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 Homepage   /  Die Sender  /  Sportfernsehen
Sportfernsehen sei Kultur ? Denkste !

Was der Autor schon seit Jahren vermutet, es geht wirklich nur ums Geld und um Einschaltquoten. Und alles geschieht unter dem Deckmäntelchen des Sports bzw. des Allgemeinwohles. Und dennoch ist das alles Lug und Trug, selbst bei den sogenannten öffentlich rechtlichen Anstalten.

 

Die lang anhaltende Doping Affaire beim Radsport (und mit Sichheit nicht nur dort) hat gezeigt, die Sender bzw. die Macher sind wie die Huren. Sie rennen von "Einem" zum "Anderen", Hautpsache ist, die Quote stimmt. Und es ist richtig viel Geld im Spiel, eine Million Euro beim Wimbledon Turnier, 5 Millionen beim Team Telekom und 10 Milionen bei Eintracht "Irgendwo", alles Euro natürlich, keine alten Lire.

 

Es mußte im Juli 2007 erst so richtig knüppelhart kommen, also daß es wirklich ganz offensichtlich wurde, daß so gut wie jeder "Winner" gedoped war, sodaß die ARD und das ZDF sich endlich notgedrungen (gezwungen) herab ließen, zu beteuern, sie wollen jetzt keinen Radsport mehr live zeigen, bis "das mit dem Doping " geklärt sei oder so ähnlich.

 

Was für eine elende Heuchelei. Das wußten die Verantwortlichen doch schon im Januar 2007, daß überall und so gut wie jeder gedopt gefahren ist. Aber die Quote hatte gestimmt, was interessierte denn der blöde Zuschauer oder etwa das Gewissen oder die Etik des Sports.

 

So viel dummes beschwichtigendes öffentliches Gelaber gab es schon lange nicht mehr, wie in den Wochen um die Radsport Offenbarungen der "Sportler". Hatte es doch ein Richter ganz klar ausgesprochen, es sei deshalb Betrug, weil diese (Rad-) "Sportler" eigentlich Geschäftsleute sind und somit in betrügerischen Machenschaften verwickelt seien.

 

Also seien wir dochmal ganz ehrlich, den Sport als solchen gibt es nur noch in unbedeutenden Ecken. Kommt eine interessante Sportart irgendwie in die Medien, artet es sofort in Commerz aus, siehe auch Allianz Arena und Commerzbank Arena.

 

Darum benennen wir es doch wenigstens hier ehrlich, Sport ist in den Medien mit Kommerz gleichzusetzen. Alles andere ist Verdummung und Heuchelei.

 

Und damit wären wir wir schon wieder in der Politik und das wollten wir doch gar nicht . . . . . .


Genug der langen Reden, was ist wichtig beim Sportfernsehen ?

Sportfernsehen muß aktuell sein, die Ansprüche der Zuschauer wurden gezielt ganz nach oben gesteigert, der "Kunde" Zuschauer ist inzwischen völlig (über-) verwöhnt. Offline oder sogar nur Stunden später ist absolut out.

 

Die Kameras müssen klein, leicht und mobil sein und mit einem komfortablen Zoom funktionieren. Gesendet wird sofort live über eine Schüssel, den sogenannten Uplink auf dem Ü-Wagen.

 

Slow-Motion und Standbild gehören zum Sportfernsehen wie das brennende Auto zum Formel 1 Rennen, am besten natürlich, wenn der brennende Wagen ganz knapp über die Kamera fliegt, das ist kribbelnde Action.

 

 

Habe ich irgend etwas vergessen ?

 

Ach ja, die heuchlerisch tränenüberströmten Gesichter der Anwesenden, wenn die blutenden halb toten Rennfahrer ins Krankenauto gehievt werden. Lady Dy´s Unfallfotos lassen grüßen. Aber wie gesagt, Hauptsache, die Quote stimmt. Was interessieren denn schon die Versprechungen von gestern.

 

Auch die ARD und das ZDF werden wieder Radsport live senden, nicht gerade heute, aber morgen auf jeden Fall.

 

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