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Filmgeschichte(n) und Filmchronik(en) - Von 0 bis 1957

überarbeitet, korrigiert und kommentiert von Gert Redlich im Juli 2016 - Hier findenSie die bislang umfangreichste und detailierteste Historie der weltweiten Entwicklung des Films, der Filmwirtschaft (und des Kinos). Der Deutsch-Engländer Heinrich Fraenkel (geb. 1897) war hautnah dabei gewesen und beschreibt 1956/57 zwei weltweite Epochen des Films :
Es beginnt mit Teil I "Von der Laterna Magica bis zum Tonfilm" und geht weiter mit Teil II "Vom Tonfilm bis zum Farbfilm"

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Ereignisse aus dem Jahr 1925

Das deutsche staatliche Filmarchiv des Bufa (Bild- und Film-Amt) wird dem Reichsarchiv in Potsdam angegliedert und fachmännisch ausgebaut.
[II. 1925]

Nach zweijährigem Vertrag bei Paramount in Hollywood kehrt Pola Negri wieder nach Europa zurück.
[12. III. 1925]

Zur Trauerfeier für den verstorbenen Reichspräsidenten Friedrich Ebert wird ein Dokumentarfilm hergestellt, an dem mehrere Firmen mitwirken, und zwar Deulig-Film- A.G. mit 360m, Lorenz Paringer, Berlin mit 193m, Universum-Film-A.G. (UFA) mit 154m, Trianon-Film-Verleih GmbH, mit 71m.
[III. 1925]

Der bei Paramount und anderen amerikanischen Firmen schon seit Jahren sehr erfolgreiche Musiker Ernö Rappee wird von der UFA als Dirigent für den UFA-Palast am Zoo verpflichtet. Dieses 1925 repräsentativste aller UFA-Theater wird im Laufe des Sommers umgebaut, über und über vergoldet und mit dickem weinroten Velour ausgestattet.
[1. IV. 1925]

Die alte Firma "Vitagraph" wird von "Warner Brothers" für eine Million Dollar aufgekauft.
[IV. 1925]

Im Erlaß des „Ministerialblattes für die Preußische Verwaltung", Nr. 535 wird bestimmt, was als anerkannt „volksbildender" Bildstreifen gelten darf und welche besonderen und steuermildernden Verfügungen dabei Anwendung finden.
[14. V. 19251

Unter Führung der Niederdeutschen Wirtschafts-A.G. wird in Hannover eine Deutsche Tonfilm-A.G. gegründet. Zweck des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwertung von Tonfilm-Patenten.
[17. VI. 1925]

Im Berliner Tauentzien-Palast kommt „Das Kabinett des Dr. Caligari" mehr als fünf Jahre nach seiner Premiere zur Wiederaufführung, und zwar mit dem Vorprogramm eines eigens komponierten exzentrischen Balletts „Um Mitternacht".
[26. VI. 1925]

Der "Mozartsaal" in Berlin wird dem Theaterpark der UFA angegliedert.
[VII. 1925]

Die Wochenschau-Produktion der Firma Gaumont, Paris, die „Gaumont-Woche", feiert ihr 15jähriges Jubiläum.
[13. IX. 1925]

Die UFA-Wochenschau wird ab Herbst von der Universum-Film A.G. herausgebracht und erscheint nun regelmäßig.
[17. IX. 1925]

Der völlig umgebaute UFA-Palast am Zoo in Berlin wird mit der festlichen Premiere des Films „Charley's Tante" eröffnet.
[25. IX. 1925]

Die "KIPHO", eine "Kino- und Photoausstellung" in Berlin findet großen Zuspruch beim Publikum und zieht auch viele Besucher aus dem Ausland an.
[25. IX.-4. X. 1925]

Zu den bestehenden deutschen Wochenschauen kommt eine „Terra-Gaumont-Woche"; sie wird von der Film-Wochenschau GmbH. hergestellt.
[24. X. 1925]

In Berlin wird ein „Klub der Kameraleute" gegründet.
[28. XI. 1925]

Nach seinem großen Erfolg bei der UFA wird F. W. Murnau zur Fox nach Hollywood engagiert und beginnt mit dem Film "Sunrise" („Sonnenaufgang").
[1925]

Cecil B. de Mille macht sich selbständig und sichert sich für seine eigene Produktion bekannte Schauspieler wie Joseph Schildkraut und Bebe Daniels. [1925]

Unter dem Titel „Ruttmann-Opus 2, 3 und 4" produziert Walter Ruttmann, einer der führenden deutschen „Avantgardisten" neue abstrakte Filme.
[1925]

Franz Osten (Ostermayr) hat mit seinem Indien-Film „Die Leuchte Asiens" großen Erfolg. Der Film erscheint bei der Emelka.
[1925]

