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Bleiben wir erst noch mal bei den Kulissen im Studio

Kulissenstadt Babelsberg 2007
Kulisse 1 - Wetterdienst
Kulisse 2 - Moderation
Kulisse 2 - mit Regisseur

Daß in den Film- und Fernsehstudios "getürkt" wird, ist den informierten Zuschauern sicher bekannt. Nur ganz selten wird in echten historischen Gebäuden oder gar Stadtvierteln gedreht. Rechts ein Straßenzug aus Babelsberg, der von hinten - ganz natürlich - gar gräuselig aussieht.

Wenn es dann noch - wie bei James Bond Filmen - am Ende alles hochfliegt - sprich explodiert - sind das immer nur Kulissen, natürlich echte bzw. echt aussehende Kulissen.

Hier für diesen Dreh wurden im Studio zwei Kulissen aus Holz gezimmert, im wahrsten Sinne des Wortes gezimmert.

Das eine war das fiktive "Wetterstudio" und das andere der virtuelle "Nachrichten Tresen", hinter dem die Moderatoren saßen.

Als am Anfang nur die Putzbeleuchtung an war
, das waren Unmengen von ganz normalen Leuchtstofflampen, da sahen die beiden großen "Holzkästen" (für mich) sehr bescheiden aus. Ich glaubte schon, Schlimmens erahnen zu müssen.

Doch ich wurde Zeuge einer fantastischen Wandlung
, als die Scheinwerfer eingeschaltet und ausgerichtet - sprich eingeleuchtet wurden.

Der Chefbeleuchter war zwar nicht "jedermanns Freund
", doch fachlich hatte er "was drauf". Er bewies nachhaltig, mit Licht kann man zaubern.

Die Kulissen waren beide so beeindruckend echt und vor allem optisch elegant und mit diesem Flair von weltmännischer Seriosität, auch Sie hätten dem Nachrichtensprecher alles geglaubt.

Kulisse 2 - von hinten
Kulisse 2 - von vorne

Hinter den Kulissen ging es zu wie "bei Nachbars unterm Sofa".

Den Spruch "Vorne Ui und hinten Pfui" habe ich einigen japanischen Magnetbandgeräten der ersten Stunden zugeordnet. Das war so um 1970, als die Geräte von Akai und anderen hinten mit Press-Pappe oder noch dünneren Pappedeckeln "zugenagelt" wurden.
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Bei den Kulissen ist das immer so. Erstens leben die nicht ewig, zumindest im Film- oder Fernsehstudio nicht. Und zweitens dürfen die fast nichts kosten. Es gibt natürlich die wenigen Ausnahmen wie die Nachrichten- oder Sport-Studios der großen Sender. Dort werden die schon etwas langlebiger aufgebaut.

Für Film- und Fernsehproduktionen wird daher im Schnellgang und billig gezaubert.

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