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Filmgeschichte(n) und Filmchronik(en) - Von 0 bis 1957

überarbeitet, korrigiert und kommentiert von Gert Redlich im Juli 2016 - Hier findenSie die bislang umfangreichste und detailierteste Historie der weltweiten Entwicklung des Films, der Filmwirtschaft (und des Kinos). Der Deutsch-Engländer Heinrich Fraenkel (geb. 1897) war hautnah dabei gewesen und beschreibt 1956/57 zwei weltweite Epochen des Films :
Es beginnt mit Teil I "Von der Laterna Magica bis zum Tonfilm" und geht weiter mit Teil II "Vom Tonfilm bis zum Farbfilm"

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Ereignisse aus dem Jahr [1941] - erneut Krieg

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Der von Hans Steinhoff inszenierte Ufa-Film "Ohm Krüger", mit Emil Jannings in der Titelrolle, kommt im Ufa-Palast zur Uraufführung. In weiteren Hauptrollen Hedwig Wangel, Gustaf Gründgens, Lucie Höflich, Ferdinand Marian, Werner Hinz. Kamera: Fritz Arno Wagner.
[4. IV. 1941]

In München findet eine Festwoche für den Deutschen Kulturfilm statt, in deren Verlauf 6 Farbfilme gezeigt werden. Dr. Nicholas Kaufmann hält einen Vortrag über die Farbfilmtechnik.
[21.-27. IX. 1941]

Die Gesamtproduktion deutscher Spielfilme im Kalenderjahr ist auf 67 abgesunken.
[31. XII. 1941]

In der von Hubert Marischka inszenierten Verwechslungskomödie "Oh diese Männer" spielen Johannes Riemann, Paul Hörbiger, Jane Tilden, Georg Alexander, Grethe Weiser und Susi Nicoletti die Hauptrollen. Buch: Geza von Cziffra und Erich Ebermayer. Musik: Friedrich Schröder und Werner Eisbrenner. Kamera: Eduard Hoesch.
[1941]

Eine lustige Geschichte von einem arbeitseifrigen Mädchen, das in zwei verchiedenen Gestalten im gleichen Betrieb in einer Tages- und einer Nachtschicht arbeitet, bietet den Stoff für den von Wolfgang Liebeneiner inszenierten Tobis-Film "Das andere ich". Buch: Heinrich Spoerl. Hauptdarsteller: Hilde Krahl, Mathias Wieman, Erich Ponto, Harald Paulsen, Hans H. Schaufuß. Kamera: Friedel Behn-Grund.
[1941]

In Jugoslawien und zu Beginn des Balkan-Feldzuges im letzten Weltkrieg (Anmerkung: also dem 1. Weltkrieg) spielt der von Fritz Peter Buch inszenierte Tobis-Film "Menschen im Sturm". Buch: Georg Zoch (nach einer Idee von Karl Anton und Felix von Eckardt). Hauptdarsteller: Gustav Dießl, Olga Tschechowa, Hannelore Schroth, Siegfried Breuer. Kamera: Eduard Hoesch.
[1941]

Im Milieu eines Schallplattenwerkes spielt der von F. & M. Rau nach einem Bühnenstück bearbeitete Deka-Isar-Film "Alles für Gloria". Unter der Regie von Carl Boese spielen Johannes Riemann, Leo Slezak, Laura Solari, O. E. Hasse und Erika Helmke.
[1941]

Nach eigenem Buch inszeniert Orson Welles für RKO den Film >Citizen Kane<. Er spielt selbst die Titelrolle eines Zeitungsmagnaten, dessen scheinbare und wahre Lebensleistung durch die Brille einiger seiner Mitmenschen gesehen wird. Ein ebenso ungewöhnlicher wie anspruchsvoller Stoff, und jedenfalls ein Film, der in seiner Kameratechnik wie in seiner (oft stilisierten) Dialogführung viel künstlerisches Neuland sucht und einiges findet. In den anderen Hauptrollen: Agnes Moorehead, Harry Shannon, Joseph Cotten, Ruth Warwick.
[1941]