Der Chapiin-Film „Goldrausch" läuft mit großem Erfolg in Deutschland. Besonderen Anklang findet die berühmte Szene des „Brötchentanzes", in welcher Chaplin mit ein paar Gabeln und Brötchen seinen eigenen „Watschelgang" karikiert. Diese Szene erregte mit so absoluter Sicherheit einen Applaussturm, daß man sie zweimal zu kopieren und „da capo" zu bringen pflegte. - Ein in der ganzen Filmgeschichte sonst nie vorgekommener Fall.
[1925]

Für die Firma Albatros in Paris produziert Jean Epstein einen avantgardistischen Film "Les Aventures de Robert Macaire".
[1925]

Amerikanische Firmen verhandeln mit der UFA, um sich gegen größere Barzahlungen mehr Spieltermine in den UFA-Theatern zu sichern. Zunächst bemüht sich Carl Laemmle von der Universal um solch einen Abschluß, später nehmen Famous Players und Metro-Goldwyn-Mayer die Verhandlungen auf.
[1925]

Der Verein der Lichtbildtheater-Besitzer von Großberlin begeht sein 15jähriges Jubiläum.
[1925]

Emil Jannings wird durch einen dreijährigen Optionsvertrag von Paramount - Famous Players nach Hollywood verpflichtet.
[1925]

Dr. Ferdinand Bausback geht als Generaldirektor in den Vorstand der UFA.
[1925]

Im Reichsgesetzblatt erscheint eine Abänderungsklausel zu den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen für die Beschäftigung von Kindern in Filmen.
[1925]

Zwischen den bedeutendsten deutschen optischen und kinotechnischen Unternehmen Goerz, Zeiss und Nettel kommt eine Fusion zustande.
[1925]

Für die Nordisk inszeniert August Blom mit Margarete Schlegel in der Hauptrolle den Film „Wer trägt die Schuld": Das Schicksal einer Landarbeiterstochter, die ihr uneheliches Kind ermordet und nach vielen Irrwegen wieder ins Vaterhaus zurückfindet.
[1925]

Bei der Firma Althoff, Berlin, entsteht unter der Regie von Rolf Randolf eine Verfilmung in zwei Teilen von Schillers „Wallenstein". In den Hauptrollen Fritz Greiner und Erna Morena.
[1925]

Die UFA schließt mit der "Unione Cinematografica Italiana" einen Interessenvertrag ab.
[1925]

Die Fox-Wochenschau wird durch eine beträchtliche Erhöhung ihres Mitarbeiterstabes erweitert und bekommt einen weltweiten Rahmen.
[1925]

"Metro Goldwyn-Mayer" erwirbt die amerikanischen Rechte von F. W. Murnaus UFA-Film „Faust".
[1925]

Fatty-Filme haben in Deutschland eine Erfolgsserie. In ihrem amerikanischen Ursprungsland sind sie schon seit einigen Jahren tabu, weil der Star Roscoe („Fatty") Arbuckle in einen peinlichen Skandalprozeß verwickelt war.
[1925]

Viele deutsche Filmfirmen schließen wegen der schlechten Geschäftslage und der allgemeinen wirtschaftlichen Stagnation ihre Betriebe. - Es liquidieren u.a.: Oswald-Film A.G., die Deutsche Vereinsfilm A.G., Exportfilm-Vertriebs-GmbH., Imperialfilm, Nivo, PanFilm.
[1925]

Die gesamte Carl Froelich - Henny Porten-Produktion des Jahres wird nach Holland verkauft.
[1925]

Die drei Erfinder Vogt, Engl und Masolle gründen in Zürich eine Triergon A.G., da ihnen dort, wenn auch in bescheidenem Maße, Gelegenheit gegeben wird, ihre Tonfilmexperimente fortzusetzen.
[1925]

In Südende bei Berlin errichtet die Kulturfilmabteilung der UFA ein Spezialatelier für Kulturfilmaufnahmen. Die Leitung übernehmen Dr. Schulz und der Ingenieur Sieverson.
[1925]

Unter dem Titel „Haus der Lüge" inszeniert Lupu Pick für Rex-Film eine Verfilmung von Ibsens Drama „Die Wildente".
[1925]

Für die Ring-Film A.G. entsteht unter der Regie von Hubert Moest eine Verfilmung von Goethes „Götz von Berlichingen". Hauptdarsteller: Eugen Klopfer, Lucie Höflich, Paul Hartmann, Gertrud Welcker, Theodor Loos.
[1925]

Eine Glanzrolle für Emil Jannings ist der „Tartuffe", den F. W. Murnau nach Motiven von Moliere und einem Drehbuch von Carl Mayer für die UFA inszeniert. An der Kamera: Karl Freund. Als weitere Mitwirkende werden engagiert: Lil Dagover, Werner Krauß, Lucie Höflich.
[1925]

Die Emelka eröffnet in London eine eigene Vertretung.
[1925]

Für Kopp-Film in München inszeniert Franz Seitz den Film „Glühende Berge, flammendes Herz".
[1925]

