere Requisiten und unseren Fundus wissen möchten, hier geht es zu einem Anfrage-Formular.


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