Auch Vista Vision sollte mal Weltmaßstab werden

Vista Vision war ein neues Breitbildformat von Paramount. Um die Qualität des verfügbaren Filmmaterials voll ausnutzen zu können, ließ man den Film quer vor der Kamera und später dem Projektor laufen. So hatte man ein 1,85:1 (oder nur 1,5:1?) Breitbildformat mit phantastischer Auflösung. In den 50er Jahren wurden aber nur wenige herausragende Filme wie die Hitchcock Filme "Vertigo" oder "Der unsichtbare Dritte" in diesem Format gedreht.
Eine Rolle für den NICHT erfolgten Durchbruch von Vista Vision war auch die Konkurrenz von Centox und Metro Goldwayn Meyer, die natürlich nur ihr eigenes Cinemascope Format gepusht hatten.
Heute ist Vista Vision wegen der aufwändigen mechanischen Technik vergessen.
Ein Artikel aus 2004 beschreibt eine Vista Vision Vorführung beim Festival Il Cinema Ritrovato 2004 in Bologna, 3. - 10. Juli 2004. Der dortige Autor schreibt von 3 Kinos, von denen eines noch eine Vista Appartaur hätte.