Für die Firma Simmonds, New York, erscheint unter der Regie von Scott Sidney eine Verfilmung des berühmten Schwanks „Charley's Tante". Die Titelrolle spielt Sidney Chaplin (Charles Chaplins Bruder).
[1925]

In dem von Lothar Mendes inszenierten Film „SOS" spielen Lya de Putti, Paul Wegener und Rudolf Forster die Hauptrollen.
[1925]

Der „Nibelungen"-Film der UFA kommt nach einer erfolgreichen Premiere im New Yorker Rivoli-Theater in Amerika heraus.
[1925]

Bei Famous Players (Paramount) wird eine Schule für Schauspieler und Filmtechniker eröffnet.
[1925]

Die Aktienmehrheit der Kopieranstalt "Afifa" wird von der Landlicht A.G., einem Großkonzern der feinmechanischen und optischen Industrie, übernommen.
[1925]

In dem Film "Monsieur Beaucaire" spielt Rudolph Valentino die Rolle eines in der englischen Roman-Literatur bekannten "Beau" aus dem 18. Jahrhundert. Die Regie führt Sidney Oleott und die Gegenspieler des Stars in diesem Paramount-Film sind Doris Kenyon, Lowel Sherman und Bebe Daniels.
[1925]
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Filme aus dem Jahr 1925

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  • AELITA
    Mescfirabpom-Film. Regie: A. Protasanoff. Buch: nach dem Roman von Alexis Tolstoj. Kamera: L7. A. Scheljabuschski, Emil Schünemann. Darsteller: N. M. Zeretelli, J. Solnzewa. - Ein russischer Ingenieur phantasiert von einem Flug zum Mars und von dem Eindruck, den die beiden Welten aufeinander machen.
    [1925]

  • DER TRÖDLER VON AMSTERDAM
    Deutsche Vereinsfilm A.G. Regie: Victor Janson. Buch: Fanny Carlsen, Paul Merzbach. Kamera: Gustav Knauer. Hauptdarsteller: Werner Krauß, Hilde Hildebrandt. - Ein Kriminalfilm mit dem Hintergrund des Elendsviertels von Amsterdam.
    [1925]

  • DIE BLUMENFRAU VOM POTSDAMER PLATZ
    Domo-Film. Regie: Jaap Speyer. Buch: Alfred Schirokauer. Kamera: Otto Kanturek. Darsteller: Reinhold Schünzel, Wilhelm Dieterle, Rosa Valetti, Frieda Richard, Blandine Ebinger, R.A.Roberts, Paul Morgan. - Ein Volksstück im Berliner Milieu.
    [1925]

  • DIE FREUDLOSE GASSE
    Sofar-Film. Regie: G. W. Pabst. Buch: Willy Haas. Kamera: Guido Seeber. Darsteller: Asta Nielsen, Greta Garbo, Werner Krauß, Agnes Esterhazy, Jaro Fürth, Robert Garrison, Maria Forescu, Eugen Burg. - Vor dem Hintergrund einer von Prostituierten bevorzugten Straße in einem Elendsviertel spielt eine Handlung zwischen Gut und Schlecht und zwischen Arm und Reich, die sich in ihrer Allgemeingültigkeit weit über ihr Milieu erhebt. - Der Film erregte durch seinen sozialkritischen Mut und seine technische und darstellerische Qualität erhebliches Aufsehen. In einer kleinen Rolle sah man übrigens Marlene Dietrich.
    [1925]

  • DIE VERLORENE WELT (Originaltitel: "The lost world")
    First-National-Film. Regie: Harry Hoyt. Buch: Marion Fair fax (nadi Conan Doyle). Kamera: Arthur Edison, Fred Jackmann, Homer Scott. Darsteller: Lewis Stone, Bessie Love, Wallace Beery, Lloyd Hughes. - Zum Beweis seiner Behauptung, daß es an der Quelle des Amazonenstroms noch vorsintflutliche Ungeheuer gäbe, rüstet ein Professor eine Expedition aus, findet Brontosaurier und andere Ungeheuer, und bringt eines nach London mit. Dort bringt es die Towerbrücke zum Einstürzen und verschwindet dann flußabwärts in der Themsemündung und auf hoher See.
    [1925]

  • DIE VERRUFENEN
    Nafional-Film. Regie: Gerhard Lamprecht. Buch: L. Heilborn-Körbitz. Kamera: Karl Hasselmann. Darsteller: Bernhard Goetzke, Paul Bildt, Margarete Kupfer, Aud Egede Nissen, Rudolf Biebrach. - Der Film behandelt die Tragödie eines Mannes, der unschuldig ins Gefängnis gekommen ist und nach seiner Entlassung unter der sozialen Ächtung leidet.
    [1925]