Zu den ersten großen Regie-Erfolgen von John Huston gehört der nach seinem eigenen Drehbuch (nach dem Roman von Dashiell Hammett) inszenierte Warner-Film "Die Spur des Falken". Hauptdarsteller: Humphrey Bogart, Mary Astor, Peter Lorre.
[1941]

In dem von Karl Anton inszenierten Operetten-Film der Tobis "Immer nur Du" spielen Johannes Heesters, Dora Komar, Paul Kemp, Paul Henckels und Wilhelm Bendow die Hauptrollen. Musik: Friedl Schröder. Kamera: Herbert Körner.
[1941]

Der von Karl Ritter inszenierte Ufa-Film "Stukas" ist einer der verhältnismäßig wenigen „reinen Frontfilme", wie vom Regime gewünscht. Hauptrollen: Carl Raddatz, O. E. Hasse, Georg Thomalla, Ursula Deinert.
[1941]

Die Liebesgeschichte einer umschwärmten Künstlerin und eines preußischen Offiziers bietet den Stoff des Ufa-Films "Der Weg ins Freie". Buch: Harald Braun, Jacob Geis, Hauptdarsteller: Zarah Leander, Hans Stüwe, Siegfried Breuer, Hedwig Wangel, Albert Florath. Musik: Theo Mackeben. Kamera: Franz Weihmayr.
[1941]

In dem von Alfred Hitchcock inszenierten RKO-Film "Verdacht" spielt Cary Grant den jungen Ehemann, dessen Leichtsinn seine Frau (Joan Fontaine) beinah an ihm verzweifeln läßt. Weitere Rollen: Cedric Hardwicke, Nigel Bruce, Heather Angel.
[1941]

Unter der Regie von Henry Koster spielen Deanna Durbin, Charles Laughton, Robert Cummings, Guy Kibbee die Hauptrollen in dem Universal-Film "Die ewige Eva". Ein Lustspiel, in dem aus einer zur Beruhigung des reichen Onkels vorgetäuschten Verlobung schließlich eine echte Ehe wird.
[1941]

In dem von Gerhard Lamprecht inszenierten Althoff-Film "Clarissa" spielt Sybille Schmitz die Titelrolle einer Bankangestellten, die sich in einen Kollegen verliebt und ihn von schwerem Schuldverdacht befreit. (Gustav Fröhlich). In weiteren Hauptrollen: Gustav Dießl, Werner Scharf, Albert Florath. Buch: Georg C. Klaren (nach einer Idee von Georg Rothkegel).
[1941]

Mit >En Sommarsaga<, seinem ersten Film für Svensk Filmindustrie, erweist Arne Sucksdorf sein feines Einfühlungsvermögen in die Schönheit der schwedischen Landschaft und ihrer Tier- und Pflanzenwelt.
[1941]

Eine ziemlich konventionelle Doppelrolle einer etwas verspießerten Ehefrau und ihrer lustigen Zwillingsschwester spielt Greta Garbo in dem von George Cukor für MGM inszenierten Film "Die Frau mit den zwei Gesichtern". Der Stoff entstammt dem oft verfilmten Lustspiel „Die Zwillingsschwester" von Ludwig Fulda. Filmgeschichtlich bemerkenswert ist die Tatsache, daß es der letzte Garbo-Film ist. Sie ist erst Mitte dreißig und auf dem Gipfelpunkt ihres Weltruhms, aber bald nach diesem Film verließ sie Hollywood und läßt sich durch die verlockendsten Angebote nicht mehr bewegen, ihre glänzende Karriere - eine der größten Schauspielerkarrieren aller Zeiten - fortzusetzen.
[1941]

