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Es war einmal vor langer langer Zeit in Mainz am Rhein . . . . .

. . . . als dort noch die ganz alten Herren - wie der aus vielen Fastnachtssendungen bundesweit bekannte Oberbürger- meister Jockel Fuchs und seine Generation - regierten, da war die Welt noch in Ordnung.

Es hatte sich herumgesprochen, daß in Mainz ein paar Fernseh- begeisterte anfangen wollten, für ein richtiges Fernseh-Museum alles das zu sammeln, das man mal publikumswirksam austellen könnte.

Sie gründeten einen Verein und nannten ihn RFM (.. usw.), also irgend so ähnlich wie "Rundfunk und Fernseh Museum".

Das alles geschah bereits im Juni 1979.

Ein "Anschubser" kam natürlich auch vom Intendanten des ZDF, Professor Holzamer, einem Kriegesveteran, der mit dem Wegwerfen und Verschrotten der ehemals so absolut irre teuren (und von uns allen bezahlten) Geräte so seine Probleme hatte.
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Und die Räume füllten sich rasant.

Im Proviantamt in Mainz (im Bild oben rechts) bekamen die damaligen engagierten Macher recht große Räume und (wie immer) viele Versprechen. Es waren natürlich eine Menge alter ZDF Leute dabei.
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Dazu kamen Radios und Tonbandgeräte und Filmgeräte aller Coleur.
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Als die scharz-weiß Technik ausgedient hatte, wurden die alten Kameras obsolet, selbst die für 250.000 DM und das war auch 1965 noch sehr viel Geld.

Ein Blick zurück : Es gab anfänglich Platz ohne Ende

Messgeräte, Prüfgeräte, alles aussortiert und eigentlich reif für den Schrott




Sogar die ersten 2" Farb-MAZen der Fernseh GmbH und auch von AMPEX und RCA wurden Anfang der achtziger Jahre bereits ausgesondert.

Und ein damals sehr sehr teurer und rarer schwarz-weiß 2" Magnetbandrecorder der legendären Fernseh GmbH aus Darmstadt, ein echtes Unikat - voll in Röhrentechnik. Davon gab es wirklich nur ganz ganz wenige.

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Dann kamen alte DIA-Geber und Filmabtaster, die alle ausgedient hatten.




Und damit ist der Einblick in die Schätze des Fundus vor 1990 zuende.

Der Wiesbadner Kulturdezernentin Rita Thies ist es zu verdanken, daß das alles nicht sofort auf den Schrott kam. Solche Mengen konnte damals und kann heute niemand mehr privat lagern - mit nur ganz wenigen Ausnahmen.
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Der Fundus bis 2010

Bis 2010 "lebte" der Verein dann in Wiesbaden in Amöneburg . . .

. . . . bis auch dort Probleme auftauchten. Doch diesmal waren die Probleme hausgemacht. Wenn nämlich die leitenden "Macher" des Vereins aus der Vergangenheit nichts lernen wolten oder schon nicht mehr konnten und auch ihre Erfahrung ignorierten.

Inzwischen (2013) ist der gesamt Rest-Fundus unter Verschluß und wird nur noch gehütet.
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