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Über die "Actors" - die Schauspieler :
Wie der "Chef" seine Mitarbeiter motiviert . . .

es gibt neue Regieanweisungen für Gordon, den TV-Studio-Chef und Joseph Sumner, den Kameramann an unserer Fernsehkamera
Gordon, der Studio-Chef mimt nochmal die Chefpose
ein Gesichtsaudruck wird geübt
die Mitarbeiter werden eingestimmt
. . . auf andächtiges Zuhören

Irgendwie hatte es etwas Reales, das ganze Ambiente und die fiktive Story an sich. Der alt gewordene und bislang erfolgreiche Chef argumentiert gegen eine neue gefährliche konkurrierende Technik, nämlich gegen "High Definition TV" (von Vodafone).

Und bei dem Hauptakteur (links mit gelbem Pulli), einem vom Seewind verfurchten Engländer
, stimmten Gestalt, Aussehen, Gestik und (seine englische) Stimme so gut überein, das mußte einfach ein Erfolg werden.

Anmerkung: Wurde aber keiner, die spätere deutsche Vertonung - also der jungendliche Synchronsprecher) - war eine einzige Katastrophe - bei allen 4 Spots.

Neben ihm steht ebenfalls ein Engländer (blauer Schlips), der den Kameramann darstellt. Beide waren überaus lustige freundliche Typen mit dem gewissen Schalk im Nacken, immer gut aufgelegt, auch wenn das Warten manchmal recht lang wurde. Die Dame erläutert gerade die aktuellen Regieanweisungen.
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Die "anti HDTV" Story

So, wie ich es mitbekommen habe, wurde auf dem (fiktiven) Mitarbeiter-"Meeting" im "ALT-TV"- Studio ein kleines neues revolutionäres Gerät irgendeines Wettbewerbers vorgezeigt, dem der "Chef" aber keine großen Chancen einräumen wollte.

Wie ich erst nachher erfuhr,
wurde an den 5 Tagen viel Material für mehrere Fernsehspots gedreht und daraus wurden dann auch mehrere 30 Sekunden Filmchen "geschnitten".

Der "Chef" erklärte jeweils den sichtlich besorgten und bangen Mitarbeitern
, daß sie sich überhaupt keine Sorgen um ihren (seit Jahrzehnten absolut sicheren) Job machen müssten, er habe das Alles voll im Griff. Die makabre Parodie auf die Wirklichkeit war dabei nur, keiner der Mitarbeiter wagte zu widersprechen. Im Gegenteil, für den offensichtlichen (fiktiven) Unsinn erntete der "Chef" sogar noch Applaus.

Und damit war es fast schon keine Parodie mehr, eher die Wirklichkeit.

Die Mitarbeiter waren bewußt konservativ "gestyled" und wurden immer von "Maske" und "Kostüm" jeweils wieder so "hergerichtet" wie am Tag vorher.
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Jetzt hätte ich beinahe den Regieassistenten vergessen.

drei "Künstler" besprechen sich

Der Regieassistent war nämlich auch ein Engländer und mit einer ganz besonderen und ebenso einmaligen sonoren tiefen und lauten alles überstimmenden "Sing"- Stimme wie der Hauptdarsteller.

Er hatte immer die Aufgabe,
den eigentlichen Kamera-Dreh vorzubereiten und dazu schallte es durch das ganze Studio wie aus einem sehr großen Lautsprecher immer wieder : "Quiet . . . - Sound . . . - Action . . ." und dann erst ging es mit dem jeweiligen Take (der Szene) weiter.

Auf diesem Bild rechts sieht man ihn im progressiven orangenen T-Shirt-Lookout, davor der Chefkameramann mit wenige Haaren und daneben mit konträrer Haarpracht der Chefbeleuchter, alles in allem ein lustiges kreatives Team.
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Ein Blick von hinten auf die anderen Akteure - warten und wieder warten

Bei vielen Einstellungen bekamen die Statisten und auch die Schauspieler kleine Klebstreifen direkt vor die Schuhspitzen auf den Studio-Boden geklebt, um den jeweiligen Standplatz wiederholbar zu manifestieren und die Kameraposition und natürlich die Beleuchtung nicht dauernd anpassen zu müssen.

Bei der vielen Warterei wurde für die Akteure das bewegungslose Stehen oft zu einer Quälerei, vor allem, als es durch die dicken Scheinwerfer immer wärmer wurde. Aber das kommt noch weiter hinten.


Darum noch ein paar Impressionen vom Warten.



Im letzten Bild sieht man schon das Filmmagazin der elektronischen 35mm Arri-Kamera.



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