In dem von Traugott Müller inszenierten Film "Friedemann Bach" wird die Titelrolle, der Sohn von Johann Sebastian, von Gustaf Gründgens verkörpert. Die Rolle der Tänzerin, für die Bach an der Dresdner Hofoper ein Ballett schreibt, spielt Camilla Hörn. Neben ihr: Lotte Koch und Gustav Knuth.
[1941]

In dem von Bruce Humberstone für Centfox inszenierten Film >Sun Valley Serenade<, der in Deutschland unter dem Titel "Adoptiertes Glück" herauskommt, spielt Sonja Henie die Rolle eines kapriziösen jungen Mädchens, das nicht nur als Eislaufkünstlerin, sondern auch als Mensch zum verdienten Glück kommt. Musik: Glenn Miller.
[1941]

Die Geschichte eines Lebens in den manchmal so friedfertigen und manchmal so turbulenten Jahren zwischen 1890 und 1940 wird von Josef v. Baky für die Ufa unter dem Titel "Annelie" inszeniert. Buch: Thea v. Harbou (nach dem Bühnenstück von Walter Lieck). Hauptdarsteller: Luise Ullrich, Carl Ludwig Diehl, Werner Krauss, Käthe Haack, Axel v. Ambesser, Josefine Dora, Eduard v. Winterstein. Kamera: Werner Krien.
[1941]

Der für das italienische Marine-Ministerium von Roberto Rosselini inszenierte Film >La Nave Bianca< ist filmhistorisch interessant, weil es Rosselinis Erstlingswerk ist. Es zeigt hier und da in der aufgelockerten Darstellung des Lebens auf einem Kriegsschiff und einem Hospitalschiff, schon „filmische" Begabung. Wegen der ihm aufgezwungenen hurrapatriotischen Linie und der zum Schluß aufgepappten kitschigen Liebesgeschichte wollte Rossellini seinen Namen zurückziehen, hat es dann aber mit Rücksicht auf seinen an dem Film wesentlich beteiligten Bruder unterlassen.
[1941]

Nach einem Buch von Wolfgang Wilhelm spielt Leslie Howard in dem von ihm selbst inszenierten Rank-Film >Pimpernel Smith< die Hauptrollen eines englischen Professors. Als Archäologe getarnt, rettet er kurz vor Kriegsausbruch einen antinazistischen Wissenschaftler aus Deutschland.
[1941]

Für RKO produziert Walt Disney einen Zeichentrickfilm unter dem Titel "Dumbo, der fliegende Elefant".
[1941]

In der Ufa-Filmstadt Babelsberg werden zwei neue Ateliers in Betrieb genommen. Die Anlagen haben jetzt einen Gesamtumfang von 600.000m².
[1941]

In Hollywood inszeniert Reinhold Schünzel (für United Artists) einen Schubert-Film unter dem Titel "Die Unvollendete". Eine der Hauptrollen spielt der ebenfalls emigrierte Albert Bassermann.
[1941]

Nach einem Lustspiel-Stoff von Heinrich Spoerl inszeniert Carl Froelich den UFA-Film "Der Gasmann" mit Heinz Rühmann und Anny Ondra in den Hauptrollen.
[1941]
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Filme aus dem Jahr 1941

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  • FRAUEN SIND DOCH BESSERE DIPLOMATEN
    UFA. Regie: Georg Jacoby. Buch: K. G. Külb Hauptdarsteller: Marika Rökk, Willy Fritsch, Hans Leibelt, Georg Alexander, Erika von Thellmann, Ursula Herking. Musik: Franz Grothe. Kamera: Konstantin Irmen-Tschet. Ein Operettenfilm im Milieu der Spielbank von Homburg. Er führt nach einigen durch Eifersucht entstandenen Mißverständnissen und einem Duell zum Happy-End.
    [1941]