  • DIE VOM NIEDERRHEIN
    Aafa-Film. Regie: Rudolf Walther-Fein. Darsteller: Albert Steinrück, Wilhelm Dieterle, Erna Morena, Ernst Hofmann, Mady Christians, Erich Kaiser-Tietz, Fritz Kampers. - Dieser Film erscheint in zwei Teilen und beruht auf dem Roman von Rudolf Herzog "Die Geschichte einer niederrheinischen Familie".
    [1925]

  • GOLDRAUSCH (Amerikanischer Originaltitel: "Goldrush")
    United Artists. Buch und Regie: Charles Chaplin. Kamera: Rollie Totheroh, Jack Wilson. Darsteller: Charlie Chaplin, Georgia Hale, Malcolm Waite, Henry Bergmann. - Der Film spielt im Taumel der Goldgräber von Alaska gegen Ende der neunziger Jahre. Unter all den rauhen und gierigen Burschen ist es der hilflose kleine Charlie, der durch phantastische Umstände zum Goldmillionär wird und der auf der Heimfahrt die schöne Tänzerin (die ihn in Klondike verschmäht hat) aus dem Zwischendeck in seine Luxuskabine holt.
    [1925]

  • HAHN IM KORB
    Domo-Film. Regie: Georg Jacoby. Buch: Alfred Schirokauer, Reinhold Schünzel. Kamera: Otto Kanturek. Darsteller: Reinhold Schünzel, Wilhelm Dieterle, Paul Morgan, Hans Mierendorf, Margarethe Kupfer, Frieda Richard, Henry Bender, Max Zilzer, Elga Brink, Siegfried Arno. - Ein Provinzler reist in die Großstadt und erlebt dort allerlei komische Abenteuer.
    [1925]

  • LEIDENSCHAFT
    Eichberg-Film der Emelka. Regie: Richard Eichberg. Buch: Hans Sturm und Richard Ortmann. Kamera: Willi Hameister. Bauten: Jaques Rotmil. Darsteller: Lilian Harvey, Otto Gebühr, Hermann Picha, Kurt Vespermann, Lydia Potechina, Dina Gralla. - In dieser ihrer ersten Rolle für Eichberg spielt Lilian Harvey eine junge Tänzerin, die in einen dramatischen Konflikt verwickelt wird, als sich herausstellt, daß ihr zukünftiger Schwiegervater der Mörder ihrer Schwester ist.
    [1925]

  • ORLACS HÄNDE
    Pan-Film A.G. Regie: Robert Wiene. Buch: Ludwig Kerz (nach Maurice Renard). Darsteller: Conrad Veidt, Carmen Cartellieri, Alexandra Sorina, Fritz Kortner. - Ein durch Unfall seiner Hände beraubter Klaviervirtuose wird an den Rand des Wahnsinns getrieben, als er erfährt, daß die ihm von einem berühmten Chirurgen „anoperierten" Hände die eines Raubmörders sind.
    [1925]

  • PANZERKREUZER POTEMKIN
    Goskino-Film. Regie: S. M. Eisenstein. Buch: Nima Agadshanjowa. Kamera: E. Tisse. Darsteller: E. Antonow, G. Alexandrow, W. Baskij. - Den Handlungskern dieses Films bildet der durch schlechte Verpflegung verursachte Matrosenaufstand auf einem russischen Panzerkreuzer im Jahre 1905. Die Bevölkerung von Odessa zeigt ihre Solidarität mit den meuternden Matrosen.
    [1925]

  • VARIETE
    UFA-Film. Regie: E. A. Dupont. Buch: Dupont (nach Felix Hollaender). Kamera: Karl Freund. Darsteller: Emil Jannings, Lya de Putti, Warwick Ward, Maly Delschaft. Ausstattung: O. E. Werndorff. Musik: Ernö Rappee. - Ein alter Trapezkünstler leidet Qualen der Eifersucht, als seine bildschöne, junge Partnerin sich in einen jungen Artisten verliebt. Er ermordet seinen Rivalen und stellt sich der Polizei.
    [1925]

  • ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS
    Union-Film der UFA. Regie: A. v. Gerlach. Buch: Thea v. Harbou. Kamera: F. A. Wagner. Darsteller: Rudolf Forster, Lil Dagover, Paul Hartmann, Artur Kraussneck. - Der Film behandelt den tragischen Streit zweier Brüder um das väterliche Erbe.
    [1925]

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Ereignisse aus dem Jahr 1926

Die Eröffnung des Gloriapalastes am Berliner Kurfürstendamm ist ein gesellschaftliches Ereignis. Premierenprogramm: „Tartuffe", Jannings-Film der UFA.
[25. I. 1926]

Unter der Firma "Fanamet" schließen sich Famous-Players, First National und Metro Goldwyn-Mayer zusammen, um auf den zentral- und osteuropäischen Märkten unter Hintansetzung des Konkurrenzgedankens ihren Vertrieb gemeinsam zu organisieren und dadurch erheblich zu verbilligen. Für die dafür in Frage kommenden Märkte werden Vertriebszentralen eröffnet in: Wien, Budapest, Prag, Warschau, Riga, Belgrad, Agram, Istambul, Bukarest, Sofia und Athen.
[III. 1926]

