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Feb. 2009 - Nach dem großen Börsenknall Ende 2008 / Anfang 2009 hat sich die Lage wieder verdüstert.

die letzten Sonnenstrahlen im Herbst 2008

Mit der Wirtschaft und mit den Stimmungen ist es ein Auf und Ab wie auf der Achterbahn. Nachdem jetzt also heraus ist, das wir in Deutschland mehrere Hundert Milliarden (also nicht Millionen) Euro (nicht DM) in Amerika "investiert" (oder besser gesagt "vergraben" bzw. verbrannt) haben und dieses Geld vermutlich unwiederbringlich weg ist (also regelrecht verbrannt im wahrsten Sinne des Wortes), haben wir alle hier in Europa insgesamt den Katzenjammer.

Und mit der depressiven Stimmung, daß also keiner weiß, wer das alles jemals bezahlen soll, schwindet natürlich die Lust, mit den verbliebenen Talern oder Tausenden oder Millionen gerade mal ein kleines aber feines Fernseh-Museum auf die Beine zustellen.

Wir vom Wiesbadener Förderkreis haben in den letzen Monaten
(vor der "Lehman Brothers" Pleite) mehrere sehr vielversprechende und motivierende Gespräche geführt und die Signale waren von rot schon in Richtung gelb unterwegs. Doch die Situation verschärft sich zur Zeit fortlaufend, je mehr raus herkommt, in wessen "Banker-" Kellern noch weitere Leichen herumliegen bzw. "versteckelt" sind.

Die Menschen haben kein Geld mehr für's Museum und dann kommen vermutlich auch nur noch ganz wenige Besucher . . .

Also selbst wenn wir das Museum bauen und einrichten könnten oder dürften, wäre die jetzige Zeit ausgesprochen unglücklich. Wie man hört, haben die großen Deutschen Wirtschaftslokomotiven essentielle Probleme. Mercedes, BMW, Ford und Opel brechen die Kunden weg. Die wirtschaftliche Konzentration fast ausschließlich auf den Export ist ja sowieso schon eine absolut gefährliche und auch sehr anfällige Monokultur. Die Wirtschaftsweisen hatten vielfach auf diese fatale Abhängigkeit hingewiesen und uns alle vorgewarnt.

Und alle potentiell betroffenen Mitarbeiter sehen trotz aller gegenteiligen politischen Beteuerungen recht ungewiß in die Zukunft. Die haben also bestimmt andere Probleme, als mit den Kindern in ein Museum zu gehen und sich lehrreich und amüsant die Zeit zu verteiben.

Wenn also das Museum fertig wäre und dann keiner kommt . . . .

Mit viel Liebe vorbereitet und dennoch leer . .

Viele technische Museen in Deutschland, vor allem die kleineren Radiomuseen und die weniger bedeutenden Häuser lassen erst im persönlichen Gespräch die nackten Zahlen raus (die Katze aus dem Sack) und die sind in Glanzzeiten schon nicht sonderlich berauschend erfolgreich (jedenfalls, wenn die Betreiber ehrlich sind). Für uns sind zum Beispiel 800 Besucher "pro Jahr" absolut inakzeptabel.

Da bekommen wir schon von den potentiellen Sponsoren tiefgründige Fragen gestellt, auf die wir im Moment keine Antworten haben.


Darum wird es mit dem realen Museum wohl doch noch etwas dauern,

vermute ich ...........


Aber wir haben da immer noch ein paar tolle Ideen, diese Zeit sinnvoll zu überbrücken.


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