  • QUAX, DER BRUCHPILOT
    Tobis. Regie: Kurt Hoffmann. Buch: R. A. Stemmle. Hauptdarsteller: Heinz Rühmann, Harry Liedtke, Hilde Sessak, Elga Brink, Leo Peukert, Wilhelm Bendow. Musik: Werner Bochmann. Eine Grotesk-Komödie, in der Rühmann einen Angestellten spielt, der in einem Preisausschreiben die kostenlose Ausbildung zum Sportflieger gewonnen hat und schließlich nach allerlei lustigen Unfällen nicht nur „Das Ziel der Klasse", sondern auch Glück in der Liebe erreicht.
    [1941]

  • MAJOR BARBARA
    Pascal. Regie: Harold French, David Lean. Buch: Bernard Shaw. Hauptdarsteller: Wendy Hiller, Rex Harrison, Deborah Kerr, Robert Morley, Sybil Thorndike, Walter Hudd, Marie Lohr, Miles Malleson, Emlyn Williams, Robert Newton. Musik: William Walton. Kamera: Ronald Neame. Bauten: Vincent Korda. Eine fast allzu buchgetreue Verfilmung des berühmten Theaterstücks, und daher ein Film, der trotz seiner hervorragenden Besetzung nicht ganz das Spitzenwerk geworden ist, das er hätte sein sollen.
    [1941]

  • KOMÖDIANTEN
    Bavaria. Regie: G. W. Pabst. Buch: Axel Eggebrecht. Walter v. Hollander. Hauptdarsteller: Käthe Dorsch, Hilde Krahl, Henny Porten, Gustav Dießl, Friedrich Domin. Kamera: Bruno Stephan. Bauten: J. v. Borsody. Den Hintergrund bietet das Milieu des Hofes und das einer Theatertruppe in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Ein Film um die große Schauspielerin Karoline Neuber, die sich energisch dafür einsetzt, daß eine junge Kollegin von dem Mann, der sie liebt, geheiratet wird, und zwar ungeachtet des höfischen Dekrets, daß „man" eine Schauspielerin zwar zur Maitresse, aber nie zur Ehefrau nimmt.
    [1941]

  • AUF WIEDERSEHEN FRANZISKA
    Terra. Regie:. Helmut Käutner. Buch: Curt J. Braun. Hauptdarsteller: Marianne Hoppe, Hans Söhnker, Fritz Odemar, Rudolf Fernau, Hermann Speelmans, Margot Hielscher, Frieda Richard. Kamera: Jahn Roth. - Eine Liebe und spätere Ehe geht fast in die Brüche, weil der Mann, ein draufgängerischer Fotoreporter, selten mehr als ein paar Tage oder Stunden daheim ist. Erst der Ernst des Kriegserlebnisses bringt die beiden innerlich für immer zueinander.
    [1941]

  • . . . REITET FÜR DEUTSCHLAND
    UFA. Regie: Arthur Maria Rabenalt. Buch: Fritz Reck-Malleczewen. Hauptdarsteller: Willy Birgel, Gerhild Weber, Gertrud Eysolät, Paul Dahlke, Hans Zesch-Ballott. Kamera: Werner Krien. Bauten: Otto Hunte. - Birgel spielt einen passionierten Reiter, der trotz schwerer Kriegsverwundung die Willenskraft aufbringt, nicht nur wieder gesund zu werden, sondern auch wieder zu reiten und in einem großen sportlichen Wettkampf den Sieg zu erringen.
    [1941]

  • DER TEUFELSBAUER (>All that money can buy<)
    Warner. Regie: William Dieterle. Buch: Dan Totheroh. Hauptdarsteller: Simone Simon, Jane Darwell, Walter Huston, Edward Arnold, Gene Lockhart, H. B. Warner. Kamera: Joseph August. - Eine auf den weiten Farmländern von Massachusetts spielende Art moderner Faustsage: Die Geschichte von einem Kleinbauern, der einem Teufel (in Menschengestalt) seine Seele verkauft, um seine Geldsorgen loszuwerden; und der schließlich doch mit Erfolg den Kampf um sein Recht führt, und somit die Macht des Bösen überwindet.
    [1941]