Die Geldkrise der UFA erreicht ihren Höhepunkt, als zu ultimo den Gesamtverbindlichkeiten von rund 63 Millionen Reichsmark nur flüssige Mittel von insgesamt 500.000.- Mark gegenüberstehen.
[3. V. 1926]

Bei den Beratungen über das Reichsfilmgesetz fordert Kultusminister Becker staatliche Unterstützung für den Kulturfilm.
[VII. 1926]

Bei der Südfilm A.-G. erscheint eine regelmäßige Deutsche Wochenschau: Die Emelka-Woche.
[Ab IX. 1926]

Als Emil Jannings seinen Hollywood-Vertrag bei der Paramount antritt, geben ihm bei der Einschiffung in Cuxhaven Dutzende von Pressevertretern und Freunden das Geleit.
[4. X. 1926]

Als „Reichsverband Kulturfilm" wird in Berlin eine Gemeinschaft der Kulturfilmhersteller ins Leben gerufen. Den Vorsitz übernimmt Dr. Ferdinand Bausback als Vertreter der Spitzenorganisation der deutschen Filmindustrie.
[1926]

Das "Deutsche Lichtspiel Syndikat" (DLS) bringt seinen ersten Film „An der schönen blauen Donau" in Düsseldorf zur deutschen Uraufführung.
[1926]

Die deutschen Filmschauspieler schließen sich in einem Schutzverband zur Wahrnehmung ihrer Berufsinteressen zusammen.
[1926]

Um die wertvollsten Kulturfilme der UFA gründlicher auszuwerten, werden von Dr. Kaibus „Kulturfilmgemeinden" gegründet und geleitet.
[1926]

Im Berliner UFA-Palast wird eine Film-Werbe- und Plakat-Ausstellung veranstaltet, um den Kinobesitzern neue Werbeideen zu geben.
[1926]

Der neue Generaldirektor der UFA, Dr. Ferdidinand Bausback, macht eine Amerikareise und besucht auf Einladung von Adolphe Zukor die Paramount-Ateliers in Hollywood.
[1926]

Conrad Veidt wird von "United Artists" nach Hollywood engagiert.
[1926]

Zur besseren Schonung von Filmmaterial hat der Ingenieur Stock ein Verfahren entwikkelt, das sich gut bewährt. Seitdem „regnet" es weniger auf der Leinwand.
[1926]

Unter der Regie von J. und L. Fleck entsteht für Hegewald-Film „Die Warschauer Zitadelle", ein Film aus der Kampfzeit Polens gegen die russische Zwangsherrschaft. In den Hauptrollen Victor Varconi, Harry Haidt, La Jana, Olga Limburg.
[1926]

Bei Paramount erscheint unter der Regie von Mauritz Stiller der Film „Hotel Stadt Lemberg", der auf einem Roman von Lajos Biro beruht. Die Hauptrolle spielt Pola Negri.
[1926]

Die für die Vorführung von Filmen in geschlossenen Gesellschaften geltenden Zensurbestimmungen werden durch eine neue Verfügung ergänzt, die im „Ministerialblatt für die Preußische Verwaltung" Nr. 326 veröffentlicht wird.
[1926]

Nach Motiven von Puschkin inszeniert W. R. Gardin für Sowkino den Film „Der Zar und der Dichter".
[1926]

Unter Führung der Kommerzienräte Krauss und Scheer und des Justizrats Rosenthal verbinden sich die Bayerische Film-GmbH., die Müchener Lichtspielkunst A.G. und die Südfilm zu einer Interessengemeinschaft.
[1926]

Die „Trianon-Auslandswoche" wird von Filmhaus Mischke & Co. übernommen, später aber (ab Nr. 43) an Opel-Film verkauft.
[1926]

Erich Pommer scheidet aus der UFA aus und geht nach Hollywood, um dort seinen Vertrag bei "Paramount - Famous Players" anzutreten. Auch von seinem Posten als 1. Vorsitzender bei der Spitzenorganisation der deutschen Filmindustrie tritt er zurück.
[1926]

Nach Verlautbarungen des Reichsministeriums des Innern ist die Errichtung eines Filmarchivs beabsichtigt. Der Innenminister Dr. Külz gibt zu diesem Thema eine längere Erklärung ab.
[1926]

Für Domo-Strauss-Film inszeniert Carl Wilhelm einen Militärfilm „Die dritte Eskadron". Ein Lustspiel aus dem Milieu der Vorkriegszeit. Buch: B.E.Lüthge. Kamera: Gustav Ucicky.
[1926]

Für die Maxim-Film inszeniert der Engländer Maurice Elvey nach einem Buch von Ruth Goetz den Film: „Die Tragödie einer Ehe". An der Kamera: Mutz Greenbaum. Darsteller: Alfred Abel, Isabel Elsom, Paul Richter, Frieda Richard, Ernst Verebes, Eduard von Winterstein.
[1926]