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Ereignisse aus dem Jahr [1942] - erneut Krieg

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Das Leben von Hector Berlioz, seine Krankheit und seine unglückliche Liebe bieten den Stoff für den von Christian Jaque inszenierten Film Symphonie der Liebe (>La Symphonie Fantastique<). Hauptdarsteller: Jean-Louis Barrault, Renee Saint-Cyr, Lise Delamare, Bernard Blier und Jules Berry. Die Musik: aus Motiven von Berlioz.
[1942]

Der Konflikt zwischen Ehe und Arbeitsgemeinschaft bildet die Grundlage des von Peter Branche geschriebenen Buches für den Bavaria-Film "Geliebte Welt". Unter der Regie von Emil Burri spielen Brigitte Horney, Willy Fritsch, Paul Dahlke, Mady Rani, Walter Janssen, Hedwig Wangel und Gustav Wäldern. Kamera: Franz Weihmayr.
[1942]

Mozarts letzte Tage schildert Karl Hartl in dem Wien-Film "Wen die Götter lieben" mit Hans Holt, Rosa Albach-Retty, Walther Janssen, Irene v. Meyendorff, Curd Jürgens, Paul Hörbiger und Winnie Markus in den Hauptrollen. Das Buch schreibt Eduard v. Borsody nach einer Novelle von R. Billinger.
[1942]

Das Leben des großen Berliner Baumeister wird in dem Terra-Film "Andreas Schlüter" dargestellt, den Herbert Maisch nach einem Drehbuch von Helmut Brandes inszeniert. Hauptdarsteller: Heinrich George, Olga Tschechowa, Dorothea Wieck, Theodor Loos. Musik: Wolfgang Zeller. Bauten: Robert und Kurt Herlth.
[1942]

Unter dem Titel Bambi produziert Walt Disney einen seiner schönsten Zeichentrickfilme von den Abenteuern eines junges Rehs. Der Film erscheint bei RKO
[1942]

Das Schicksal einer durch den Krieg auseinandergerissenen Familie bietet den Stoff für den von William Wyler inszenierten MGM-Film >Mrs. Miniver<. Hauptdarsteller: Greer Garson, Walter Pidgeon.
[1942]

Den Mann zwischen zwei Frauen, der schließlich den Weg zu der Richtigen findet, spielt Benjamino Gigli unter der Regie von Guido Brignone in dem Itala-Film "Tragödie einer Liebe". Buch: G. C. Klaren. Neben Gigli: Ruth Hellberg, Emma Gramatica, Camilla Hörn. Kamera: C. L. Arko.
[1942]

Für den von John Huston inszenierten Warner-Film "Abenteuer in Panama" (>Across the Pacific<) schreibt Richard Macaulay das Drehbuch: eine abenteuerliche Geschichte über den japanischen Geheimdienst. Hauptdarsteller: Humphrey Bogart, Mary Astor. Kamera: Arthur Edeson.
[1942]

Unter dem Titel >Rid i Natt< läßt die Svensk Film-Industri von Gustaf Molander den umfangreichsten und anspruchsvollsten Film ihrer Kriegsproduktion herstellen. Es handelt sich um ein historisches Werk, das den Widerstand der schwedischen Bauern des 17. Jahrhunderts gegen die Feudalherrschaft von Rittergutsbesitzern deutscher Herkunft schildert. Die politische Symbolik ist ziemlich stark unterstrichen. Hauptdarsteller: Lars Hanson und Eva Dahlbeck. Kamera: Ake Dahlquist.
[1942]

Mit Veronica Lake, Fredric March und Robert Benchley in den Hauptrollen, inszeniert Rene Clair den United Artists-Film "Meine Frau die Hexe" (>I married a witch<). Das Drehbuch - eine etwas phantastische Geschichte von einer Hexenverbrennung und von der Rache, die das Opfer an seinen Nachkommen nimmt - stammt von Robert Pirosh und Marc Connelly. Musik: Roy Webb. Kamera: Ted Tetzlaff.
[1942]

Im Milieu des Wiener-Kongresses und nach Motiven der Operette von Johann Strauß spielt der von Willi Forst inszenierte Wien-Film Wiener Blut. Buch: Ernst Marischka, Hauptdarsteller: Willy Fritsch, Maria Holst, Hans Moser, Hedwig Bleib treu, Theo Lingen, Paul Henckels. Musik-Bearbeitung: Willi Schmidt-Gentner. Kamera: Jean Stallich.
[1942]

In dem von Hans Steinhoff inszenierten Terra-Film "Rembrandt" wird das Leben des Malers, die Mißgunst seiner Verwandten und seine Liebe zu Saskia geschildert. Die Titelrolle spielt Ewald Baiser. In anderen Hauptrollen: Hertha Feiler, Elisabeth Flickenschiidt, Aribert Wäscher, Paul Henckels, Heinrich Schroth, Eduard von Winterstein, Hans Hermann Schaufuß. Buch: Kurt Heuser. Kamera: Richard Angst.
[1942]

Im bayerischen Bauern-Milieu spielt der von Veit Harlan inszenierte Ufa-Film. "Die goldene Stadt" mit Kristina Söderbaum, Eugen Klopfer, Rudolf Prack und Annie Rosar in den Hauptrollen. Das Buch (nach einem Bühnenstück von Richard Billinger) stammt von Alfred Braun. Kamera: Bruno Mondi.
[1942]

Der von William A. Seiter inszenierte Operettenfilm >You were never lovlier< erscheint unter dem Titel "Du warst nie berückender". Die Hauptrollen dieses Columbia-Films spielen Fred Astaire, Rita Hayworth und Adolphe Menjou. Die Musik stammt von Jerome Kern.
[1942]

Die abenteuerlichen Schicksale eines von seinem Schneider verfluchten und nun von Hand zu Hand wandernden Fracks werden in den sechs Episoden eines von Julien Duvivier inszenierten Centfox-Films dargestellt, der in Deutschland unter dem Titel 6 Schicksale erscheint. Hauptdarsteller: Charles Boyer, Rita Hayworth, Ginger Rogers, Henry Fonda, Charles Laugthon, Edward G. Robinson, Thomas Mitchell, Paul Robeson.
[1942]

In dem von Erich Engel inszenierten Lustspiel "Sommerliebe" spielen Winnie Markus, O. W. Fischer, Lotte Lang und Siegfried Breuer die Hauptrollen. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine resolute junge Schauspielerin, die auf einem italienischen Sommerurlaub im Ersten Weltkrieg ihren Ehrgeiz durchsetzt.
[1942]

Nach Motiven des Schauspiels von Henrik Ibsen inszeniert Harald Braun "Nora" mit Luise Ullrich, Franziska Kinz, Gustav Dießl und Viktor Staal in den Hauptrollen.
[1942]

In der Groteskkomödie der Bavaria "7 Jahre Glück" spielen Hannelore Schroth, Wolf Albach-Retty, Theo Lingen und Hans Moser. Buch und Regie: Ernst Marischka. Musik: Oskar Wagner. Kamera: Wenzel Vieh.
[1942]

Nach dem Roman „Random Harvest" von James Hilton ist der gleichnamige MGM-Film bearbeitet, der in Deutschland unter dem Titel "Gefundene Jahre" erscheint. Unter der Regie von Mervyn Le Roy spielt Ronald Colman den englischen Offizier, der durch eine Verwundung im Ersten Weltkrieg sein Gedächtnis verloren hat, bis die Liebe seiner Frau ihm die Erinnerung an die vergangenen Jahre wiedergibt. In anderen Hauptrollen: Greer Garson, Fritz van Dongen, Susan Peters, Henry Travers.
[1942]