In der alljährlichen Umfrage an die Weltprominenz nach den besten zehn Filmen des Jahres steht „Panzerkreuzer Potemkin" an der Spitze.
[1926]

Für die Beschäftigung von Jugendlichen und Kindern im Film wird auch in Bayern eine besondere gesetzliche Regelung getroffen.
[1926]

An dem Zusammenschluß der deutschen optischen Firmen beteiligt sich jetzt auch die kino- und phototechnische Firma Ernemann, Dresden.
[1926]

Der Regisseur Manfred Noa gründet in Berlin eine eigene Filmgesellschaft. [1926]

Für die UFA inszeniert Wilhelm Thiele nach einem Manuskript von Franz Schulz das Lustspiel „Adieu, Mascott" mit Lilian Harvey, Harry Halm, Julius Falkenstein und Hubert v. Meyrink in den Hauptrollen.
[1926]

Unter der Regie von Alexander Korda bringt die Firma Fellner & Somlo den Lustspielfilm „Eine Dubarry von heute" mit Maria Corda, Alfred Abel, Friedrich Kayssler, Hans Albers und (in einer kleinen Rolle) Marlene Dietrich.
[1926]

Für die Maxim - Filmgesellschaft inszeniert Fred Sauer nach einem Manuskript von Max Jungk die Verfilmung des Romans „Arthur Imhof". Die Hauptrolle spielt Albert Bassermann. Mitwirkende: Lee Parry, Else Wasa, Szöke Szakall.
[1926]

Die Hegewald-Film GmbH. verfilmt das bekannte Bühnenstück „Der Meineidbauer" mit Eduard v. Winterstein, Margarethe Thumann und Alfred Gerasch in den Hauptrollen.
[1926]

Bei der Allianz-Film, Wien, erscheint ein Beethoven-Film, in dem Fritz Kortner die Hauptrolle spielt.
[1926]

Sokal-Film bringt eine Neufassung des Stoffes „Der Student von Prag", der 13 Jahre vorher Wegener das Thema für den ersten künstlerischen Film gab. Diesmal spielt Conrad Veidt die Rolle des Studenten, der sein Spiegelbild dem Teufel verkauft. Mitwirkende: Werner Krauß, Ferdinand v. Alten, Agnes Esterhazy.
[1926]

Für Eiko-Film inszeniert Artur Bergen „Die Wiskottens", ein Familiendrama unmittelbar nach dem Weltkrieg. In den Hauptrollen: Harry Liedtke, Maly Delschaft, Johannes Riemann, Erika Gläsner.
[1926]

Die Ateliers der UFA in Babelsberg werden erweitert.
[1926]

Mit „Ben Hur" inszeniert MGM den teuersten aller bis dato gedrehten Filme. Er war schon in Rom fast fertiggestellt, als man sich entschloß, ihn in Hollywood noch einmal zu drehen. Das große Wagenrennen soll allein annähernd 1 Million Dollar gekostet haben. Die Hauptrolle spielt unter Fred Niblos Regie Ramon Novarro.
[1926]

Für die Carl-Boese-Film GmbH, inszeniert Zoltan Korda (Alexander Kordas Bruder) „Die elf Teufel", ein Lustspiel aus dem Milieu eines Amateur-Fußballklubs.
[1926]

Lothar Mendes inszeniert den Film „Liebe macht blind" mit Emil Jannings, Conrad Veidt, Lil Dagover und Georg Alexander. Er wird kurz danach von Paramount nach Hollywood engagiert.
[1926]

Greta Garbo und Mauritz Stiller fahren nach Amerika, um bei MGM ihren zunächst gemeinsamen Vertrag anzutreten, denn Stiller inszeniert den ersten Hollywood-Film der Garbo „Das göttliche Weib".
[1926]

Ihre erste größte Chance bekommt Anny Ondra in der Titelrolle des Films „Trude, die Sechzehnjährige", den Conrad Wiene für Continent-Film herstellt. Andere Mitwirkende: Jack Trevor, Olga Tschechowa, Max Landa, Olga Engl, Henry Bender.
[1926]

Für die Maxim-Film-Gesellschaft spielen Lee Parry und Gustav Fröhlich in dem Lustspiel „Die Frau, die nicht nein sagen kann". Regie: Fred Sauer. Unter den Mitwirkenden: Hans Albers, Hermann Picha.
[1926]

Der bisher stets in eigener Firma arbeitende Regisseur Joe May wird für Universal verpflichtet. - Auch Richard Eichberg gibt seine Unabhängigkeit auf und geht bei der UFA in festes Engagement.
[1926]

"Pat und Patachon", die beim deutschen Publikum sehr beliebten dänischen Komiker erscheinen in einer historischen Ritterkomödie, die stofflich an Cervantes „Don Quichotte" angelehnt ist.
[1926]