Die Paramount-Film-Operette >Holyday Inn< erscheint in Deutschland unter dem Titel "Musik Musik!" In den Hauptrollen: Bing Crosby, Fred Astaire. Regie: Mark Sandrich. Buch: Claude Binyou und Eimer Rice nach einer Idee von Irving Berlin, von dem natürlich auch die Musik stammt.
[1942]

Eine im Theatermilieu spielende Geschichte mit den in der Bühnenrolle und im Privatleben verwobenen Schicksalen der Hauptdarsteller bildet den Handlungskern für den von Harald Bratt geschriebenen und von Paul Verhoeven inszenierten Tobis-Film "Der große Schatten". Hauptdarsteller: Heinrich George, Heidemarie Hatheyer, Will Quadflieg, H. H. Schaufuß, Hubert v. Meyerinck. Kamera: Richard Angst.
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Filme aus dem Jahr 1942

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  • DIE ENTLASSUNG
    Tobis. Regie: Wolfgang Liebeneiner. Buch: Kurt J. Braun, Felix von Eckardt. Hauptdarsteller: Emil Jannings, Margarete Schön, Werner Krauss, Theodor Loos, Carl Ludwig Diehl, Paul Bildt, O. E. Hasse, Heinrich Schroth. Kamera: F. A. Wagner. Bauten: Otto Hunte. In diesem Film wird das Leben Bismarcks nach dem Tode des alten Kaisers bis zur Entlassung geschildert. Von einem gewissen historischen Interesse ist die Tatsache, daß eine vom Drehbuch verlangte „Brandrede" des sozialistischen Führers August Bebel den frenetischen Beifall der Atelierarbeiter und somit den Zorn des Propagandaministers Goebbels verursachte, als ihm der Vorfall zu Ohren kam.
    [1942]

  • DIE FRAU, VON DER MAN SPRICHT (>Woman of the Year<)
    MGM. Regie: George Stevens. Drehbuch: Ring Lardner jr., Michael Kanin. Hauptdarsteller: Spencer Tracy, Katherine Hepburn, Reginald Owen. Musik: Franz Waxman. Kamera: Joseph Ruttenberg. - Der Stoff zu diesen ausgezeichneten Film ergibt sich aus dem Konflikt zwischen beruflichen und privaten Ansprüchen in einer Journalisten-Ehe.
    [1942]

  • DIESEL
    UFA. Regie: Gerhard Lamprecht. Buch: Frank Thieß. Hauptdarsteller: Willy Birgel, Paul Wegener, Hilde Weißner, Arthur Schröder, Erich Ponto, Walter Janssen, Hubert v. Meyerinck. Kamera: Georg Krause. - In diesem Film sind die schweren Kämpfe gestaltet, die Diesel durchmachen mußte, bis es ihm gelang, den großen Plan seiner Maschine zu verwirklichen.
    [1942]

  • HOCHZEIT AUF BÄRENHOF
    UFA. Regie: Carl Froelich. Buch: Jochen Kuhlmey. Hauptdarsteller: Heinrich George, Lina Carstens, Paul Wegener, Ilse Werner, Carola Toelle. Musik: Theo Mackeben. Kamera: Günther Anders. Die Handlung dieses (nach Hermann Sudermanns Novelle „Jolanthes Hochzeit") bearbeiteten Films spielt im Herrenreiter- und Manövermilieu vor dem Ersten Weltkrieg.
    [1942]

  • VIEL LÄRM UM NIXI
    Klagemann. Regie: Erich Engel. Buch: Hans Hömberg. Hauptdarsteller: Jenny Jugo, Albert Matterstock, Hans Leibelt, Otto Gebühr, Heinz Saliner. Musik: Guiseppe Becce. Kamera: Reimar Kuntze. - Eine Verwechslungskomödie um ein junges Mädchen. Um einer von dem strengen Vater gewünschten Ehe zu entkommen, dichtet sie sich ein Lasterleben an, das ihren Auserwählten allerdings nicht abschreckt.
    [1942]

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