Der russische Film „Panzerkreuzer Potemkin" wird nach sensationellen Premierenerfolgen in deutschen Großstädten von der Zensur (zeitweilig) verboten.
[1926]

Nach dem Erfolg der ursprünglichen Serie von Fridericus-Filmen (bei Cserepy) bringt jetzt auch die Aafa einen Film über Friedrich den Großen unter dem Titel „Zopf und Schwert" und natürlich mit Otto Gebühr als „Alter Fritz". Unter den Mitwirkenden: Mady Christians. Regie: Victor Janson.
[1926]

Mit Curt Bois und Maria Paudler in den Hauptrollen bringt die Domo-Strauß-Film, unter der Regie von Richard Loewenbein den Film „Der Jüngling aus der Konfektion". Buch: B. E.Lüthge. Mitwirkende: Johann Riemann, Frieda Richard, Claire Waldoff.
[1926]

Nach dem Bühnenstück Pirandellos bearbeitet Amleto Palermi „Die lebende Maske" für Nero-Film. Drehbuch: Adolf Lantz. Kamera: Kurt Courant, Arpäd Viragh. Hauptdarsteller: Conrad Veidt.
[1926]

In dem von Richard Oswald in eigener Firma inszenierten Film „Eine tolle Nacht" spielen Ossi Oswalda, Henry Bender, Ferdinand Bonn und Hella Kürty die Hauptrollen. An der Kamera: Otto Kanturek.
[1926]

Mit Außenaufnahmen in Japan hat die Deutsch-Nordische-Film-Union GmbH, den Film „Bushido, das eiserne Gesetz" fertiggestellt. Buch und Regie: H. Heiland. Darsteller: Carl W. Tetting, Loo Holl, W. Ahashi, Tsuyaka Okajiama.
[1926]
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Filme aus dem Jahr 1926

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  • BETT UND SOFA
    Sowkino-Film. Regie: Alexander Room. Buch: Victor Sehlovsky. Kamera: Grigori Giber. Bauten: Sergei Yutkewich. Darsteller: Nikolai Batalow, Ludmilla Semenowa, Wladimir Fogel. Ein für die Sowjet-Produktion besonders bemerkenswerter Film, da er fast unpolitisch ist, und auf teilweise lustspielhafte Art die Schwierigkeiten schildert die sich bei jungen Ehepaaren ergeben, die auf engem Raum zusammenwohnen.
    [1926]

  • DAS GEFÄHRLICHE ALTER
    Illes-Film. Regie: Eugen Illes. Buch: B. E. Lüthge. Kamera: Johannes Männling. Darsteller: Asta Nielsen, Ressel Orla, Hermann Valentin, Walter Rilla, Bernhard Goetzke, Trude Hesterberg, Hans Adalbert v. Schlettow. - Der Film bringt Episoden aus dem Leben einer Frau reiferen Alters.
    [1926]

  • DER GEIGER VON FLORENZ
    UFA-Film. Buch und Regie: Paul Czinner. Kamera: A. Schlasy, A. Viragh. Bauten: Erich Czerwonski. Darsteller: Conrad Veidt, Elisabeth Bergner, Walter Rilla, Nora Gregor, Grete Moosheim. - Ein überspanntes junges Mädchen liebt den Vater abgöttisch und haßt dessen zweite Frau. Vor Sehnsucht nach dem Vater entflieht sie aus dem Schweizer Pensionat und lernt einen jungen italienischen Maler kennen, dessen Liebe sie schließlich mit dem Vaterhaus versöhnt.
    [1926]

  • DER POSTMEISTER
    Meschrabpom Russ. Regie: Iwan Moskwin und J.Scheljabuschski. Darsteller: Iwan Moskwin, B. Tamarin, W. Malinowskaja. - Die Tochter eines Postmeisters wird von einem Offizier nach Petersburg entführt Der Vater verfolgt die Spur seines Kindes, wird verhöhnt und schließlich mit Gewalt aus dem Hause verwiesen. In einem Schneesturm, in welchem er Visionen seiner sterbenden Tochter hat, bricht der alte Mann zusammen.
    [1926]

  • DER UNTERMIETER (Originaltitel "The Lodger")
    Michel Balcon - Film. Regie: Alfred Hitchcock. Darsteller: Ivor Novello, June. - Ein harmloser Untermieter gerät in den Verdacht, ein Mörder zu sein, dessen Untaten ganz London in Aufregung versetzen. Am Schluß des Films eine große Verfolgungsszene und schließlich das „Happy Eend" durch die Verhaftung des wirklichen Mörders.
    [1926]

  • DIE KEUSCHE SUSANNE
    Eichberg-Film. (Im Verleih der "Parufamet".) Regie: Richard Eichberg. Buch: Hans Sturm. Kamera: Heinrich Gärtner. Bauten: Jacques Rotmill. Darsteller: Lilian Harvey, Willy Fritsch, Werner Fütterer, OttoWallburg, Ruth Weyher, Albert Paulig. - Eine in ihrer Provinzstadt als Tugendkönigin gekrönte Dame amüsiert sich in Paris mit einem jungen Lebemann, der sich aber seinerseits in ein anderes junges Mädchen verliebt. Nach allerlei Verwechslungen gelingt es dem jungen Paar, die zunächst unwillige Familie des Mädchens zu gewinnen und schließlich auch den väterlichen Segen zu erhalten.
    [1926]

  • DIE LETZTE DROSCHKE VON BERLIN
    Rex-Film. Regie: Carl Boese. Buch: Leo Heller, Rudolf Strauß. Kamera: T. Frenguelli. Darsteller: Lupu Pick, Hedwig Wangel, Maly Delschaft, Werner Pittschau, Hans A. Schlettow, Hugo Fischer-Köppe. - Mit dem Untertitel „Alte Herzen - neue Zeit" wird der Existenzkampf eines alten Droschkenkutschers geschildert, der durch die Motorisierung des Droschkenverkehrs seine Kundschaft verliert.
    [1926]

  • DIE MUTTER
    Meschrabpom - Film. Regie: W. Pudowkin. Buch: N. Sarchi. Kamera: R. Golownja. Darsteller: N. Batalow, W. Baramowskaja, A. Tschistjakow. - Während der Unruhen von 1905 schließt sich eine Mutter den revolutionären Bestrebungen ihres Sohnes an. Aus dem Zuchthaus entlassen, trägt er wieder die Revolutionsflagge. Als die zaristische Garde zu schießen beginnt, stellt sich die Mutter vor ihn und stirbt mit ihm.
    [1926]

  • FAUST
    UFA-Film. Regie: F. W. Murnau. Buch: Hans Kyser (mit eigens gedichteten Verstiteln von Gerhart Hauptmann). Kamera: Karl Hoffmann. Darsteller: Gösta Eckmann, Emil Jannings, Camilla Hörn, Yvette Guilbert, Frieda Richard, Wilhelm Dieterle, Hanna Ralph, Werner Fütterer, Hans Brausewetter. - In sehr freier Bearbeitung von Goethes „Faust" wird hier die Liebesgeschichte von Faust und Gretchen gestaltet.
    [1926]

  • GEHEIMNISSE EINER SEELE
    Hans Neumann-Film der UFA. Regie: G. W. Pabst. Buch (unter wissenschaftlicher Mitarbeit von Siegmund Freud): Colin Ross. Kamera: Guido Seeber, Curt Oertel. Darsteller: Werner Krauß, Ilka Grüning, Ruth Weyher. - Die Geschichte eines durch schlimme Jugenderlebnisse tief unglücklichen Menschen, der durch psychoanalytische Mittel wieder dem Leben zurückgewonnen wird.
    [1926]

  • KREUZZUG DES WEIBES
    Arthur Ziehm - Film. Regie: Martin Berger. Buch: Dosio Koffler. Kamera: A. O. Weitzenberg. Darsteller: Conrad Veidt, Maly Delschaft, Werner Krauß, Harry Liedtke, Hedwig Wangel, Aribert Wäscher. - Ein Tendenzfilm, der sich mit den Problemen des Paragraphen 218 befaßt.
    [1926]

  • MANON LESCAUT
    UFA-Film. Regie: Arthur Robison, Buch: Hans Kyser. Kamera: Theodor Sparkuhl. Bauten: Paul Leni. Hauptdarsteller: Lya de Putti, Wladimir Gaidarow, Siegfried Arno, Theodor Loos, Frieda Richard. - Die Verfilmung der berühmten tragischen Liebesgeschichte nach Motiven des Buches des Abbe Prevost.
    [1926]

  • METROPOLIS
    UFA-Film. Regie: Fritz Lang. Buch: Thea von Harbou. Kamera: Karl Freund, Günther Rittau. Darsteller: Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Alfred Abel, Rudolf Klein-Rogge, Fritz Rasp, Theodor Loos, Heinrich George. - Ein utopischer Zukunftsroman im Milieu einer völlig technisierten Welt, in der das soziale Problem durch eine Synthese von „Stirn und Faust" gelöst ist.
    [1926]

  • PRINZESSIN TRULALA
    Eichberg-Produktion der Südfilm. Regie: Erich Schönfelder. Buch: Hans Sturm. Kamera: Willy Hameister. Darsteller: Lilian Harvey, Harry Halm, Dina Gialla, Hans Junkermann. - Eine junge Prinzessin will, als Kellnerin verkleidet, sich den ihr als Gemahl erkorenen Prinzen erst einmal ansehen. Aber auch er geht incognito auf die Brautschau. Nach vielen Verwechslungen und lustigen Mißverständnissen findet „Prinzessin Trulala" das ihr vorbestimmte Eheglück.
    [1926]

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